Halskrankheiten, wie die Schilddrüse alles auf den Kopf stellen kann

Die Schilddrüse ist eines der Hauptprobleme, wenn es um Halserkrankungen geht. Dabei können die Auswirkungen unterschiedlich sein. Neben einer Schwellung führt eine Schilddrüsen-Unterfunktion zu Übergewicht. Betroffene müssen regelmäßig Tabletten einnehmen. Bei Frauen können die Hormone schuld sein, wenn nicht alles so stimmig läuft wie gewünscht. Gut möglich aber auch, dass es sich um eine Erbkrankheit handelt. Die Schilddrüse kann als die Schaltzentrale im Hals angesehen werden. Dabei ist die Schilddrüse nicht groß. Sie ist gerade einmal so groß wie eine Walnuss. Die sogenannte Hashimoto Erkrankung kommt häufiger vor, als gedacht.

Was verändert sich bei einer Schilddrüsenerkrankung am Körper?

Die meisten bemerken nicht, wenn die Krankheit vorhanden ist. Was vor allem daran liegt, dass keine Schmerzen entstehen. Häufig sind Frauen mittleren Alters betroffen. Es handelt sich dann um eine Zerstörung der Schilddrüsenzellen. Im Anfangsstadium kommt häufig eine Überfunktion zustande. Üblich ist die aber die Unterfunktion. Die Symptome müssen nicht immer im Übergewicht enden. Es gibt auch die Möglichkeit an Haarausfall zu leiden, oder einfach müde zu sein. Selbst das Ausbleiben der Menstruation ist möglich. Grundlose Traurigkeit und Veränderungen der Haut müssen ebenso in Kauf genommen werden. Die Hauptaufgabe der Schilddrüse besteht darin, Jod zu speichern. Am besten ist es, wenn die Hashimoto frühzeitig erkannt wird. Nicht selten kommt es zu psychischen Erkrankungen. Depressionen und Angststörungen gehören ebenso zu einer Schilddrüsenkrankheit. Jene die an einer Schilddrüsenkrankheit leiden, haben ein höheres Risiko an Depressionen zu erkranken, als Gesunde.

Depressives Verhalten kann auf eine Schilddrüsenkrankheit hinweisen

Bei der erst kürzlich festgestellten Studie handle es sich um einen Durchbruch, oder um eine Erkenntnis, die bisher nicht bekannt war. Der Zusammenhang zwischen Angst und Depression war bisher unbekannt. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass 10 Prozent der Bevölkerung darunter leiden. Leider betrifft es jeden fünften bzw. sechsten Patienten, der erkrankt. Das lässt darauf schließen, dass eine Schilddrüsenkrankheit vorhanden sein kann. Neben Anspannung, Unruhe und auch Beschwerden bei den Wechseljahren wurden Depressionen mit Angst immer falsch gedeutet. Und so vermuten viele Ärzte außerdem, dass Entzündungen Depressionen auslösen können. So sollte auch immer ein Auge auf Halsentzündungen geworfen werden. Wenn nun aber die Depressivität bekämpft werden möchte, gibt es ein Problem. So manches Medikament ist dafür bekannt, Übergewicht zu fördern. So ist es ein kleiner Teufelskreis, aus dem Betroffene nur schwer kommen können.

Wenn aus einem Schmetterling kein Kind wird

Die Schilddrüse sieht wie ein Schmetterling aus. Wenn dann allerdings aus einem Schmetterling ein Kropf wird, oder gar ein Knoten, sieht das Gesamtwerk nicht mehr allzu rosig aus. Was viele nicht wissen, ist, dass auch die Stimmbänder betroffen sein können. Sobald eine Verletzung des Stimmbandnerves vorliegt, wirkt sich dies negativ auf die Stimme aus. Heiserkeit ist die Folge. Die Schilddrüse gehört daher zu jenen Halskrankheiten, die immer noch unterschätzt werden. Fast jede zehnte Frau leidet an eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Eine Schilddrüsen-Unterfunktion bewirkt außerdem, dass es schwerer fällt, Kinder zu bekommen. So bleiben viele Paare kinderlos, die sich eigentlich ein Kind wünschen.

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