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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 04:36
Die Älteren unter uns werden sie vielleicht noch vernommen haben, die Schreckensberichte, die unsere Ahnen sich abends in langen Winternächten hinter vorgehaltener Hand zuflüsterten. Ängstlich immer wieder den Blick zur Seite schweifend lassen, war nur ein Wort immer wieder einmal in der Stille der bäuerlichen Gemeinschaftsstube vernehmbar: "Windmühlen".
"Windmühlen! Zum Angriff!" war ein Alarmruf, der in den Grenzen unseres heutigen Österreichs das gesamte Mittelalter hindurch und bis in die Regierungszeit Josef II. präsent war. Geschichtlich relevant sind besonders der Große Windmühlensturm des 5. nachchristlichen Jhdts., die Große Windmühlenbelagerung von Wien und die Raubzüge gut organisierter Windmühlenbanden in den heutigen nördlichen Grenzgebieten des Bundeslandes. Erst mit den Klostersäkularisierungen des aufgeklärten Kaisers schwand die Macht des brutalen Gegners über die abergläubige Bevölkerung.
Mehr als 2 Jhdte. lang genoß die Bevölkerung dann eine scheinbare Sicherheit, welche die frühere Bedrohung immer weiter in einen geisterhaften Nebel der Unwirklichkeit zurücktreten ließ, aus dem es keine Rückkehr zu geben schien. Doch die Sicherheit war trügerisch, und heute häufen sich die Berichte von Wanderern, die sich inmitten von früher undurchdringlichen Waldgebieten unversehens auf neu geschaffenen Lichtungen ganzen Armeen einer neuen Generation des furchtbaren Gegners von einst gegenüber sahen. Diese neue Generation hat nichts mehr von einer gewissen verspielten Ästhetik ihrer Vorgänger an sich - es handelt sich um funktionelle, stählerne Kolosse, die nur für ein Ziel aus der Vergangenheit wiedererstanden zu sein scheinen: Um den vor über 200 Jahren unterbrochenen Vernichtungsfeldzug fortzusetzen.
Noch scheint sich der Gegner zu sammeln. Doch was geschieht, wenn der Sturm wieder losbricht?
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
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von UnART am Sonntag 10. Mai 2009, 12:28
Da hilft nur eine „Parade gegen Windmühle“ oder gleich „Wuchtschlad“. Angriff ist die beste Verteidigung.
( °) ( °) dada.
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 12:55
UnART hat geschrieben:Da hilft nur eine „Parade gegen Windmühle“ oder gleich „Wuchtschlad“. Angriff ist die beste Verteidigung.
Kingt interessant. Auch unsere Altvorderen waren ehedem nicht vollkommen wehrlos: Auf sinnlose Aggression  folgte mancher gezielte Gegenschlag 
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von xenia am Sonntag 10. Mai 2009, 13:19
keine frage : ein ANFÜHRER muß her, ein unerschrockener ritter ohne fehl und tadel, ein lauter rufer in der wüste, der warnend durch die lande zieht...
; - )))
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 13:32
xenia hat geschrieben:keine frage : ein ANFÜHRER muß her, ein unerschrockener ritter ohne fehl und tadel, ein lauter rufer in der wüste, der warnend durch die lande zieht...
; - )))
Wo findet man so einen bloß? Kennt einer den Namen eines Ortes, welcher so einen heroischen Kämpfer hervorgebracht hat?
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von xenia am Sonntag 10. Mai 2009, 13:49
unschuldig weiß mit rot und grün getarnt geben sie sich harmlos...  ; - )))
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 13:58
xenia hat geschrieben:unschuldig weiß mit rot und grün getarnt geben sie sich harmlos...  ; - )))
Ich weiß D'rinnen ein Schwarzerbrrrrr 
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von xenia am Sonntag 10. Mai 2009, 14:02
 unauffällig sammeln sie sich, um dann - streng in formation - loszumarschieren...  ; - )))
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 14:06
Vielleicht könnten ihnen Piraten den Nachschub abschneiden ... 
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 14:09
xenia hat geschrieben:unauffällig sammeln sie sich, um dann - streng in formation - loszumarschieren...
; - ))) SOOOO schrecklich hatte ich es mir nicht vorgestellt. Läßt einem das Blut gefrieren
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 14:17
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
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von xenia am Sonntag 10. Mai 2009, 14:52
sie scheuen weder berge  noch das meer...  ; - )))
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von Gast am Sonntag 10. Mai 2009, 14:59
xenia hat geschrieben:sie scheuen weder berge noch das meer...
; - )))
Vielleicht liegt da eine Chance für ihren Untergang: Wer einen derart großen Lebensraum für sich beansprucht, wird möglicherweise einmal auf einen Freßfeind treffen, der ihm den Garaus macht (Die Kartoffel z.B. mußte erst von den Andenplateaus nach Colorado wandern, um ihrer Nemesis zu begegnen)
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von xenia am Sonntag 10. Mai 2009, 15:18
allerorts wurden schon in vergangenen zeiten versteckte warnungen, ähnlich einem steckbrief, an verschiedenen gegenständen angebracht, um die gefahr immer deutlich vor augen zu haben :   oder denken wir an die alten römer, die - ein der alten, einer kannenform ähnlichen, erscheinungsform angepasstes - warnschild an die haustore nagelten und sogar spürhunde gegen den feind einsetzten :  (hüte dich vor den kannenförmigen) ; - )))
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von UnART am Sonntag 10. Mai 2009, 16:17
Hinter dem Feldzug der Windmühlen steckt nach wie vor der Adel! Neue Initiative für die Windenergie Auf den Kärntner Bergen gibt es bisher keine Windräder. Karl Khevenhüller, der Besitzer der Burg Hochosterwitz, und Dominik Habsburg-Lothringen machen jetzt einen neuen Vorstoß, die Windenergie in Kärnten auszubauen. http://kaernten.orf.at/stories/359766/
( °) ( °) dada.
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