Warum muss Sushi immer aus Reis und Fisch bestehen? Hier ist eine Variante mit Insekten...
Zutaten:
2 Tassen japanischer Klebreis oder Ketan-Reis
1 1/2 Esslöffel Reisessig für Sushi
etwas Sesam
getrocknete Seetangblätter
Meerrettichpaste oder auch -pulver zum Anrühren
dunkle japanische Sojasauce
2 Esslöffel eingelegter Ingwer aus der Dose
diverse Insekten und Spinnentiere nach Belieben (z. B. 20 Heuschrecken, 30 Zophobas, evtl. einige Skorpione)
Öl
Man benötigt einen Sushi-Roller
Vorbereitung:
Der Reis wird gewaschen und anschließend mit zwei Tassen Wasser gekocht. Der Garpunkt ist erreicht, wenn die Reiskörner bissfest sind und das gesamte Wasser vom Reis aufgenommen wurde. 1520 min abkühlen lassen. Anschließend den Reisessig einrühren. In der Zwischenzeit röstet man möglichst ohne Öl oder Fett etwas Sesam in einer Pfanne.
Nun geben Sie etwas Meerrettichpaste in ein kleines Schälchen für die Dips. Sollte keine Paste zur Verfügung stehen, kann man auf Pulver zurückgreifen. Dieses wird mit etwas Wasser angerührt, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Ebenfalls für die Dips kann schon die dunkle Sojasauce in eines der Schälchen gegossen werden. Den eingelegten Ingwer in kleine Stückchen schneiden und in ein weiteres Schälchen geben.
Im Anschluss daran werden die Seetangblätter in die gewünschte Form geschnitten. Wird der Reis komplett umrollt, so sollten die Tangblätter mindestens so groß sein wie der Sushi-Roller selbst. Ansonsten genügen schmale Streifen von 2 cm Breite vollauf.
Zum Garnieren der Reisröllchen werden folgende Zutaten benötigt:
Einige Heuschrecken und Grillen, Mehlwürmer und Zophobas, vielleicht auch der eine oder andere Skorpion.
Es gibt drei Möglichkeiten, die Tiere für unseren Sushi-Mix vorzubereiten.
1. Die gewünschten Tiere werden in Salzwasser abgekocht. Dadurch erhalten sie einen sehr nussig-öligen Geschmack. Ideal in der Kombination mit Reis.
2. Die Insekten und Spinnentiere werden in heißem Öl frittiert und anschließend zum Abtropfen in ein kleines Sieb gegeben. Für uns Mitteleuropäer sicherlich die bekömmlichste Art dieser Speise.
3. Nicht unbedingt zu empfehlen, muss sie an dieser Stelle natürlich trotzdem erwähnt werden: Die echte Sushi-Methode, bei der die Tiere roh verzehrt werden. Wirklich nur für die Magen- und Nervenstarken geeignet.
Zubereitung:
Der fertige Reis wird auf den Reis-Roller gegeben und anschließend zu einem Röllchen geformt. Dieses kann dann nach Belieben mit dem gerösteten Sesam bestreut werden. Sie haben nun zwei weitere Möglichkeiten der Darreichung, eben typisch für die Sushi-Rollen: Zum einen wird die Reisrolle in den Seetang eingerollt. Dazu benötigen Sie den zuvor geschnittenen Tang. Dieser wird mit etwas Meerrettichcreme sehr dünn bestrichen, danach die Reisrolle darin einrollen.
Mit einem scharfen Messer, das jedes Mal vor dem Schneiden in klares Wasser getaucht wird, schneidet man mundgerechte Portionen. Auf diese Häppchen werden die Insekten nach Belieben gelegt, anschließend auf einem Teller anrichten. Alternativ kann die Reisrolle ohne Tang in kleinere Portionen geschnitten werden. Dann benötigen Sie die kleinen Tangstreifen. Mit ihnen werden die einzelnen Tiere auf den Reisportionen ähnlich wie mit einer Zigarrenbanderole befestigt, bevor das Gericht serviert wird. Etwas frisches Gemüse zum Garnieren lockert das Bild auf und rundet das Sushi ab.



