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von OHB am Sonntag 9. August 2009, 17:11
knieriem hat geschrieben:Woher sollen die Jungen zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können?
In allen Foren ist dzt. nachzulesen, dass die Älteren glauben, dass die Polizei zuständig ist für (U)Haft und Urteil, den Unterschied zwischen Vergehen und Verbrechen nicht kennen (können/wollen).
Von Rechtsverständnis und Unrechtsbewusstsein kein Schimmer (Handabhacken für Einbrecher), Gsindel ghört eh daschossen.......
die SPIRA hätte ihre freude damit 
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OHB
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von OHB am Sonntag 9. August 2009, 18:41
Tod im Merkur-Markt Angriff war "lebensbedrohlich"
.........................Es stehe außerdem objektiv fest, dass die beiden von den Schüssen getroffenen Verdächtigen größer sind bzw. waren als die Polizisten, die eingeschritten seien.............................© oe24 und was soll uns das jetzt genau sagen??? 
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OHB
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von knieriem am Sonntag 9. August 2009, 18:45
OHB hat geschrieben:Tod im Merkur-Markt Angriff war "lebensbedrohlich"
.........................Es stehe außerdem objektiv fest, dass die beiden von den Schüssen getroffenen Verdächtigen größer sind bzw. waren als die Polizisten, die eingeschritten seien.............................© oe24 und was soll uns das jetzt genau sagen??? 
Dass sie zwar jung sind, aber als „kleine Kinder” nicht zu erkennen waren. Wie öfters behauptet wird.
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knieriem
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von xenia am Sonntag 9. August 2009, 20:57
Einbruch in Supermarkt erst im zweiten AnlaufNach dem Einbruch in den Kremser Supermarkt geht die Polizei vorerst von drei Tätern aus. Außerdem ist am Sonntag bekannt geworden, dass der Einbruch erst in einem zweiten Anlauf erfolgt ist. Einbrecher wollten zwei Türen aufbrechen. Erster Einbruchsversuch war erfolglos Der erste Versuch, in den Kremser Supermarkt einzudringen, sei erfolglos gewesen, das gab der mittlerweile 17-jährige Verdächtige gegenüber der Polizei an. Er und sein 14-jähriger Freund hätten zunächst versucht, zwei Türen aufzubrechen. Aus Angst, Alarm ausgelöst zu haben, seien sie zum Auto zurückgelaufen. Zweiter Einbruchsversuch gelang. 28-Jähriger soll im Auto gewartet haben Darin hätte der am Freitag verhaftete 28-jährige Rumäne, der mit ihnen in telefonischem Kontakt gestanden sei, auf sie gewartet und sei mit ihnen weggefahren. Da die Polizei nicht erschienen sei, habe man entschieden, es noch einmal zu versuchen. Beim zweiten Mal sei es gelungen, in den Supermarkt einzudringen. Mann gab drei Einbruchsdiebstähle zu. 28-Jähriger will mit Tat nichts zu tun haben Der 28-Jährige will allerdings mit der Tat nichts zu tun gehabt haben, gab er bei einer Einvernahme an. Er belastete aber den 17-jährigen, mit ihm drei andere Einbruchsdiebstähle verübt zu haben. Verhalten der Polizei wurde kritisiert. Demonstration am Sonntagnachmittag Sonntagnachmittag demonstrierten erneut Jugendliche, per E-Mail hatten sie dazu aufgerufen. Etwa 50 Teilnehmer marschierten vom Bahnhof in die Kremser Innenstadt und übten erneut Kritik am Verhalten der Polizei. Die Demonstration ist friedlich verlaufen. Demonstration in Krems (Bild: APA/Ernst Weiss) Demonstration in Krems am Sonntagnachmittag. Polizistenanwalt sprach von Notwehr, der 17-Jährige von Flucht. Aussage steht gegen Aussage Nach dem Tod des 14-jährigen Jugendlichen steht nun Aussage gegen Aussage. Der Rechtsanwalt der beiden Kremser Polizeibeamten, Hans- Rainer Rienmüller, teilte am Wochenende mit, dass seine Mandanten in "Notwehr" gehandelt hätten. Der verletzte 17-jährige Jugendliche hatte zuvor erklärt, die Schüsse seien gefallen, als er und der 14-Jährige flüchten hätten wollen. Hinweisen wird nachgegangen. Weitere Komplizen "nicht ausgeschlossen" Die Polizei geht laut Roland Scherscher vom Landespolizeikommando vorerst von drei an dem Einbruch beteiligten Tätern aus. Weitere Komplizen seien jedoch nicht ausgeschlossen. Hinweisen werde nachgegangen. Derzeit gebe es jedoch "keine konkrete Spur". Lokalaugenschein eventuell in dieser Woche Wie es zu dem tödlichen Schuss der Polizisten auf den 14-jährigen Einbrecher kam, könnte in dieser Woche bei einem Lokalaugenschein im Supermarkt rekonstruiert werden. Begräbnis am Donnerstag Das Begräbnis des erschossenen 14-Jährigen wird am kommenden Donnerstag stattfinden. http://noe.orf.at/stories/381520/
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xenia
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von xenia am Sonntag 9. August 2009, 21:56
Todesschuss in Krems: Jeder gegen jedenWidersprüchliche Aussagen erschweren die Aufklärung des Supermarkt-Einbruchs. Die Suche nach dem 4. und 5. Mann geht weiter. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1929565.phpGibt es noch einen vierten und sogar einen fünften Mittäter bei dem fatalen Supermarkt-Einbruch? Die Polizei will das derzeit nicht ausschließen, hält es aber auch nicht für besonders wahrscheinlich.
Zwei Hinweise liegen vor: Es gibt die Aussage einer Zeugin, die gesehen haben will, dass mehrere Fahrzeuge das Gelände beim Merkur-Supermarkt zur fraglichen Zeit verlassen haben sollen. "Außerdem wissen wir von entsprechenden Gerüchten unter den Jugendlichen im Stadtteil", erklärt Roland Scherscher, Pressesprecher des Polizeikommandos Niederösterreich. "Wir müssen natürlich jedem Hinweis nachgehen", betont Scherscher.
Mutmaßlicher Komplize
Die Rolle jenes 28-jährigen Rumänen aus dem Bezirk Krems, der vergangenen Donnerstag von der Polizei festgenommen worden ist, ist weiter undurchsichtig. Offenbar sah eine Zeugin ein Fahrzeug von dem Parkplatz wegfahren, das dem des Mannes ähnelt.
Er leugnet bei Vernehmungen hartnäckig, auch nur das Geringste mit dem Merkur-Einbruch zu tun zu haben. Er gibt zwar zu, den damals 16-jährigen Roland T. mit seinem Auto zum Parkplatz des Supermarktes gefahren zu haben. Was der da wollte, will er aber nicht gewusst haben.
Allerdings hat der 28-Jährige in der Befragung durch Kremser Kriminalisten gestanden, einige andere Einbruchdiebstähle begangen zu haben. Und zwar nicht alleine, sondern zum Teil gemeinsam mit Roland T.
Geburtstag im Krankenhaus
Roland T. hatte am Sonntag seinen 17. Geburtstag. Verbracht hat er ihn in der geschlossenen Abteilung des Krankenhauses Krems - in Untersuchungshaft. Hier wird er behandelt, weil einer der Schüsse der Polizisten seine beiden Oberschenkel durchschlug. Allerdings kam er relativ glimpflich davon: Die Knochen blieben heil, sein Zustand bessert sich rasch.
In Befragungen soll er zugegeben haben, gemeinsam mit Florian P. in den Supermarkt eingebrochen zu sein. Das sei schon der zweite Versuch in dieser Nacht gewesen. Mit dabei, behauptet er, sei auch der 28-jährige Rumäne gewesen, der jüngst verhaftet wurde, das aber abstreitet. Roland und Florian hätten vor den Beamten lediglich flüchten wollen, versichert der 17-Jährige immer wieder.
Demonstration
Demonstration in Krems Der Aufruf zu der Kundgebung unter dem Motto "Demo gegen Polizeimorde" war aus Wien gekommen. Rund 60 Personen nahmen teil.Sonntag Nachmittag fand in Krems eine Demonstration mit vorwiegend jugendlichen Teilnehmern statt, die durch Internetaufrufe und SMS-Botschaften organisiert worden war. Unter diskreter, aber massiver Bewachung zogen die Demonstranten durch die Stadt.
Kommenden Donnerstag wird der durch eine Kugel aus einer Polizeiwaffe getötete 14-jährige Florian P. begraben. Damit bekommt die traurige Affäre einen neuen, emotionalen Höhepunkt. In der selben Woche soll ein Lokalaugenschein in jenem Supermarkt, in dem die fatalen Schüsse gefallen sind, mehr Klarheit bringen. Bisher haben widersprüchliche Aussagen klare Schlüsse verhindert.
Artikel vom 09.08.2009 20:18 | KURIER |
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von majestix am Sonntag 9. August 2009, 23:49
xenia hat geschrieben:Todesschuss in Krems: Jeder gegen jeden
Ich wäre recht neugierig, wie groß das allgemeine Inteesse an dem Vorfall wäre, wenn der erschossene 14-Jährige kein Österreicher, sondern Tschetschene oder Rumäne gewesen wäre. Der Volkszorn hielte sich wahrscheinlich in engen Grenzen. Wie auch der Rummel in den Medien.
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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von xenia am Montag 10. August 2009, 00:21
da magst du durchaus recht haben...
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von kaleidoskop am Montag 10. August 2009, 00:42
Ich befürchte, das Begräbnis wird eine Demo der linken Chaoten werden.?
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von xenia am Montag 10. August 2009, 14:14
Krems: Ermittlungen wegen "fahrlässiger Tötung"Gegen die zwei Polizisten wird nun offiziell ermittelt. Eine Tatrekonstruktion im Merkur-Markt soll klären, was in der Nacht auf Mittwoch wirklich passierte. http://kurier.at/nachrichten/niederoest ... 929565.phpdaraus : Gegen jene zwei Polizisten, die bei einem Einsatz im Kremser Merkur-Markt einen 14-jährigen Einbrecher erschossen haben, wird nun wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" ermittelt. Das hat der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, am Montag bekanntgegeben. Das Strafgesetzbuch sieht für dieses Delikt einen Strafrahmen von bis zu drei Jahren Haft vor.
Noch am Montagnachmittag soll beim Landesgericht Korneuburg eine Tatrekonstruktion beantragt werden, die Klarheit darüber bringen soll, was genau sich in der Nacht abgespielt hat, bevor die tödlichen Schüsse fielen. Bisher haben widersprüchliche Aussagen klare Schlüsse verhindert. Während die Polizisten von einer Notwehrsituation gesprochen haben, hat der angeschossene inzwischen 17-Jährige versichert, Florian und er und hätten sich zum Zeitpunkt der Schüsse auf der Flucht befunden.
Ausständig ist auch noch die Expertise des Schießsachverständigen. Sie ist laut Köhl "einigermaßen aufwendig". Auch das schriftliche Gutachten des Gerichtsmediziners wird noch einige Zeit brauchen.
Undurchsichtig ist weiterhin die Rolle jenes 28-jährigen Rumänen, der als dritter Tatverdächtiger verhaftet wurde. Auch dass es einen vierten und sogar einen fünften Mittäter gab, will die Polizei nicht ausschließen.
...
Artikel vom 10.08.2009 12:40 | KURIER |
zur flucht : noch einmal die tatortskizze :  flucht wohin ? zurück zum aufgebrochenen hinteren rolltor oder (an den polizisten vorbei) zur (womöglich offen gebliebenen) eingangstür ?
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von xenia am Montag 10. August 2009, 17:50
Burschen wollten sich 100.000 Euro aus Tresor holenEine Tatrekonstruktion im Merkur-Markt soll klären, was in der Nacht auf Mittwoch wirklich passierte. Bisher steht Aussage gegen Aussage.  Bild: Gilbert Weisbier Diese Tür zwängten Florian und Roland auf und lösten damit einen stillen Alarm aus. http://kurier.at/nachrichten/niederoest ... 929565.phpEines ist fix: Die Polizisten, gegen die wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" ermittelt wird, wollen unbedingt eine Rekonstruktion jener Nacht, die im Kremser Merkur-Markt für vier Menschen in einer Tragödie endete. Ob und wann die Nachstellung stattfinden wird, ist noch nicht entschieden.
Bisher steht Aussage gegen Aussage. Während die Polizisten von einer Notwehrsituation sprechen, bleibt Roland T. bei seiner Variante des Vorfalles: Der 17-Jährige und sein 14-jähriger Freund Florian P. hätten sich bereits auf der Flucht befunden, als die Schüsse fielen. Was sich zuvor vor und im Kremser Markt abgespielt hat, wird indes langsam klarer. Roland T. und Florian wurden von dem Freitagabend verhafteten 28-jährigen Rumänen aus Gföhl, Bezirk Krems, in die Nähe des Tatortes chauffiert. Von ihrem Vorhaben will dieser freilich nichts gewusst haben.
Hinter dem Supermarkt trafen die Jugendlichen auf einen Obdachlosen, der bereits einvernommen werden konnte. Laut Roland Scherscher vom Landespolizeikommando NÖ soll es ein Gespräch zwischen ihm und den Burschen gegeben haben. Die Vermummung der zwei Gestalten soll ihm komisch vorgekommen sein, große Aufmerksamkeit schenkte er dem Duo aber nicht.
Traum geplatzt
"Sie haben eindeutig nach Geld gesucht", bestätigt Scherscher. Von 100.000 Euro ist die Rede. Doch der Tresor ließ sich nicht knacken, soll der 17-Jährige zu Protokoll gegeben haben. Sein "Traum", mit dem Geld ein neues Leben zu beginnen, platzte. Sein Freund starb.
Der 14-Jährige Florian wird am Donnerstag um 13.15 Uhr am Kremser Friedhof beigesetzt. Roland T. wurde Montagnachmittag aus dem Spital in die Justizanstalt Krems überstellt.
Dort sollen seine Schussverletzungen in beiden Oberschenkeln von Gerichtsmediziner Christian Reiter untersucht werden. Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg: "Das Wundbild wird Rückschlüsse zulassen auf die Position der Schützen und auf die Position zueinander." Mit der Erstellung des Schießgutachtens wurde der renommierte Ballistiker Ingo Wieser beauftragt.
Mittäter
Gibt es noch einen vierten und sogar einen fünften Mittäter bei dem fatalen Supermarkt-Einbruch? Die Polizei will das derzeit nicht ausschließen, hält es aber auch nicht für besonders wahrscheinlich.
Zwei Hinweise liegen vor: Es gibt die Aussage einer Zeugin, die gesehen haben will, dass mehrere Fahrzeuge das Gelände beim Merkur-Supermarkt zur fraglichen Zeit verlassen haben sollen. "Außerdem wissen wir von entsprechenden Gerüchten unter den Jugendlichen im Stadtteil", erklärt Scherscher. "Wir müssen natürlich jedem Hinweis nachgehen"
Artikel vom 10.08.2009 16:27 | KURIER, apa |
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von xenia am Dienstag 11. August 2009, 15:08
Tatrekonstruktion soll Klarheit bringenIn den nächsten 14 Tagen sollen die Geschehnisse der Tatnacht nachgestellt werden. Über den 28-jährigen Rumänen wurde indes U-Haft verhängt. http://kurier.at/nachrichten/niederoest ... 929565.phpdaraus : Immer noch steht im Fall des erschossenen 14-Jährigen Aussage gegen Aussage. Eine Tatrekonstruktion im Kremser Merkur-Markt soll jetzt Klarheit bringen. Ein Termin dafür steht noch nicht fest. Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, rechnet in den nächsten zwei bis drei Wochen damit. Erstens will man der Genesungsfortschritt des 17-jährigen Roland T. abwarten. Er erlitt einen Durchschuss durch beide Oberschenkel. Außerdem werden neben den Beteiligten und dem Staatsanwalt auch Gerichtsmediziner Christian Reiter und Schießgutachter Ingo Wieser, der derzeit aber im Ausland ist, bei der Rekonstruktion dabei sein.
Der Kremser Staatsanwalt Friedrich Kutschera hat unterdessen bestätigt, dass über den am Freitagabend in Gföhl festgenommenen 28-jährigen Rumänen, der als Beteiligter an dem Einbruch gilt, ebenfalls die U-Haft verhängt worden ist.
Aussage gegen Aussage
Während die Polizisten, gegen die seit Montag offiziell wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" ermittelt wird, von einer Notwehrsituation sprechen, bleibt Roland T. bei seiner Variante des Vorfalles: Der 17-Jährige und sein 14-jähriger Freund Florian P. hätten sich auf der Flucht befunden, als die Schüsse fielen. Laut einem Bericht in heute soll der Merkur-Mitarbeiter, der die Polizisten in den Supermarkt begleitet hat, die Aussage der Gesetzeshüter stützen.
...
Mittäter
Die Polizei hat indes weitere Zeugen befragt. Ob es weitere Mittäter gegeben hat, steht aber weiterhin nicht fest. Ein vierter Beteiligter sei möglich, aber ungewiss, sagte Scherscher am Dienstag. Ein Zeuge wolle eine vierte Person "in zeitlichem Zusammenhang mit der Tat" in Krems-Lerchenfeld gesehen haben. Wer das gewesen sein soll, sei nicht bekannt. Die Aussagen des 17-Jährigen und des Rumänen würden auf drei Täter hindeuten.
Artikel vom 11.08.2009 13:48 | KURIER, apa |
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von kaleidoskop am Dienstag 11. August 2009, 16:34
“Diese heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird nie mehr so werden wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten.”
Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Nein, es war nicht der Papst, oder euer alter Religionslehrer.
Dieser Spruch stammt von einem babylonischen Tonziegel. Geschätztes Alter: 5 000 Jahre.
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von OHB am Dienstag 11. August 2009, 18:29
kaleidoskop hat geschrieben:“Diese heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird nie mehr so werden wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten.”
Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Nein, es war nicht der Papst, oder euer alter Religionslehrer.
Dieser Spruch stammt von einem babylonischen Tonziegel. Geschätztes Alter: 5 000 Jahre.
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von xenia am Dienstag 11. August 2009, 23:07
ein kommentar Artikel vom 11.08.2009 21:02 | KURIER | Christoph Kotanko Nicht nur Opfer, nicht nur Täter Böser Bub? Böse Polizisten? Es gibt im Kremser Drama keine einfachen Antworten. http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1930074.phpAm Donnerstag wird in Krems Florian P. begraben. Er starb in der Vorwoche durch eine Polizeikugel. Seither gibt es massenhaft Emotionen, Erklärungen, Stellungnahmen. Es geht um den Auslöser des Dramas - den nächtlichen Einbruch. Und es geht um das Ende - zwei Polizisten fühlten sich bedroht; die Beamten schossen. In Notwehr, sagen sie. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
Eine Frage bewegt die Öffentlichkeit am stärksten: Wie kamen zwei Jugendliche in diese Situation?
Nach allem, was man bisher weiß, war Florian P. ein benachteiligtes Kind. Ihm fehlten gute Vorbilder, positive Lernchancen. Die wesentlichen Faktoren, die ein Kind braucht, sind Vertrauen, Geduld, Ermutigung, Liebe. Von seiner Umgebung wird Florian P. als unsicher, misstrauisch, gewaltbereit geschildert. Er hatte oft Schwierigkeiten mit Institutionen und Autoritäten. Seine Schullaufbahn verlief dementsprechend miserabel.
"Beschädigte Selbstachtung und verletztes Selbstwertgefühl sind die tieferen Ursachen für aggressives, feindseliges Verhalten", stand unlängst im Spiegel in einem Beitrag zu Erziehungsproblemen.
Welche Werte und Normen wurden Florian P. in seinem tristen Milieu vorgelebt? Möglich, dass seine Erziehungsberechtigten - die Familienverhältnisse waren instabil - überfordert waren. Denn seine Bezugspersonen waren selbst in einer sozialen Abwärtsspirale.
Aber die erste Verantwortung für das Wohl des Kindes haben nun einmal die Eltern.
Keine Vorfreisprüche
Die öffentliche Hand in Gestalt von Jugendbetreuern, Sozialarbeitern, Lehrern usw. kann nur helfen, wenn dieser Beistand gewünscht und angenommen wird.
Überdies sind die örtlichen Umstände für die Kids von Lerchenfeld schwierig; es gibt weder ein Jugendzentrum noch einen anderen vernünftigen Zeitvertreib.
So kommt viel Negatives zusammen. Ein Caritas-Betreuer fasste das am Dienstag im KURIER-Gespräch so zusammen: "Aus der Schule draußen, keine Lehre, kein Job, fehlende Tagesstruktur, kombiniert mit falschen Freunden - das führt oft in die Kriminalität."
Doch pauschal "die Gesellschaft" für ein tragisch misslungenes Leben verantwortlich zu machen, ist polemisch, billig, unaufrichtig.
Ebenso polemisch ist es, jedes kritische Hinterfragen der Handlungen der Polizisten als "Hatz gegen Beamte" abzutun. Vorfreisprüche sind ebenso abzulehnen wie Vorverurteilungen. Die gerichtliche Untersuchung wird feststellen, was in Krems geschah. Haben die Polizisten Fehler gemacht, wird es für sie Konsequenzen geben.
Es ist auch denkbar, dass es nicht nur ein individuelles Versagen war, sondern dass solche Einsätze systematisch anders ablaufen müssten (soweit bekannt ist, wäre es für die beiden Beamten in der Nacht nicht möglich gewesen, rasch Verstärkung herbeizuholen). Das alles kann ein rechtsstaatliches Verfahren erhellen. Nur eines kann Justitia nicht: Die menschliche Tragik mildern.
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von calimero am Mittwoch 12. August 2009, 09:43
Ein sehr guter Artikel von Christian Kotanko. Der das Wesentliche enthält. (i habs schon immer gsagt  )
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