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von OHB am Donnerstag 11. November 2010, 13:30
FASCHINGSBEGINN Die Faschingszeit beginnt doch am 11.11.? Trotzdem findet man in der Zeit vom November bis Dezember keine Faschingsfeste. Also wieso feiern viele Menschen den Faschingsbeginn bereits am 11.11.? Nun – hier unterliegt man einem großen Irrtum, denn der offizielle Faschingsbeginn ist der 7. Jänner, der Tag nach dem Dreikönigstag. Mit diesem Tag ist auch die Weihnachtszeit zu Ende. Vermutlich spielt hier auch der mystische Glaube unserer Vorfahren mit, denn der 6. Jänner ist der letzte und höchste Tag der zwölf geheimnisvollen und gefährlichen Rauhnächten. Jedoch die Vorbereitungen zu den verschiedenen Veranstaltungen und Bällen der Faschingszeit finden ab den 11.11. statt. Nun erwachen die Faschingsnarren. Die Faschingsvereine und – gilden haben nun 2 Monate Zeit sich auf die „närrische Zeit“ vorzubereiten. Dass gerade der 11.11. gewählt wurde, liegt daran, dass die 11 die traditionelle Zahl der Narren ist. Seit dem Mittelalter zählt die Zahl „11“ als närrische Zahl. Von Seite der Religion gilt die Elf als Zahl der Maßlosigkeit, der Sünde, als teuflische Zahl. Nun im Fasching geht es meist ausgelassen und auch nicht sehr christlich zu. Weiters sieht die Kirche in der Zahl, dass sie um eine Zahl größer ist als die 10 Gebote und eine Zahl kleiner als die 12 Aposteln von Jesus. ©info-graz.at
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von UnART am Donnerstag 11. November 2010, 13:53
11/11 Der jährliche Beginn des Ernstes der Lustigkeit. 
( °) ( °) dada.
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von contraindicatio am Donnerstag 11. November 2010, 13:58
Ist der 11.11. als Faschingsbeginn nicht ein Import aus Deutschland?
In Österreich war das Datum doch bis vor ein paar Jahrzehnten ned wirklich gebräuchlich.
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von xenia am Donnerstag 11. November 2010, 14:42
Hochneukirchen, einst Die Zeit zwischen Allerheiligen und Advent wurde "Klein-Fasching" genannt. Vor der Fastenzeit des Advents wurde noch tüchtig gefeiert und gegessen. Es war auch eine besondere Zeit für Hochzeiten. Der Kathreintanz beendete die Lustbarkeiten. "Kathrein sperrt Musik und Tanz ein", hieß es.
http://www.austria-lexikon.at/af/User/Wolf%20Helga%20Maria/Bucklige%20Welt/November der 11.11. scheint tatsächlich importiert. bei uns fing der "vorfasching" nach Allerseelen an und endete zu St. Kathrein : Namenstag 25. November: Katharina Katharina von Alexandria
Alternativnamen: Kathrin, Katja, Käthe, Karin, Karen, Katinka, Kitty, Kaja geboren: in Zypern(?) gestorben: 306(?) in Alexandria
Hintergrundinformationen:Katharina von Alexandria war eine Märtyrin. Nach der Legende soll die junge Frau, die aus einer reichen und vornehmen Familie stammte, zu Anfang des 4. Jahrhunderts in Ägypten gelebt haben. Die auffallend schöne junge Frau zeichnete sich außerdem durch eine außergewöhnlich hohe Intelligenz aus, auf die sie sehr stolz gewesen sein soll. Als die selbstbewusste Frau lange Gespräche mit einem Einsiedler geführt hatte, soll dies bei ihr eine tiefe Nachdenklichkeit hervorgerufen haben, was sie schließlich dazu bewog, Christin zu werden. Bei einem Opferfest für eine römische Gottheit, an dem auch Kaiser Maxentius teilnahm, soll es ihr gelungen sein, mit ihrer außergewöhnlichen Redegewandtheit und Schlagfertigkeit sogar den Kaiser in Verlegenheit zu bringen. In seiner Verärgerung rief dieser daraufhin die 50 besten Philosophen und Meister der Rhetorik zusammen, damit sie an seinem Hof mit der jungen Christin über das Für und Wider der römischen Götterreligion und des Christentums diskutieren sollten. In diesem friedlichen Wettstreit mit Worten soll Katharina nach der Legende sämtliche Argumente der weisen Männer so überzeugend und mit einer solchen brillianten Eindringlichkeit widerlegt haben, dass sich alle 50 entschlossen, zum christlichen Glauben überzutreten. Der in seiner Ehre tief gekränkte und vor Wut rasende Kaiser soll daraufhin befohlen haben, Katharina auszupeitschen und zu foltern, indem man sie auf ein mit Nägeln besetztes Rad flocht. Nach ihrem dabei vermutlich im Jahre 306 erlittenen Tod soll Katharinas Leichnam von Engeln auf den Berg Sinai getragen worden sein, wo später im 6. Jahrhundert das berühmte Katharinenkloster gegründet wurde. Katharina ist eine der drei weiblichen Nothelfer, Patronin der Lehrer, Studenten, Philosophen, Redner, Universitäten, Bibliotheken und Bibliothekare, Buchdrucker u.a.m. In Paris wird sie als Schutzheilige der Näherinnen und Modistinnen, der "Cathérinettes", gefeiert. Bauernregeln: "Katharinenschnee tut den Saaten weh." Wie's Wetter ist zu Sankt Kathrein, wird auch der nächste Frühling sein." "Sankt Kathrein läßt den Winter herein." Sankt Kathrein sperrt die Geige ein (stellt den Tanz ein)." "Kathrein stellt Schiffahrt und Musik ein."
http://www.schulferien.org/namenstage/namenstag_vorname_Katharina_623.html Als Beginn der Fastnachtszeit galt bzw. gilt in den deutschsprachigen Ländern traditionell der Dreikönigstag.
Seit dem 19. Jahrhundert finden in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, ab 11:11 Uhr einzelne Veranstaltungen statt, zu denen insbesondere die Vorstellung des Prinzenpaars gehört. Hintergrund ist, dass auch das Geburtsfest Christi bereits kurz nach dessen Fixierung im Jahr 354 eine vorangehende 40-tägige Fastenperiode vorsah, vor deren Beginn man - wie vor Karneval - ebenfalls die später verbotenen Fleischvorräte aufzuzehren pflegte (Gänsessen am 11. November, dem Martinstag).
Die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt aber selbst in den Hochburgen entlang des Rheins weiterhin weitgehend karnevalsfrei, was sich aus der erwähnten vorweihnachtlichen Fastenzeit, der Rolle des Novembers als Trauermonat und dem besinnlichen Charakter des Advent erklärt. Soweit von einer „Vorverlagerung“ des Karnevalsbeginns oder von einer „Saisoneröffnung“ am 11. November gesprochen wird, ist dies daher zumindest irreführend. Von seiner Entstehungsgeschichte her stellt der 11. November vielmehr einen zweiten, „kleinen“ Karneval dar; 1823 bestimmte nämlich ein „Festordnendes Comité“ in Köln das närrische Datum zum Beginn der Vorbereitungen für einen von nun an geregelten Karnevalsumzug.
http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching egal, hauptsache das martini-gansl schmeckt und die kinder marschieren mit ihrer laterne...
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von UnART am Donnerstag 11. November 2010, 14:53
Im alten Forum verbrachten wir viele Seiten mit dem Thema, wobei auch Hintergründe einflossen. Leider kann ich mich nicht mehr so erinnern. Klar ist nur, dass sich bei uns der Fasching hauptsächlich von Faschingssamstag bis Faschingsdienstag abspielte. Als Kinder hatten wir eine Veranstaltung am Nachmittag des Faschingsonntages mit Maskenprämierung. Einer der Höhepunkte für Erwachsene war der sogenannte Lumpenball. Erst später gab es Faschingsumzüge und Faschingssitzungen. Büttenreden wurden ebenfalls vom deutschen Karneval importiert. Regional unterschiedlich gibt/gab es Brauchtum mit Umzügen, welche auch etwas mit Winteraustreiben zu tun haben.
PS: Sah gerade das Xenia bereits einiges reinstellte.
( °) ( °) dada.
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