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von OHB am Montag 15. Oktober 2007, 23:22
wer hat sich das recht herauszunehmen zu entscheiden wenn jemand aus dem leben scheiden will ist nicht selbstmord als menschenrecht anzusehen wobei ja das wort mord eigentlich falsch ist denn mord ist wenn jemand einen anderen ohne seinen willen aus dem leben befördert genauso ist es nicht menschenrechtwenn man sterbehilfe in anspruch nehmen will mit welchen recht ist es von gesetz wegen verboten wie seht ihr dieses brisante thema?  ich für meine person nehme mir das menschenrecht heraus selbst zu entscheiden wann ich abtreten will 
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von struwwelpeter am Montag 15. Oktober 2007, 23:32
Wenn es notwendig sein sollte, ich auch. Allerdings sind viele Menschen bis sie so weit sind in einem Zustand, dass sie es selber nicht mehr tun können. Was dann?
Und die Mutter blicket stumm auf dem ganzen Tisch herum
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von OHB am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:00
struwwelpeter hat geschrieben:Wenn es notwendig sein sollte, ich auch. Allerdings sind viele Menschen bis sie so weit sind in einem Zustand, dass sie es selber nicht mehr tun können. Was dann?
bei zeiten einen sterbehilfeverein beitreten derzeit ist die schweiz zu empfehlen denn in zukunft werden alle europäische länder laut EU mitziehen müssen und ihr unmenschlichkeitsgesetz ändern was den verbot von sterbehilfe betrifft 
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OHB
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:10
OHB hat geschrieben:wer hat sich das recht herauszunehmen zu entscheiden wenn jemand aus dem leben scheiden will ist nicht selbstmord als menschenrecht anzusehen wobei ja das wort mord eigentlich falsch ist denn mord ist wenn jemand einen anderen ohne seinen willen aus dem leben befördert genauso ist es nicht menschenrechtwenn man sterbehilfe in anspruch nehmen will mit welchen recht ist es von gesetz wegen verboten wie seht ihr dieses brisante thema?  ich für meine person nehme mir das menschenrecht heraus selbst zu entscheiden wann ich abtreten will 
Wenn du schon sterben willst, bitte schön warum nicht. Sobald du einen Zweiten dazu brauchst, der dir beim Sterben helfen soll, kannst du doch nicht mit dem Argument der Menschenrechte andere - vielleicht noch per Gesetz - zwingen wollen, für dich zum Mörder zu werden. Das ist doch eigentlich ganz einfach, das verstehst du doch, oder? Woher nimmst also du das Recht für deine Forderung?
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Monika
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von OHB am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:16
Monika hat geschrieben:OHB hat geschrieben:wer hat sich das recht herauszunehmen zu entscheiden wenn jemand aus dem leben scheiden will ist nicht selbstmord als menschenrecht anzusehen wobei ja das wort mord eigentlich falsch ist denn mord ist wenn jemand einen anderen ohne seinen willen aus dem leben befördert genauso ist es nicht menschenrechtwenn man sterbehilfe in anspruch nehmen will mit welchen recht ist es von gesetz wegen verboten wie seht ihr dieses brisante thema?  ich für meine person nehme mir das menschenrecht heraus selbst zu entscheiden wann ich abtreten will 
Wenn du schon sterben willst, bitte schön warum nicht. Sobald du einen Dritten dazu brauchst, der dir beim Sterben helfen soll, kannst du doch nicht mit dem Argument der Menschenrechte andere zwingen wollen, für dich zum Mörder zu werden. Das ist doch eigentlich ganz einfach, das verstehst du doch, oder? Woher nimmst also du das Recht für deine Forderung?
das menschenrecht das ich über mein leben selbst entscheide ich fordere nicht das der gesetzgeber sterbehilfe zur verfügung stellt ich fordere das der staat es nicht gesetzlich verhindert die möglichkeit der sterbehilfe ist doch wohl nachvollziehbar 
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von Auri100 am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:26
das thema wurde einmal im kufo über mehrere wochen behandelt und es gab darüber die unterschiedlichsten meinungen. ich bin für die sterbehilfe und ich bin auch der meinung, jeder hat das recht, sein leben zu beenden, wann immer er will. die mutter meiner freundin ist 65 jahre und hat alzheimer. sie ist wie ein kleines kind, pinkelt in die hose, kann kaum mehr sprechen, erkennt keinen menschen und ist weder zeitlich noch örtlich orientiert. wer will so enden? ich bestimmt nicht. sterbehilfe kann sehr erlösend sein.
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:32
das menschenrecht das ich über mein leben selbst entscheide ich fordere nicht das der gesetzgeber sterbehilfe zur verfügung stellt ich fordere das der staat es nicht gesetzlich verhindert die möglichkeit der sterbehilfe ist doch wohl nachvollziehbar  [/quote] Du konntest immer schon selbst entscheiden. Führe es durch, so lange du es selbst kannst und niemand wird vom Gesetzgeber dafür verurteilt werden. Aber nimm dir nicht das Recht Fremdhilfe einzufordern, das steht dir nicht zu.
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Monika
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von Auri100 am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:36
Monika hat geschrieben:das menschenrecht das ich über mein leben selbst entscheide ich fordere nicht das der gesetzgeber sterbehilfe zur verfügung stellt ich fordere das der staat es nicht gesetzlich verhindert die möglichkeit der sterbehilfe ist doch wohl nachvollziehbar 
Du konntest immer schon selbst entscheiden. Führe es durch, so lange du es selbst kannst und niemand wird vom Gesetzgeber dafür verurteilt werden. Aber nimm dir nicht das Recht Fremdhilfe einzufordern, das steht dir nicht zu.[/quote] wer kann es nach einem schlaganfall noch selber machen? das ist der punkt. ich will nicht jahrelang gelähmt in einem bett liegen . ich möchte, dass auch hier so liberale gesetze herrschen, wie in der schweiz. sterbehilfe ist für mich ein positiver dienst an der menschheit. tiere müssen nicht leiden, aber menschen schon? das kann nicht in ordnung sein.
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:37
Auri100 hat geschrieben:das thema wurde einmal im kufo über mehrere wochen behandelt und es gab darüber die unterschiedlichsten meinungen. ich bin für die sterbehilfe und ich bin auch der meinung, jeder hat das recht, sein leben zu beenden, wann immer er will. die mutter meiner freundin ist 65 jahre und hat alzheimer. sie ist wie ein kleines kind, pinkelt in die hose, kann kaum mehr sprechen, erkennt keinen menschen und ist weder zeitlich noch örtlich orientiert. wer will so enden? ich bestimmt nicht. sterbehilfe kann sehr erlösend sein.
Wäre es deine Mutter würdest du sie ermorden wollen? Wenn ja, tu es und übernehme auch selbst die Verantwortung dafür - Gerichte werden anschließend Recht sprechen. Ich stelle fest, sie kann wohl, lt. deiner Beschreibung, nicht mehr selbst eine solche Entscheidung treffen. Oder willst du nur nicht selbst morden und anderen dafür die Verantwortungsübernahme überlassen? Wenn ja, dann stehe auch dazu.
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Monika
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:43
Auri100 hat geschrieben:Monika hat geschrieben:das menschenrecht das ich über mein leben selbst entscheide ich fordere nicht das der gesetzgeber sterbehilfe zur verfügung stellt ich fordere das der staat es nicht gesetzlich verhindert die möglichkeit der sterbehilfe ist doch wohl nachvollziehbar 
Du konntest immer schon selbst entscheiden. Führe es durch, so lange du es selbst kannst und niemand wird vom Gesetzgeber dafür verurteilt werden. Aber nimm dir nicht das Recht Fremdhilfe einzufordern, das steht dir nicht zu. wer kann es nach einem schlaganfall noch selber machen? das ist der punkt. ich will nicht jahrelang gelähmt in einem bett liegen . ich möchte, dass auch hier so liberale gesetze herrschen, wie in der schweiz. sterbehilfe ist für mich ein positiver dienst an der menschheit. tiere müssen nicht leiden, aber menschen schon? das kann nicht in ordnung sein. [/quote] Dann bestimme jemand aus deiner Familie - bei Lebzeiten - dazu, zu deinem Mörder zu werden. Das liegt dann allein in deiner persönlichen Verantwortung und in der deiner Familienangehörigen. Das ist dein Problem, auf keinem Fall meines oder anderer. Du hast nicht das Recht, dem Staat die (Aus-)Wahl und vielleicht auch noch die Ausübung von Mord aufzudiktieren. Der "Staat" bist nicht nur du.
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Monika
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von Auri100 am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:46
jössas monika, was bist denn du für eine(r)? brrrrrrrrrrrrr
wenn es sterbehilfe geben WÜRDE, dann wäre es KEIN mord.
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:48
Auri100 hat geschrieben:jössas monika, was bist denn du für eine(r)? brrrrrrrrrrrrr
wenn es sterbehilfe geben WÜRDE, dann wäre es KEIN mord.
Du willst morden, aber man darf es nicht so bezeichnen und selbst verantworten darf man es auch nicht müssen? Was bist denn du für einer?
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Monika
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von struwwelpeter am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:49
Sterbehilfe bei unheilbarem Leiden ist kein Mord, sondern Hilfe. Und zwar Hilfe in allerhöchster Not.
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von Monika am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:50
struwwelpeter hat geschrieben:Sterbehilfe bei unheilbarem Leiden ist kein Mord, sondern Hilfe. Und zwar Hilfe in allerhöchster Not.
Suche dir einen Berufskiller, wenn du selbst nicht dazu imstande bist! Verbrecher gibt es genug, du mußt halt beizeiten auf die Suche gehen. Angst und Schwäche ist keine Schande, aber sie zwangsweise auf andere - normale Menschen - abwälzen zu wollen ist ekelhaft.
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Monika
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von struwwelpeter am Dienstag 16. Oktober 2007, 00:57
Solltest Du mal in die lage kommen, um Sterbehilfe zu betteln z.b. weil Dein Gesicht von Krebs zerfressen ist, dann hoffe ich , dass Du nicht erhört wirst. Dass also niemand Deinetwegen einen sogenannten Mord begeht. Derlei wirre Ansichten können nur aus kirchlichen Kreisen kommen, die sind für mich aber nicht relevant.
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