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Wunder der Natur

Wellnes, Tipps, Kulinarisches, Ratgeber und ...

Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 10:07

Gestern noch so


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Heute schon so


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Das erfreut mein Herz - sehr!!


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Re: Wunder der Natur

Beitragvon Querulator am Donnerstag 14. Juni 2007, 11:48



Kaktusblüten zählen zu den schönsten der Pflanzenwelt. Ihre Eigenart besteht darin, dass der Übergang von den Kelchblättern zu den Blütenblättern fließend ist, wie man am dargestellten Beispiel gut beobachten kann.
"Das Problem im Internet ist, dass man nie weiß, ob die Zitate authentisch sind."

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon struwwelpeter am Donnerstag 14. Juni 2007, 12:24

Die Königin der Nacht !
Und die Mutter blicket stumm
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Re: Wunder der Natur

Beitragvon struwwelpeter am Donnerstag 14. Juni 2007, 12:35

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon struwwelpeter am Donnerstag 14. Juni 2007, 12:39

Das sind meinige, blühen fast immer.
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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 12:54

struwwelpeter hat geschrieben:Das sind meinige, blühen fast immer.
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*

Wunderschön!
Kannst darauf stolz sein!

Ich hab zwar ein „grünes Händchen“ und besitze auch einige imposante Exemplare, allerdings gehört ein bisserl mehr dazu, Kakteen zum Blühen zu bringen.
Dahinter steckt eine kleine Wissenschaft und eine große Portion Glück.
Nachdem mir der Erfolg bis jetzt ausschließlich bei Weihnachts- und Osterkakteen

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beschieden war – werte ich diese Blüte (Eingangsthread) als etwas ganz Besonderes.
Nach genauer Betrachtung glaube ich, dass es nicht bei dieser einen Blüte bleiben wird.
Die Spannung wächst!

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 13:07

Querulator hat geschrieben:

Kaktusblüten zählen zu den schönsten der Pflanzenwelt. Ihre Eigenart besteht darin, dass der Übergang von den Kelchblättern zu den Blütenblättern fließend ist, wie man am dargestellten Beispiel gut beobachten kann.




*

Es begann mit einem kleinen flauschigen Etwas,
wie schon im letzten Jahr zu beobachten war.

Allerdings, Blüten wurden daraus keine, sondern weitere kleine entzückende Kakteen.

Du kannst Dir ja meine Überraschung vorstellen, als sich diesmal kein "Nachwuchs" einstellte, sondern sich diese wunderhübsche Blüte daraus entwickelte.

Mein Herz machte Sprünge!
Das gibt Antrieb, mit viel Geduld weiterzumachen!

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon Querulator am Donnerstag 14. Juni 2007, 13:36

maria hat geschrieben:*

Ich hab zwar ein „grünes Händchen“ und besitze auch einige imposante Exemplare, allerdings gehört ein bisserl mehr dazu, Kakteen zum Blühen zu bringen.
Dahinter steckt eine kleine Wissenschaft und eine große Portion Glück.
Nachdem mir der Erfolg bis jetzt ausschließlich bei Weihnachts- und Osterkakteen

Bild

beschieden war – werte ich diese Blüte (Eingangsthread) als etwas ganz Besonderes.
Nach genauer Betrachtung glaube ich, dass es nicht bei dieser einen Blüte bleiben wird.
Die Spannung wächst!

Wink

Weihnachts- und Osterkakteen sind nicht gerade das beste Beispiel für geglückte Kaktusblüten. Bei ihnen lässt sich das Blühen kaum verhindern. Ich habe es schon in einem anderen Faden erwähnt: In ihrem Herkunftsland Brasilien heißen diese Kakteen "Seidenblume" oder nach ihrer Blütezeit "Maiblume".


Kakteen haben bis auf wenige Arten die Blätter verloren, um in trockenheißen Klimaten die Verdunstung zu reduzieren und bis zum nächsten Regen zu überdauern und dann ihre Blütenpracht innerhalb kurzer Zeit zu entfalten. Die für den Stoffwechsel nötige Fotosynthese haben der Stamm und die Zweige übernommen.

Während die Kakteen aus Amerika stammen – sie kommen bis hinauf nach Kanada vor – entwickelten sich in Afrika ähnliche Wuchsformen unter den Euphorbien (Wolfsmilchgewächsen), von denen mance mehr nach Kakteen aussehen als so manche Kaktus-Art. Man erkennt sie aber an anders geformten Blüten und daran, dass sie bei Verletzung eine meist giftige Milch absondern.

In feuchteren Tropenregionen haben sich einige Arten so weiterentwickelt, dass die Zweige wieder flach wurden, oft wie Blätter, um mehr Sonnenlicht zu ergattern. Eines der Beispiele ist die obige "Seidenblume". Eine Art Zwischenform bilden die zahlreichen Opuntien-Arten ("Ohrwaschel-Kaktus") Unter ihnen gibt es Arten mit langen, abschreckenden Stacheln wie etwa eine gelbblühende im brasilianischen Bundesstaat Ceará (wohin es Rosenstingl vorübergehend verschlug), aber auch heimtückische mit winzigen Stachelhärchen, ab denen man besser nicht anstreifen sollte. Ein Exemplar habe ich gerade hier, das ich aus Petrolina im Bundesstaat Pernambucco mitbrachte. Es wächst dort einerseits in einem heißen, trockenen Klima (im Sommer öfters über 40 °C) aber am Rand des Feuchtbiotops des Rio São Francisco, wo sich viele Frösche und Kröten tummeln.

Eine andere, rotblühende Opuntienart fasste auch in der "alten Welt" Fuß, und ihre Früchte sind als "marokkanische Feigen" bekannt. Bei Bozen soll es einen Hang geben, auf dem sich diese Art verbreite hat. Eine im jüngeren Stadium ähnliche brasilianische Art wächst sich zu einem mehrere Meter hohen baumartigen Gebilde mit einem Stamm aus, und Säulenkakteen, die der obigen "Königin der Nacht" gleichen, werden noch höher.

In der Nähe von Rio de Janeiro, auch auf einer Insel, fielen mir beim Spazieren lange, ein paar Millimeter dicke, grüne Schnüre auf, die aus unergründlicher Höhe von Bäumen herabhingen. In Blumenläden sah ich später eine etwas dickere Art. Dass das ein tropischer Kaktus ist, erkannte ich erst viel später, weil ich kleine würstelartige Kakteen hierher mitgebracht hatte, die ich im Landesinneren auf Baumrinden fand. Sie blieben einige Zentimeter groß, aber nach einiger zeit bildeten sich plötzlich "Wassertriebe" ohne Stacheln, die zum Herunterhängen neigten, und ichb erkannte, dass daraus diese mehrere Meter langen Schnüre werden, auf denn sich später viele klitzekleine, weiße Blüten bilden.

Kleine tropische Kakteen ähnlich diesen wurden von Vögeln nach Afrika verschleppt, vermutlich als Samen, und so gibt es auch in Afrika und sogar im tropischen Asien ein paar Kakteenarten.


Tropische Kakteenarten aus feuchteren Regionen sind oft recht blühfreudig. Kakteen aus Tropengebieten brauchen, je nach Art, bestimmte Bedingungen, mitunter zwischendurch vorübergehend eine Temperatur unter 15 °C und Trockenheit, bevor man ihnen zur rechten Zeit vorübergehend viel Wasser gibt. Floristen, die blühende Kakteen vorweisen können, wissen nicht nur darüber Bescheid, ihnen stehn oft auch bestimmte Enzyme zur Verfügung, die Pflanzen, nicht nur Kakteen, zum Blühen anregen, denn diese Substanzen bilden die Pflanzen, wenn für sie die Bedingungen zum Blühen erfüllt sind.
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Re: Wunder der Natur

Beitragvon Querulator am Donnerstag 14. Juni 2007, 13:40

maria hat geschrieben:
Es begann mit einem kleinen flauschigen Etwas,
wie schon im letzten Jahr zu beobachten war.

Allerdings, Blüten wurden daraus keine, sondern weitere kleine entzückende Kakteen.

Du kannst Dir ja meine Überraschung vorstellen, als sich diesmal kein "Nachwuchs" einstellte, sondern sich diese wunderhübsche Blüte daraus entwickelte.

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Das gibt Antrieb, mit viel Geduld weiterzumachen!

Wink

Einige Kaktusfrüchte sind als Nahrung geeignet. Deshalb schützen manche Arten ihre Blütenknospen und Früchte auch durch Stacheln, die aber verschwinden, wenn die Früchte reif sind, damit Tiere ihre Samen verbreiten können.
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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 13:45

Querulator hat geschrieben:
maria hat geschrieben:*

Ich hab zwar ein „grünes Händchen“ und besitze auch einige imposante Exemplare, allerdings gehört ein bisserl mehr dazu, Kakteen zum Blühen zu bringen.
Dahinter steckt eine kleine Wissenschaft und eine große Portion Glück.
Nachdem mir der Erfolg bis jetzt ausschließlich bei Weihnachts- und Osterkakteen

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beschieden war – werte ich diese Blüte (Eingangsthread) als etwas ganz Besonderes.
Nach genauer Betrachtung glaube ich, dass es nicht bei dieser einen Blüte bleiben wird.
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Weihnachts- und Osterkakteen sind nicht gerade das beste Beispiel für geglückte Kaktusblüten. Bei ihnen lässt sich das Blühen kaum verhindern. Ich habe es schon in einem anderen Faden erwähnt: In ihrem Herkunftsland Brasilien heißen diese Kakteen "Seidenblume" oder nach ihrer Blütezeit "Maiblume".


Kakteen haben bis auf wenige Arten die Blätter verloren, um in trockenheißen Klimaten die Verdunstung zu reduzieren und bis zum nächsten Regen zu überdauern und dann ihre Blütenpracht innerhalb kurzer Zeit zu entfalten. Die für den Stoffwechsel nötige Fotosynthese haben der Stamm und die Zweige übernommen.

Während die Kakteen aus Amerika stammen – sie kommen bis hinauf nach Kanada vor – entwickelten sich in Afrika ähnliche Wuchsformen unter den Euphorbien (Wolfsmilchgewächsen), von denen mance mehr nach Kakteen aussehen als so manche Kaktus-Art. Man erkennt sie aber an anders geformten Blüten und daran, dass sie bei Verletzung eine meist giftige Milch absondern.

In feuchteren Tropenregionen haben sich einige Arten so weiterentwickelt, dass die Zweige wieder flach wurden, oft wie Blätter, um mehr Sonnenlicht zu ergattern. Eines der Beispiele ist die obige "Seidenblume". Eine Art Zwischenform bilden die zahlreichen Opuntien-Arten ("Ohrwaschel-Kaktus") Unter ihnen gibt es Arten mit langen, abschreckenden Stacheln wie etwa eine gelbblühende im brasilianischen Bundesstaat Ceará (wohin es Rosenstingl vorübergehend verschlug), aber auch heimtückische mit winzigen Stachelhärchen, ab denen man besser nicht anstreifen sollte. Ein Exemplar habe ich gerade hier, das ich aus Petrolina im Bundesstaat Pernambucco mitbrachte. Es wächst dort einerseits in einem heißen, trockenen Klima (im Sommer öfters über 40 °C) aber am Rand des Feuchtbiotops des Rio São Francisco, wo sich viele Frösche und Kröten tummeln.

Eine andere, rotblühende Opuntienart fasste auch in der "alten Welt" Fuß, und ihre Früchte sind als "marokkanische Feigen" bekannt. Bei Bozen soll es einen Hang geben, auf dem sich diese Art verbreite hat. Eine im jüngeren Stadium ähnliche brasilianische Art wächst sich zu einem mehrere Meter hohen baumartigen Gebilde mit einem Stamm aus, und Säulenkakteen, die der obigen "Königin der Nacht" gleichen, werden noch höher.

In der Nähe von Rio de Janeiro, auch auf einer Insel, fielen mir beim Spazieren lange, ein paar Millimeter dicke, grüne Schnüre auf, die aus unergründlicher Höhe von Bäumen herabhingen. In Blumenläden sah ich später eine etwas dickere Art. Dass das ein tropischer Kaktus ist, erkannte ich erst viel später, weil ich kleine würstelartige Kakteen hierher mitgebracht hatte, die ich im Landesinneren auf Baumrinden fand. Sie blieben einige Zentimeter groß, aber nach einiger zeit bildeten sich plötzlich "Wassertriebe" ohne Stacheln, die zum Herunterhängen neigten, und ichb erkannte, dass daraus diese mehrere Meter langen Schnüre werden, auf denn sich später viele klitzekleine, weiße Blüten bilden.

Kleine tropische Kakteen ähnlich diesen wurden von Vögeln nach Afrika verschleppt, vermutlich als Samen, und so gibt es auch in Afrika und sogar im tropischen Asien ein paar Kakteenarten.


Tropische Kakteenarten aus feuchteren Regionen sind oft recht blühfreudig. Kakteen aus Tropengebieten brauchen, je nach Art, bestimmte Bedingungen, mitunter zwischendurch vorübergehend eine Temperatur unter 15 °C und Trockenheit, bevor man ihnen zur rechten Zeit vorübergehend viel Wasser gibt. Floristen, die blühende Kakteen vorweisen können, wissen nicht nur darüber Bescheid, ihnen stehn oft auch bestimmte Enzyme zur Verfügung, die Pflanzen, nicht nur Kakteen, zum Blühen anregen, denn diese Substanzen bilden die Pflanzen, wenn für sie die Bedingungen zum Blühen erfüllt sind.


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Danke, werde versuchen, mir das alles künftig vor Augen zu halten!
Hoffentlich vergesse ich nicht auf das Wesentlichste!

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 14:05

Von der Raupe

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zum Schmetterling

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon Querulator am Donnerstag 14. Juni 2007, 14:08

maria hat geschrieben:Von der Raupe

...

zum Schmetterling

...

Wenn du einen "Schmetterlingsstrauch", auch "Sommerflieder" genannt, im Garten anpfalnzt, kannst du viele verschiedene Schmetterlinge bewundern. Ein paar Brennnesseln in einer Ecke sind auch zu empfehlen, denn ohne die können sich Tagpfauenaugen nicht vermehren.
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Re: Wunder der Natur

Beitragvon Dzogchen am Donnerstag 14. Juni 2007, 14:21

Gestern ...........

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durch ein Wunder heute ..........

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 14:25

Querulator hat geschrieben:
maria hat geschrieben:Von der Raupe

...

zum Schmetterling

...

Wenn du einen "Schmetterlingsstrauch", auch "Sommerflieder" genannt, im Garten anpfalnzt, kannst du viele verschiedene Schmetterlinge bewundern. Ein paar Brennnesseln in einer Ecke sind auch zu empfehlen, denn ohne die können sich Tagpfauenaugen nicht vermehren.



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Ich habe erst im letzten Jahr - aus Platzmangel - einen Fliederstrauch entfernen müssen.

Es wuchert alles, ob Strauch, Blümchen oder aber auch bunte Gräser. Eine Augenweide!

An Dir ist ein Gärtner verloren gegangen!

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Re: Wunder der Natur

Beitragvon maria am Donnerstag 14. Juni 2007, 14:27

Dzogchen hat geschrieben:Gestern ...........

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durch ein Wunder heute ..........

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Atemberaubend schön!
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