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von OHB am Mittwoch 31. Oktober 2007, 00:15
virginia hat geschrieben:OHB hat geschrieben:verstehe es einmal sie wollen nicht unter betreuung stehen sie wollen eigenständig (autonom) leben gehe hin und frage sie wenn du es mir nicht glaubst 
 ich verstehe es ein bisschen anders. Da ist ein punker, gescheitert, warum auch immer. Und da gibt es eine Mutter, die ihn - warum auch immer - aufgeben musste. Ich würde in der Begegnung mit ihm immer seine Mutter sehen. Die verzweifelt ist, sich die Schuld gibt, und keinen Zugang mehr hat oder nicht haben darf, weil sie noch andere Kinder hat, die sie schützen muss. Sie sagen dir: Schleich di, Deppate... und sie denken: hilf mir, ich halte es nicht mehr aus... sie wüten, schlagen um sich, beschimpfen dich... und sind so einsam, wie ein Mensch nur sein kann.. du holst dir eine blutige Nase, leidest, trauerst.... und sie zeigen dir, das du nur ein Grashalm bist.. und wenn du Glück hast, zeigen sie dir auch, dass du das Wichtigste bist, was es in diesem Universum gibt.....
nun ich holte mir keine blutige nase sie wurden bei mir nicht wütend sie sagten nicht zu mir schleich die trottel sie zeigten mir nicht das ich nur ein grashalm bin sie unterhielten sich ganz normal mit mir und das über 3 stunden am eck auf da mariahilferstrasse vermutlich weil ich sie nicht missionieren wollte und das spürten sie 
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OHB
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von maria am Mittwoch 31. Oktober 2007, 00:20
virginia hat geschrieben: ich verstehe es ein bisschen anders. Da ist ein punker, gescheitert, warum auch immer. Und da gibt es eine Mutter, die ihn - warum auch immer - aufgeben musste. Ich würde in der Begegnung mit ihm immer seine Mutter sehen. Die verzweifelt ist, sich die Schuld gibt, und keinen Zugang mehr hat oder nicht haben darf, weil sie noch andere Kinder hat, die sie schützen muss.
Klar! ein Mutterherz nimmt vieles in Kauf, wenn es liebt.Sie sagen dir: Schleich di, Deppate... und sie denken: hilf mir, ich halte es nicht mehr aus... sie wüten, schlagen um sich, beschimpfen dich... und sind so einsam, wie ein Mensch nur sein kann.. das ist die Frage aller Fragen.du holst dir eine blutige Nase, leidest, trauerst.... und sie zeigen dir, das du nur ein Grashalm bist.. und wenn du Glück hast, zeigen sie dir auch, dass du das Wichtigste bist, was es in diesem Universum gibt..... mit Philosophie ist das Leben nicht zu meistern. * Aus der Sicht liebender Eltern, schaut vieles anders aus. Nein, mit Philosophie ist nichts zu meistern. Gerade von Dir, die Erkenntnis, irritiert (nicht mich).
Zuletzt geändert von UnART am Mittwoch 31. Oktober 2007, 16:37, insgesamt 1-mal geändert. Grund: Bei Zitaten bitte mehr aufpassen. Nicht Antworten als Zitat und Zitate als Antworten bringen. Danke
Weck nicht die Löwin in mir!
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maria
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von virginia am Mittwoch 31. Oktober 2007, 14:25
OHB hat geschrieben:nun ich holte mir keine blutige nase sie wurden bei mir nicht wütend sie sagten nicht zu mir schleich die trottel sie zeigten mir nicht das ich nur ein grashalm bin sie unterhielten sich ganz normal mit mir und das über 3 stunden am eck auf da mariahilferstrasse vermutlich weil ich sie nicht missionieren wollte und das spürten sie 
klar spüren sie das. Und sind dankbar dafür, dass du sie so nimmst, wie sie sind. Eben ein Mitmensch...
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virginia
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von virginia am Mittwoch 31. Oktober 2007, 14:30
maria hat geschrieben:[
mit Philosophie ist das Leben nicht zu meistern *
Aus der Sicht liebender Eltern, schaut vieles anders aus. Nein, mit Philosophie ist nichts zu meistern. Gerade von Dir, die Erkenntnis, irritiert (nicht mich).
Dieser Satz stammt nicht von mir - ich weiß nicht, wie er dorthin kam und ich weiß auch nicht, wer ihn schrieb. Ich finde es allerdings ein bisschen merkwürdig, dass in meinen Beitrag was reingeschrieben wird, ohne sich zu erkennen zu geben. Und: Ich würde auch gern wissen, wer für diesen Kommentar verantwortlich ist. Gleich vorweg: ich bin nicht böse deshalb, aber da geht es ums Prinzip. Wie kann ich noch wissen, wer überhaupt was schrieb, wenn so was passiert?
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virginia
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von knieriem am Mittwoch 31. Oktober 2007, 14:56
virginia hat geschrieben:maria hat geschrieben:[
mit Philosophie ist das Leben nicht zu meistern *
Aus der Sicht liebender Eltern, schaut vieles anders aus. Nein, mit Philosophie ist nichts zu meistern. Gerade von Dir, die Erkenntnis, irritiert (nicht mich).
Dieser Satz stammt nicht von mir - ich weiß nicht, wie er dorthin kam und ich weiß auch nicht, wer ihn schrieb. Ich finde es allerdings ein bisschen merkwürdig, dass in meinen Beitrag was reingeschrieben wird, ohne sich zu erkennen zu geben. Und: Ich würde auch gern wissen, wer für diesen Kommentar verantwortlich ist. Gleich vorweg: ich bin nicht böse deshalb, aber da geht es ums Prinzip. Wie kann ich noch wissen, wer überhaupt was schrieb, wenn so was passiert?
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knieriem
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von UnART am Mittwoch 31. Oktober 2007, 16:43
virginia hat geschrieben:maria hat geschrieben:[
mit Philosophie ist das Leben nicht zu meistern *
Aus der Sicht liebender Eltern, schaut vieles anders aus. Nein, mit Philosophie ist nichts zu meistern. Gerade von Dir, die Erkenntnis, irritiert (nicht mich).
Dieser Satz stammt nicht von mir - ich weiß nicht, wie er dorthin kam und ich weiß auch nicht, wer ihn schrieb. Ich finde es allerdings ein bisschen merkwürdig, dass in meinen Beitrag was reingeschrieben wird, ohne sich zu erkennen zu geben. Und: Ich würde auch gern wissen, wer für diesen Kommentar verantwortlich ist. Gleich vorweg: ich bin nicht böse deshalb, aber da geht es ums Prinzip. Wie kann ich noch wissen, wer überhaupt was schrieb, wenn so was passiert?
Ins Zitat kann nur reinschreiben wer zitiert! In dem Fall handelt es sich um einen Irrtum von Maria. Marias Beitrag knapp vorher musste wegen Zitatfehler berichtigt werden. Allgemein ersuchen wir, beim Zitieren etwas mehr Acht zu geben. Damit sollte alles geklärt sein, damit ihr auf´s Thema zurückkommen könnt.
( °) ( °) dada.
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von Bukittimah am Mittwoch 31. Oktober 2007, 18:46
UnART hat geschrieben:Ins Zitat kann nur reinschreiben wer zitiert! In dem Fall handelt es sich um einen Irrtum von Maria. Marias Beitrag knapp vorher musste wegen Zitatfehler berichtigt werden. Allgemein ersuchen wir, beim Zitieren etwas mehr Acht zu geben. Damit sollte alles geklärt sein, damit ihr auf´s Thema zurückkommen könnt.
Schon wieder derselbe Irrtum? Na sowas. *
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von struwwelpeter am Mittwoch 31. Oktober 2007, 18:56
Nicht alle Punks kiffen oder saufen. Es sind zum Teil sehr nette junge leute. Ich unterhalte mich manchmal. Ich finde es sehr gut, wenn sie von der Straße und den Abbruchhäusern wegkommen.
Es ist ein Armutszeugnis für Österreich, wenn junge Leute es zu Hause nicht mehr aushalten und auf der Strasse leben müssen.
Für alles mögliche Gesocks wird viel Geld rausgeworfen. Im Falle Punks ist es nötig.
Und die Mutter blicket stumm auf dem ganzen Tisch herum
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von Bukittimah am Mittwoch 31. Oktober 2007, 19:04
struwwelpeter hat geschrieben:Nicht alle Punks kiffen oder saufen. Es sind zum Teil sehr nette junge leute. Ich unterhalte mich manchmal. Ich finde es sehr gut, wenn sie von der Straße und den Abbruchhäusern wegkommen.
Es ist ein Armutszeugnis für Österreich, wenn junge Leute es zu Hause nicht mehr aushalten und auf der Strasse leben müssen.
Für alles mögliche Gesocks wird viel Geld rausgeworfen. Im Falle Punks ist es nötig.
Ich weiss nicht, wen du mit "alles moegliche Gesocks" meinst? Dem Rest deiner Aussage kann ich aber nur zustimmen. *
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von virginia am Donnerstag 1. November 2007, 13:13
UnART hat geschrieben:Ins Zitat kann nur reinschreiben wer zitiert! In dem Fall handelt es sich um einen Irrtum von Maria. Marias Beitrag knapp vorher musste wegen Zitatfehler berichtigt werden. Allgemein ersuchen wir, beim Zitieren etwas mehr Acht zu geben. Damit sollte alles geklärt sein, damit ihr auf´s Thema zurückkommen könnt.
Danke für die Aufklärung...
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virginia
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von xenia am Samstag 29. November 2008, 13:15
nachtrag :
"Kurier" vom 27.11.2008 Ressort: Chronik Seite: 20 Ausgabe: Wi,Morgen
Punkerhaus bleibt trotz Lärmproblem
Als vor einem knappen Jahr rund 30 Punks das vom Fonds Soziales Wien (FSW) gekaufte Altbau-Wohnhaus Johnstraße 45 in Wien-Fünfhaus bezogen, gingen die Wogen unter den Anrainern hoch. Und schon bald hagelte es Beschwerden über nächtlichen Lärm, Hundegebell, Nackt-Auftritte der Punks auf der Straße und andere Ärgernisse. Den Bürgern wurde eine Evaluierung des Projektes bis zum Herbst versprochen. Dann sollte über den Verbleib der umstrittenen Einrichtung entschieden werden. Doch als Mittwoch Abend beim "Runden Tisch" im Bezirksamt das Ergebnis der vom Institut "die partner" durchgeführten Untersuchung präsentiert wurde, endete für die geplagten Anrainer der Traum vom Ende der "Pankahyttn". In der Studie wurde wurden die Lärmprobleme zwar nicht beschönigt und Kontroversen zwischen den nach völliger Autonomie strebenden Punks und den Betreuern nicht geleugnet, der soziale Nutzen überwiege aber, hieß es. So seien etwa die Bewohner stabilisiert worden und die Schwierigkeiten auf der Mariahilfer Straße hätten sich reduziert. Peter Hacker, Chef des FSW, versprach weitere Lärmschutzmaßnahmen (Überdachung des Innenhofes) und eine intensivere Kommunikation der Betreuer mit den Nachbarn.
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2008.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von smART am Samstag 29. November 2008, 13:57
xenia hat geschrieben:nachtrag :
"Kurier" vom 27.11.2008 Ressort: Chronik Seite: 20 Ausgabe: Wi,Morgen
Punkerhaus bleibt trotz Lärmproblem
Als vor einem knappen Jahr rund 30 Punks das vom Fonds Soziales Wien (FSW) gekaufte Altbau-Wohnhaus Johnstraße 45 in Wien-Fünfhaus bezogen, gingen die Wogen unter den Anrainern hoch. Und schon bald hagelte es Beschwerden über nächtlichen Lärm, Hundegebell, Nackt-Auftritte der Punks auf der Straße und andere Ärgernisse. Den Bürgern wurde eine Evaluierung des Projektes bis zum Herbst versprochen. Dann sollte über den Verbleib der umstrittenen Einrichtung entschieden werden. Doch als Mittwoch Abend beim "Runden Tisch" im Bezirksamt das Ergebnis der vom Institut "die partner" durchgeführten Untersuchung präsentiert wurde, endete für die geplagten Anrainer der Traum vom Ende der "Pankahyttn". In der Studie wurde wurden die Lärmprobleme zwar nicht beschönigt und Kontroversen zwischen den nach völliger Autonomie strebenden Punks und den Betreuern nicht geleugnet, der soziale Nutzen überwiege aber, hieß es. So seien etwa die Bewohner stabilisiert worden und die Schwierigkeiten auf der Mariahilfer Straße hätten sich reduziert. Peter Hacker, Chef des FSW, versprach weitere Lärmschutzmaßnahmen (Überdachung des Innenhofes) und eine intensivere Kommunikation der Betreuer mit den Nachbarn.
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2008. Auch diesen Beitrag hättest Dir schenken können, denn alles in "Wien ist anders", daher war der Ausgang des Befindens des "sozialen Nutzens" vorherzusehen! Bergwerksarbeit wäre sozial, hätte auch Nutzen und stabilisiert sowieso! 
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von contraindicatio am Samstag 29. November 2008, 15:25
smART hat geschrieben: Bergwerksarbeit wäre sozial, hätte auch Nutzen und stabilisiert sowieso! 
Wenn Du die Bergwerksarbeit verrichtetest, wäre diese sogar nationalsozial. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* contraindicatio - der Compliance-Beauftragte Ihres Vertrauens
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von smART am Samstag 29. November 2008, 15:46
contraindicatio hat geschrieben:smART hat geschrieben: Bergwerksarbeit wäre sozial, hätte auch Nutzen und stabilisiert sowieso! 
Wenn Du die Bergwerksarbeit verrichtetest, wäre diese sogar nationalsozial.  Gewiß, guter Kumpel und als Senior-Vorarbeiter könnte ich Dich einweisen bzw. Dich lehren! 
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