Wer ist online?

Insgesamt sind 3 Besucher online :: 1 registrierter, 2 Gäste
Der Besucherrekord liegt bei 237 Besuchern, die am Montag 5. März 2012, 17:15 zeitgleich online waren.

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 2 Gäste

basierend auf den in den letzten 5 Minuten aktiven Besuchern

Statistik

18 Beiträge


Geburtstage

Heute hat kein Mitglied Geburtstag

Neuestes öffentliches Bild


Das neuste Usergaleriebild
Bewertung: Nicht bewertet
Kommentare: 0

Kalender

<< Mai 2012 >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Fest u. Feiertage Kalender-Ereignisse
01.05. - 1. Mai
13.05. - Muttertag
17.05. - Christi Himmelfahrt
27.05. - Pfingstsonntag
28.05. - Pfingstmontag

Heimkehrer-Gedenkfeier

Begrüßung und AllGEMEINes - alles was in kein anderes Forum passt.

OT: ... so rette Dein eigenes Leben!

Neuer Beitragvon Gast am Samstag 21. August 2010, 13:02

UnART hat geschrieben:Mit Rücksicht ...
Das nach der Rücksicht tät' ICH ersatzlos streichen, solange es die Liebesgöttin noch nicht gesehen hat ... :worried:


Aber ich bin ja auch nicht der furchtlose UnART :surprised: :weissnet:
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird.
Dann ist es Sport.
Benutzeravatar
Gast
Insider des UnART-Universum
 
Beiträge: 5896
Registriert: Sonntag 5. März 2006, 22:22

Re: Heimkehrer-Gedenkfeier

Neuer Beitragvon UnART am Samstag 21. August 2010, 13:06

calimero hat geschrieben:Da muss ich auch wieder einmal was dazuschreiben. Mein Vater war auch in Russland, auch gezwungen. Mehr unfreiwilliger Schweijk (hat die eigenen Leute eingenebelt), denn tapferer Soldat. Zweimal wurde er verwundet (Durchschuss an der Schulter und Durchschuss am Bein in der Leistengegend). Bekam aus diesem Grund zweimal irgendso ein Kreuz (eine Auszeichnung). Ihm wär es lieber gewesen, nicht verwundet zu sein und an diesem verdammten Krieg gar nicht teilnehmen zu müssen.
Wär er nicht heimgekehrt, wär ich nicht auf der Welt.

Ich denke, feiern und dankbar sein, kann man höchstens dafür, dass trotz des Naziwahnsinns dennoch Menschen am Leben blieben und das Verbrechen überlebten.
Auch mein Ex-Schwiegervater war in Russland, soweit ich mich erinnern kann, sogar in Stalingrad. Wurde von den Russen gefangen genommen, überlebte. Am kaputten Magen von damals leidet er noch heute. Auch mein Schwiegervater wurde eingezogen. Er war erst 17 Jahre alt, verstand vom Krieg nichts. Wollte nicht, musste. Wollte nur eines...wieder nach Hause!


Mein Vater führte im Rückzug die letzte Kompanie aus Athen über den Balkan nach Hause. Über seine Erlebnisse mit den Partisanen wollte er nie sprechen. Was sie mitmachten bekam ich teilweise mit, wenn Besuche aus österreichischen und deutschen Bundesländern sich noch nach Jahrzehnten dafür bedankten, dass er sie durch diesen Hexenkessel nach Hause brachte. Selbst wurde er dreimal verwundet. Das Ellbogengelenk wurde nie mehr voll funktionsfähig; beim Bauchschuss rettete ihn, dass es vorher tagellang nichts zu essen gab und die Kugel im Kopf (Einschuss rechte Wange) wanderte über 2 Jahrzehnte und kam im linken Ohr zum Vorschein.
Wäre er nicht zurückgekommen, gäbe es seinen Enkel nicht, der den Standard mit einem Abo unterstützt und linke Ideologien träumt.
( °) ( °) dada.
Benutzeravatar
UnART
Site Admin
 
Beiträge: 14304
Registriert: Freitag 17. Februar 2006, 05:33
Wohnort: Trg, diazezet da vare impalaeriezh Roma, a zo ur gêr a gKarintia, Aostria. Lec'hiet eo war ribloù

Re: Heimkehrer-Gedenkfeier

Neuer Beitragvon OHB am Samstag 21. August 2010, 18:43

mein vater ist in stalingrad nach dem allseits bekannten klavierspiel eines russen in einer kampfpause stiften gegangen und hat sich bis in die heimat österreich durchgeschlagen
er meldete sich in wien 20 bz. in der greiseneckergasse heute schule damals lazarett zum dienst als sanitäter und keiner der vorgesetzten fragte woher er gekommen ist denn die waren froh das einer mehr die arbeit verrichtet
als sich das lazarett sich wegen rückzug auflöste ging er wieder stiften und er reiste mit einem entwendeten krad den russen entgegen führte sie an die reichsbrücke und war einer der wenigen der damit verhinderte das auch die reichsbrücke von der deutschen wehrmacht auf befehl gesprengt wird
da es geheissen hat wir hinterlassen nur mehr verbrannte erde
er wurde wie einige andere soldaten in späteren jahren dafür von der österreichischen regierung geehrt und als dank bekam er eine gemeindebauwohnung da seine wohnung ausgebomt war
er hatte auch seine geschichte der desertierung bekannt gegeben und niemand hatte ihm deswegen verurteilt obwohl in der nachkriegszeit 1954 viele ehemalige nazi in der regierung gesessen sind
von der kommunistischen partei hat er nach dem krieg eine OROP tankstelle in pacht bekommen als kleines dankeschön
seine mutter wurde beim letzten bombenangriff von den amerikanern auf wien in der wintergasse heute hartlgasse getötet und sein bruder buffi ist seit dem krieg verschollen
8)
Bild
Benutzeravatar
OHB
Triumphator im UnART-Universum
 
Beiträge: 42920
Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus

Vorherige

Zurück zu GENERELL und ÜBERHAUPT (ehem. Leserforum)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 2 Gäste