Insgesamt ist 1 Besucher online :: 0 registrierte, 1 Gast Der Besucherrekord liegt bei 237 Besuchern, die am Montag 5. März 2012, 17:15 zeitgleich online waren.
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
basierend auf den in den letzten 5 Minuten aktiven Besuchern
Geburtstage
Heute hat kein Mitglied Geburtstag
Kalender
 |
Mai 2012 |
 |
|
in Schule, Arbeit und Privat
von Arthrosehackler am Montag 14. Dezember 2009, 00:09
Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.
So hilflos sind die Richter nicht. Sie haben massiven Spielraum und nutzen ihn - wenn sie wollen - extensiv gegen den Pensionswerber. Beispiel Wiener Neustadt 2009: Gutachter bestreitet Depression und behauptet nur subdepressiven Zustand, obwohl sogar der interne PVA Gutachter mittlerer Depressionen zugegeben hat, ebenso der Facharzt festgestellt und sogar der Arbeitspsychologe eine Diagnose F32.8 erstellt hat. Die Richterin hält an dem Gutachter fest. Der Bericht des Rehabilitationszentrums der PVA (!!!) anerkennt Depression, mittlere Periode, ebesno neuerlich der Facharzt. Der Gutachter hält an seinem ("subdepressiven") Gutachten fest, die Richterin an dem Gutachter Zur Frage einer Verschlechterung stellt ein neuer Arbeitspsychologe "erhöhte Depressivität" fest. Der Gutachter bleibt - ohne neuerliche Untersuchung - bei seiner (nur "subdepressiven") Diagnose, die Richterin hält an dem Gutachter fest und beauftragt nicht einmal eine neuerliche psychiatrische Untersuchung. DAS IST DIE WAHRHEIT ÜBER DEN UMGANG DER JUSTIZ MIT ALTEN, KRANKEN INLÄNDERN!
-
Arthrosehackler
-
von Gernot Habertheuer am Montag 14. Dezember 2009, 14:08
Arthrosehackler hat geschrieben:Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.
So hilflos sind die Richter nicht. Sie haben massiven Spielraum und nutzen ihn - wenn sie wollen - extensiv gegen den Pensionswerber. Beispiel Wiener Neustadt 2009: Gutachter bestreitet Depression und behauptet nur subdepressiven Zustand, obwohl sogar der interne PVA Gutachter mittlerer Depressionen zugegeben hat, ebenso der Facharzt festgestellt und sogar der Arbeitspsychologe eine Diagnose F32.8 erstellt hat. Die Richterin hält an dem Gutachter fest. Der Bericht des Rehabilitationszentrums der PVA (!!!) anerkennt Depression, mittlere Periode, ebesno neuerlich der Facharzt. Der Gutachter hält an seinem ("subdepressiven") Gutachten fest, die Richterin an dem Gutachter Zur Frage einer Verschlechterung stellt ein neuer Arbeitspsychologe "erhöhte Depressivität" fest. Der Gutachter bleibt - ohne neuerliche Untersuchung - bei seiner (nur "subdepressiven") Diagnose, die Richterin hält an dem Gutachter fest und beauftragt nicht einmal eine neuerliche psychiatrische Untersuchung. DAS IST DIE WAHRHEIT ÜBER DEN UMGANG DER JUSTIZ MIT ALTEN, KRANKEN INLÄNDERN! Reise nach Rußland oder Israel, laß´ dir einen Mosesbart + Schläfenlocken wachsen, kehre mit deinen Dokumenten heim um sie vor laut ausgestoßenem ASYL-Geschrei zu entsorgen, dann wird man sich deiner rührigst annehmen und ---> schwupps, deine Depression ist futsch! Danach kannst einen Entwurf zur Umgestaltung des Luegerplatzes/Denkmals beim Doron u. Kohnsorten einreichen! 

-

Gernot Habertheuer
- Minister
-
- Beiträge: 613
- Registriert: Mittwoch 1. März 2006, 13:59
von f.art reloaded am Montag 14. Dezember 2009, 14:47
Gernot Habertheuer hat geschrieben:Reise nach Rußland oder Israel, laß´ dir einen Mosesbart + Schläfenlocken wachsen, kehre mit deinen Dokumenten heim um sie vor laut ausgestoßenem ASYL-Geschrei zu entsorgen, dann wird man sich deiner rührigst annehmen...
Nett, das Sie uns (dem Forum) Ihren reich gelebten Erfahrungsschatz gütigst mitteilen, werter Gernot. Waren sie auch in Stalingrad?
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
-

f.art reloaded
- Abgeordneter des UnART-Universums
-
- Beiträge: 13281
- Registriert: Dienstag 13. Oktober 2009, 16:58
- Wohnort: Cosmoprolet, Pütt-Exilant
von trebbiatore am Montag 14. Dezember 2009, 15:30
wie kommt es nur dass ein gichtarbeiter einen thrad aus dem jahr 2006 virezaaaht 
-

trebbiatore
- Träger des 1. Dan im UnART-Aikido
-
- Beiträge: 7309
- Registriert: Montag 20. Februar 2006, 09:05
von contraindicatio am Montag 14. Dezember 2009, 15:37
f.art reloaded hat geschrieben:Gernot Habertheuer hat geschrieben:Reise nach Rußland oder Israel, laß´ dir einen Mosesbart + Schläfenlocken wachsen, kehre mit deinen Dokumenten heim um sie vor laut ausgestoßenem ASYL-Geschrei zu entsorgen, dann wird man sich deiner rührigst annehmen...
Nett, das Sie uns (dem Forum) Ihren reich gelebten Erfahrungsschatz gütigst mitteilen, werter Gernot. Waren sie auch in Stalingrad?
Ich glaube ja, dass sich der liebe Gernoti (copyright: xenia) in Österreich das Köpfchen stieß. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* contraindicatio - der Compliance-Beauftragte Ihres Vertrauens
-
contraindicatio
- Meister des UnART-Aikido
-
- Beiträge: 11246
- Registriert: Dienstag 28. Februar 2006, 17:12
- Wohnort: tibetischer Untergrund, Potala, 3. Untergeschoß
-
von xenia am Montag 14. Dezember 2009, 15:37
auch ein gast kann suchen und finden...
; - )))
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
-

xenia
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 34154
- Registriert: Montag 20. Februar 2006, 02:16
von OHB am Montag 14. Dezember 2009, 15:38
trebbiatore hat geschrieben:wie kommt es nur dass ein gichtarbeiter einen thrad aus dem jahr 2006 virezaaaht 
vermutlich aus gegeben anlass der uns aber nicht mitgeteilt wurde 
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42944
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
von trebbiatore am Montag 14. Dezember 2009, 15:50
Arthrosehackler hat geschrieben:Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.
So hilflos sind die Richter nicht. Sie haben massiven Spielraum und nutzen ihn - wenn sie wollen - extensiv gegen den Pensionswerber. Beispiel Wiener Neustadt 2009: Gutachter bestreitet Depression und behauptet nur subdepressiven Zustand, obwohl sogar der interne PVA Gutachter mittlerer Depressionen zugegeben hat, ebenso der Facharzt festgestellt und sogar der Arbeitspsychologe eine Diagnose F32.8 erstellt hat. Die Richterin hält an dem Gutachter fest. Der Bericht des Rehabilitationszentrums der PVA (!!!) anerkennt Depression, mittlere Periode, ebesno neuerlich der Facharzt. Der Gutachter hält an seinem ("subdepressiven") Gutachten fest, die Richterin an dem Gutachter Zur Frage einer Verschlechterung stellt ein neuer Arbeitspsychologe "erhöhte Depressivität" fest. Der Gutachter bleibt - ohne neuerliche Untersuchung - bei seiner (nur "subdepressiven") Diagnose, die Richterin hält an dem Gutachter fest und beauftragt nicht einmal eine neuerliche psychiatrische Untersuchung. DAS IST DIE WAHRHEIT ÜBER DEN UMGANG DER JUSTIZ MIT ALTEN, KRANKEN INLÄNDERN!
hast das nur anbringen wollen oder willst darüber diskutieren werter arthrosehackler? ich kann mir schon vorstellen dass speziell mit krankheiten wie depressionen oder burnout viel schindluder betrieben wird....und nona, viele wollen früher pensioniert werden. und....hat man einspruch erheben können, oder war das schon in letzter instanz? also für mich wirft das mehr fragen auf als antworten 
-

trebbiatore
- Träger des 1. Dan im UnART-Aikido
-
- Beiträge: 7309
- Registriert: Montag 20. Februar 2006, 09:05
-

f.art reloaded
- Abgeordneter des UnART-Universums
-
- Beiträge: 13281
- Registriert: Dienstag 13. Oktober 2009, 16:58
- Wohnort: Cosmoprolet, Pütt-Exilant
von Gitta am Mittwoch 21. April 2010, 12:35
Ich möchte Euch meinen PVA Frust mitteilen: Ich wurde im Jahr 2000 wegrationalisiert aufgrund einer Fusionierung und erkrankte 2003 an beidseitigem bösartigen Brustkrebs, wobei man mir eine Brust amputierte, die 2. brustschonend operierte und bestrahlte und in weiteren Operationen wurde mir auf der amputierten Seite ein Brustaufbau gemacht. 2004 hab ich um die Berufsunfähigkeitspension eingereicht und habe diese bewilligt bekommen und auch die erste Verlängerung dieser Berufsunfähigkeit. 2007 wollte ich wieder verlängern und wurde dies abgelehnt. Mit der AK habe ich dagegen berufen. Ich wurde zu 3 Guatachtern eingeladen. Die Chirurgiesche Untersuchung hat inklusive aus- untersuchen und anziehen ganze 10!!Minuten in einer sehr abgewohnten Praxis stattgefunden. Die Interne Untersuchung war sehr genau und gründlich, wobei ich nie über Herzbeschwerden klagte und der Nervenarzt war überhaupt ein Jammer für sich, aber unter dem Strich sagten bei der Verhandlung alle gleich aus.. Drei Gutachter - ein Sprecher. Die Verhandlung kam mir vor wie im Tv bei Law & Order - sämtliche Gutachter auch von anderen Fällen im Saal und wie am Laufband einer nach dem anderen. Für mich nur eine Farce, der Anwalt von der AK zum Vergessen: jung, nicht blöd aber absolut ungeeignet. Nach dieser Ablehnung mußte ich den Antrag zurücknehmen und ward wieder Notstandshilfeempfänger, absolvierte einen Auffrischungskurs und machte mich wieder auf Arbeitssuche. Leider hat mich dann der Krebsteufel wieder erwischt und diesmal mit einem Lungentumor und einem neuerlichen Tumor auf der Brust - dieser diesmal gott sei Dank gutartig. Nach einer Lungenpunktierung wurde mir ein Lungenlappen entfernt und wurden dabei meine Stimmbänder beleidigt. Seither habe ich eine Stimmbandlähmung und nur mit Mühe und viel Training habe ich es nach 3 Monaten geschafft, wieder wenigstens kurzzeitig meine normale Sprechstimme zu erlangen. Das ist nun fast ein Jahr her und ich habe mir erlaubt im Jänner 2010 wieder um die Berufsunfähigkeitspension einzureichen und war auch schon bei der Untersuchung. Mein Lungenarzt bestätigte mir, daß 80% der Menschen an diesem Tumor sterben, aber die PVA ist der Meinung, meinen Antrag ablehnen zu müssen. In den letzten 6 Jahren habe ich 8 Operationenhinter mir, hab noch eine Bronchoskopie vor mir und eine Gebärmutterentfernung, da auf dieser ein Myom von 5,5cm durchmesser sitzt. Bis jetzt - ich bin 54 Jahre alt - habe ich noch keine Scheisse in meinem Leben ausgelassen, aber ich finde auch keine Weg aus dieser Gasse hinaus. Weiß jemand Rat???
-
Gitta
-
von trebbiatore am Mittwoch 21. April 2010, 14:44
was treibt einen an, DIESES traurige gschichtl hier reinzustellen? 
-

trebbiatore
- Träger des 1. Dan im UnART-Aikido
-
- Beiträge: 7309
- Registriert: Montag 20. Februar 2006, 09:05
von OHB am Mittwoch 21. April 2010, 18:01
trebbiatore hat geschrieben:was treibt einen an, DIESES traurige gschichtl hier reinzustellen? 
eventuell die verzweiflung das man gegen soziale windmühlen kämpft?
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42944
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
von f.art reloaded am Mittwoch 21. April 2010, 23:07
Schrecklich, berührend und die hilflose Erkenntnis, dass die Gewalt eben nicht vom Volk, sondern vom Staat ausgeht !
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
-

f.art reloaded
- Abgeordneter des UnART-Universums
-
- Beiträge: 13281
- Registriert: Dienstag 13. Oktober 2009, 16:58
- Wohnort: Cosmoprolet, Pütt-Exilant
von Gast am Mittwoch 25. Januar 2012, 18:26
maria hat geschrieben:toutou hat geschrieben:Du bist selber schuld  Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ? Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen. Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos. * Aufgrund des Mißbrauchs - noch unter den Roten - müssen heute jene, die tatsächlich als arbeitsunfähig gelten sollten, in den sauren Apfel beißen. So ist es leider, wie überall sonst auch - dass aufgrund der vielen schwarzen Schafe - die mit weißer Weste schwer zu büßen haben. 
Darum gehen alle Bauern mit 57 in die Pension, schuld sind die Roten *ggg*
-
Gast
-
Zurück zu LUST & FRUST
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
|