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Airbus-Absturz vor den Komoren:

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Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon knieriem am Dienstag 30. Juni 2009, 15:36

Kind überlebt Katastrophe


Vor der Ostküste Afrikas hat sich ein schweres Flugzeugunglück ereignet. Beim Landeanflug auf die Inselgruppe der Komoren ist ein jemenitisches Flugzeug vom Typ Airbus A 310 mit rund 150 Menschen an Bord in den Indischen Ozean gestürzt. Die Leichen mehrerer Passagiere wurden bereits geborgen. Aber es gibt auch einen Überlebenden - ein fünfjähriges Kind.


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© Airbus
Zur Flotte der Yemenia Airways gehören zwei Airbus A 330 (Foto), vier Maschinen vom Typ Airbus A 310 und vier Boeing 737



Vor Afrikas Ostküste ist ein jemenitisches Verkehrsflugzeug mit 153 Menschen an Bord aus noch unbekannter Ursache abgestürzt. Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde des Inselstaats der Komoren bestätigte am Dienstag, der zweistrahlige Airbus A 310 habe sich in schlechtem Wetter im Anflug auf den Flughafen der Stadt Moroni befunden. Die Behörden hätten Großalarm gegeben. Das Flugzeug der Yemen Airways kam aus der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

Nach Angaben des Vizepräsidenten Idi Nadhoim zufolge ereignete sich das Unglück in den frühen Morgenstunden. Das Flugzeug gehörte demnach der staatlichen Fluglinie des Jemens, Yemenia Air, die nach den Flugplänen Moroni anfliegt.

Wenige Stunden nach dem Absturz haben Rettungskräfte vor den ostafrikanischen Komoren die ersten Leichen geborgen. Dabei ist auch ein Überlebender gefunden worden, ein fünfjähriges Kind. Das bestätigte ein Sprecher des komorischen Verkehrsministeriums. Das Kind sei noch auf einem der Boote, die vor der Hauptstadt Moroni im Indischen Ozean nach dem Wrack suchten.


Das Unglück hat sich offenbar während des Landeanflugs ereignet. "Davon gehen wir aus", sagte Ibrahim Kassim, ein Vertreter der regionalen Aufsicht Asecna am Dienstag. Die Maschine sei vermutlich fünf bis zehn Kilometer vor der Küste in der Nähe der auf der Hauptinsel gelegenen Stadt Mitsamiouli ins Meer gestürzt. Zivile und militärische Schiffe seien für eine Suche mobilisiert worden. "Das Wetter ist nicht günstig. Die See ist sehr rau."

Die Maschine habe sich bei den Fluglotsen noch zur Landung angemeldet, sagte ein UN-Mitarbeiter auf dem Airport. Danach sei der Kontakt abgebrochen.

66 Franzosen an Bord der Unfallmaschine
Unter den Passagieren waren Franzosen und Bürger des ostafrikanischen Inselstaates. Insgesamt seien 142 Fluggäste und eine elfköpfige Crew in der Maschine gewesen, sagte ein Vertreter der staatlichen jemenitischen Fluggesellschaft, für die die Maschine unterwegs war.

Nach Informationen der französischen Zeitschrift "Le Point" waren 66 Franzosen an Bord der abgestürzten Maschine. 40 von ihnen seien von Paris losgeflogen, 26 weitere von Marseille, berichtet das Blatt in seiner Online-Ausgabe am Dienstag. Die Passagiere stiegen erst in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa in die Unfallmaschine um. Das französische Außenministerium bestätigte diese Angaben zunächst nicht. Möglicherweise haben mehrere Passagiere zusätzlich die komorische Staatsangehörigkeit. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy zeigte sich bestürzt. Er habe die Armee gebeten, alles zu tun, um bei der Suche nach Passagieren und Bordpersonal zu helfen, teilte sein Sprecher in Paris mit.

Such-Flugzeuge hatten zuvor im Indischen Ozean Wrackteile des Airbus A310 entdeckt. Das bestätigte der Direktor des Flughafens von Moroni, Hadschi Mohammed Ali, dem französischen Sender France Info am Dienstag. "Wir setzen sämtliche vorhandenen Mittel ein, Schiffe, Schlauchboote und Fischerboote", sagte er. Auch Madagaskar beteilige sich mit Schiffen an der Suche. Frankreich will mehrere Schiffe und Flugzeuge von den Inseln Mayotte und Reunion entsenden.

Angaben des Vizepräsidenten Idi Nadhoim zufolge ereignete sich das Unglück in den frühen Morgenstunden. Das Flugzeug gehörte demnach der staatlichen Fluglinie des Jemens, Yemenia Airways, die nach den Flugplänen Moroni anfliegt.

Yemenia - Yemen Airways
Zur Yemenia-Flotte der gehören unter anderem auch zwei moderne Airbus 330-200. Eine Maschine dieses Typs ist vor vier Wochen auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich in den Atlantik abgestürzt. Keiner der 228 Menschen an Bord - darunter 28 Deutsche - überlebte. Experten vermuten, dass Mängel an den Geschwindigkeitssonden zum Absturz beigetragen haben könnten. Yemenia setzt seiner Internetseite zufolge zudem vier Airbus 310-300 und vier Boeing 737-800 ein.

Die Fluggesellschaft Yemenia wurde 1961 als Yemen Airways Company gegründet. 51 Prozent der Anteile gehören der Regierung Yemens, die restliche 49 Prozent werden von Saudi Arabien gehalten. Die vier Airbus A310, die die Fluggesellschaft geleast hat, sind zwischen den Jahren 1990 und 1997 in Dienst gestellt. Der Typ A310 wird von Airbus nicht mehr produziert.

Nach Angaben der französischen Regierung wies die jetzt abgestürzte Maschine zahlreiche Mängel auf. Sie sei 2007 von der zivilen Luftfahrtbehörde in Frankreich überprüft worden, sagte der französische Verkehr-Staatssekretär Dominique Bussereau dem Sender i-télé. Dabei seien mehrere Fehler aufgefallen. Sie habe Frankreich seitdem nicht mehr angeflogen. "Die Fluggesellschaft stand nicht auf der schwarzen Liste, aber wir haben sie im Auge gehabt. Sie sollte demnächst von einem Sicherheitskomitee der EU überprüft werden", sagte Bussereau.

Unterdessen hat die Europäische Union eine Überprüfung der Sicherheitsstandards bei Yemenia Air angekündigt. Danach solle entschieden werden, ob der Gesellschaft das Fliegen in der EU untersagt werde, erklärte Verkehrskommissar Antonio Tajani. Eine sogenannte schwarze Liste der EU führt zahlreiche Fluggesellschaften auf, die nicht in Europa starten oder landen dürfen. Yemenia Air stand bislang nicht auf dieser Liste, wie Tajani betonte.

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tib/DPA/AP/Reuters

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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 30. Juni 2009, 17:13

derzeitiger stand
2 überlebende geborgen
1 kind
1 pilot
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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon contraindicatio am Dienstag 30. Juni 2009, 17:37

Frackteile ham's auch gfunden, ham's auf OE3 xagt.


Dürft' a Feier an Bord gwesn sein.

:(
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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon Mausloewin am Dienstag 30. Juni 2009, 19:13

Pilot doch nicht gerettet ...
Nur ein 14jähriges Mädchen hat überlebt
Erst wenn man genau weiss, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.
(Erich Maria Remarque)
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Mausloewin
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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 30. Juni 2009, 19:34

Mausloewin hat geschrieben:Pilot doch nicht gerettet ...
Nur ein 14jähriges Mädchen hat überlebt



eh klor ka verloss auf de medien :(
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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon Mausloewin am Dienstag 30. Juni 2009, 23:28

OHB hat geschrieben:
Mausloewin hat geschrieben:Pilot doch nicht gerettet ...
Nur ein 14jähriges Mädchen hat überlebt



eh klor ka verloss auf de medien :(

wie immer, aber die Überlebende bestätigen derzeit alle ...
Erst wenn man genau weiss, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.
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Mausloewin
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Re: Airbus-Absturz vor den Komoren:

Neuer Beitragvon Mausloewin am Mittwoch 1. Juli 2009, 13:19

Laut des neuesten Meldungen gibt es ein zweites Kind, das überlebt hat.

Hoffentlich nicht wieder eine Medienente, die Mitteilung.
Erst wenn man genau weiss, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.
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