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Wellnes, Tipps, Kulinarisches, Ratgeber und ...

Neuer Beitragvon OHB am Montag 17. April 2006, 14:22

Sushi-Mix

Warum muss Sushi immer aus Reis und Fisch bestehen? Hier ist eine Variante mit Insekten...

Zutaten:

2 Tassen japanischer Klebreis oder Ketan-Reis
1 1/2 Esslöffel Reisessig für Sushi
etwas Sesam
getrocknete Seetangblätter
Meerrettichpaste oder auch -pulver zum Anrühren
dunkle japanische Sojasauce
2 Esslöffel eingelegter Ingwer aus der Dose
diverse Insekten und Spinnentiere nach Belieben (z. B. 20 Heuschrecken, 30 Zophobas, evtl. einige Skorpione)
Öl

Man benötigt einen Sushi-Roller

Vorbereitung:

Der Reis wird gewaschen und anschließend mit zwei Tassen Wasser gekocht. Der Garpunkt ist erreicht, wenn die Reiskörner bissfest sind und das gesamte Wasser vom Reis aufgenommen wurde. 15–20 min abkühlen lassen. Anschließend den Reisessig einrühren. In der Zwischenzeit röstet man – möglichst ohne Öl oder Fett – etwas Sesam in einer Pfanne.

Nun geben Sie etwas Meerrettichpaste in ein kleines Schälchen – für die Dips. Sollte keine Paste zur Verfügung stehen, kann man auf Pulver zurückgreifen. Dieses wird mit etwas Wasser angerührt, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Ebenfalls für die Dips kann schon die dunkle Sojasauce in eines der Schälchen gegossen werden. Den eingelegten Ingwer in kleine Stückchen schneiden und in ein weiteres Schälchen geben.

Im Anschluss daran werden die Seetangblätter in die gewünschte Form geschnitten. Wird der Reis komplett umrollt, so sollten die Tangblätter mindestens so groß sein wie der Sushi-Roller selbst. Ansonsten genügen schmale Streifen von 2 cm Breite vollauf.

Zum Garnieren der Reisröllchen werden folgende Zutaten benötigt:
Einige Heuschrecken und Grillen, Mehlwürmer und Zophobas, vielleicht auch der eine oder andere Skorpion.

Es gibt drei Möglichkeiten, die Tiere für unseren Sushi-Mix vorzubereiten.

1. Die gewünschten Tiere werden in Salzwasser abgekocht. Dadurch erhalten sie einen sehr nussig-öligen Geschmack. Ideal in der Kombination mit Reis.

2. Die Insekten und Spinnentiere werden in heißem Öl frittiert und anschließend zum Abtropfen in ein kleines Sieb gegeben. Für uns Mitteleuropäer sicherlich die bekömmlichste Art dieser Speise.

3. Nicht unbedingt zu empfehlen, muss sie an dieser Stelle natürlich trotzdem erwähnt werden: Die „echte“ Sushi-Methode, bei der die Tiere roh verzehrt werden. Wirklich nur für die Magen- und Nervenstarken geeignet.

Zubereitung:
Der fertige Reis wird auf den Reis-Roller gegeben und anschließend zu einem Röllchen geformt. Dieses kann dann nach Belieben mit dem gerösteten Sesam bestreut werden. Sie haben nun zwei weitere Möglichkeiten der Darreichung, eben typisch für die Sushi-Rollen: Zum einen wird die Reisrolle in den Seetang eingerollt. Dazu benötigen Sie den zuvor geschnittenen Tang. Dieser wird mit etwas Meerrettichcreme sehr dünn bestrichen, danach die Reisrolle darin einrollen.

Mit einem scharfen Messer, das jedes Mal vor dem Schneiden in klares Wasser getaucht wird, schneidet man mundgerechte Portionen. Auf diese Häppchen werden die Insekten nach Belieben gelegt, anschließend auf einem Teller anrichten. Alternativ kann die Reisrolle ohne Tang in kleinere Portionen geschnitten werden. Dann benötigen Sie die kleinen Tangstreifen. Mit ihnen werden die einzelnen Tiere auf den Reisportionen ähnlich wie mit einer Zigarrenbanderole befestigt, bevor das Gericht serviert wird. Etwas frisches Gemüse zum Garnieren lockert das Bild auf und rundet das Sushi ab.



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Neuer Beitragvon erryat am Montag 17. April 2006, 15:12


Da bleib i lieber bei den Ölmützern, da weiss ich was ich hab Exclamation

...und ansonsten spricht nicht über Bodenständige Kost.
Bodenständig ist:
Rind
Schwein
Lamm, Hammel
Ziege
Reh
Hase, Kaninchen
Wildschwein
Elch

||
\/

kurzum alles was mit den Beinen am Boden steht, ausser Insekten....
Kein Mensch ist unnütz, er kann immmer noch als schlechtes Beispiel dienen (Hängematten vorausgesetzt)....
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Neuer Beitragvon Bukittimah am Montag 17. April 2006, 15:44

OHB";p="21243 hat geschrieben:Warum muss Sushi immer aus Reis und Fisch bestehen? Hier ist eine Variante mit Insekten...



Insekten sind sehr proteinreich! Ich habe in Thailand schon einmal frittierte Heuschrecken (naja, eine war's) probiert. Schmeckt eigentlich nach ueberhaupt nichts, ausser, dass es oelig und knusprig ist. Bei der ganzen Geschichte ist nur der Gedanke an das, was man da isst, so ekelerregend.

Sehr interessant auch der Ansatz, dass viele Menschen vor dem Hungertod bewahrt werden koennten, wuerden sie sich von Insekten ernaehren:

Gegen die Hungersnot: Insekten für Afrika
Mit einem mutigen Konzept und einem gewaltigen Tabubruch hat die UNO einen neuen Ernährungsplan vorgestellt
Nach Brot für die Welt, nach der Welthungerhilfe, nach den Kinderpatenschaften und all den anderen hilflosen Versuchen, Armut, Elend und Hunger in Afrika zu bekämpfen, hat die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) jetzt einen neuen, extrem brillanten und dabei auf der Hand liegenden, wenn nicht sogar vor der Nase schwirrenden Vorschlag zur Lösung des Problems unterbreitet: Die Afrikaner sollen mehr Insekten essen. Insekten können nämlich wegen ihres hohen Nährwerts die Lebensmittelversorgung deutlich nach oben schrauben. Nicht umsonst sind Raupen und Maden heute bereits die Hauptmahlzeit in einigen zentralafrikanischen Ländern. Wenn also die Grundversorgung der Afrikaner mit den proteinhaltigen Leckerbissen noch ausgebaut werden könnte, so die FAO, dann kann es nicht mehr lange dauern, dass einem auf dem Kontinent zwar keine gebratenen Tauben, aber anderweitig reichhaltiges Geflügel in den Mund brummt.....


Weiter unter (wobei der Rest des Textes eine eigenartige "Ironie" aufweist, mit der ich mich nicht identifizieren kann und will): http://www.taz.de/pt/2004/11/26/a0210.1/text.ges,1

Was ich dazu noch gefunden habe:

Proteinreich und gesund
Insekten sind eine hervorragende Proteinquelle. Grillen bestehen beispielsweise zu 12,9 Prozent aus Eiweiß, zu 8,6 Prozent aus Fett und zu 5,1 Prozent aus Kohlenhydraten. Außerdem enthalten Sie 75,8 Milligramm Calcium und 9,5 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Im Vergleich zu Hackfleisch (22,5 Gramm Eiweiß und 14 Gramm Fett, keine Kohlenhydrate, nur 18 Milligramm Caicium und 2,4 Milligramm Eisen) schneiden die nahrhaften Krabbler also prima ab.



Abschliessend fuer dein Sushi die Nachspeise:

Kaufen Sie sich eine Schachtel Schmetterlingsraupen. Für eine halbe Stunde bei 180 Grad in den Backofen, kurz in Schoko-Kouvertüre getaucht, und Sie haben 200 leckere Party-Cracker", sagt Benecke.



Mahlzeit! BildBildBild

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Neuer Beitragvon ricbrunello am Montag 17. April 2006, 16:21

Hart an der Kotzgrenze!
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Neuer Beitragvon OHB am Montag 17. April 2006, 22:08

ricbrunello";p="21282 hat geschrieben:Hart an der Kotzgrenze!


Shocked ich würde meinen - heute noch sensation morgen schon alltag - wer weiss was ma ned weiss Laughing
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Neuer Beitragvon ricbrunello am Dienstag 18. April 2006, 12:39

Lieber Muschi als Sushi!
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Neuer Beitragvon Fenstergucker am Dienstag 18. April 2006, 13:40

ricbrunello";p="21527 hat geschrieben:Lieber Muschi als Sushi!



Nein Ric! .........Meine Katze frißt du ned!!!!!!!!


Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil
Fenstergucker
 

Neuer Beitragvon f.art am Dienstag 18. April 2006, 13:49

Wenn man so darüber nachdenkt, was man am Tage und in der Nacht auf fremden Teppichen, in öffentlichen Gebäuden und im eigenen Bett so alles inhaliert, ist der herzhafte Biss in die sächsische Spezialität das geringste "Übel".
f.art
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Neuer Beitragvon asy am Dienstag 18. April 2006, 14:12

f.art";p="21571 hat geschrieben:Wenn man so darüber nachdenkt, was man am Tage und in der Nacht auf fremden Teppichen, in öffentlichen Gebäuden und im eigenen Bett so alles inhaliert, ist der herzhafte Biss in die sächsische Spezialität das geringste "Übel".


nua deine eigenen Pfurtze....
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Neuer Beitragvon f.art am Dienstag 18. April 2006, 14:57

asy";p="21593 hat geschrieben:
f.art";p="21571 hat geschrieben:Wenn man so darüber nachdenkt, was man am Tage und in der Nacht auf fremden Teppichen, in öffentlichen Gebäuden und im eigenen Bett so alles inhaliert, ist der herzhafte Biss in die sächsische Spezialität das geringste "Übel".


nua deine eigenen Pfurtze....


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Neuer Beitragvon asy am Dienstag 18. April 2006, 15:17

f.art";p="21651 hat geschrieben:
asy";p="21593 hat geschrieben:
f.art";p="21571 hat geschrieben:Wenn man so darüber nachdenkt, was man am Tage und in der Nacht auf fremden Teppichen, in öffentlichen Gebäuden und im eigenen Bett so alles inhaliert, ist der herzhafte Biss in die sächsische Spezialität das geringste "Übel".


nua deine eigenen Pfurtze....


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