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Wann ist man invaliden-pensions-reif in österreich?

in Schule, Arbeit und Privat

Wann ist man invaliden-pensions-reif in österreich?

Beitragvon OHB am Dienstag 21. November 2006, 13:19

Wann ist man invaliden-pensions-reif in österreich bei 485 nachgewiesene versicherungsmonate?

Vom bundessozialamt als 70% invalid eigestuft

Von der PVA die 70% invalidität bestätigt

Vom AMS als unvermittelbar eingestuft

Antrag gestellt an PVA wegen zuerkennung einer invalidenpension

Antrag abgelehnt – da nach PVA ansicht – das man mit diese leiden noch die hälfte des entgeltes erweben kann

Gesundheitszustand

HALSWIRBELSÄULE

Discuschondrose im segment C V/VI und weitere spondylotische veränderungen mit begleitender discusprotrusion – darüber hinaus finden sich IV-athrosen mit einengung der neuroforamina bds.
Discusprotrusion und begleitende spondylotische veränderungen auch im segment C VI/VII streckhaltung CII – CV


LENDENWIRBELSÄULE a.p.stl:

Massive degenerative discopathie L 4/5
Anterolisthese L 4
Deformierende lumbale spondylose u. spondylarthrose


BECKENÜBERSICHT STEHEND u. bd. HÜFTEN

Massive coxarthrose deformans bil.
Beckenschiefstand ( li. + 11 mm )


KNIEGELENKE und OS:

An der distalen fernurdiaphyse eine lobulierte laeson im markraum mit ausdehnung von 3 x 2.5 cm in craniocaudaler richtung und 3 cm im quer-DM
An den kniegelenken finden sich ausgeprägte degenerative veränderungen mit deutlichen ausziehungen an den gelenksrändern
Das VKB ist nicht mehr regulär abgrenzbar
Restanteile sind deutlich verquollen und verdickt
Ausgeprägte gonarthrose und retropatellararthrose sowie auch deutliche knorpelschäden retropatellar und in den druckaufnahmezonen
Degenerative binnenschäden am medialen und lateralen meniscus


LUNGE

Chronische obstruktive atemwegserkrankung mit sekundärer lungenblähung
COPD stadium II


HEILBEHELFE bzw. orthopädische gehhilfe

2 krücken
bandscheibenmieder
schuheinlagen
orthopädische kniestützen


DAUERMEDIKAMENTE

Brufen 600 mg
xefo 8 mg
parkemed 500
ambene spritzen
seredite 50/250 mg pulverinhalator
spiriva pulverinhalator


FALLBEISPIEL:

ein mir bekannter maurer hat eine zyste an der wirbelsäule und wurde in die invalidenpension geschickt von der PVA mit 46 jahren und erfreut sich solider gesundheit und befindet sich laufend auf pfusch NO NA

was ich eigentlich ankreide ist das mit zweierlei maß gemessen wird
berufsunfähigkeitspension für die einen und invalidenpension für die anderen
aber mit verschiedene kriterien zur erlangung obwohl arbeit ist arbeit
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Beitragvon Jasomirgott am Dienstag 21. November 2006, 13:24

Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.
Jasu ist auch nur ein Mensch.
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Beitragvon OHB am Dienstag 21. November 2006, 13:53

Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.


die richter können bzw. dürfen ja nur nach fakten urteilen - wenn auch die befunde erstellt werden von ärzte die im sold der PVA stehen - daher meiner meinung nach nicht objektiv sind :evil:
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Beitragvon xenia am Dienstag 21. November 2006, 14:45

OHB hat geschrieben:
Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.


die richter können bzw. dürfen ja nur nach fakten urteilen - wenn auch die befunde erstellt werden von ärzte die im sold der PVA stehen - daher meiner meinung nach nicht objektiv sind :evil:


so lang du im rollstuhl geschoben werden kannst, bist du arbeitsfähig, zumindest als portier, uninteressant, ob es freie portiersstellen überhaupt gibt.

zwischen den PVA-ärzten und den richtern gibt es noch die "sachverständigen" (der PVA), die sich nicht einmal den stapel der verlangten befunde durchlesen, aber ihr "gutachten" abgeben, und danach richten sich die richter...

: - (((
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Beitragvon OHB am Dienstag 21. November 2006, 14:56

*** zwischen den PVA-ärzten und den richtern gibt es noch die "sachverständigen" (der PVA), die sich nicht einmal den stapel der verlangten befunde durchlesen, aber ihr "gutachten" abgeben, und danach richten sich die richter...
***

vollkommen richtig - aber auch bei der PVA wurden die röntgen und cd sowie mtc bilder nicht begutachtet und die schriftlichen befunde nur gezählt und die ärzte notiert - jedoch hatte man eine optische körperbegutachtung beim durchs zimmer spazieren getan - dafür fragte man mich in welchen stock ich wohne - auf den hinweis jedoch mit aufzug - meinte man nur des ist nicht relevant danke Evil or Very Mad
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selber schuld

Beitragvon toutou am Dienstag 21. November 2006, 15:35

Du bist selber schuld Smile
Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ?

Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen.
Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos.
Das Schicksal meiner menschlichen Mitbewohner ist allein in meine Pfoten gelegt.
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Re: selber schuld

Beitragvon maria am Dienstag 21. November 2006, 15:53

toutou hat geschrieben:Du bist selber schuld Smile
Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ?

Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen.
Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos.


*
Aufgrund des Mißbrauchs - noch unter den Roten -
müssen heute jene, die tatsächlich als arbeitsunfähig gelten sollten, in den sauren Apfel beißen.
So ist es leider, wie überall sonst auch -
dass aufgrund der vielen schwarzen Schafe -
die mit weißer Weste schwer zu büßen haben.


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Beitragvon xenia am Dienstag 21. November 2006, 15:57

OHB hat geschrieben:*** zwischen den PVA-ärzten und den richtern gibt es noch die "sachverständigen" (der PVA), die sich nicht einmal den stapel der verlangten befunde durchlesen, aber ihr "gutachten" abgeben, und danach richten sich die richter...
***

vollkommen richtig - aber auch bei der PVA wurden die röntgen und cd sowie mtc bilder nicht begutachtet und die schriftlichen befunde nur gezählt und die ärzte notiert - jedoch hatte man eine optische körperbegutachtung beim durchs zimmer spazieren getan - dafür fragte man mich in welchen stock ich wohne - auf den hinweis jedoch mit aufzug - meinte man nur des ist nicht relevant danke Evil or Very Mad


eine bekannte von mir wurde nach einer operation am rückgrat (teile eines wirbels wurden weggestemmt, erfolg NULL) zu einem gutachterarzt bestellt, die ordination im 4. stock ohne lift. ihr war aber das stiegensteigen absolut untersagt, durfte nicht einmal eine kleine handtasche tragen. sie hat verweigert, das wurde natürlich negativ ausgelegt...
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Beitragvon UnART am Dienstag 21. November 2006, 16:14

Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension?
Von einer Korridorpension habe ich auch bereits gelesen.
( °) ( °) dada.
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Beitragvon xenia am Dienstag 21. November 2006, 16:25

UnART hat geschrieben:Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension?
Von einer Korridorpension habe ich auch bereits gelesen.


Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension
Beim Versicherungsfall der geminderten Arbeitsfähigkeit gibt es - abhängig von der Berufsgruppe (Arbeiter und Angestellte) - unterschiedliche Begriffe.
Für die Arbeiter gilt der Begriff "Invalidität" und für die Angestellten "Berufsunfähigkeit". Die Beurteilung der geminderten Arbeitsfähigkeit ist von jener Tätigkeit abhängig, die in mehr als der Hälfte der ASVG-Beitragsmonate während der letzten 15 Jahre vor dem Stichtag ausgeübt wurde.

http://tinyurl.com/ybqn74

Korridorpension

Zur Ermöglichung eines selbstbestimmten Pensionsantrittes wurde mit der Pensionsharmonisierung 2005 ein Pensionskorridor geschaffen.

Ein Pensionsantritt kann damit in einem Korridor von 62 bis 65 erfolgen. Bis zum Alter von 68 Jahren kann ein Bonus erworben werden.
Achtung:

Die Korridorpension wird zu unterschiedlichen Zeitpunkten für folgende Personengruppen relevant:

* vor dem 1. Jänner 1955 geborene Männer
Sie ist nur für Männer, die ab dem 1. Jänner 1944 geboren wurden, interessant, weil für diese das Antrittsalter für eine vorzeitige Alterspension über 62 Jahre liegt.
* ab dem 1. Jänner 1955 geborene Personen
Sie ist vorerst nur für Männer relevant, weil das Anfallsalter der Frauen für die Alterspension noch bis 2028 unter 62 Jahren liegt, d.h. erst ab 2028 wird sie auch für Frauen bedeutend.
* ab 1. Jänner 2005 erstmals Pensionsversicherte
Für diese Personengruppe gelten die Bestimmungen des Allgemeinen Pensionsgesetzes (APG) uneingeschränkt. In den meisten Fällen wird hier der Pensionskorridor einen selbstbestimmten freiwilligen Pensionsantritt ermöglichen.

Hinweis: Langfristig wird die Korridorpension die vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer| ablösen. Diese wird im Jahr 2017 auslaufen, weil deren Antrittsalter etappenweise angehoben wird.

http://tinyurl.com/yfznfx
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Re: selber schuld

Beitragvon OHB am Dienstag 21. November 2006, 17:39

toutou hat geschrieben:Du bist selber schuld Smile
Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ?

Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen.
Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos.


HEHE nachher is ma imma gscheiter - ich habe 12 jahre als vertragsbediensteter bei der gemeinde wien ma 30 als lagerleiter gearbeitet - als ich um die pragmatisierung angesucht hatte hat man festgestellt das ich schon 3 bleivergiftungen ( bekommen wie ich noch in meinen beruf als installateur gearbeitet hatte ) hinter mir hatte sowie das ich plattfüsse und schwere krampfadern als auch hohes übergewicht - daher wurde mein antrag auf pragmatisierung abgelehnt - sechs monate später wurde ich aus gesundheitlichen bedenken als vertragsbediensteter von der gemeinde wien mit einer hohen abfertigung ( 45.000,- schilling )
gekündigt - die gewerkschaft spielte damals mit und ich war weg vom fenster - danach jobte ich beim meinl im zentrallager als entlademeister und hatte 27 staplerfahrer unter mir - wie bekannt wurde meinl an den billa konzern verkauft und ca. 1400 leute standen auf der strasse einer davon war ich - danach jobte ich als 50 jähriger im elektrogroßhandel als kommisionierer-staplerfahrer-DPD beuaftragter diese firma sperrte in meinem krankenstand 6 monate ( sturz von einer lkw ladebühne mit stapler ) zu - seit dieser zeit schlage ich mich mit gelegenheitsjobs durchs leben - da keine firma einen 70% invaliden anstellen will oder kann der teilweise auf krücken geht nicht lange stehen-sitzen-gehen kann und schon 56 jahre ist - nicht einmal als portier wird man genommen wie es meine bewerbungsschreiben sage und schreibe 143 stück belegen können.
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Beitragvon Jasomirgott am Dienstag 21. November 2006, 17:47

OHB hat geschrieben:
Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.


die richter können bzw. dürfen ja nur nach fakten urteilen - wenn auch die befunde erstellt werden von ärzte die im sold der PVA stehen - daher meiner meinung nach nicht objektiv sind :evil:


Das stimmt so nicht, die Befunde werden wärend der Verhandlung von im Saal anwesenden Gerichtsgutachtern (Medizinern aller Fachrichtungen) bewertet. So manches Gutachten wurde da zur Nachvisite beordert, oder gar aufgehoben.
Jasu ist auch nur ein Mensch.
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Re: selber schuld

Beitragvon toutou am Dienstag 21. November 2006, 17:49

OHB hat geschrieben:
toutou hat geschrieben:Du bist selber schuld Smile
Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ?

Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen.
Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos.


Schöner Schaas Sad

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Beitragvon xenia am Dienstag 21. November 2006, 17:55

Jasomirgott hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:
Jasomirgott hat geschrieben:Da kann ich als ehemaliger Richter am Arbeits- und Sozialgericht Arien davon singen. Recht kann oft sehhhhr ungerecht sein und als Richter fühlt man sich oft sehr hilflos.


die richter können bzw. dürfen ja nur nach fakten urteilen - wenn auch die befunde erstellt werden von ärzte die im sold der PVA stehen - daher meiner meinung nach nicht objektiv sind :evil:


Das stimmt so nicht, die Befunde werden wärend der Verhandlung von im Saal anwesenden Gerichtsgutachtern (Medizinern aller Fachrichtungen) bewertet. So manches Gutachten wurde da zur Nachvisite beordert, oder gar aufgehoben.


bei meiner bekanten wurde während der verhandlung der "sachverständige" der PVA gefragt, ob er ein einziges der etlichen gutachten gelesen hätte, nachdem dem richter einige aussagen von ihm etwas seltsam vorkamen (40 kg körpergewicht - kann arbeit mit bis zu 20kg heben durchaus zugemutet werden, trotz operation am rückgrat). hatte er nicht, die verhandlung wurde vertagt, ein endgültiges urteil hat sie leider nicht mehr erlebt (lungenentzündung vom ständigen liegen, im rettungswagen auf dem weg ins spital verstorben)...
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Re: selber schuld

Beitragvon peter1406 am Dienstag 21. November 2006, 18:00

OHB hat geschrieben:
toutou hat geschrieben:Du bist selber schuld Smile
Warum hast du nicht bei der Post gearbeitet ?

Kollegin einer Freundin von der Post wurde wegen Bandscheibenvorfall frühpensioniert und tanzt beim jährlichen Gewerkschaftstreffen Rock´Roll, daß die Fetzen fliegen.
Der Filialleiter unseres Ortes wurde wegen Bluthochdruck mit knapp 40 Jahren pensioniert und betreibt jetzt eine Gartenbetreuungsfirma und im Dezember einen Christbaumhandel. Da ist ihm keine Arbeit zu schwer und lebt mit zwei Einkommen tadellos.


HEHE nachher is ma imma gscheiter - ich habe 12 jahre als vertragsbediensteter bei der gemeinde wien ma 30 als lagerleiter gearbeitet - als ich um die pragmatisierung angesucht hatte hat man festgestellt das ich schon 3 bleivergiftungen ( bekommen wie ich noch in meinen beruf als installateur gearbeitet hatte ) hinter mir hatte sowie das ich plattfüsse und schwere krampfadern als auch hohes übergewicht - daher wurde mein antrag auf pragmatisierung abgelehnt - sechs monate später wurde ich aus gesundheitlichen bedenken als vertragsbediensteter von der gemeinde wien mit einer hohen abfertigung ( 45.000,- schilling )
gekündigt - die gewerkschaft spielte damals mit und ich war weg vom fenster - danach jobte ich beim meinl im zentrallager als entlademeister und hatte 27 staplerfahrer unter mir - wie bekannt wurde meinl an den billa konzern verkauft und ca. 1400 leute standen auf der strasse einer davon war ich - danach jobte ich als 50 jähriger im elektrogroßhandel als kommisionierer-staplerfahrer-DPD beuaftragter diese firma sperrte in meinem krankenstand 6 monate ( sturz von einer lkw ladebühne mit stapler ) zu - seit dieser zeit schlage ich mich mit gelegenheitsjobs durchs leben - da keine firma einen 70% invaliden anstellen will oder kann der teilweise auf krücken geht nicht lange stehen-sitzen-gehen kann und schon 56 jahre ist - nicht einmal als portier wird man genommen wie es meine bewerbungsschreiben sage und schreibe 143 stück belegen können.



Mein Gott, da hast Du aber einiges mitgemacht.
Also, Dir kann man auf deinem weiteren Lebensweg nur alles gute und viel Glück wünschen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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