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Glorreiche Politiker, Funktionäre & sonstige Staatsträger

Was Profis und Persönlichkeiten so schreiben und reden

Glorreiche Politiker, Funktionäre & sonstige Staatsträger

Beitragvon UnART am Samstag 18. Februar 2006, 20:56

Aufgegriffen

Jedem der redet entschlüpfen auch Stilblüten. Nicht mal ein Stilblütenjäger ist davon gefeit.
Doch darf man einen Lapsus seines Landeshauptmannes aufgreifen? Auf UnART ja! – Ein Kanzler, ein roter, schwarzer, grüner Patreichef, finden sich mit ihren Blüten genauso wieder, wie ein Bundespräsident, oder Papst. Respekt gilt nur dem Menschen in seinem Wirken und Werken, nicht der Funktion.

Zitat Kurier:
Laut BZÖ-Obmann Haider fühlen sich die Muslime „zu Recht angegriffen“. Immerhin sei ihre Philosophische Grundlage attackiert worden.
Ob die Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Zeitung die Muslime zu Recht angriffen, ist Anschauungssache, aber das diese sich „zu Recht angegriffen fühlen“, wage ich zu bezweifeln.
„Immerhin sei ihre Philosophische Grundlage attackiert worden“, ist eine etwas harte Diktion, passt aber andererseits zum Titel „Hauptmann“. Wenigstens wurden durch die Karikaturen nicht die religiösen Grundlagen attackiert.
060208 © UnART


Musische Politik
Im ORF-Report ging es um musizierende und singende Politiker. Musikalische Auftritte sind imstande politische Defizite zu kompensieren, hieß es. Leider besitzt der Mensch zu seinen geistigen Fähigkeiten und visuellem Sinn noch Gehör. Die Gastrollen wirken auf wirkliche Musiker etwa wie das Musiktalent verschiedener Sportler.
Das Boxertalent Hans Orsolic sang „i´ hab valurn“. Fußballer wie ORF-Kommentator Prohaska versuchten gedämpft schüchtern einen Ton zu treffen, andere blärrrten selbstüberzeugt aus voller Kehle. Der abgeschossene Nationaltrainer Hans Krankl ist von seinem gesanglichen Fähigkeiten ebenso überzeugt, wie Toni Polster von seiner Ausstrahlung und Intelligenz. Hansi Hinterseer gilt als lebender Beweis, wie hoch Mütter und Schwiegermütter die Begabungen ihrer Kinder bewerten.
Akzeptabel sang Martin Lauer, der ehemalig laufende Olympiasieger aus Deutschland sein: „Mein bestes Pferd braucht keine Zügel“ und meinte: „Ich bin der beste Sänger unter den Sportlern und der beste Sportler unter den Sängern.“
Ein erfolgreicher politischer Sänger war Jörg Haider. Darum nehmen wir an, bei Folgendem handelt es sich nicht um einen „Freud´schen Versprecher“, sondern um einen tatsächlichen Lapsus.
Auf die Frage wie sich sein BZÖ positioniert kam die Antwort:
„ ...UNunterscheidbar, klar positioniert...“
051011 © UnART


Der österreichische Parlamentspräsident Andres Khol eröffnete die Parlamentssitzung mit:
„Ich begrüße das „Hohe Haus“.“
Was das „Hohe Haus“ darauf antwortete, wurde im ORF leider nicht übertragen.
051002 © UnART

Bundesrat Siegfried Kampl im ORF-Interview:
> ... dass ich mir keiner negativen Verantwortung bewusst bin. <
Vorerst soll er bitte erklären, was eine >negative Verantwortung< ist, damit wir über >keine negative Verantwortung< rätseln müssen.
050526 © http://www.unart.at.tt


400 zusätzlich beamtete Kräfte für das Justizministerium:
>Nach dem Ministerrat erklärte Schüssel, dass es sich dabei vor allem um „Umschichtungen“ aus anderen Ressorts handeln werde. Es sei sinnvoll, von Ressorts, „wo es Überkapazitäten gibt in jene Bereiche umzuschichten, wo es Schwierigkeiten gibt“... < (© Kurier u. Schüssel)

Man beachte die unterschiedliche Wortwahl.
Spricht der Frischling, die Justizministerin Miklautsch, von >UNTERBESCHÄFTIGTEN BEAMTEN< , macht der alte Rhetorikfuchs, Bundeskanzler Schüssel, gleich >ÜBERKAPAZITÄTEN< daraus. Er besetzt den Begriff positiv und vermeidet in diesem Sinne zusätzlich die Bezeichnung >Beamte< .
Das Verlangen bleibt gleich, egal ob von >unterbeschäftigten Beamten< oder >Überkapazitäten< , alle sollen ins Gefängnis!
Gleichzeitig stellt Schüssel uns mit Überkapazität vor ein Rätsel. Meint er damit Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen, Messgröße, Leistungsfähigkeit, Auslastung? Dann bleibt uns der Vorspann >ÜBER< über. Wie will er ÜBERauslastung auslasten?
>Überkapazität< auf das Objekt >Beamter< (in diesem Fall handelt es sich mehr um ein Subjekt) bezogen ergibt Überfachleute, Überkönner, Überbefähigung, wahrscheinlich eine Überqualifikation, für die Umschichtung ins Gefängnis, um dort vermutlich für Auslastung zu sorgen.

In Österreich gibt es auch Überkapazitäten bei Politikern, verehrter Herr Bundeskanzler. Achten sie bitte möglichst darauf, dass es anlässlich der nächsten Wahl keine Umschichtungen von solchen gibt, die dem Wähler über sind.
050316 © http://www.unart.at.tt


Staatsekretär Mag. Helmut Kukacka, (BMVIT) fragt beim Interview im Report (ORF2) :
* WELCHE VERKEHRE... *
Zum Kuckuck Herr Staatsekretär! das ist bei den heutigen undurchsichtigen >POLITIKEN< schwer zu beantworten.
Meglich weiß es
Biskup, oder Bednarik,
der Blecha oder Kovaric,
der Klabusnik oder Havlicek,
der Sekanina, der Svatousek,
der Sekyra oder Sedlacek,
der Jeschek und die Jelinek,
der Korinec, die Karasek,
der Macek oder Myslivec,
der Novacek, die Papousek,
der Svatek und der Polasek,
der Broukal, der Calupa,
der Homolka, Kostelka, Kostka, Kucera, Laska, Merunka, Pivonka, Prikopa, Sekanina, Smetana, Straka oder Svoboda. Nicht vergiss den Sykora.
050315 © http://www.unart.at.tt


Nachhaltige Europameisterschaft
In seiner Rede vor dem österreichischen Parlamentariern betont Umweltminister Pröll in Einigkeit mit dem Staatssektretär für Sport, Karl Schweitzer (FP):
(Die Bauten und Infrastruktur werden)
*...AUF RICHTUNG NACHHALTIGE EUROPAMEISTERSCHAFT KONZIPIERT UND UMGESETZT *
Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus, Herr Umweltminister. Lassen sie die Europameisterschaft nachhaltig auf lange Zeit oder viele Jahre andauern?
Wenn Politiker was konzipieren und umsetzen, gibt es Nachhaltigkeit sonst nur für Freunderln, Verwaltung und dergleichen!
050305 © http://www.unart.at.tt


Der österreichische Wirtschaftsminister Bartenstein informiert , dass
*er Arbeitsplätze bezahlen wird.*
Bezahlt er die nun als Privatmann, oder als Wirtschaftsminister. Im zweiten Fall sind wohl wir, das Volk der Zahler - oder ist das Wirtschaftsbudget bereits sein Eigentum?

>500 Mitarbeiter mehr, wie es sich das AMS (ehemals Arbeitsamt) für sich selbst wünscht, werde es aber "sicher nicht geben,< verdeutlicht Bartenstein laut Standard.
Warum den nicht Herr Minister? Da sind schließlich 500 Arbeitsplätze zu bezahlen!
Arbeitsplätze die ob der Politikerfähigkeiten Zukunft haben!
050216 © http://www.unart.at.tt


Sachen gibt’s

Im ORF Kärnten-Bild sagt Landeshauptmann Jörg-Haider:
„Körperlich folgt Martin Strutz dem LH-Stellvertreter Pfeifenberger, inhaltlich folg ich ihm nach.“ Verstehen wir richtig? Ein körperlicher Strutz mit dem Inhalt von Haider?

Es gibt Titel und Behörden, deren Namen auf der Zunge zergehen: >Pistengütesiegelkommission< und der Mitarbeiter ist sicher ein >Pistengütesiegelkommissionskommissionär< !
Das meint ihr Computertastendrückerschreiberling.
050201 © http://www.unart.at.tt


[b]Österreich verdient eine bessere Zukunft, als ...?[/b]

Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung, Herr SPÖ-Chef Dr. Alfred Gusenbauer.
Wundervoll wäre, wenn Politiker anderer Fraktionen ihrem Beispiel folgen.
051107 © UnART
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Beitragvon ehklor am Montag 20. Februar 2006, 10:28

No so gons Unrecht hot er net! Wink
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Es spricht der Kärntner Landeshauptmann in Radio Kärnten:

Beitragvon UnART am Montag 27. Februar 2006, 16:56

Überall ist ein Körnderl Wahrheit, ehklor Wink


Es spricht der Kärntner Landeshauptmann in Radio Kärnten:

...im Budget vorgesehen sind „14 Mio. für die Mütter, für die Babygeschichte ...“

Mit den Babys ist es eine Geschichte, wenn das Ganze unter dem Titel Babyhilfe läuft. Wer hilft wen? Ist die Babyhilfe eine Art finanzielle Deckungsprämie oder wird damit die Hilfestellung eines Landesbeamten oder Politikers angeboten?
Die Babygeschichte mit der Babyhilfe sei eine leicht erfüllbare „Richtlinie“ (O-Ton J. Haider), während für die folgende „Lebenssicherung“ ein schwieriges Landesgesetz notwendig wird. Dafür „müssen wir uns finanziell auch treffen“, meint der Landeshauptmann im Radio.
Bisher ließ man uns im Glauben, es sei alles klar geregelt:
Wir zahlen was der Landeshauptmann verteilt und ausgibt. Sollte eine Kleinigkeit unserer Abgaben nach bittender Antragstellung auf den Leister (Abgabenverpflichten) zurückfallen, gilt es als Leistung der Politik. Dafür wird ein artiges „Danke“, wie ein Kreuz auf der richtigen Stelle des Stimmzettels erwartet.
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.

Beitragvon peter1406 am Montag 27. Februar 2006, 17:24

Hallo.

Auch ein guter Versprecher.

Die ZDF Moderatorin meinte heute im Frühstücksfernsehen:

In den Rosenmontagsumzügen bekommt Angela Merkel nach den ersten 100 Jahren ihrer Amtszeit als Kanzlerin...eh,ich meine 100 Tage...usw.
Laughing
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: .

Beitragvon Fenstergucker am Montag 27. Februar 2006, 18:26

peter1406 hat geschrieben:Hallo.

Auch ein guter Versprecher.

Die ZDF Moderatorin meinte heute im Frühstücksfernsehen:

In den Rosenmontagsumzügen bekommt Angela Merkel nach den ersten 100 Jahren ihrer Amtszeit als Kanzlerin...eh,ich meine 100 Tage...usw.
Laughing



Na eben! 100 Jahre ..... eine Frechheit! Soooooooooo alt schaut's auch wieder ned aus!

Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil
Fenstergucker
 

Der Balkan muss nach Europa

Beitragvon UnART am Sonntag 5. März 2006, 12:24

Wer wäre nicht gerne Diplomat und hätte dessen Fähigkeit: Mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.
Alt-Bundespräsident Waldheim, dessen Affäre mit seinem Pferd das bei der SS war, nur er nicht, bereits 20 Jahre zurückliegt, war ein „großer“ Diplomat.
Leute die mit vielen Worten verschweigen setzt in den USA der Präsident ein. G.W.Bush selbst wird allerdings kaum diplomatisches Geschick nachgesagt.
Ranghöchster österreichischer Diplomat ist der Bundespräsident. Er vertritt die Republik nach außen und beglaubigt Diplomaten, welche der zweithöchste Diplomat (Außenminister/in) vorschlägt.
Vertragen sich Bundespräsident und Außenministerin nicht, wird gezankt wer, wann, in welches Land reist. Gegenseitig beleidigt, vereist jeder einzeln in kurz aufeinanderfolgenden Terminen. Der heutige Präsident verträgt sich mit seiner Ministerin.

Zur Qualifikation eines Berufs-Reisenden, gehört neben Diplomatie das Wissen um Sitten und Gebräuche des besuchten Landes; auch Geographie-Kenntnisse sind vorauszusetzen – schließlich sollte man doch wissen, wohin es geht und wo das Ganze liegt. Österreicher haben leider keine „Condi“ die ihren Präsidenten erklärt, wohin er gerade reist und um was es geht.
Unsere Außenministerin Ursula Plassnik stellte gestern laut die Forderung:
„Der Balkan muss nach Europa!“
Vermutlich kennt sie auch nicht das Zitat von John Steinbeck:
„Ein Diplomat ist ein Gentleman (eine Lady), der zweimal überleg, bevor er nichts sagt.“
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Beitragvon UnART am Montag 6. März 2006, 01:10

„Die armen Leute in Österreich haben zugenommen“,
behauptet eine Gewerkschaftsfunktionärin im ORF (Offen gesagt).
Demnach geht es ihnen doch nicht so schlecht, wie einige behaupten!

... das wurde verunmöglicht!“
plappert der SPÖ-Volksanwalt, Singerstraße 17, 1010 Wien, bei der Belangssendung im ORF.
Bei solchen Wortschöpfungen sollte er in die Kommission für die neue Rechtschreibreform nach der Reform, der Reform, der Reform.
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Zukunft der Zukunft

Beitragvon UnART am Dienstag 16. Mai 2006, 00:09

Bundeskanzler Schüssel fordert Zukunft für die Bawag, doch nicht eine einfache, sondern:
*...die Zukunft für die weitere Zukunft. *
Vermeintlich meint der Kanzler, dass eine zukünftige Zukunft in der weiteren Zukunft erst die nachhaltige Zukunft für die Zukunft bringt.
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Beitragvon f.art am Samstag 27. Mai 2006, 09:30

Hier einige "Stilblüten" meines verehrten großen Onkels Herbert Wehner:

"Es ist besser, als ein Wolf zu sterben, denn als ein Hund zu leben."

"Wir sind nicht auf die Welt gekommen, damit wir es gemütlich haben."

"Das war schon Quatsch. Und das hier ist noch viel Quätscher."

"Aus Erfahrungen lernen und nicht verzweifeln; im Streit der Meinungen und Interessen nicht die Auffassungen annehmen und versteinern lassen, als seien die Irrtümer der einen Seite die Rechtfertigung der anderen."

"Diskussion will gelernt sein. Zur Diskussion gehört, zuhören zu wollen und zuhören zu können. Zur Diskussion gehört auch, sich in die Auffassungen des anderen hineinversetzen zu wollen, damit man schließlich zum Kern der Sache kommen kann."

Herbert Wehner, Pfeife paffend durch das Krankenkassengestell der Brille Made in DDR (Carl-Zeiss) blitzend, mit Pfeife auf die arme, verdatterte Kindergärtnerin zeigend und äußerst unwirsch:
"Sie wissen nichts. Ich weiß nichts. Wir alle wissen nichts. Was wollen Sie überhaupt?"


Besonders gallig waren die häufig gar nicht parlamentarischen Auslassungen des schimpfgewaltigen langjährigen SPD-­Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner. Als die Sozialdemokraten die Sitzplätze im Plenum noch nach dem Alphabet – A vorne, Z hinten – verteilten, beschwerte sich der Abgeordnete Zebisch, dass er nun schon wieder auf den hinteren Bänken zu sitzen habe. Da soll ihn Wehner angeknurrt haben, wenn er weiter vorne sitzen wolle, möge er sich halt in "Genosse Arschloch" umbenennen lassen.
Weil Wehner dem Abgeordneten Euler zugerufen hatte: "Das ist eine Lüge!", erhielt er von Bundestagspräsident Gerstenmaier einen Ordnungsruf. Prompt reagiert Wehner: "Es ist dennoch eine Lüge!" Der zweite Ordnungsruf folgt natürlich umgehend. Der Präsident macht den SPD-­Politiker darauf aufmerksam, dass ein dritter Ordnungsruf den sofortigen Sitzungsausschluss nach sich ziehen wird. Wehner kann's nicht lassen: "Der Mann kann dort oben das Gegenteil der Wahrheit behaupten!" Damit hatte Wehner seine Aussage zwar inhaltlich wiederholt, war dem Rauswurf jedoch entgangen.

Und so gilt auch heute noch das Wort von Bundestagsvizepräsident Becker, F.D.P., von 1958: "Es gibt drei Sorten Zwischenrufe: Die ersten sind die Rohrkrepierer; die schaden. Die zweiten sind die Bumerangs, die schaden auch. Die dritten sind die, die als Florettstiche wirklich sitzen. Aber alle drei werden nicht dadurch besser, dass sie im Chor gerufen werden."
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Sozialdemokratie

Beitragvon UnART am Mittwoch 17. Januar 2007, 02:43

Schauplatz Parlament, 17. Jan. 2007 – Rede Vizekanzler Molterer (ÖVP):

„Zwei Parteien, die Sozialdemokratie und die Volkspartei haben beschlossen ...“

1888 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ) mit einem linksliberalen Flügel (Mindestlohn f. Arbeitnehmer) und einem austromarxistischen Flügel gegründet.
Nach dem Verbot von 1934 mutierten die Sozialdemokraten 1945 zu Sozialisten.
Während der Kanzlerperiode des Bankers Franz Vranitzky 1986 bis 1997 wurden aus den Sozialisten wieder Sozialdemokraten.
Ab Dienstag den 17. Jan. 2007 heißt die Partei laut Vizekanzler Molterer (ÖVP)
Sozialdemokratie.

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Re: Sozialdemokratie

Beitragvon OHB am Mittwoch 17. Januar 2007, 11:16

UnART hat geschrieben:Schauplatz Parlament, 17. Jan. 2007 – Rede Vizekanzler Molterer (ÖVP):

„Zwei Parteien, die Sozialdemokratie und die Volkspartei haben beschlossen ...“

1888 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs (SDAPÖ) mit einem linksliberalen Flügel (Mindestlohn f. Arbeitnehmer) und einem austromarxistischen Flügel gegründet.
Nach dem Verbot von 1934 mutierten die Sozialdemokraten 1945 zu Sozialisten.
Während der Kanzlerperiode des Bankers Franz Vranitzky 1986 bis 1997 wurden aus den Sozialisten wieder Sozialdemokraten.
Ab Dienstag den 17. Jan. 2007 heißt die Partei laut Vizekanzler Molterer (ÖVP)
Sozialdemokratie.

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und was meint der sandkastennapoleon dazu
:shock: Question

UnART hat geschrieben:Der strahlt nur! Sein Ziel ist erreicht!
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Beitragvon asy am Donnerstag 18. Januar 2007, 19:19

da Gusi is der erste schwarze Kanzler mit rotem Parteibuch!
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Beitragvon struwwelpeter am Mittwoch 9. Mai 2007, 18:33

Menschenrechte für einen Schimpansen -
Warum "Hiasl" einen Sachwalter bekommen soll

"Hiasl" ist nicht irgendein Schimpanse. Er ist in Österreich prominent, seit er zehn Monate alt war. Damals kam er gemeinsam mit einer Artgenossin in einer Kiste am Flughafen Wien-Schwechat an. Die beiden Affen wurden illegal nach Österreich gebracht und sollten im Versuchslabor an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen mitwirken. Tierschützer verhinderten das und beschlagnahmten die Affen noch am Flughafen. Seither lebt Hiasl zusammen mit seiner Artgenossin im Wiener Tierschutzhaus, doch seine Zukunft ist aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten äußerst ungewiss.

Der Tierschützer Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken hat deshalb beim Bezirksgericht Mödling einen Antrag auf Sachwalterschaft für Hiasl eingebracht. So wie Waisenkinder, behinderte Personen oder verwirrte alte Menschen soll auch Hiasl – bzw. "Mathias Pan", wie er im Gerichtsakt heißt – einen Sachwalter bekommen. Hintergrund ist eine Schenkung von 5.000 Euro, die der Affe bekommen hat. "Sie soll nicht in die Schulden des Wiener Tierschutzvereines eingehen, sondern ganz nach Hiasls Bedürfnissen verwendet werden", meint Martin Balluch.

Kann man für einen Menschenaffen die Sachwalterschaft beantragen? In Help TV kommen Tierschützer, Schimpansen-Experten und das Bezirksgericht Wien-Mödling zu Wort, das über den ungewöhnlichen Antrag entscheiden muss.
Und die Mutter blicket stumm
auf dem ganzen Tisch herum
struwwelpeter
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Re: Glorreiche Politiker & Funktionäre

Beitragvon smART am Donnerstag 10. Mai 2007, 20:18

Graf Zeppelin hat geschrieben:Da gibt es doch ein hübsches Bonmot, wonach es den Österreichern nach dem Kriege beinahe mühelos gelungen sei, aus Beethoven einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen. Wink


Gut, ich bin etwas älter als dieser Gag!


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Re: Glorreiche Politiker & Funktionäre

Beitragvon UnART am Donnerstag 30. August 2007, 23:42

Im „Kärnten Bild“ (ORF) sprach Rolf Holub. (geb. 1956) seit März 2004 Landtagsabgeordenter der Grünen Kärnten. Seit 2003 Landessprecher der Grünen Kärnten:
„Bis ich keine Unterlagen habe, werde ich …“

Mit dieser „Angabe“ übertrifft er sogar die klaren Aussagen von Politikern, mit denen er nicht in einem Atemzug genannt werden möchte.
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