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2009 das jahr der arbeitslosen?

in Schule, Arbeit und Privat

Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Montag 2. November 2009, 15:51

319.320 Österreicher haben keinen Job

Im Oktober waren fast ein Viertel mehr Menschen arbeitslos gemeldet als im Vorjahr. Die Zahl der offenen Stellen sank um 21 Prozent.

Bild Bild: Reuters
Im EU-Vergleich steht Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent noch gut da.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1951463.php


Ende Oktober waren in Österreich inklusive Schulungsteilnehmern 319.320 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind um 61.996 oder 24,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Arbeitslosen selbst stieg erstmals seit Jänner um weniger als 50.000 an: Der Zuwachs betrug 42.748 oder 21,1 Prozent auf 245.523. Nach nationaler Definition betrug die Arbeitslosenquote 6,8 Prozent, nach 5,6 Prozent vor einem Jahr. In der EU liegt Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent weiterhin an zweitbester Stelle.

Die Zahl offener Stellen sank um 20,6 Prozent auf 27.784. Bei Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) wuchs die Arbeitslosenzahl um 5.994 oder 17,0 Prozent auf 41.252, bei Älteren (ab 50 Jahren) legte sie um 8140 oder 19,9 Prozent auf 49.117 zu.

Die Zahl der Schulungsteilnehmer des Arbeitsmarktservice (AMS) wuchs im Jahresabstand um 19.248 oder um 35,3 Prozent auf 73.797 an. Am Lehrstellenmarkt standen 6145 Suchende (-5,0 Prozent) 3.537 gemeldete offene Ausbildungsstellen (-0,3 Prozent) gegenüber. Die Lehrstellenlücke verringerte sich damit um 314 auf 2608.

Bau stark betroffen

Gebremst wurde die Arbeitslosigkeit auch durch Kurzarbeit. Ende Oktober mussten 35.904 Beschäftigte in 294 Unternehmen kurzarbeiten.

Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober vor allem die Industrie und der Bau betroffen. Im Produktionsbereich nahm die Zahl der Jobsuchenden um 54,6 Prozent oder um fast 11.000 Betroffene auf 31.139 Personen zu. Dazu kommen 23.350 arbeitslose Zeitarbeiter (plus 19,8 Prozent). Am Bau betrug der Anstieg saisonbedingt fast 30 Prozent.

Kräftig gestiegen ist auch die Arbeitslosigkeit im Handel und zwar um plus 22 Prozent auf 37.671 Betroffene. Im Tourismus gab es saisonbedingt 44.155 gemeldete Jobsuchende, das waren um 8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Frauen sind besser dran

Aufgrund der hohen Industriearbeitslosigkeit fiel der Anstieg bei den jobsuchenden Männern mit plus 27,7 Prozent auf 132.536 Betroffene deutlich stärker aus als bei den Frauen mit einem Plus von 14,1 Prozent auf 112.987 Personen.

Stark betroffen sind nach wie vor Jugendliche bis 24 Jahre: Im Oktober waren 41.252 junge Menschen arbeitslos gemeldet, das waren im Jahresvergleich um 17 Prozent oder um 5994 mehr. Bei den über 50-Jährigen nahm die Arbeitslosigkeit um 19,9 Prozent auf 49.117 Personen zu.

Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober wieder alle Bundesländer betroffen. Am kräftigsten nahm die Zahl der Jobsuchenden in Oberösterreich mit plus 40,8 Prozent zu, gefolgt von Vorarlberg (plus 33,3 Prozent), Niederösterreich (plus 28,3 Prozent), Kärnten (plus 22,5 Prozent), Steiermark (plus 21,7 Prozent). Wien (plus 14,1 Prozent), Salzburg (plus 14,0 Prozent), Burgenland (plus 12,7 Prozent) und Tirol mit plus 12,5 Prozent.

Artikel vom 02.11.2009 12:08 | apa | dk



Hundstorfer setzt auf Qualifizierung


Der Sozialminister will im kommenden Jahr eine Initiative starten, AK-Präsident Tumpel fordert ein neues Arbeitsmarktpaket.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1951489.php


DDer Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte im Oktober weiter deutlich gedämpft werden", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit habe erstmals seit Jänner unter 50.000 Jobsuchende betragen. Tatsache ist aber, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich seit zwölf Monaten, nämlich seit November 2008, kontinuierlich steigt. Prozentuell am kräftigsten fiel der Anstieg im Juni 2009 mit plus 33 Prozent oder fast 60.000 Betroffenen aus.

Das wirkungsvollste Rezept im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit sei Qualifizierung, betonte Hundstorfer und kündigte eine Intensivierung dieser Anstrengungen für das kommende Jahr an.

AK-Präsident Herbert Tumpel fordert von der Regierung ein neues Arbeitsmarktpaket. Mit fast 320.000 Jobsuchenden und davon 74.000 Personen in Schulung sei das ein eindeutiger Auftrag an die Politik. Er fordert unter anderem den weiteren Ausbau der Bildungskarenz, eine Bildungsteilzeit und die Möglichkeit der Kurzarbeit in kleineren und mittleren Unternehmen.

Die SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits sieht die Situation am heimischen Arbeitsmarkt weniger dramatisch. Die Regierungsmaßnahmen wirken immer stärker, so Csörgits zu den aktuellen Daten. Der Anstieg konnte deutlich gedämpft werden.

Grüne und FPÖ: "Schönrederei" und "sinnlose Kurse"

Die Krise werde "schöngeredet", reagiert die Arbeitnehmersprecherin der Grünen, Birgit Schatz, auf die aktuellen Daten. Klar sei, dass neben den bereits jetzt arbeitslos gemeldeten 320.000 Personen weitere zigtausend Menschen direkt von der Arbeitsmarktkrise betroffen sind, so Schatz. Dazu gehören jene, die wegen ihrer ehemals atypischen Beschäftigung keine Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung haben oder auch jene beschäftigungslosen jungen Menschen, die noch gar nicht in das Berufsleben einsteigen konnten. Sie alle scheinen nicht in den Statistiken auf und bleiben in der Krise weitgehend ohne Unterstützung übrig. "Aber auf diesem Auge scheint die Regierung blind zu sein."

Auch FPÖ-Arbeitnehmersprecher Herbert Kickl kritisiert die Arbeitsmarktpolitik der Regierung massiv und bezeichnete die Arbeitslosenbilanz als "katastrophal". So habe das Ansteigen der "zu einem großen Teil als sinnlos zu bezeichnenden Kurse" nur den Zweck, die Statistiken zu schönen. Die Regierung habe sich "offenbar auf das Verwalten der Arbeitslosigkeit sowie auf statistische Tricks zurückgezogen, statt vehement und nachhaltig gegenzusteuern". Es sei aber Eile geboten, da Experten für das kommende Frühjahr 2010 von mehr als 400.000 Arbeitslosen ausgehen

FPÖ und Grüne fordern als Soforthilfemaßnahme für die Betroffenen die Erhöhung des Arbeitslosengeldes und eine Wertanpassung der Notstandshilfe. Zusätzlich seien die Übergangsfristen für den Zugang zum heimischen Arbeitsmarkt angesichts der derzeitigen Situation weiter zu verlängern. Die aktuelle Regelung sei schließlich zu einer Zeit entstanden, als von einer Krise noch keine Rede gewesen sei. Außerdem sollte sich die Regierung bei den Arbeitslosenzahlen nicht immer nur auf die Krise ausreden. Viele Faktoren seien durch falsche Weichenstellungen in der Vergangenheit auch hausgemacht.

Artikel vom 02.11.2009 12:33 | apa | dk



Arbeitslose im Oktober 2009

Fakten, Zahlen

Bild Grafik : apa

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1951504.php
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Sonntag 22. November 2009, 13:25

Tyrolean kündigt 170 Mitarbeiter

Die Angestellten der AUA-Tochter Austrian Arrows wurden beim AMS gemeldet. Mit einem Teil gab es eine einvernehmliche Trennung.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1956668.php


Die Tyrolean Airways (Austrian Arrows) hat am Freitag rund 170 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet, schreibt der Standard. Darunter sollen rund 130 Piloten sein, die bisher in der 50-Sitzer-Flotte eingesetzt worden sind, die bis zum Frühjahr auslaufen soll.

Mit 61 Piloten habe es eine einvernehmliche Trennung gegeben. "Das ist mehr als wir ursprünglich erhofft hatten", so AUA Sprecher Martin Hehemann, in dem Bericht. Je nach Seniorität erhalten sie eine Abfertigung zwischen 200.000 und 400.000 Euro pro Person.

Der Großteil der aktuellen Kündigungen betrifft Tyrolean-Mitarbeiter in Wien und Innsbruck, einige aber auch in jenen Bundesländern, wo das Unternehmen Stützpunkte betreibt. Mittelfristig sollen bei Tyrolean 250 bis 280 Mitarbeiter abgebaut werden.

Artikel vom 21.11.2009 15:39 | apa | csm
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Dienstag 1. Dezember 2009, 18:36

Schulungsrekord mit Hindernissen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im November um 20 Prozent angestiegen. Die Schulungsinstitute sind dem Ansturm kaum gewachsen und suchen nach Trainern.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1959490.php


Das AMS ist auf dem besten Weg zum größten Erwachsenenbildungsinstitut in Österreich zu werden. Ende November gab es mit knapp 78.700 Schulungsteilnehmern einen neuen Rekordwert - um 43 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis Ende Oktober wurden bereits 275.000 Jobsuchende mit Bildungsmaßnahmen gefördert, 200.000 davon erhielten eine höherwertige Qualifizierung. Zum Vergleich: Das WIFI schult jährlich 300.000 Personen.

Während Kritiker die AMS-Schulungsoffensive gerne als "Statistikverschönerung" titulieren - Kursteilnehmer werden für die Arbeitslosenquote nicht mitgezählt -, verweist das AMS auf die Erfolgsbilanz: Immerhin zwei Drittel der Schulungsteilnehmer finden innerhalb von drei Monaten nach Ende des Kurses einen Job. Bundeskanzler Werner Faymann kündigte am Dienstag eine weitere "Besserqualifizierungsoffensive" für den Arbeitsmarkt an. Wie berichtet soll vor allem die längere Bildungskarenz noch attraktiver gemacht werden.

Trainermangel

Die Schulungspartner des AMS haben indes kaum genügend Zeit, sich auf den Ansturm der neuen Klientel vorzubereiten. "Wir stoßen langsam an unsere Grenzen. Es wird immer schwieriger qualifiziertes Personal zu finden", erzählt der Vize-Chef vom bfi Wien, Franz-Josef Lackinger. Für die Lehrausbildung mangle es an Fachkräften wie Sanitär- und Klimatechniker oder Elektrotechniker. Dazu komme, dass engagierte Leute aus der Praxis oft die strengen Trainerkriterien des AMS nicht erfüllen könnten. Das bfi Wien hat heuer bereits mehr als 200 Mitarbeiter neu eingestellt.

Personalsorgen hat auch Rafael Montibeller vom AMS-Partner ibis acam: "Aktuell sind bei uns mindestens 20 Stellen frei." Gesucht werden vor allem Deutsch-Trainer für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Für Verunsicherung sorgt auch die immer noch ungelöste Frage der verpflichtenden Anstellung aller AMS-Trainer. Viele selbstständige Trainer hätten dadurch Einkommensverluste und proben daher den Aufstand.

Artikel vom 01.12.2009 15:57 | KURIER | Anita Staudacher



Fast acht Prozent mehr Arbeitslose in Wien


In der Hauptstadt waren im November 69.429 Menschen arbeitslos. Aber auch österreichweit war der Anstieg kurz vor Weihnachten enorm.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1959325.php


Wien hat im November 2009 um 7,6 Prozent mehr Arbeitslose als im Vorjahresmonat verzeichnet. Insgesamt waren in der Bundeshauptstadt 69.429 Personen arbeitslos gemeldet, was einem Plus von 4900 entspricht. Betroffen waren auch diesmal hauptsächlich Männer. Positives gab es hingegen vom Stellenmarkt zu berichten: Nach kontinuierlichen Rückgängen stieg nun die Anzahl der offenen Stellen um 13,1 Prozent auf 3895, wie das AMS Wien am Dienstag mitteilte.

Nach Geschlechtern betrachtet, waren im November 41.934 Männer ohne Job, was einen Anstieg von 7,9 Prozent oder 3058 Personen bedeutet. Bei den Frauen fiel der Zuwachs mit 7,2 Prozent oder 1842 etwas geringer aus, womit sich im November 27.495 Wienerinnen auf Arbeitssuche befanden. Bei den unterschiedlichen Altersgruppen gab es in etwa gleichförmige Entwicklungen. Demnach stieg die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen um 7,8 Prozent, bei Personen zwischen 25 und 44 Jahren um 7,7 Prozent und bei Menschen über 45 Jahren um 7,3 Prozent.

Positive Nachrichten

Helm Beim Bau gab es eine leichte Erholung.Was die guten Neuigkeiten in Sachen Stellenmarkt betrifft, sei der Zuwachs an offenen Stellen dem Bausektor - bedingt durch die eher milden Temperaturen - zu verdanken, hieß es in der AMS-Aussendung. Starke Neuzugänge habe es zudem im Bereich Gesundheit und Soziales sowie in der Gastronomie gegeben.

Nahezu gleichgeblieben ist die Zahl der offenen Lehrstellen. Nach 297 im November 2008 waren es nun 293. Gesunken ist die Zahl der Lehrstellensuchenden - und zwar um 410 auf 1.882 Jugendliche. Ein deutlicher Anstieg war hingegen bei den Schulungen zu bemerken: Insgesamt 27.284 Personen nahmen das Weiterbildungsangebot wahr, was ein Plus von 7.898 im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Österrreichweiter Anstieg

Inklusive Schulungen waren 336.527 Personen in ganz Österreich ohne Arbeit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 19,9 Prozent. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen stieg um 14,3 Prozent auf 257.745 Personen. die Zahl der Schulungsteilnehmer erhöhte sich um 43,2 Prozent auf 78.782. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ging um 12,9 Prozent auf 24.646 zurück.

"Die Situation stellt sich im Vergleich zum Sommer etwas entspannter dar, wenn natürlich die Zahl der Arbeitslosen absolut gesehen saisonbedingt angestiegen ist", hieß es aus dem Sozialministerium am Dienstag. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition beträgt demnach 7,1 Prozent. Am stärksten betroffen sind Männer (142.519, +17,4 Prozent) und Industriearbeiter (30.729, +34,9 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit stieg nur mehr um 10,2 Prozent. Die Zahl der Lehrstellensuchenden reduzierte sich um 4,5 Prozent auf 5803.

Artikel vom 01.12.2009 15:45 | apa | aho, mn



Pflegekräfte werden gesucht

Während anderswo Jobs gestrichen werden, herrscht in der Pflege ein akuter Personalmangel. Das AMS schult um.

Bild Bild: Kurier/Schraml
Vom Maschinenschlosser zum Krankenpfleger: Christian Eckerl im Pflegeheim der Caritas Socialis in Wien

http://kurier.at/karrieren/service/1959286.php


Christian Eckerl ist ein Quereinsteiger. Der gelernte Maschinenschlosser hat nach dem Konkurs seiner Firma der Industrie den Rücken gekehrt, um sich ganz der Betreuung älterer Menschen zu widmen. "Ich wollte immer schon was Soziales machen, aber in meiner Gegend ging man als Bub eben in die Metallindustrie", erzählt der gebürtige Steirer. Nach dem Jobverlust entschied sich Eckerl für eine vom AMS geförderte dreijährige Ausbildung zumDiplomkrankenpfleger.

Seit 14 Monaten arbeitet der 46-jährige nun schon in der Palliativstation der Caritas Socialis in Wien. Dort betreut er Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. 1600 Euro netto erhält er monatlich dafür - weit weniger als früher im Maschinenbau: "Ich bereue den Berufswechsel keineswegs, weil nicht nur das Geld zählt", sagt Eckerl. Die Belastungen im Pflegebereich seien zwar hoch, doch auch früher habe er oft eine 7-Tage-Woche und ohnehin keine Zeit zum Geldausgeben gehabt. Von seinem neuen Job ist der zweifache Familienvater mittlerweile so angetan, dass er auch seinen Kindern einen Pflegeberuf empfohlen hat. Vor allem bei den Jugendlichen gäbe es aber immer noch Imageprobleme, weiß Eckerl.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) versucht, mit einem eigenen Ausbildungsprogramm gegen den drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegebereich anzukämpfen. "Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften steigt. Daher stocken wir 2010 die Ausbildungen im Pflegebereich von heuer 5000 auf 6000 Plätze auf", erläutert AMS-Chef Johannes Kopf.

Offene Stellen

Ein Blick in die AMS-Statistik zeigt: Während vor allem in der Industrie heuer Tausende Jobs abgebaut wurden, verzeichneten die Pflegeberufe einen deutlichen Zuwachs. 2009 wurden dem AMS bisher insgesamt 6600 freie Stellen gemeldet, um 1400 mehr als im Vorjahr. Allein Ende Oktober gab es mit gut 1200 offenen Stellen in ganz Österreich um 56 Prozent mehr als 2008. Der größte Bedarf ist in Wien und Graz gegeben.

In Wien haben Arbeitslose, die sich über AMS und WAFF zur/m Diplomkrankenpfleger/in umschulen lassen wollen, bereits vor Beginn ihrer Ausbildung eine fixe Jobzusage in der Tasche. Dies ist deshalb möglich, weil der spätere Arbeitgeber einen Teil der Ausbildungskosten mitträgt. Auch die Weiterqualifizierung bereits Beschäftigter wird gefördert.

Link

* pflegeberufe.waff.at (extern)

Artikel vom 30.11.2009 20:06 | KURIER | Anita Staudacher



Pflegebereich: Sichere Jobs mit Zukunft


Ausbildung, Verdienst und Jobchancen .

http://kurier.at/karrieren/service/1959289.php


Ausbildung Das AMS fördert die Ausbildung für die Berufe Heimhelfer/in, Pflegehelfer/in (9 Monate) und Diplomkrankenpfleger/in (3 Jahre). Schon vor Beginn der Ausbildung gibt es eine fixe Jobzusage. Während der Ausbildung erhalten die Kursteilnehmer ein um 30 Prozent erhöhtes Arbeitslosengeld.

Verdienst Der Einstiegsgehalt für Heimhelfer/innen beträgt 1450 € brutto, für Pflegehelfer/innen 1600 und für Diplomkrankenpfleger/innen 1900 €.

Jobchancen Ende Oktober waren beim AMS österreichweit 1200 offene Stellen im
Pflegebereich gemeldet.

Artikel vom 30.11.2009 20:10 | KURIER |


AMS-Schulungsteilnehmer

Anzahl der Personen, die an Schulungen des AMS teilnehmen. Vergleich mit dem Vorjahr.

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http://kurier.at/geldundwirtschaft/1959483.php
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Donnerstag 3. Dezember 2009, 18:09

800 ÖBB-Mitarbeiter müssen gehen

Die ÖBB haben eine entscheidungsreiche Aufsichtsratssitzung hinter sich. Durch eine neue Produktionsgesellschaft soll eingespart werden.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1959943.php


In der vergangenen Nacht haben für die Zukunft der ÖBB einiges verändert. In einer Aufsichtsratssitzung wurden zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Eine neue Produktionsgesellschaft soll gegründet werden, mit den Ländern will die Bahn über mögliche Streckenschließlungen reden und der Posten des ÖBB-Holdingvorstands wird neu ausgeschrieben, das hat ÖBB Chef Peter Klugar zumindest im Ö1-Morgenjournal verlauten lassen. Damit einher geht aber auch die Entscheidung, sich in den kommenden Jahren von rund 800 Mitarbeitern zu trennen.

Mit der Gründung einer neuen Produktionsgesellschaft können die ÖBB nämlich über die nächsten fünf bis sechs Jahre rund 40 Millionen Euro einsparen. Durch die Zusammenlegung werden knapp 800 Mitarbeiter eingespart.

Pläne

Durch die Zusammenlegung von Verschub und Traktion in eine neue Produktionsgesellschaft erhofft sich die Bahn in Zukunft effizienter zu arbeiten. Durch die Zusammenführung würde in Zukunft alles aus einer Hand kommen. Das sei jene Flexibilität, die die Bahn dringend brauche, so ÖBB-Chef Peter Klugar im ORF-Radio.

Auch die Kapazität der Bahn soll sich in den nächsten Jahren um 30 Prozent erhöhen, deshalb wird das Bahnnetz ausgebaut werden. Damit kann ein integrierter Takt angeboten werden, so der ÖBB-Chef. Knapp 10 Prozent der Strecken könne man, laut Klugar, aber einsparen. Der ÖBB-Chef will darüber mit den Ländern sprechen.

Artikel vom 03.12.2009 09:08 | KURIER | mn



Ab morgen mehr Rechte bei Zugverspätungen

Ab Donnerstag gibt es mehr Entschädigung bei Verspätungen. Rückerstattungen sind auch für Jahreskartenbesitzer im Regionalverkehr geplant.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/geld/1959732.php


Die - bedingt durch Baustellen - zahlreichen Zugverspätungen könnten die ÖBB künftig teuer kommen. Ab 3. Dezember gelten EU-weit mehr Rechte für Fahrgäste. Ab dann müssen die Bahnbetreiber bei Verspätungen über 60 Minuten im nationalen und über 120 Minuten internationalen Verkehr 25 bzw. 50 Prozent des Fahrpreises erstatten.

Die ÖBB gehen auf Wunsch von Infrastrukturministerin Doris Bures, die nächste Woche auch ein entsprechendes Gesetz in den Ministerrat bringt, darüber hinaus: Im Nahverkehr bekommen die rund 40.000 Jahreskartenbesitzer ein Recht auf Entschädigung, wenn die Verspätungen ein bestimmtes Ausmaß überschreiten, teilte die ÖBB mit.

EU-Vorgabe

"Kunden haben ein Recht auf Entschädigung bei groben Verspätungen, die das Unternehmen verschuldet. Wir werden die Vorgaben der EU punktgenau umsetzen und damit einen klaren Impuls in Richtung Kundenfreundlichkeit setzen", versprach Gabriele Lutter, Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehr AG in einer Aussendung.

Die ÖBB haben Fahrgäste bereits seit 2004 freiwillig entschädigt: Bei Tageszügen gab es ab einer Stunde und bei Nachtzügen ab zwei Stunden Verspätung 20 Prozent des Fahrpreises (maximal 80 Euro) per Gutscheinen zurück, allerdings nur, wenn das Ticket mindestens 20 Euro im nationalen bzw. mindestens 50 Euro im Fernverkehr gekostet hat. Pro Jahr wurden auf diesem Weg "einige zehntausend Euro" rückerstattet.

Ab einer Stunde

Ab morgen stehen Kunden bei Verspätungen ab 60 Minuten 25 Prozent des Fahrpreises zu, bei 120 Minuten 50 Prozent des Ticketpreises - wahlweise Gutschein oder Bargeld. Die Bahn muss bei Verspätungen von mehr als einer Stunde ihren Fahrgästen auch Erfrischungen und Mahlzeiten anbieten, sofern sie im Zug oder im Bahnhof verfügbar oder "vernünftigerweise lieferbar" sind, wie es heißt. Wird der letzte Anschlusszug versäumt, werden Taxikosten bis maximal 50 Euro und/oder Hotelkosten bis maximal 80 Euro gegen Vorlage der Rechnung ersetzt.

Das entsprechende Formular ist an allen Personenkassen und beim Zugbegleiter erhältlich und unter http://www.oebb.at herunterzuladen und muss dann zusammen mit Original-Ticket und eventuellen Rechnungen an die ÖBB-Personenverkehr, Fahrgastrechte, Postfach 75, 1020 Wien gesendet bzw. am Bahnschalter abgegeben werden.

Für den Regional- und Nahverkehr funktioniert das System anders. Die ÖBB verpflichten sich dort zu einer Pünktlichkeit von mindestens 85 Prozent, d.h. weniger als 15 Prozent der Züge dürfen verspätet sein. Ein Zug gilt als verspätet, wenn er mehr als fünf Minuten hinter dem planmäßigen Halt unterwegs ist. Der Wert wird vom Schienenregulator monatlich evaluiert, so die Bahn. Wird das Ziel auf bestimmten Strecken und Streckenabschnitten nicht erreicht, erhält der Besitzer einer Jahreskarte in einem Verkehrsverbund 10 Prozent des Werts einer Monatskarte zurück.

Um einen Überblick zu haben, wo die Pendler jeweils unterwegs sind, wollen die ÖBB die Jahreskartenbesitzer demnächst von den Neuerungen informieren und bitten, ihre tägliche Fahrroute anzugeben. Die Rückerstattung erfolgt als Gutschein oder auf das Konto und geschieht automatisch am Jahresende bzw. mit dem Ablauf der Jahreskarte.

Selbstverschulden

Keine Entschädigung gibt es laut EU-Verordnung, wenn die Zugverspätung bzw. der -ausfall auf das Verschulden des Reisenden oder eines Dritten zurückzuführen ist oder etwa auf Naturkatastrophen. Auch wenn Reisende rechtzeitig vor dem Kauf des Tickets über mögliche Verspätungen informiert wurden, können sie keine Rückzahlung fordern. Untergrenze für eine Entschädigung sind vier Euro. Für Schlichtungsfälle ist die Schienen-Control GmbH als unabhängige Instanz zuständig.

Im Jahr 2008 haben die ÖBB 456 Millionen Fahrgäste transportiert.

Artikel vom 02.12.2009 13:08 | apa | sho
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon OHB am Freitag 1. Januar 2010, 15:13

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Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember weiter gestiegen, der Zuwachs ist mit 14,6 Prozent gegenüber 2008 aber weiterhin rückläufig. Inklusive Schulungen waren im letzten Monat des Jahres 2009 381.623 Menschen ohne Arbeit, das waren um 48.510 mehr als im Dezember 2008. "Am Arbeitsmarkt kann es keine Entwarnung geben", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer angesichts der Daten.
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Freitag 1. Januar 2010, 21:15

Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt

Sozialminister Hundstorfer sieht ein schwieriges Jahr kommen. Im Dezember waren 381.623 Österreicher ohne Job.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1966792.php


Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich im Dezember 2009 zwar weiter verflacht. Aber "am Arbeitsmarkt kann es keine Entwarnung geben", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer zu den am Freitag veröffentlichten Daten. Inklusive Schulungen waren 381.623 Menschen ohne Arbeit, das waren um 48.510 mehr als im Dezember 2008. Auch im neuen Jahr gelte es, mit aller Kraft gegen die Auswirkungen der Krise anzukämpfen. Die Regierung setze mit dem Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspaket 2010 den Bildungsschwerpunkt fort.

Erste Erfolge zeigten im Dezember die Bemühungen im Bereich der Jugendlichen: Die Jugendarbeitslosigkeit stieg gegenüber Dezember 2008 mit sechs Prozent (auf 49.267) unterdurchschnittlich, bei den 15- bis 19-Jährigen sank sie sogar um 0,8 Prozent. In einigen Ländern habe sich die Zahl der offenen Lehrstellen sehr positiv entwickelt - etwa in Vorarlberg (plus 58,5 Prozent) oder der Steiermark (plus 48,9 Prozent). Hundstorfer führte dies auf die Ausbildungsgarantie und die "Aktion Zukunft Jugend" zurück.

Ältere weiter unter Druck

Kein guter Monat war der Dezember hingegen für die Gruppe der älteren Arbeitnehmer ab 50 Jahren: Bei ihnen fiel der Zuwachs an vorgemerkten Arbeitslosen mit 11,2 Prozent (auf 61.551) - im Vergleich zu den insgesamt plus 8,9 Prozent - deutlich überdurchschnittlich aus. Ihre Arbeitslosenquote ist mit 8,8 Prozent (nach nationaler Definition) höher als die Durchschnittsquote von 8,6 Prozent.

Bei den Männern ist die Arbeitslosigkeit mit plus 9,8 Prozent (auf 202.371) etwas stärker gestiegen als bei den Frauen mit 7,4 Prozent (auf 110.400).

Unter den Branchen war im Dezember die Herstellung von Waren (mit plus 17,8 Prozent auf 38.556) am stärksten von der Zunahme der Arbeitslosigkeit betroffen, fast keinen Zuwachs gab es bei der Arbeitskräfteüberlassung (plus 0,2 Prozent auf 32.751). Im Bau stieg die Zahl der Arbeitslosen mit 7,0 Prozent (auf 58.564) unterdurchschnittlich. Im Handel gab es Ende Dezember 2009 43.289 Arbeitslose (plus 8,9 Prozent), im Tourismus 26.978 (10,2) und im Gesundheits- und Sozialwesen 13.800 (12,1).

Größter Zuwachs in Oberösterreich

Unter den Bundesländern hatte Oberösterreich mit plus 19,6 Prozent den stärksten Zuwachs an gemeldeten Arbeitslosen, gefolgt von Vorarlberg (17,9) und Niederösterreich (10,7). Unter dem Durchschnitt lag der Anstieg in Tirol (8,6), der Steiermark (7,3), Kärnten (7,2), Salzburg (6,4) und Wien (5,1). Vergleichsweise am besten war die Lage im letzten Monat des Jahres 2009 im Burgenland, dort stieg die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen um nur 2,3 Prozent.

Stark zugenommen haben überall die Schulungsmaßnahmen: Insgesamt stieg die Zahl der Schulungsteilnehmer um 49,8 Prozent auf 68.852. In Tirol hat sie sich mit plus 94,7 Prozent (auf 2.391) fast verdoppelt.

Die Zahl der offenen Stellen war mit minus 21,9 Prozent (auf 23.683) gegenüber Dezember 2008 stark rückläufig, am stärksten in Vorarlberg (minus 43,5 Prozent). Aber in zwei Ländern gab es einen Zuwachs: Im Burgenland um 35,3 Prozent und in der Steiermark um 1 Prozent.

Europaweit auf Platz zwei

Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ging laut Prognose um 1,3 Prozent auf 3,315.000 zurück, bei den älteren Arbeitnehmern wuchs sie um 1,6 Prozent auf 639.000. Im europäischen Vergleich liegt Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent (nach Eurostat) am zweitbesten Platz nach den Niederlanden - auch bei der Jugendarbeitslosenquote, die nach Eurostat 10,2 Prozent ausmachte.

Aber auch in Österreich steigt die Arbeitslosigkeit seit 13 Monaten, seit November 2008, kontinuierlich. Der Höhepunkt der Krisenauswirkungen war im Juni 2009 zu verzeichnen, mit einem Zuwachs um 33 Prozent bzw. fast 60.000 Betroffenen. Die Zuwachsraten sind mittlerweile zwar wieder im Sinken, aber: "Die Krise ist erst dann vorbei, wenn die Beschäftigung wieder steigt", sagte Hundstorfer.

Deshalb will er "nicht locker lassen". Nach den zwei Arbeitsmarktpaketen soll heuer das Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspaket 2010 zu besserer Ausbildung und damit besseren Chancen am Arbeitsmarkt verhelfen. Es bringt u.a. einen Qualifizierungsbonus von 100 bzw. 200 Euro zusätzlich für Arbeitslose, die Weiterbildungskurse besuchen. Mit regionaler Fachkräftequalifizierung, einem Schwerpunkt bei der Ausbildung für das Gesundheits- und Sozialwesen und der "Aktion 10.000" (wo das AMS für ein halbes Jahr 50 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten übernimmt) hofft man, Menschen in Beschäftigung zu bekommen. Die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik werden laut Hundstorfer um 69 auf 1.454 Mio. Euro aufgestockt, das AMS-Personal um weitere 100 Mitarbeiter.

Artikel vom 01.01.2010 17:53 | apa | ps



Der Arbeitsmarkt 2009

Im vergangenen Jahr gab es wenig gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt.

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http://kurier.at/geldundwirtschaft/1966871.php


ein kommentar vom 01.01.2010 17:49 | KURIER | Andrea Hodoschek

Wird alles wieder gut?

Auch wenn sich die Stimmung bessert, diese Krise ist noch nicht gemeistert.

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1966868.php


Die Wirtschaftsforscher prognostizieren wieder Wachstum. Österreich ist immer noch eines der reichsten Länder der Welt. Die Arbeitslosigkeit steigt zwar, aber wir haben nach wie vor ein gut funktionierendes Sozialsystem. Die Politik hat die Banken gerettet und Konjunkturpakete geschnürt. Die Menschen haben zu Weihnachten brav Geld ausgegeben, wollen das auch 2010 tun und alle Meinungsumfragen bestätigen, dass die Stimmung im Land zuversichtlicher geworden ist. Wirtschaft hat viel mit Psychologie zu tun – also wird jetzt wieder alles gut.

Tatsächlich? Psychologie hin oder her, diese Krise ist noch lange nicht gemeistert. Was seit September 2008 passiert ist, hat die Verletzbarkeit unseres Wirtschafts- und Finanzsystems drastisch vor Augen geführt. Viele Brandherde glosen noch. Keiner weiß, was die eine oder andere Bank noch im Keller hat. Von einer Kontrolle des weltweiten Finanzsystems kann keine Rede sein, rund um den Globus wird gezockt, als ob nichts geschehen wäre. Außer Absichtserklärungen der Politik sind noch wenig konkrete Maßnahmen gesetzt worden. Die Jagd nach zweistelligen Renditen geht munter weiter.

Die Finanzbosse tanzen der Politik schon wieder auf der Nase herum, siehe die Wall Street, die den amerikanischen Präsidenten vorführt wie einen Tanzbären. Die Budgetdefizite sind explodiert und ohne breite Steuererhöhungen nicht sanierbar. Dazu kommen in Österreich noch die Altlasten: Das Bildungssystem gehört dringend reformiert, ebenso das Gesundheitswesen. Die Forschung muss intensiviert werden, ganz zu schweigen von der Verwaltungsreform. Die nächsten Jahre werden mühsam. Ohne große Kraftanstrengung wird gar nichts gut. Und bleiben wir Realisten: So gut wie es früher einmal war, wird’s ohnehin nie mehr wieder.
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon trebbiatore am Freitag 1. Januar 2010, 22:03

bei mir müssten die obezahra denkmäler putzen wenns ka arbeit finden.
wenn man arbeiten will, dann kann man auch arbeiten!
und wenn ka vollbeschäftigung herrscht, dann werden wir schon was finden, für des tacheniererxindl!!!
:oooh:
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon OHB am Freitag 8. Januar 2010, 23:25

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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon f.art reloaded am Samstag 9. Januar 2010, 00:20

OHB hat geschrieben:Bild

© orf
:shock: Wo und in welchem Zeitraum?
Innert der EU sind es im Vergleich zu 2008 + 2%. Am niedrigsten ist die aktuelle Arbeitslosigkeit in den Niederlanden (3,9%) und in Österreich (5,5%). In D gab es in 2009 einen Zuwachs der Arbeitslosen um 0,5% auf 7,6% !
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben…

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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon xenia am Samstag 9. Januar 2010, 06:08

Die globale Wirtschaftskrise hat im vergangenen Jahr deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen: Laut jüngsten Zahlen des Arbeitsministeriums waren 2009 in Österreich durchschnittlich rund 260.000 Menschen ohne Beschäftigung.

Gegenüber 2008 entspreche die Zahl einem Anstieg von 22,6 Prozent, teilte Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) in einer Presseaussendung am Freitag mit. Sein Resümee: "Es war ein schwieriges Jahr."

Auch deutliche Zunahme bei Schulungen
Gestiegen ist im Vorjahr auch die Zahl der in Schulung befindlichen Personen - mit durchschnittlich rund 64.000 um fast 27 Prozent.

Im EU-27-Vergleich "gut gehalten"
Trotz der im Grunde "unerfreulichen Entwicklung" habe sich Österreich "aber im europäischen Vergleich gut gehalten", so Hundstorfer. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag mit 4,7 Prozent (nach EU-Berechnung) deutlich unter dem Durchschnitt der EU-27 mit 9,3 Prozent.
...

http://news.orf.at/100108-46636/index.html

wenn von 100 menschen 2008 4 arbeitslos sind, beträgt die arbeitslosenquote 4%. im jahr 2005 sind von den 100 menschen 5 arbeitslos, d.h. der anstieg beträgt von 4 auf 5 --> 25% (um ein viertel mehr), die arbeitslosenquote 5%. eine um 1% höhere arbeitslosenquote gäbe keine aufregende schlagzeile her, 25% sind schon was...

; - )))
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Re: 2009 das jahr der arbeitslosen?

Neuer Beitragvon f.art reloaded am Samstag 9. Januar 2010, 14:36

Nun, die Aussagen vom Rudi sind Schlagzeilenträchtig. Ob er wusste, was er sagte? :twink:

Zumindest im 3. Quartal durften wir lt. EU-"Berechnung" das da ↓ lesen
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Quelle:eurostat

Auf diese Zahlen "beruft" sich auch das → bmask :hmm:
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