HauptmenüUsermenüWer ist online?Insgesamt sind 2 Besucher online :: 1 registrierter, 1 GastDer Besucherrekord liegt bei 237 Besuchern, die am Montag 5. März 2012, 17:15 zeitgleich online waren. Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast basierend auf den in den letzten 5 Minuten aktiven Besuchern Statistik7 BeiträgeGeburtstageHeute hat kein Mitglied GeburtstagNeuestes öffentliches Bild
|
Allerseelen
Erster ungelesener Beitrag • 7 Beiträge • Seite 1 von 1
Re: Allerseelenschön, ih war nämlich gestern net am Friedhof, oba beim Buschenschank und im Kino.
Re: Allerseelen"Schenk jedem Lebenden deine Gabe und auch dem Toten versag deine Liebe nicht." (Jesus Sirach 7,33)
Und die Mutter blicket stumm
auf dem ganzen Tisch herum
Re: Allerseelen
von an Toten bekommst die Liebe sicherlich erwidert!
Re: Allerseelenwenn man nur an die verstorbenen denkt
wenn es datumsmässig vorgegeben wird dann ist man ein kerzelschlucker ned mehr ![]()
Re: AllerseelenGedicht Allerseelen
Allerseelen 1900 Heut Allerseelentag, welch milde Lüfte, Bei solchem Sonnenschein thun sich auf die Grüfte. Gott, mutet an mich wie von fernen Zonen, Der Falter hier in Farbe der Citronen! An letzter Blume sich noch festzsaugen, der andre dort im Kleid der Pfauenaugen. Von welchen Küsten doch, von welchen Reichen, Sie hergesegelt mit dem Wunderzeichen! Welch milder Tagesschein! Welch silbrig Weben!- Ja, so mags sein dereinst als Geist zu schweben!- Christian Wagner --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gedenken nicht nur heute, aber heute ganz besonders. Und die Mutter blicket stumm
auf dem ganzen Tisch herum
Re: Allerseelen © spirit-of-metal.com Allerseelen Georg Trakl an Karl Hauer Die Männlein, Weiblein, traurige Gesellen, Sie streuen heute Blumen blau und rot Auf ihre Grüfte, die sich zag erhellen. Sie tun wie arme Puppen vor dem Tod. O! wie sie hier voll Angst und Demut scheinen, Wie Schatten hinter schwarzen Büschen stehn. Im Herbstwind klagt der Ungebornen Weinen, Auch sieht man Lichter in der Irre gehn. Das Seufzen Liebender haucht in Gezweigen Und dort verwest die Mutter mit dem Kind. Unwirklich scheinet der Lebendigen Reigen Und wunderlich zerstreut im Abendwind. Ihr Leben ist so wirr, voll trüber Plagen. Erbarm' dich Gott der Frauen Höll' und Qual, Und dieser hoffnungslosen Todesklagen. Einsame wandeln still im Sternensaal.
7 Beiträge • Seite 1 von 1
Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast |