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ISS wos GSCHEIDS

Wellnes, Tipps, Kulinarisches, Ratgeber und ...

Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Sonntag 6. Juni 2010, 12:48

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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Mittwoch 9. Juni 2010, 11:03

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Backanleitung mit strengen Regeln
Brownies sind bekannt dafür, dass sie auch weniger versierten Köchen gelingen. Ein nun von US-Medien veröffentlichtes Rezept aus dem Pentagon ist ein gutes Beispiel für die dort auf die Spitze getriebene Bürokratie. Mit einer Backanleitung gibt man sich im US-Verteidigungsministerium nämlich nicht zufrieden, schließlich müssen die Produkte oft lange Transportwege und Lagerzeiten überdauern. Auf 26 Seiten reglementiert das Dokument daher längst nicht nur die zu verwendenden Produkte und Mengen.

Kuchen muss fronttauglich sein
Auch nach drei Jahren sollen die Brownies noch genießbar sein.

Hinter dem Pentagon-Kürzel "MIL-C-44072C" verbirgt sich kein streng geheimer Anti-Terror-Einsatzplan, sondern das Rezept für den fronttauglichen amerikanischen Brownie. US-Medien haben das 26-seitige Dokument jetzt veröffentlicht und ..........................

http://news.orf.at/100526-51652/

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http://liw.iki.fi/liw/misc/MIL-C-44072C.pdf

öfters probieren die seite ist sehr gefragt
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon f.art reloaded am Mittwoch 9. Juni 2010, 11:12

WOW!
Der stets investigative (und aktuelle) ORF hat eine Verordung von 1990 ausgegraben. Ich bin entzückt!

→ http://liw.iki.fi/liw/misc/MIL-C-44072C.pdf
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben…

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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Mittwoch 9. Juni 2010, 11:18

f.art reloaded hat geschrieben:WOW!
Der stets investigative (und aktuelle) ORF hat eine Verordung von 1990 ausgegraben. Ich bin entzückt!

→ http://liw.iki.fi/liw/misc/MIL-C-44072C.pdf


SOMMERLOCH mein werter SOMMERLOCH
oder saure gurkenzeit kaunn ma a sogen
:lol: :lol: :lol:
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon xenia am Mittwoch 9. Juni 2010, 13:31

1990, pfffff :egal:

"Kurier" vom 09.06.2010
Ressort: Leben
Seite: 18
Ausgabe: Wi,Abend



Kochkunst: Was aß man im Mittelalter? In Österreichs Universitäten wird derzeit nach neuen alten Geschmackserlebnissen gegraben

Alt-Backen

Wochenlang tauchte Beatrix Koll im Magazin der Salzburger Universität unter - wie ein Knödel im Kochwasser. Sie filetierte alte Handschriften zwischen Mittelalter und Barock; rührte bei antiken Starköchen und klostertauglichen Fastenspeisen kräftig um; kochte Altes neu auf, um letztlich groß aufzutischen: "Kochkunst und Esskultur im barocken Salzburg", um genau zu sein. Die hat die Philologin und Leiterin der Abteilung für Handschriften und alte Drucke der Universitätsbibliothek Salzburg gemeinsam mit ihren Kollegen Christoph Brandhuber und Diana McCoy unter die Lupe genommen und jetzt als Buch herausbracht.

Die akademisch gebildeten Salzburger Hobbyköche sind nicht die Einzigen, die sich derzeit mit längst vergessenen kulinarischen Genüssen beschäftigen: Auch an den Universitäten Graz und Linz stöbern Handschriften-Forscher in ihren Archiven und graben nach neuen alten Geschmackserlebnissen. Ziel sei, so Koll, "sämtliche Kochrezepte in alten Handschriften und Büchern ausfindig zu machen".

Aufgekocht werden die Erkenntnisse auf drei Internet-Seiten (siehe Geschichte rechts), die irgendwann zu einer gemeinsamen österreichischen Plattform für alte Kochkunst und Rezepte verschmelzen sollen.

"Gefüllt Hirn"

Beatrix Koll hat beim Stöbern bereits einiges entdeckt, etwa eine Sammlung antiker Kochrezepte in einer barocken Ausgabe. Zudem lagerten 62 mittelalterliche Kochrezepte aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert unbemerkt in ihrer Bibliothek. "Die Rezepte sind in medizinische Ratschläge und Anleitungen zum Obstbaumschnitt eingebettet. Typisch für das Mittelalter", sagt die Handschriften-Expertin, die über so manche für heutige Leser unfreiwillig komische Überschrift schmunzeln muss - etwa über ein Rezept für "gefüllt Hirn".

Skurril mutet heute auch an, dass Rezepte aus dem Mittelalter keine Mengen-und kaum Zeitangaben enthalten. Und so liest man: "Koche diese Speise so lang, wie es dauert, dass du fünf Vater-unser gebetet hast." Koll: "Die ersten Kochbücher wurden für Kollegen verfasst. Die brauchten nur Inspiration, keine Basics."

Jeder kulinarische Absatz zählt. Die Quellenlage, was deutschsprachige Kochrezepte betrifft, ist nämlich nicht gerade opulent. Das hängt wohl damit zusammen, dass "untere Schichten keine Rezepte hatten. Die haben alle Anstrengungen darauf konzentriert, sich überhaupt ernähren zu können", sagt Koll. Reis, exotische Gewürze und Fleischspeisen waren das Privileg der kleinen Oberschicht. Der große Rest lebte von Getreidebrei, Gemüse und selbst gemachten Würsten, die nicht für den verwöhnten Gaumen, sondern für den leeren Magen zubereitet wurden. "Erst im 17. Jahrhundert gibt es Kochbücher für die bürgerliche Schicht", sagt Koll.

Was gegessen wurde, unterscheidet sich gravierend vom heutigen Speiseplan. "Man hat alles verzehrt, was in der Arche Noah Platz gefunden hat", sagt Koll. Eine Wiedehopf-Pastete legt davon Zeugnis ab. Doch dann findet man wieder dem Gaumen Vertrautes: "Die Rindsuppe etwa; das ist ein Klassiker, der sich durch die Jahrhunderte durchzieht. Oder die ersten Einbrennrezepte um 1700."

Alt, aber exotisch

Beim Nachkochen - "Funktioniert gut!" (Koll) - stellt man fest, dass die alten Rezepte ganz exotisch schmecken, weil die Gewürze anders eingesetzt wurden. Arabisch, asiatisch, indisch - Fisch mit Zimt etwa oder Weichseln mit Pfeffer. "Je dicker der Geldbeutel, desto häufiger wurden Pfeffer, Safran und Muskatnuss eingesetzt."

Apropos dicke Geldbeutel: Aus denen zahlte der Haushalt, der etwas auf sich hielt, seinen Starkoch: "Dieses moderne Wort kann durchaus schon Ende des 16. Jahrhunderts für gewisse Herd-Koriphäen gelten", sagt die Handschrift-Expertin, die einen Teil ihrer Schätze einem dieser Herren zu verdanken hat: Conrad Hagger, Starkoch im barocken Salzburg, hat sich - wie es heute auch bei den Besten der Besten angeblich vorkommen soll - finanziell übernommen und musste einen Zweitjob annehmen. Hagger wurde Hausmeister an der Universität. "Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sich sein Kochbuch in unseren Beständen findet."

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010.



"Kurier" vom 09.06.2010
Ressort: Leben
Seite: 18
Ausgabe: Wi,Abend



Zum Nachkochen

Schweins-Ohren zu füllen, mit Lungen- oder Bratwürst-Gehäck

"Nimm die in gesaltzenem Wasser weich gesottene einheimische Schweins-Ohren; fülle sie, mit klein-gehackter, abgesottener, schweinerner Lungen, mit Pfeffer, Coriander, wohl-riechenden Kräutern, wenig Zwibel, und zertruckten Knoblauch, übersottenen Speck und Sardellen, mit wenig Semmel-Brosen, mit etlich Eyerdotter, hernach nähe die Ohren zusammen, damit die Füll nicht kann heraus fallen, ziehe sie durch Butter, oder Schwein-Schmaltz, bestreus mit angemachten Semmel-Brosen, und brats im Ofen, oder in der Rein, oder in einem Casserol; man kann auch diese Schweins-Ohren, mit Bratwürst-Gehäck, so mit guten wohlriechenden, klein-gehackten Schwammen & füllen; wann sie aber gebraten, so schneide die Ohren wieder auf, wo sie zusammen genäht worden, und gibs nicht zu fett in seiner eigenen Brühe."

Von gefüllten Eyern

Eier hart kochen und schälen. "Man hackt die Dotter mit Timeahn, rohen Eyerdottern, Saltz, Muscatenblumen, Pfeffer, Zucker und Saffran, füllet das weisse wider damit, bemehlet und beckt sie in Buttern, thut si darnach mit Wein, Zucker, Kaneil (Zimt), zerrieben Brodt und Saffrahn in einen Topf und lest sie auffkochen, man muß wol zusehen das sie nicht anbrennen."

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010.



"Kurier" vom 09.06.2010
Ressort: Leben
Seite: 18
Ausgabe: Wi,Abend



wussten Sie, ...

... dass es im Mittelalter weder regionale, noch nationale Küchen gab, wie wir sie heute kennen? An den Fürstenhöfen wurde - egal, ob Frankreich oder Österreich - Ähnliches aufgetischt. Kein Wunder: Wie Starköche heute, hatten auch die frühen Köche internationale Erfahrung und tingelten durch alle Fürstenhöfe Europas.

... dass der französische Koch La Varenne im 17. Jahrhundert mit seinem Rezeptbuch einen Bestseller landete? Er war am französischen Königshof sowie bei hohen Adeligen beschäftigt und legte den Grundstein für die Haute Cuisine. Mit der Bouillon führte La Varenne eine Art kulinarisches Bausteinprinzip ein. Dabei werden Grundkomponenten, etwa Saucen, vorher gefertigt, um andere Gerichte zu verfeinern. Auch die heute verpönte Einbrenn führte er in die Kochliteratur ein.

... dass Frauen erst Ende des 16. Jahrhunderts unter die Rezepte-Schreiber gingen? Zumindest stammt aus dieser Zeit die erste gedruckte Sammlung einer gewissen Anna Wecker.

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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon xenia am Mittwoch 9. Juni 2010, 14:14

"Marmeladenkrieg" geht in nächste Runde

Darbo überschreite Grenzwerte bei der Powidl-Marmelade, behauptet der deutsche Konkurrent Zentis. Der Tiroler Hersteller wehrt sich.

Bild Bild: Kurier/Christandl
Es geht um die Zwetschke: Die Grenzwerte sind dem deutschen Mitstreiter nicht powidl.

http://kurier.at/wirtschaft/w_unternehmen/2007480.php

Powidl-Marmelade ? es gibt Powidl und Zwetschkenmarmelade (und außerdem noch zwetschkenkompott), was davon jetzt ? :weissnet:
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon f.art reloaded am Mittwoch 9. Juni 2010, 14:48

xenia hat geschrieben:...
Powidl-Marmelade ? es gibt Powidl und Zwetschkenmarmelade (und außerdem noch zwetschkenkompott), was davon jetzt ? :weissnet:

:egal: Is mir powidl...


→ Im Untaschied zu aundara Marmelad wiad Powidl oba gaunz natialich - ohne Zucka, ohne Geliamittel und ohne Kosavierunsstoffe - einkocht
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben…

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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Mittwoch 9. Juni 2010, 17:38

DER POWIDL
De Zwetschgn wean zum Schön in a Hoasieb glegt. Daun weans a hoibe Minutn in kochends und glei drauf in koits Wossa dunkt. Jetzt kaum ma de Schoin guat obziagn und den Kean aussatuan. De Zwetschgn wean jetz in an Hefen ohne Wossa aufs Feia gstöd und kocht. Dabei muass dauand griart wean bis dea Powidl dick fum Löffe foit. Dafia brauchts Stundn. Powidl is a reins Natuaprodukt und deaf lediglich mit Muskatnuss, Anis oder Vanille gschmocklich vafeinert wean.

eiso kaunns nur um a industrie-mamalad geh
8)
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon xenia am Montag 14. Juni 2010, 21:47

Fertigsalate: Nur eine Probe besteht Test

Unappetitliche Ergebnisse brachte ein Fertigsalate-Test der Arbeiterkammer OÖ: Von zehn Proben wurde nur eine als einwandfrei beurteilt.

http://kurier.at/wirtschaft/2008972.php
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Montag 14. Juni 2010, 21:52

xenia hat geschrieben:Fertigsalate: Nur eine Probe besteht Test

Unappetitliche Ergebnisse brachte ein Fertigsalate-Test der Arbeiterkammer OÖ: Von zehn Proben wurde nur eine als einwandfrei beurteilt.

http://kurier.at/wirtschaft/2008972.php


an fertigsalat
würd i ned amoi an meerschweindl zum futtern geben
weu i a tierfreund bin
:shock:
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon Anatoli am Donnerstag 17. Juni 2010, 13:27

Ich hab mir einmal eine Packung bei Carrefur in Saloniki gekauft.
Da war Vogerlsalat drin.
Diesen gibt es hier nicht, deshalb war ich soooo froh, endlich Vogerlsalat geniessen zu koennen.

Ich hatte sogar meine letzten Tropfen Kernoel dafuer geopfert.
Aber der Salat schmeckte wie ein altes zaehes Krautblatt.
Kein Geschmack, hart und irgendwie alt.
Nie Wieder!!!!

Dabei hatte ich mich so auf den Vogerlsalat gefreut
Achte und ehre die Alten -
denn sie sind, was wir werden
und sie waren, was wir sind
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon xenia am Donnerstag 17. Juni 2010, 14:53

Ekel-Zustände in bayerischen Brauereien

In vier von 32 geprüften Brauereien fanden Kontrolleure Zustände vor, die dem Reinheitsgebot zuwiderlaufen dürften.

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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Mittwoch 23. Juni 2010, 22:37

Menschenfleisch im Döner: Drei Russen verurteilt

Die drei Obdachlosen haben in Perm einen 25-Jährigen getötet und zerstückelt. Das Menschenfleisch haben sie gegessen und zum Teil an einen Döner-Imbiss verkauft. Sie müssen 18 bzw. 13 Jahre ins Straflager.
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Drei Russen haben einem Gerichtsurteil zufolge in der Stadt Perm am Ural Menschenfleisch gegessen und Leichenteile an einen Döner-Imbiss verkauft...........................

http://diepresse.com/home/panorama/welt ... e_panorama

:shock: :shock: :shock:
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon OHB am Dienstag 29. Juni 2010, 08:52

Fleischverzicht schont das Klima

Wer weniger Fleisch isst und weniger Milch trinkt, schont das Klima. Ohne Fleisch- und Milchproduktion könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas bis 2055 um mehr als 80 Prozent verringert werden, errechneten Forscher des deutschen Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Mehr dazu in http://science.orf.at/stories/1652144/

der mensch ist zum körndlfresser nicht geboren :shock:
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Re: ISS wos GSCHEIDS

Beitragvon f.art reloaded am Dienstag 29. Juni 2010, 10:02

OHB hat geschrieben:... Ohne Fleisch- und Milchproduktion ...

... gäb's auch keine Babys... 8)
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