Knochenbrüche, wenn es eiskalt wird

Knochenbrüche sind schmerzhaft. Es gibt jedoch eine Methode, mit der die Schmerzen eingegrenzt werden können. Mit einer Kältetherapie wird gezielt Kälte auf die gebrochene Stelle gelegt. Allerdings kommt solch eine Kältetherapie nicht für alle in Frage. Jene, die Zerrungen, Prellungen oder ähnliches aufweisen, sollten über solch eine Kältetherapie nachdenken. Knochenbrüche sorgen dafür, dass die Schmerzen lange anhalten. Es kann manchmal auch von chronischen Schmerzen gesprochen werden. Selbst wenn der Knochen bereits ausgeheilt ist, bedeutet das noch keine Linderung der Schmerzen. Gerade bei Krankheiten wie Multiple Sklerose ist es wichtig, alles ausprobiert zu haben. Knochenbrüche können aber auch durch erblich bedingte Erkrankungen zustande kommen. Auch hierbei kann es sich lohnen immer für Abkühlung zu sorgen. Nicht selten kommt es auch nach einer Operation zu Schmerzen, die durch Nerven ausgelöst werden. Durch eine Schmerztherapie ist es möglich, den Schmerz zu lindern. Hierbei wird der Schmerz für einen Zeitraum betäubt.

Der Nerv bekommt eine Abkühlung

Allerdings handelt es sich dabei um eine oberflächige Sache. Wenn das Problem am Schopfe ergriffen werden möchte, braucht es eine Röntgenuntersuchung. Für solch eine Schmerztherapie wird komprimiertes Gas eingesetzt. Die Röntgenbilder machen es leichter, genau die Stelle zu finden, wo der Schmerz auftritt. Eine gezielte Temperatur-Behandlung von Minus 60 Grad kann den Unterschied ausmachen. Der Vereisungsprozess dauert nur wenige Minuten. Patienten die sich solch einer Operation unterzogen haben, waren hinterher schmerzfrei. Es kann auch nicht eindeutig gesagt werden, wie lange die Wirkung anhält. Dies hängt immer mit der Vorerkrankung oder dem Heilungsprozess zusammen. Jedoch ist es immer ratsam, sich auf solch eine Therapie einzulassen um für ein paar Minuten Entspannung fühlen zu können. Sobald sich der Nerv regeneriert hat, kehrt auch der Schmerz zurück. Anschließend wird die Behandlung wiederholt. Damit lässt sich die Schmerztherapie intensivieren.

Ab in die Kältekammer

Rheumapatienten haben es da noch etwas schlechter. Sie müssen sich in einer Kältekammer kurz aufhalten. Hierbei herrschen Minus 120 Grad. Der Körper wird sozusagen schockgefrostet. Es sind dann auch Hautkrankheiten, die sich damit in den Griff bekommen lassen. Denn nicht selten sind Haut – und Knochenkrankheiten eng mit einander verbunden. Knochenkrebs ist da ein gutes Beispiel. Bei krankem Gewebe kann solch eine Kältetherapie von 195 Grad Minus wahre Wunder bewirken. Doch für jene, die einfach nur einen Arm gebrochen haben, oder einen Finger, für die lohnt es sich immer, ein paar Eiswürfel zum Kühlen herzunehmen. So wird verhindert, dass die Stelle unnötig anschwillt.

Kühlen geht auch mit Hausmitteln

Fakt ist, es gibt viele Hausmittel, die bei Schwellungen und Knochenbrüchen helfen können. Sucht man in der Natur, so eignet sich Arnika zur Schmerzlinderung, aber auch ein Quarkwickel. Aloe Vera kann neben der zahlreichen positiven Eigenschaften auch dafür sorgen, dass die Haut gekühlt wird. Es muss daher nicht immer Eis sein. Viele Mittel können auch in der Apotheke erworben werden, wie etwa ätherische Öle. Allerdings kommt es auch dabei auf die Inhaltsstoffe an. Kampfer eignet sich dabei am besten. Beim Öl sollte der Kampfer-Anteil bei 25 Prozent liegen. Anders herum kann es ebenso laufen. Wer sich eine Abkühlung durch eine kalte Dusche wünscht, der kann schnell mal ausrutschen und sich dort einen Knochenbruch zufügen. Gerade Wechselbäder oder auch Duschen können eine heilende Wirkung auf den Körper haben. Je besser der Körper oder die betroffenen Stellen durchblutet werden, umso eher gehen die Schwellungen zurück. Was sich auch auf die Heilung des Knochenbruches auswirken kann.

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