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in Schule, Arbeit und Privat
von Querulator am Montag 12. Mai 2008, 00:54
virginia hat geschrieben:War es nicht immer so, dass die "Alten" der Meinung waren, die "Jungen" machen es falsch?
Haben nicht auch wir dagegen rebelliert? Uns die Haare wachsen oder den Kopf scheren lassen, Transparentblusen angezogen, schreckliche Musik gehört? Zu meiner Zeit waren Drogen ein heftiges Problem. Heute der Alkohol und Komatrinken.
Ich glaub, jede junge Generation hält den Alten den Spiegel vor. Und danach werden sie wie wir.....
Den "Generationenkonflikt" gab es zwar immer, aber das darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich tatsächlich Dinge geändert haben. Durch Krieg verstärkte autoritäre Zustände weckten die Sehnsucht nach Freiheit - bzw. was man darunter verstand. Der Widerstreit gegensätzlicher Ideologien vor demokratischem Hintergrund schaffte einen Freiraum, in dem sich eine Protestbewegung entwickeln konnte, und der Neoliberalismus nutzte den Hexenkessel, um sein Süppchen darin zu brauen. Jeder darf sich auf seine eigene Art ruinieren; die Mittel dazu sind wohlfeil und wollen konsumiert werden.
"Das Problem im Internet ist, dass man nie weiß, ob die Zitate authentisch sind."
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Querulator
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von Bukittimah am Montag 12. Mai 2008, 00:58
Querulator hat geschrieben:maria hat geschrieben:* No na, weil damals alles so rosig war!? Die Armen Jugendlichen von heute!
...
Ich denke, einer der Gründe ist, dass die Jugendlichen früher eine Perspektive sahen. Wer es wissen wollte, wusste, wenn er etwas lernte und sich bemühte, konnte er sich ein gutes Leben schaffen. Da waren sie noch eher ihres Glückes Schmied. Aber welche Perspektiven haben viele Jugendliche heute? Die aufbauenden Parolen werden immer unglaubwürdiger.
Wenn ich mir so die "Perspektiven" einiger der hier Schreibenden (und vor allem immer negativ urteilenden) anschaue, dann finde ich es gut und richtig, dass sich die "vielen Jugendlichen heute" nicht daran orientieren. *
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Bukittimah
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von virginia am Montag 12. Mai 2008, 01:03
Bukittimah hat geschrieben:Wenn ich mir so die "Perspektiven" einiger der hier Schreibenden (und vor allem immer negativ urteilenden) anschaue, dann finde ich es gut und richtig, dass sich die "vielen Jugendlichen heute" nicht daran orientieren.
*
Es könnte ja auch so sein, dass sie sich daran orientieren - und dann in ihre Welt flüchten.....
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virginia
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von OHB am Montag 12. Mai 2008, 19:42
ob es früher mehr und bessere vorbilder gegeben hat allein mir fehlt der glaube daran 
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OHB
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von virginia am Dienstag 13. Mai 2008, 17:41
OHB hat geschrieben:ob es früher mehr und bessere vorbilder gegeben hat allein mir fehlt der glaube daran 
jetzt besteht die Gefahr, in Klischees zu verfallen. Queru hat schon recht, die Zeiten sind anders. Allerdings gilt das für jede Zeit, es ist nur die Frage, wie schnell die Veränderung passiert. Ein möglicher Aspekt ist ja, dass es uns heute zu gut geht. Meine Großeltern erlebten den Krieg und mussten schauen, wie sie überleben. Meine Eltern erlebten den Aufbau, die Zeiten wurden ständig besser. Und trotzdem gab es noch lange nicht so viel Wohlstand, Vergnügungsmöglichkeiten, Konsumwahnsinn wie heute. Ich wurde schon in einer Zeit groß, wo es viel gab. Wenn ich mich an meine Jugend erinnere, war es im Konsum aber auch nicht so, dass 50 Wurstsorten und mindestens ebenso viele Käsesorten dort lagen. Discos gab es, aber wenige. Außerdem durftest du dort erst ab 16 rein (außer in Begleitung). "In-Kneipen" für Jugendliche gab es überhaupt nicht, die entwickelten sich erst langsam. Es gab Cafes, in denen man sich traf. Und dann fuhr man einige Kilometer, um in eine Disko (oder ähnliches) zu kommen. Außerdem hatten wir - und das ist vielleicht das Kernproblem - kein Geld, um uns wer weiß was zu leisten. Wir saßen bei einem Cola oder Mineralwasser den ganzen Abend. Heute trinkt die Jugend die teuren Mixgetränke - und bekommt sie auch ausgeschenkt. Egal, ob verboten oder nicht. Und ich hatte Vorbilder. Ich hatte tolle Lehrer, auch ältere Freundinnen. Und meine Großmutter, die mir mit 10 Jahren beibrachte, wie das Haushaltsgeld verwaltet werden muss, damit am Ende des Monats auch noch was zum Essen da ist. Alle träumten von einem tollen Job, und später dann Familie. Wir wollten in der Schule was lernen, weil wir wussten, dass das die Voraussetzung für eine gute Zukunft ist. Viele der Freunde machten eine Lehre und waren glücklich damit. Sie bastelten am Wochenende an ihren Mopeds und Autos herum, sprachen über ihre Jobs, die ihnen Freude machten. Das war das, was wir sahen. Wir hatten nicht so viel, aber was wir hatten, reichte für unser Glück. Wovon kann die Jugend heute träumen? Wie erleben sie die Welt, in die sie rausgehen sollen?
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virginia
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von virginia am Dienstag 13. Mai 2008, 17:43
Querulator hat geschrieben: Jeder darf sich auf seine eigene Art ruinieren; die Mittel dazu sind wohlfeil und wollen konsumiert werden.
In den USA werden die Kinder von klein auf zu Konsumenten erzogen - ich fürchte, diese Entwicklung haben wir jetzt auch 
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virginia
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von Querulator am Mittwoch 14. Mai 2008, 03:19
virginia hat geschrieben:Querulator hat geschrieben: Jeder darf sich auf seine eigene Art ruinieren; die Mittel dazu sind wohlfeil und wollen konsumiert werden.
In den USA werden die Kinder von klein auf zu Konsumenten erzogen - ich fürchte, diese Entwicklung haben wir jetzt auch 
Ich hörte einmal folgenden Spruch: Früher ging es uns gut. Heute geht es uns besser. Es wäre noch besser, ginge es uns wieder gut.
"Das Problem im Internet ist, dass man nie weiß, ob die Zitate authentisch sind."
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von OHB am Mittwoch 14. Mai 2008, 09:53
Querulator hat geschrieben:virginia hat geschrieben:Querulator hat geschrieben: Jeder darf sich auf seine eigene Art ruinieren; die Mittel dazu sind wohlfeil und wollen konsumiert werden.
In den USA werden die Kinder von klein auf zu Konsumenten erzogen - ich fürchte, diese Entwicklung haben wir jetzt auch 
Ich hörte einmal folgenden Spruch: Früher ging es uns gut. Heute geht es uns besser. Es wäre noch besser, ginge es uns wieder gut.
der spruch hat was für sich sehr tiefsinnig 
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OHB
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von xenia am Montag 6. April 2009, 12:42
Türkei: Deutsche Schüler sind totNach einer Vergiftung mit gepanschtem Alkohol sind zwei weitere Jugendliche gestorben. Sie lagen tagelang im Koma. http://www.kurier.at/nachrichten/308857.phpdaraus : Ein 21-jähriger Deutscher ist nach exzessivem Alkoholkonsum bereits vergangene Woche in seinem Hotelzimmer gestorben.
Die Schüler hatten bei einer Klassenreise in die Türkei mit Methanol versetzten Wodka getrunken. Rafael N. starb in der Türkei, zwei weitere Schüler fielen ins Koma und wurden am Donnerstagabend mit einem Ambulanzflug in die Uniklinik in Lübeck verlegt. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Schüler schon seit Tagen im Koma befunden und wurden durch Maschinen am Leben erhalten. Bei beiden Patienten lag eine schwerste Hirnschädigung mit komplettem, unumkehrbarem Ausfall aller Hirnfunktionen vor. Nach Abschluss der Untersuchungen habe man am Samstag bei beiden den Hirntod diagnostiziert. gepanscht - nicht gepanscht : "Kurier" vom 06.04.2009 Ressort: Chronik Seite: 20 Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen Schüler tranken sich bewusstlosNeuerlich gibt es in Kärnten einen Fall von Alkoholmissbrauch durch Jugendliche. In der Gemeinde Fresach haben sich Samstagnachmittag drei Buben im Alter von elf und 13 Jahren eine Flasche Weinbrand besorgt und sie ausgetrunken. Dabei verlor der Elfjährige das Bewusstsein, die beiden 13-Jährigen lagen orientierungslos herum. Sie wollten ja nur den Beginn der Osterferien feiern, heißt es von Seiten der Polizei. Die Gelegenheit war zudem auch noch günstig. Denn ein 13-Jähriger hatte "sturmfreie Bude" und lud seine beiden Freunde ein. In der Speisekammer wurden die Jungs fündig: Sie nahmen eine Flasche Weinbrand und tranken sie - ohne den Inhalt zu verdünnen - vollständig aus. Und genau dieser "pur" getrunkene hochprozentige Alkohol zeigte nach kurzer Zeit seine Wirkung. Die Burschen haben so schwere Vergiftungen erlitten, dass die beiden 13-Jährigen orientierungslos in der Wohnung herum irrten und sich immer wieder übergeben mussten. Den Jüngsten hat es noch schwerer erwischt: Er brach im Vorraum bewusstlos zusammen. Die 35-jährige Tante des 13-jährigen Burschen, die ebenfalls im Haus wohnt, hatte komische Geräusche gehört und hielt Nachschau. Dort traute sie ihren Augen nicht. Im Eingangsbereich der Wohnung lag der regungslose elfjährigen Schüler, in der Küche die beiden 13-Jährigen. Sofort informierte sie Rettung, Polizei und die Eltern. Alle drei Buben wurden ins LKH-Villach gebracht. Während die beiden Älteren das Spital am Sonntagnachmittag bereits wieder verlassen durften, muss der Elfjährige noch bis Montag zur Beobachtung bleiben. Die Eltern des 13-Jährigen erhielten eine Anzeige wegen Vergehens nach dem Jugendschutzgesetz. Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von OHB am Montag 6. April 2009, 14:19
xenia hat geschrieben:Türkei: Deutsche Schüler sind totNach einer Vergiftung mit gepanschtem Alkohol sind zwei weitere Jugendliche gestorben. Sie lagen tagelang im Koma. http://www.kurier.at/nachrichten/308857.phpdaraus : Ein 21-jähriger Deutscher ist nach exzessivem Alkoholkonsum bereits vergangene Woche in seinem Hotelzimmer gestorben.
Die Schüler hatten bei einer Klassenreise in die Türkei mit Methanol versetzten Wodka getrunken. Rafael N. starb in der Türkei, zwei weitere Schüler fielen ins Koma und wurden am Donnerstagabend mit einem Ambulanzflug in die Uniklinik in Lübeck verlegt. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Schüler schon seit Tagen im Koma befunden und wurden durch Maschinen am Leben erhalten. Bei beiden Patienten lag eine schwerste Hirnschädigung mit komplettem, unumkehrbarem Ausfall aller Hirnfunktionen vor. Nach Abschluss der Untersuchungen habe man am Samstag bei beiden den Hirntod diagnostiziert. gepanscht - nicht gepanscht : "Kurier" vom 06.04.2009 Ressort: Chronik Seite: 20 Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen Schüler tranken sich bewusstlosNeuerlich gibt es in Kärnten einen Fall von Alkoholmissbrauch durch Jugendliche. In der Gemeinde Fresach haben sich Samstagnachmittag drei Buben im Alter von elf und 13 Jahren eine Flasche Weinbrand besorgt und sie ausgetrunken. Dabei verlor der Elfjährige das Bewusstsein, die beiden 13-Jährigen lagen orientierungslos herum. Sie wollten ja nur den Beginn der Osterferien feiern, heißt es von Seiten der Polizei. Die Gelegenheit war zudem auch noch günstig. Denn ein 13-Jähriger hatte "sturmfreie Bude" und lud seine beiden Freunde ein. In der Speisekammer wurden die Jungs fündig: Sie nahmen eine Flasche Weinbrand und tranken sie - ohne den Inhalt zu verdünnen - vollständig aus. Und genau dieser "pur" getrunkene hochprozentige Alkohol zeigte nach kurzer Zeit seine Wirkung. Die Burschen haben so schwere Vergiftungen erlitten, dass die beiden 13-Jährigen orientierungslos in der Wohnung herum irrten und sich immer wieder übergeben mussten. Den Jüngsten hat es noch schwerer erwischt: Er brach im Vorraum bewusstlos zusammen. Die 35-jährige Tante des 13-jährigen Burschen, die ebenfalls im Haus wohnt, hatte komische Geräusche gehört und hielt Nachschau. Dort traute sie ihren Augen nicht. Im Eingangsbereich der Wohnung lag der regungslose elfjährigen Schüler, in der Küche die beiden 13-Jährigen. Sofort informierte sie Rettung, Polizei und die Eltern. Alle drei Buben wurden ins LKH-Villach gebracht. Während die beiden Älteren das Spital am Sonntagnachmittag bereits wieder verlassen durften, muss der Elfjährige noch bis Montag zur Beobachtung bleiben. Die Eltern des 13-Jährigen erhielten eine Anzeige wegen Vergehens nach dem Jugendschutzgesetz. Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.
denn sie wissen nicht was sie tun nicht einmal die eltern 
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OHB
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von xenia am Sonntag 21. Juni 2009, 21:06
"Die Mädchen holen dramatisch auf"Die Zahl jüngerer Abhängiger und Problemtrinker nimmt zu. Die größte Suchtklinik Europas will gegensteuern. http://www.kurier.at/freizeitundgesundh ... 917361.phpDas Thema "Koma-Trinken von Jugendlichen" ist aus den Schlagzeilen verschwunden - doch nach wie vor gibt es regelmäßig Fälle von 11- bis 13-Jährigen, die mit lebensbedrohlicher Alkoholvergiftung in Spitälern aufgenommen werden. Europas größte Suchtklinik, das Anton-Proksch-Institut (API) in Wien-Kalksburg, startet jetzt eine Offensive "Genuss statt Sucht", sagt Vorstand Prim. Univ.-Prof. Michael Musalek.
KURIER: Hat die Diskussion um das Komatrinken etwas bewirkt? Michael Musalek: Ja. Das erste Mal haben wir in Österreich in der Öffentlichkeit ausführlich über die Alkoholproblematik diskutiert. Sonst reden wir ja nur über die Drogenabhängigen - dabei gibt es in Österreich zehn Mal so viele Alkoholabhängige. Wir haben heute auch ein anderes Bewusstsein bei den Jugendlichen und in der Gastronomie. Groß angekündigte Wett-Trinken gibt es - zumindest offiziell - nicht mehr. Aber natürlich ist das Problem nicht gelöst.
Nimmt die Zahl der Alkoholabhängigen zu? Die Gesamtzahl bleibt gleich, aber wir sehen eine starke Verschiebung hin zu jüngeren Altersgruppen. In der Großeltern-Generation lag das Einstiegsalter für Alkoholkonsum bei 18, in meiner Generation bei 16. Derzeit liegt es zwischen elf und 13 Jahren. Bei Männern zwischen 30 und 50 geht die Zahl der Abhängigen zurück. Dafür holen die Mädchen dramatisch auf: Vor 20 Jahren kam auf fünf abhängige Männer eine Frau. Derzeit sind wir bei einem Verhältnis von 4:1, in Zukunft wird es 2:1 sein. Bei den noch nicht abhängigen Problemtrinkern kommt bereits auf zwei Burschen ein Mädchen.
Was sind die Gründe dafür? Alkohol ist heute auch für Frauen viel leichter verfügbar. Und Rauschtrinken war früher für Mädchen etwas sehr Unübliches. Das ist ein gesellschaftlicher Wandel, die Rollenbilder gleichen sich einfach an.
Wird jeder Problemtrinker abhängig? Nein. Viele Jugendliche konsumieren eine Zeit lang vor allem an Wochenenden viel zu viel - weil sie auch keine Vorstellung davon haben, dass sie an einer Alkoholvergiftung sterben können. Das ist ihnen nicht bewusst. Suchtkrank werden aber nur die, bei denen noch krankmachende Faktoren dazukommen: Depressionen und Angstsyndrome, ein zerbrochenes Elternhaus, das Gefühl des Alleingelassenseins und Scheiterns, Gewalt in der Familie, wobei auch Liebesentzug und Gleichgültigkeit der Eltern eine Form von - seelischer - Gewalt sind. Diese Jugendlichen setzen Alkohol als Medikament ein - im Unterschied zu den Rauschtrinkern. Leider sehen wir auch in dieser Gruppe eine Zunahme.
Was soll die Initiative für mehr Genuss bewirken? Eine Ursache für Sucht ist, dass viele von uns verlernt - oder nie gelernt - haben, zu genießen und tiefe Freude zu erleben. Das ist mehr als rascher Konsum und Spaß. Für unsere Patienten haben wir bereits Angebote, in denen wir ihnen vermitteln, was Genuss bedeutet. In Zukunft wollen wir über einen Verein auch in Schulen und Betrieben dieses Wissen weitergeben. Wir wollen auch aufklären, dass Sucht jeden von uns treffen kann und dass es oft nicht schwache, sondern starke Menschen sind, die alkoholabhängig werden - weil sie einfach versuchen, mit dem Alkohol noch länger durchzuhalten.
870.000 Menschen sind gefährdet
Anton-Proksch-Institut Europas modernste Suchtklinik behandelt in Wien-Kalksburg sowie in neun Suchtkompetenzzentren in Wien und NÖ jährlich 12.000 Patienten (10.000 davon ambulant) - mit Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit, aber auch mit Spiel-, Internet- oder Kaufsucht.
Alkoholsucht 330.000 Österreicher sind alkoholabhängig, bei rund 870.000 ist der Konsum als problematisch einzustufen - bei ihnen besteht die Gefahr, in die Abhängigkeit zu rutschen. "Im EU-Vergleich liegt Österreich hinsichtlich Alkoholerkrankungen im Spitzenfeld", sagt Experte Musalek.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von Franz Josef Neffe am Sonntag 30. Januar 2011, 16:33
Saufen ist SUCHT und Sucht ZIEHT. Als Ich-kann-Schule-Lehrer moniere ich: Wir werden mit einer Pädagogik groß, die immer nur DRUCK macht und, wenn es nicht geht, noch mehr Druck. Das ist der Weg ins Scheitern hinein, den wir von klein auf einüben müssen, und nicht der Lösungsweg! SOG löst, damit müssen wir umgehen lernen, wenn sich was lösen soll. Ich grüße freundlich. Franz Josef Neffe
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Franz Josef Neffe
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von Fuerst_11 am Sonntag 30. Januar 2011, 22:38
xenia hat geschrieben:"Die Mädchen holen dramatisch auf"Die Zahl jüngerer Abhängiger und Problemtrinker nimmt zu. Die größte Suchtklinik Europas will gegensteuern. http://www.kurier.at/freizeitundgesundh ... 917361.phpDas Thema "Koma-Trinken von Jugendlichen" ist aus den Schlagzeilen verschwunden - doch nach wie vor gibt es regelmäßig Fälle von 11- bis 13-Jährigen, die mit lebensbedrohlicher Alkoholvergiftung in Spitälern aufgenommen werden. Europas größte Suchtklinik, das Anton-Proksch-Institut (API) in Wien-Kalksburg, startet jetzt eine Offensive "Genuss statt Sucht", sagt Vorstand Prim. Univ.-Prof. Michael Musalek.
KURIER: Hat die Diskussion um das Komatrinken etwas bewirkt? Michael Musalek: Ja. Das erste Mal haben wir in Österreich in der Öffentlichkeit ausführlich über die Alkoholproblematik diskutiert. Sonst reden wir ja nur über die Drogenabhängigen - dabei gibt es in Österreich zehn Mal so viele Alkoholabhängige. Wir haben heute auch ein anderes Bewusstsein bei den Jugendlichen und in der Gastronomie. Groß angekündigte Wett-Trinken gibt es - zumindest offiziell - nicht mehr. Aber natürlich ist das Problem nicht gelöst.
Nimmt die Zahl der Alkoholabhängigen zu? Die Gesamtzahl bleibt gleich, aber wir sehen eine starke Verschiebung hin zu jüngeren Altersgruppen. In der Großeltern-Generation lag das Einstiegsalter für Alkoholkonsum bei 18, in meiner Generation bei 16. Derzeit liegt es zwischen elf und 13 Jahren. Bei Männern zwischen 30 und 50 geht die Zahl der Abhängigen zurück. Dafür holen die Mädchen dramatisch auf: Vor 20 Jahren kam auf fünf abhängige Männer eine Frau. Derzeit sind wir bei einem Verhältnis von 4:1, in Zukunft wird es 2:1 sein. Bei den noch nicht abhängigen Problemtrinkern kommt bereits auf zwei Burschen ein Mädchen.
Was sind die Gründe dafür? Alkohol ist heute auch für Frauen viel leichter verfügbar. Und Rauschtrinken war früher für Mädchen etwas sehr Unübliches. Das ist ein gesellschaftlicher Wandel, die Rollenbilder gleichen sich einfach an.
Wird jeder Problemtrinker abhängig? Nein. Viele Jugendliche konsumieren eine Zeit lang vor allem an Wochenenden viel zu viel - weil sie auch keine Vorstellung davon haben, dass sie an einer Alkoholvergiftung sterben können. Das ist ihnen nicht bewusst. Suchtkrank werden aber nur die, bei denen noch krankmachende Faktoren dazukommen: Depressionen und Angstsyndrome, ein zerbrochenes Elternhaus, das Gefühl des Alleingelassenseins und Scheiterns, Gewalt in der Familie, wobei auch Liebesentzug und Gleichgültigkeit der Eltern eine Form von - seelischer - Gewalt sind. Diese Jugendlichen setzen Alkohol als Medikament ein - im Unterschied zu den Rauschtrinkern. Leider sehen wir auch in dieser Gruppe eine Zunahme.
Was soll die Initiative für mehr Genuss bewirken? Eine Ursache für Sucht ist, dass viele von uns verlernt - oder nie gelernt - haben, zu genießen und tiefe Freude zu erleben. Das ist mehr als rascher Konsum und Spaß. Für unsere Patienten haben wir bereits Angebote, in denen wir ihnen vermitteln, was Genuss bedeutet. In Zukunft wollen wir über einen Verein auch in Schulen und Betrieben dieses Wissen weitergeben. Wir wollen auch aufklären, dass Sucht jeden von uns treffen kann und dass es oft nicht schwache, sondern starke Menschen sind, die alkoholabhängig werden - weil sie einfach versuchen, mit dem Alkohol noch länger durchzuhalten.
870.000 Menschen sind gefährdet
Anton-Proksch-Institut Europas modernste Suchtklinik behandelt in Wien-Kalksburg sowie in neun Suchtkompetenzzentren in Wien und NÖ jährlich 12.000 Patienten (10.000 davon ambulant) - mit Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit, aber auch mit Spiel-, Internet- oder Kaufsucht.
Alkoholsucht 330.000 Österreicher sind alkoholabhängig, bei rund 870.000 ist der Konsum als problematisch einzustufen - bei ihnen besteht die Gefahr, in die Abhängigkeit zu rutschen. "Im EU-Vergleich liegt Österreich hinsichtlich Alkoholerkrankungen im Spitzenfeld", sagt Experte Musalek.
Wen Gott strafen will, dem schenkt er TÖCHTER!! Die weibliche Jugend ist auf der Überholspur,beim Rauchen,saufen,...Drogen (?) ...
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Fuerst_11
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von f.art reloaded am Sonntag 30. Januar 2011, 23:05
Fuerst_11 hat geschrieben:Wen Gott strafen will, dem schenkt er TÖCHTER!! ...
Sie haben keine Kinder, werte Fürst_11 ?
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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f.art reloaded
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von OHB am Montag 31. Januar 2011, 00:00
Wen Gott strafen will, dem schenkt er TÖCHTER!! alte bergbauern-weisheit? 
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