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von OHB am Sonntag 19. Dezember 2010, 19:38
Eigentlich gilt die Rechtsregel
Grundsätzlich gilt im heimischen Kreisverkehr die Rechtsregel - das bedeutet, dass das Fahrzeug im Kreisverkehr Vorrang geben müsste. Diese Regel wird jedoch fast immer durch entsprechende Beschilderung aufgehoben.
Beim Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) heißt es dazu: „Wer sich in einen Kreisverkehr begibt, kann zwei verschiedene Arten der Beschilderung vorfinden (...): Entweder haben alle Einfahrenden eine Benachrangung in Form einer ‚Vorrang geben‘-Tafel, womit alle bereits im Kreisverkehr befindlichen Verkehrsteilnehmer Vorrang haben. Handelt es sich um einen unbeschilderten Kreisverkehr, hat der Einfahrende immer Vorrang, da er der Rechtskommende ist.“
Diese Regelung gilt grundsätzlich natürlich auch für den mehrspurigen Kreisverkehr - hier wird es jedoch komplizierter: Das KfV empfiehlt, hier möglichst weit rechts zu fahren. Wenn es sich um einen Kreisverkehr mit mehreren Spuren handelt, müssen all jene Verkehrsteilnehmer, die innen fahren, rechtzeitig den Fahrstreifen wechseln, um den Kreisverkehr dann vom rechten Fahrstreifen verlassen zu können. Europaweit keine einheitlichen Regelungen
Anders als in Österreich gilt in zahlreichen europäischen Ländern die Rechtsregel im Kreisverkehr auch in der Praxis. Etwa in Italien, Frankreich und Dänemark, wie der Automobilclub von Deutschland (AvD) auf seiner Website auflistet. Vorsicht ist aber dennoch geboten, denn sobald anderslautende Vorrangschilder angebracht sind wie hierzulande, müssen wieder die Fahrer beim Einfahren Vorrang geben. Einen Sonderstatus nimmt Großbritannien ein: Dort gilt zwar auch die Rechts-vor-links-Regel - die Fahrtrichtung ist jedoch, durch den Linksverkehr, im Uhrzeigersinn. Die großen Irrtümer beim Blinken
Einem Irrglauben sitzen viele Autofahrer beim Blinken auf: Beim Einfahren in den Kreisverkehr soll nicht geblinkt werden. Beim Ausfahren ist es jedoch verpflichtend, was gerne missachtet wird: „Im Vergleich zu anderen Kreuzungsvarianten sind die Autolenker im Kreisverkehr (...) etwas blinkfaul, obwohl das richtige Signal zur rechten Zeit auch im Kreisverkehr essenziell ist, um Unfälle zu vermeiden“, so Othmar Thann, Direktor des KfV.
Bei einer Umfrage des KfV aus dem Jahr 2008 zeigte sich, dass rund jeder dritte Fahrer gar nicht oder falsch blinkt: 30 Prozent betätigten den Blinker beim Ausfahren nicht. Vier Prozent blinkten fälschlicherweise beim Einfahren und ebenfalls vier Prozent setzten das Lichtsignal sowohl beim Ein- als auch beim Ausfahren. Im Vergleich dazu blinken auf „normalen“ Kreuzungen mit oder ohne Bodenmarkierungen und Ampelanlagen rund 83 Prozent der Autofahrer richtig, so das KfV.
Gleinstätten: "Shared Space" ohne Unfälle Das Verkehrskonzept "Shared Space" in Gleinstätten (Bezirk Leibnitz) scheint zu funktionieren: Autofahrer und Fußgänger sollen ohne Ampeln und Zebrastreifen aufeinander Rücksicht nehmen - bisher unfallfrei. Lenker und Fußgänger gleichberechtigt Vor der Hauptschule in Gleinstätten gibt es keine Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen mehr. Auf 500 Metern kennzeichnet ein farbiger Belag den "Shared Space". Fahrzeuglenker und Fußgänger sind gleichberechtigt und müssen aufeinander Rücksicht nehmen.
© http://www.orf.at/stories/2026347/2026310/am lustigsten finde ich die kreisverkehr wo 4 - 6 abzweigungen gibt aber nur 2 davon benützbar weil der rest im acker endet nicht mehr lustig finde ich wenn auf 2.5 km 6 kreisverkehr vorhanden sind wo es keine häuser oder firmen gibt beides auf der L 154 zwischen wiener aussenring schnellstrasse und laxenburg
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von contraindicatio am Sonntag 19. Dezember 2010, 21:14
Generell sind österreichische Autofahrer zu deppat für Kreisverkehre. 
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von UnART am Sonntag 19. Dezember 2010, 21:20
contraindicatio hat geschrieben:Generell sind österreichische Autofahrer zu deppat für Kreisverkehre. 
Wieso? Politik und Gesellschaft sind bei uns ein einziger Kreisverkehr. Politische Fußgänger (Wähler) sind zwar nicht gleichberechtigt, doch funktionieren recht gut.
( °) ( °) dada.
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von f.art reloaded am Sonntag 19. Dezember 2010, 21:36
contraindicatio hat geschrieben:Generell sind österreichische Autofahrer zu deppat für Kreisverkehre. 
Ich darf Sie zitieren, sollte mir demnächst ein Ösi in der Dortmunder Strasse in die Karre brettern, werter contraindicatio?
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von contraindicatio am Sonntag 19. Dezember 2010, 21:50
f.art reloaded hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Generell sind österreichische Autofahrer zu deppat für Kreisverkehre. 
Ich darf Sie zitieren, sollte mir demnächst ein Ösi in der Dortmunder Strasse in die Karre brettern, werter contraindicatio?
Sie dürfen sich mich berufen, werter f.art. Es handelt sich um eine empirisch belegte Tatsache. Verblüffend ist lediglich die Anzahl an Möglichkeiten, auf wieviele Arten sich ein Österreicher in einem Kreisverkehr fehlverhalten kann. 
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von xenia am Sonntag 19. Dezember 2010, 23:06
beispiel gefällig ?  bild: Podrecca der kreisverkehr Praterstern - schaut einfach aus, ist es auch, wenn man sich schon bei der einfahrt richtig einordnet, auch leicht, da gut beschildert und mit ampeln geregelt. auf der zeichnung gelb dürfte fuß- oder radweg sein, baulich getrennt von den fahrstreifen. vor mir biegt ein radfahrer von der Nordbahnstraße - links mitte im bild - mit einem ziemlichen tempo in den Praterstern ein, überquert alle fahrsstreifen bis zur mitte (ca. unteres ende des grünen streifens links vom Tegetthoff-denkmal), um mit unverminderter geschwindigkeit wieder alle fahrbahnen zur ausfahrt Praterstraße links unten zu queren und in die Praterstraße einzubiegen. der vorher dichte, aber flüssige verkehr kam zum erliegen, passiert ist dem munteren radler (KEIN eiliger bote - kein rucksack oder sonstiger behälter am rad) nichts...
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von OHB am Sonntag 19. Dezember 2010, 23:10
xenia hat geschrieben:beispiel gefällig ?  bild: Podrecca der kreisverkehr Praterstern - schaut einfach aus, ist es auch, wenn man sich schon bei der einfahrt richtig einordnet, auch leicht, da gut beschildert und mit ampeln geregelt. auf der zeichnung gelb dürfte fuß- oder radweg sein, baulich getrennt von den fahrstreifen. vor mir biegt ein radfahrer von der Nordbahnstraße - links mitte im bild - mit einem ziemlichen tempo in den Praterstern ein, überquert alle fahrsstreifen bis zur mitte (ca. unteres ende des grünen streifens links vom Tegetthoff-denkmal), um mit unverminderter geschwindigkeit wieder alle fahrbahnen zur ausfahrt Praterstraße links unten zu queren und in die Praterstraße einzubiegen. der vorher dichte, aber flüssige verkehr kam zum erliegen, passiert ist dem munteren radler (KEIN eiliger bote - kein rucksack oder sonstiger behälter am rad) nichts...
na wenn er einen ordentlichen tender drauf ghabt hat ist der radius der gezogenen kurve natürlich grösser 
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von xenia am Sonntag 19. Dezember 2010, 23:23
a wengerl gegeigelt ist er schon zwischen den stoßstangen...
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von OHB am Sonntag 19. Dezember 2010, 23:42
xenia hat geschrieben:a wengerl gegeigelt ist er schon zwischen den stoßstangen...
eventuell hatte er einen schleichende patschen 
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von contraindicatio am Montag 20. Dezember 2010, 12:16
Wahrscheinlich hat er Vorrang ghabt, der Radlfahrer. Aber nur, wenn er auf dem Radweg unterwegs war. Wenn er auf einem Rennrad gfahren is, dann hätt er den Radweg nicht benutzen müssen.  Allerdings war der Radweg lange Zeit wegen der Baustelle unbenützbar. 
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von OHB am Montag 20. Dezember 2010, 12:28
contraindicatio hat geschrieben:Wahrscheinlich hat er Vorrang ghabt, der Radlfahrer. Aber nur, wenn er auf dem Radweg unterwegs war. Wenn er auf einem Rennrad gfahren is, dann hätt er den Radweg nicht benutzen müssen.  Allerdings war der Radweg lange Zeit wegen der Baustelle unbenützbar. 
50 Antworten auf die Frage "Warum fahren Radfahrer oft nicht auf dem Radweg?" http://www.velofahren.de/50-gruende.html
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von xenia am Montag 20. Dezember 2010, 14:13
contraindicatio hat geschrieben:Wahrscheinlich hat er Vorrang ghabt, der Radlfahrer. Aber nur, wenn er auf dem Radweg unterwegs war. Wenn er auf einem Rennrad gfahren is, dann hätt er den Radweg nicht benutzen müssen.  Allerdings war der Radweg lange Zeit wegen der Baustelle unbenützbar. 
wie geschrieben : er hat alle fahrspuren von der einfahrt - äußerste spur) bis zur mitte (innerste spur)und zurück (je 5 fahrbahnen) zur nächsten ausfahrt überquert, handzeichen hab ich keines gesehen. wäre er nach der einfahrt gleich rechts und dann gleich wieder rechts raus geblieben, hätte er sich viel treterei erspart. es war noch vor dem umbau, ob damals ein radweg war, weiß ich nicht. aber auf keinen fall hätte der radweg, außer bei einer ampel bei einer ein- oder ausfahrt, die fahrbahnen gekreuzt...
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von f.art reloaded am Montag 20. Dezember 2010, 14:21
xenia hat geschrieben:... handzeichen hab ich keines gesehen...
Dann war's ein deutscher Radfahrer! Weil... es Fahrtrichtungsanzeiger auch bei (deutschen) PKW nur als "Extra" gibt!! 
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von OHB am Montag 20. Dezember 2010, 18:18
f.art reloaded hat geschrieben:xenia hat geschrieben:... handzeichen hab ich keines gesehen...
Dann war's ein deutscher Radfahrer! Weil... es Fahrtrichtungsanzeiger auch bei (deutschen) PKW nur als "Extra" gibt!! 
bei unsere einpendler nach wien ist es genauso najo wer gibt scho aum ocker an blinker 
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von f.art reloaded am Montag 20. Dezember 2010, 20:06
OHB hat geschrieben:bei unsere einpendler nach wien ist es genauso najo wer gibt scho aum ocker an blinker 
Bitte bedenken Sie, werter OHB: pröllige Niederösterreicher zählen net.
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