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Auf den Hund gekommen.

Wellnes, Tipps, Kulinarisches, Ratgeber und ...

Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon UnART am Mittwoch 8. Oktober 2008, 14:11

"Auf den Hund gekommen", wäre sicher der Wunsch Einiger, denen UnART mal auf die Zehen stieg.
Behauptete wer: "Du hast einen Vogel“, konnte ich vor wenigen Jahren noch antworten: „Nein, zwei!“ Im Büro tummelten sich zwei wunderschöne Nymphensittiche in einer zweieinhalb Meter hohen dreistämmigen Yukapalme. Im folgenden Büro gab es für sie eine Voliere mit Plexiglas und Aluprofilen im Ausmaß von 2 x 1,5 x 0,9 Meter. Fragt bitte nicht, was es kostete. Der Boden wurde regelmäßig mit frischem Quarzsand ausgelegt. In halber Höhe hing eine großer Vogelkäfig mit offener Türe für den Rückzug und zum Turnen. Äste fungierten als Aufsitzstangen und Grünpflanzen mussten regelmäßig erneuert werden, da sie keine in Ruhe ließen. Nach Auflassung des Büros übernahm ein älteres Ehepaar die Nymphen, wo sie in einem etwa 60 m² Vorbau gemeinsam mit Wellensittichen und anderen Vögeln frei fliegen konnten.

Im Vorjahr verstarb unser Hund, der Herr des Hauses, nach treuen 17 Jahren. Gestern bekam ich einen Pensionsgast, dessen Herrchen in Kiew für 10 bis 14 Tage etwas zu erledigen hat. Nero ist der Sohn einer Spaniel-großen langhaarigen Schlappohrmutter und eines Berner Sennenhundes. Im Sturm eroberte er Grund und Haus, wie auch die Herzen der Bewohner. Dem Frauchen welche sich mehr mit ihm beschäftigen kann, folgt er auf Schritt und Tritt.
Etwas ist jetzt schon klar. UnsereTrennung in etwa 2 Wochen wird schlimm. Nicht nur für uns ... auch Nero wird „Heimweh“ bekommen.

Wenn der Fotoapparat wieder funktioniert, stelle ich euch ein Foto rein.
( °) ( °) dada.
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Re: Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon calimero am Mittwoch 8. Oktober 2008, 18:27

Ja, Heinz, wie wäre es mit einem neuen Hundekind?
Ist zwar am Anfang mühsam, dafür aber umso lieber und süßer!
Und auch jetzt...ich bereue keine Sekunde, meinen Aaron um mich zu haben! Meinen "Spielzeughund" (immer wieder treffen wir Leute, die meinen: "Jö, so einen Spielzeughund hab ich als Kind auch gehabt! Mit Rädern dran!") und Kuschelmonster.
Naja, mit dem Folgen klappt es noch nicht so ganz. "Sitz", "Platz", "Bleib", "Hier" und "Steh" funktioniert meistens, aber nur, wenn weit und breit kein anderer Hund da ist. Wenn wir auf der einsamen Wiese üben. In der Hundeschule geht fast gar nix, außer das Abrufen, wenn alle Hunde in einer Reihe sind, der Trainer die Leine hält und ich dann "Hier!" rufe. Sonst sind alle anderen Hunde interessanter, will er mit ihnen spielen.
Wir haben jetzt 3 Monate Pause von der Hundeschule gemacht, Samstag Mittag ist halt gar so ein ungünstiger Termin. Unter der Woche wäre es mir lieber.
Letzten Samstag war ich wieder einmal...frustrierend! "Bei Fuß" geht ja überhaupt nicht, auf der gewünschten linken Seite schon gar nicht. Wobei mir eigentlich egal ist, ob mein Hund knapp beim linken Knie geht oder nicht. Weglaufen sollte er halt nicht und herkommen auf Zuruf auch.
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Re: Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon OHB am Mittwoch 8. Oktober 2008, 18:35

calimero hat geschrieben:Ja, Heinz, wie wäre es mit einem neuen Hundekind?
Ist zwar am Anfang mühsam, dafür aber umso lieber und süßer!
Und auch jetzt...ich bereue keine Sekunde, meinen Aaron um mich zu haben! Meinen "Spielzeughund" (immer wieder treffen wir Leute, die meinen: "Jö, so einen Spielzeughund hab ich als Kind auch gehabt! Mit Rädern dran!") und Kuschelmonster.
Naja, mit dem Folgen klappt es noch nicht so ganz. "Sitz", "Platz", "Bleib", "Hier" und "Steh" funktioniert meistens, aber nur, wenn weit und breit kein anderer Hund da ist. Wenn wir auf der einsamen Wiese üben. In der Hundeschule geht fast gar nix, außer das Abrufen, wenn alle Hunde in einer Reihe sind, der Trainer die Leine hält und ich dann "Hier!" rufe. Sonst sind alle anderen Hunde interessanter, will er mit ihnen spielen.
Wir haben jetzt 3 Monate Pause von der Hundeschule gemacht, Samstag Mittag ist halt gar so ein ungünstiger Termin. Unter der Woche wäre es mir lieber.
Letzten Samstag war ich wieder einmal...frustrierend! "Bei Fuß" geht ja überhaupt nicht, auf der gewünschten linken Seite schon gar nicht. Wobei mir eigentlich egal ist, ob mein Hund knapp beim linken Knie geht oder nicht. Weglaufen sollte er halt nicht und herkommen auf Zuruf auch.



es ist wie bei kinder
wenn man nicht konsequent ist
wird nix draus
:(
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Re: Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon UnART am Mittwoch 8. Oktober 2008, 19:51

calimero hat geschrieben:Ja, Heinz, wie wäre es mit einem neuen Hundekind? ...

Mein Black war ein liebes Monster. Eine Mischung aus Dackel und Vorsteher, beide sture Charaktere. Manchmal wollte ich ihn Satan taufen. Andererseits war er überaus gutmütig und zugetan aber im Zusammensein mit anderen Hunden verschaffte er sich seinen Respekt, da war er nicht mehr zu halten.
In der Hundeschule forderte er regelmäßig die anderen zum Spielen. Ging es richtig rund, kam er auf Zuruf und saß folgsam bei Fuß, während die anderen, die er aufgerührt, weitertobten. Deshalb verlieh man ihm dort den Ehrentitel „Flughund“.
Mit viel Konsequenz und „Liebe“ brachte ich ihn dazu den wichtigsten Befehlen: „Hier“, „Sitz“, „Aus“ und „Bei Fuß“ in jeder Situation nachzukommen.

Im Moment ergibt es sich leider nicht einen Welpen zu erziehen.
( °) ( °) dada.
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Re: Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon klirson am Montag 20. Oktober 2008, 23:56

Unseren "Djinno" (Ableitung vom arabischen Djinn = Teufel, Geist) haben wir mit viel Belohnung hingekriegt. Belohnung und Lob, das wollen alle Hunde. Ich kann meist ohne Leine mit ihm gehen, außer es sind läufige Weibchen zugegen oder haben wo eine Duftmarke gesetzt, dann setzt sein Hirn komplett aus..... ansonsten kommt er auf Zuruf, bleibt vor Geschäften sitzen, bis er gerufen wird und gibt sein Spielzeug auf Kommando "aus" her (weil er gelernt hat, dass der Ball oder Frisbee gleich wieder geworfen wird)
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Re: Auf den Hund gekommen.

Neuer Beitragvon UnART am Dienstag 21. Oktober 2008, 14:02

Meinen Black wollte ich, wie geschrieben, auch manchmal Satan taufen. Mit viel Zuwendung brachte ich ihn doch zur Freifolge (bei Fuß). Auf Zuruf reagierte er sofort, selbst wenn es ihm nicht passte. Sitz- und Platzbefehle befolgte er nur zeitlich begrenzt. Dafür war sein Naturell einfach zu überschießend. Dennoch wäre es machbar gewesen ihn über ein Viertelstunde abzulegen, doch mir war es nicht so wichtig. Zuwendung und Lob sind wichtig, allerdings bedingt eine gute Erziehung viel Konsequenz, damit es den Hund nicht verunsichert.

Gestern kam Neros Herrl aus Kiew zurück und holte ihn am Abend ab. Die Hundefreude war immens. Dennoch wusste er nicht: „Wohin soll ich mich wenden“, da er uns ebenfalls lieb gewann.
Sein Herrl weiß jetzt, wo er ihn zu suchen hat, wenn Nero mal ausbuxt.

Wünsche dir schöne Zeiten mit deinem Djinno.
( °) ( °) dada.
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