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von Bukittimah am Freitag 26. September 2008, 22:48
Dazu, zum wiederholten Male, nur eines: In Singapur, von vielen als der autoritaere Staat schlechthin abgelehnt, ist es voellig normal, dass eine Bankangestellte, eine Government-Angestellte, eine Verkaeuferin, etc., etc. ein Kopftuch traegt, weil sie Muslima ist. Keiner stoert sich daran. Sollte uns zu denken geben, oder?
Auch mir, denn ich bin auch strikt dagegen, wenn das Kopftuch als Statement fuer den radikalen Islam getragen wird. Aber im Prinzip tun das die wenigsten Frauen. Eher aus Gewohnheit, sie fuehlen sich ganz einfach nackt, ohne die Bedeckung.
In Schulen hingegen sollte es, meiner Meinung nach, strikt verboten sein. Jegliche religioese Beeinflussung von Kindern/Jugendlichen in dieser Art. Auch von scheinheiligen Nonnen.
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Bukittimah
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von virginia am Freitag 26. September 2008, 23:18
OHB hat geschrieben:für mich schon 
ach geh.. es gibt einen Unterschied zw. einem religiösen Symbol und einem Fetisch 
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virginia
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von virginia am Freitag 26. September 2008, 23:19
Bukittimah hat geschrieben:Dazu, zum wiederholten Male, nur eines: In Singapur, von vielen als der autoritaere Staat schlechthin abgelehnt, ist es voellig normal, dass eine Bankangestellte, eine Government-Angestellte, eine Verkaeuferin, etc., etc. ein Kopftuch traegt, weil sie Muslima ist. Keiner stoert sich daran. Sollte uns zu denken geben, oder?
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Möglicherweise braucht sich ein autoritäres System nicht vor einem anderen fürchten? 
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virginia
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von Bukittimah am Samstag 27. September 2008, 07:12
virginia hat geschrieben:Bukittimah hat geschrieben:Dazu, zum wiederholten Male, nur eines: In Singapur, von vielen als der autoritaere Staat schlechthin abgelehnt, ist es voellig normal, dass eine Bankangestellte, eine Government-Angestellte, eine Verkaeuferin, etc., etc. ein Kopftuch traegt, weil sie Muslima ist. Keiner stoert sich daran. Sollte uns zu denken geben, oder?
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Möglicherweise braucht sich ein autoritäres System nicht vor einem anderen fürchten? 
Ganz im Gegenteil. Ich war mir der Gefahr, die von radikalen Islamisten ausgeht, nie mehr bewusst als in Singapur. "Man" ist da sehr wachsam, informiert ueber und vor allem kontrolliert sehr umfassend die radikale Islamisten-Szene (Stichwort Nachbarn: Malaysia und Indonesien). Das Beispiel Singapur zeigt mir vor allem eines: Dass, wenn es den Leuten gutgeht, wenn man sie so nimmt, wie sie nun eben sind und nicht ausgrenzt und ins Abseits stellt, das Zusammenleben wunderbar funktionieren kann. Trotzdem sie auch ihre eigenen Viertel haben (Little India, die Inder, nona, rund um Arab Street - mit Moscheen - die Muslime, China Town, na wer wohl), so wie es im Rest der Stadt eine bunte Durchmischung gibt. *
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von smART am Samstag 27. September 2008, 08:40
Bukittimah hat geschrieben: Das Beispiel Singapur zeigt mir vor allem eines: Dass, wenn es den Leuten gutgeht, wenn man sie so nimmt, wie sie nun eben sind und nicht ausgrenzt und ins Abseits stellt, das Zusammenleben wunderbar funktionieren kann.
* Das zu lesen, werden sich von Dir mit Schaumwut vor dem Mund bekämpfte "Rassisten" freuen! 
Aktueller Ignotonneninhalt : contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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von OHB am Samstag 27. September 2008, 10:47
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von calimero am Samstag 27. September 2008, 19:14
Virginia hat es so geschrieben, wie ich es auch sehe....mit irgendeinem seltsamen Gefühl. Ich schrieb bereits, dass mir ein Kopftuch im Logo der Wiener Linien durchaus gefallen könnte. Da hat es aber einen anderen Sinn. Da würde es zur "Tracht" der Wiener Linien gehören. Und keine religiösen Gefühle ausdrücken. Auch kein "Seht her, ich bin Muslima!"
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von Glen am Sonntag 20. November 2011, 01:18
UnART hat geschrieben:Allerdings sind solche Kleinigkeiten für die Trennung von Religion (Sitten) und Staat (Gemeinden) sehr wichtig.
So ist es!
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