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von Querulator am Montag 16. Juli 2007, 17:26
xenia hat geschrieben:deine überaus hilflose reaktion zeigt sehr deutlich, dass du dich wieder einmal in einen endlos langen wirbel hineingeschrieben hast, aus dem du nicht mehr herausfindest.
wo bleiben denn jetzt deine "aufgesetzten" schuldgefühle, von wem hast du dir "mit entsprechendem Unterton" eine gehirnwäsche verpassen lassen ?
Meine Raektion war zwear emotional motiviert aber trotzdem überlegt und keinesfalls hilflos. Contraindicatio präsentiert sich immer mehr als einer von denen, die jene Gehirnwäsche von damals heute aufrechtzuerhalten versuchen. Ich erwähnte schon vor einiger Zeit, dass ich recht offene Korrespondenz mit einem der "Antisemitismusüberwacher" hatte, und aus dieser ging sehr wohl hervor, dass psychologische Beeinflussung gewollt war. Ich beantwortete ihm sogar diee Frage, welche Details aus meiner Sicht die Beurteilung des Sechastagekriegs durch die Österreicher stärker beeinflusst haben dürften.
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von Querulator am Montag 16. Juli 2007, 17:29
contraindicatio hat geschrieben:Ich verstehe sehr wohl. Allerdings besteht doch, da wirst Du mir zustimmen, ein großes Risiko, zart-besaiteten Kindern Filme über Hiroshima zu zeigen. Sollten diese Kinder bei der Vorführung der Hiroshima-Filme psychologisch begleitet worden sein, so wurde sicher auch im restlichen Unterricht dementsprechend verfahren, d.h. es wurden ihnen auch bezüglich der Nazi-Zeit keine Schuldgefühle "aufgesetzt".
Die liebevolle Anrede spricht wieder mal für sich und gegen Dich.
Ich weiß sehr wohl, dass du verstehst aber dich hier dummstellst. Daher wollte ich dir mit meiner Anrede ein Erfolgserlebnis bereiten.
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von contraindicatio am Montag 16. Juli 2007, 17:30
Querulator hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Ich verstehe sehr wohl. Allerdings besteht doch, da wirst Du mir zustimmen, ein großes Risiko, zart-besaiteten Kindern Filme über Hiroshima zu zeigen. Sollten diese Kinder bei der Vorführung der Hiroshima-Filme psychologisch begleitet worden sein, so wurde sicher auch im restlichen Unterricht dementsprechend verfahren, d.h. es wurden ihnen auch bezüglich der Nazi-Zeit keine Schuldgefühle "aufgesetzt".
Die liebevolle Anrede spricht wieder mal für sich und gegen Dich.
Ich weiß sehr wohl, dass du verstehst aber dich hier dummstellst. Daher wollte ich dir mit meiner Anrede ein Erfolgserlebnis bereiten. Das "Aufsetzen" der Schuldgefühle konntest Du damit aber wieder nicht erklären. Rüpelhaftigkeiten von Deiner Seite sind mir ohnedies nichts Neues. Da brauche ich keine Bestätigung Deiner argumentativen Hilflosigkeit.
Zuletzt geändert von contraindicatio am Montag 16. Juli 2007, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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von Querulator am Montag 16. Juli 2007, 17:31
xenia hat geschrieben:wahrscheinlich eine charaktersache, ganz ohne eigenes schuldgefühl bereits entstandenes unrecht so gut wie möglich wiedergutmachen zu wollen, auch wenn die täter schon gestorben sind und das unrecht nie selbst hätten gutmachen können.
so gesehen und weitergedacht (NICHT verglichen) musst du ja auch keinen erdbeben-, überschwemmungs-, lawinen- etc. opfern helfen, weil du auch nicht für naturkatastrophen verantwortlich bist...
Hast du doch noch eine Kleinigkeit aus deinem Argumentensack herauspressen können! Verzeih, Xenia, ich vergesse immer wieder, dass man dir genau erklären muss, wie estwas gemeint ist, damit du es vielleicht zur Kenntnis nimmst.
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von Querulator am Montag 16. Juli 2007, 17:33
contraindicatio hat geschrieben:Das "Aufsetzen" der Schuldgefühle konntest Du damit aber wieder nicht erklären.
Ich habe in diesem Forum schon einige Dinge erklärt, besonders naturwissenschaftliche, botanische und linguistische. Psychologische Kriegführung und Gehirnwäsche gehören nicht zu meinen Fachgebieten.
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von contraindicatio am Montag 16. Juli 2007, 17:46
Querulator hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Das "Aufsetzen" der Schuldgefühle konntest Du damit aber wieder nicht erklären.
Ich habe in diesem Forum schon einige Dinge erklärt, besonders naturwissenschaftliche, botanische und linguistische. Psychologische Kriegführung und Gehirnwäsche gehören nicht zu meinen Fachgebieten. Also wurden doch keine Schuldgefühle "aufgesetzt"? Wenn doch, wäre eine nähere Erklärung über die genauen Umstände sinnvoll.
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von xenia am Montag 16. Juli 2007, 18:14
Querulator hat geschrieben:xenia hat geschrieben:deine überaus hilflose reaktion zeigt sehr deutlich, dass du dich wieder einmal in einen endlos langen wirbel hineingeschrieben hast, aus dem du nicht mehr herausfindest.
wo bleiben denn jetzt deine "aufgesetzten" schuldgefühle, von wem hast du dir "mit entsprechendem Unterton" eine gehirnwäsche verpassen lassen ?
Meine Raektion war zwear emotional motiviert aber trotzdem überlegt und keinesfalls hilflos. Contraindicatio präsentiert sich immer mehr als einer von denen, die jene Gehirnwäsche von damals heute aufrechtzuerhalten versuchen. Ich erwähnte schon vor einiger Zeit, dass ich recht offene Korrespondenz mit einem der "Antisemitismusüberwacher" hatte, und aus dieser ging sehr wohl hervor, dass psychologische Beeinflussung gewollt war. Ich beantwortete ihm sogar diee Frage, welche Details aus meiner Sicht die Beurteilung des Sechastagekriegs durch die Österreicher stärker beeinflusst haben dürften. leider hatte ich keinen wettpartner in der nähe, sonst hätte ich wieder gewonnen. ganz klar : du zuckst bei deiner "Raektion" "wohlüberlegt" aus, du machst "absichtlich" fehler, um zu testen, wie lang es dauert, bis jemand draufkommt bzw. behauptet du das im nachhinein, du erklärst die weltgeschichte, um von einfachen fragen abzulenken, das alles und noch viel mehr hast du schon im übermaß eingesetzt, es wirkt schon lange nicht mehr. natürlich ist "psychologische Beeinflussung" gewollt, sonst gäbe es sie nicht bzw. würde sie nicht eingesetzt, es bleibt nur die frage offen, ob sie auch bei den "zielgruppen" den gewünschten effekt erzielt. bei dir hat sie offensichtlich gewirkt...
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von xenia am Montag 16. Juli 2007, 18:17
Querulator hat geschrieben:xenia hat geschrieben:wahrscheinlich eine charaktersache, ganz ohne eigenes schuldgefühl bereits entstandenes unrecht so gut wie möglich wiedergutmachen zu wollen, auch wenn die täter schon gestorben sind und das unrecht nie selbst hätten gutmachen können.
so gesehen und weitergedacht (NICHT verglichen) musst du ja auch keinen erdbeben-, überschwemmungs-, lawinen- etc. opfern helfen, weil du auch nicht für naturkatastrophen verantwortlich bist...
Hast du doch noch eine Kleinigkeit aus deinem Argumentensack herauspressen können! Verzeih, Xenia, ich vergesse immer wieder, dass man dir genau erklären muss, wie estwas gemeint ist, damit du es vielleicht zur Kenntnis nimmst. ehrlich geschrieben bin ich sehr froh, nicht allen deinen gedanken folgen zu können, sonst würde ich am ende so denken wie du...
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von Spyke_ am Montag 16. Juli 2007, 19:08
xenia hat geschrieben:Querulator hat geschrieben:xenia hat geschrieben:deine überaus hilflose reaktion zeigt sehr deutlich, dass du dich wieder einmal in einen endlos langen wirbel hineingeschrieben hast, aus dem du nicht mehr herausfindest.
wo bleiben denn jetzt deine "aufgesetzten" schuldgefühle, von wem hast du dir "mit entsprechendem Unterton" eine gehirnwäsche verpassen lassen ?
Meine Raektion war zwear emotional motiviert aber trotzdem überlegt und keinesfalls hilflos. Contraindicatio präsentiert sich immer mehr als einer von denen, die jene Gehirnwäsche von damals heute aufrechtzuerhalten versuchen. Ich erwähnte schon vor einiger Zeit, dass ich recht offene Korrespondenz mit einem der "Antisemitismusüberwacher" hatte, und aus dieser ging sehr wohl hervor, dass psychologische Beeinflussung gewollt war. Ich beantwortete ihm sogar diee Frage, welche Details aus meiner Sicht die Beurteilung des Sechastagekriegs durch die Österreicher stärker beeinflusst haben dürften. leider hatte ich keinen wettpartner in der nähe, sonst hätte ich wieder gewonnen. ganz klar : du zuckst bei deiner "Raektion" "wohlüberlegt" aus, du machst "absichtlich" fehler, um zu testen, wie lang es dauert, bis jemand draufkommt bzw. behauptet du das im nachhinein, du erklärst die weltgeschichte, um von einfachen fragen abzulenken, das alles und noch viel mehr hast du schon im übermaß eingesetzt, es wirkt schon lange nicht mehr. natürlich ist "psychologische Beeinflussung" gewollt, sonst gäbe es sie nicht bzw. würde sie nicht eingesetzt, es bleibt nur die frage offen, ob sie auch bei den "zielgruppen" den gewünschten effekt erzielt. bei dir hat sie offensichtlich gewirkt...[/quote] <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< B I N G O
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von Spyke_ am Montag 16. Juli 2007, 19:10
Querulator hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Das "Aufsetzen" der Schuldgefühle konntest Du damit aber wieder nicht erklären.
Ich habe in diesem Forum schon einige Dinge erklärt, besonders naturwissenschaftliche, botanische und linguistische.Psychologische Kriegführung und Gehirnwäsche gehören nicht zu meinen Fachgebieten. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<  xxxxx UnART hat geschrieben:Nicht zum Thema!
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von smART am Montag 16. Juli 2007, 19:42
xenia
natürlich ist "psychologische Beeinflussung" gewollt, sonst gäbe es sie nicht bzw. würde sie nicht eingesetzt, es bleibt nur die frage offen, ob sie auch bei den "zielgruppen" den gewünschten effekt erzielt.
Kann man wohl sagen, daß sie bei der zur Gutmenschen gebastelten Zielgruppe voll eingeschlagen hat, wie Du und Cohnerl bzw. die Lustvollbrandler in Wort und Untaten beweisen!
Aktueller Ignotonneninhalt : contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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von xenia am Montag 16. Juli 2007, 19:57
smART hat geschrieben:xenia
natürlich ist "psychologische Beeinflussung" gewollt, sonst gäbe es sie nicht bzw. würde sie nicht eingesetzt, es bleibt nur die frage offen, ob sie auch bei den "zielgruppen" den gewünschten effekt erzielt.
Kann man wohl sagen, daß sie bei der zur Gutmenschen gebastelten Zielgruppe voll eingeschlagen hat, wie Du und Cohnerl bzw. die Lustvollbrandler in Wort und Untaten beweisen! eher weniger als bei dir, sonst würden "wir" diese menschen erst einmal genauso auseinanderklauben wie du, bevor "wir" auch nur dran denken und prüfen, ob ein anspruch besteht oder nicht...
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von smART am Montag 16. Juli 2007, 20:14
xenia hat geschrieben:smART hat geschrieben:xenia
natürlich ist "psychologische Beeinflussung" gewollt, sonst gäbe es sie nicht bzw. würde sie nicht eingesetzt, es bleibt nur die frage offen, ob sie auch bei den "zielgruppen" den gewünschten effekt erzielt.
Kann man wohl sagen, daß sie bei der zur Gutmenschen gebastelten Zielgruppe voll eingeschlagen hat, wie Du und Cohnerl bzw. die Lustvollbrandler in Wort und Untaten beweisen! eher weniger als bei dir, sonst würden "wir" diese menschen erst einmal genauso auseinanderklauben wie du, bevor "wir" auch nur dran denken und prüfen, ob ein anspruch besteht oder nicht... Danke, ich ahnte es ohnehin! Da wird überhaupt nicht geprüft, man muß nur zu den Vernichteten gehören!
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von xenia am Montag 16. Juli 2007, 20:23
smART hat geschrieben:Danke, ich ahnte es ohnehin! Da wird überhaupt nicht geprüft, man muß nur zu den Vernichteten gehören!
bitte sehr, und es ist egal, wie du die anspruchsberechtigten (kinder, enkel etc.) nennst : entweder haben sie anspruch oder nicht, und das wird sehr wohl geprüft, sonst wäre schon längst alles in ordnung gebracht und kein thema mehr...
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von catusse am Montag 16. Juli 2007, 22:25
Querulator hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Was hat das emotionale Wecken von Gefühlen mit eventuellen späteren rationalen Überlegungen zu tun?
Damals wurde uns mit entsprechendem Unterton gezeigt, was Österreicher und Deutsche angerichtet haben.
Ausgerechnet du Jungspund, der die Nachkriegszeit nicht selbst erlebt hat, maßt dir nun an, die damalige Gehirnwäsche zu beurteilen! Warum lässt du dir nicht unbefangen etwas berichten, so, wie ich mir berichten lassen musste, was vor meiner Zeit geschehen war?
Ohne Kenntnis und Beurteilung Deiner eigenen Geschichte: Wenn der Geschichtsunterricht solche Schuldgefühle bei den Kindern auslöst, dass sie in ihrer Entwicklung schwer beeinträchtigt werden (was ja bei Dir eigenen Angaben zufolge geschehen ist), wären die Eltern gefordert gewesen, ihren Kindern den richtigen Umgang mit dem grausigen Geschichtskapitel zu vermitteln. Da gab's offensichtlich Defizite seitens der Eltern. Ich frage mich allerdings auch, wie die Kinder mit den Grausamkeiten des Bruchrechnens oder Wurzelziehens ohne psychologische Begleitung fertig werden konnten. Es geht aber überdies nicht alleine um die verhärmten Kinder sondern um heute Erwachsene Menschen, die Schuldgefühle durch Opferentschädigung oder Raubgut-Rückgabe "aufgesetzt" bekommen. Das ist mMn noch ein viel interessanteres Phänomen. Ohne Kenntnis und Beurteilung Deiner eigenen Geschichte: Viele Eltern waren davon überfordert, speziell solche, die aus Altersgründen aus ihrer unbedarften Jugend in einen Krieg gerissen, danach "umerzogen" wurden und danach in ihre zertrümmerte Heimatstadt zurückkehren durften. Die wussten, akunm erwachsen, oft selbst nicht, worum es eigentlich gegangen war. Wenn du mit "Grausamkeiten" Bruchrechnen und Wurzelziehen assoziierst, scheinst du eine recht unbeschwerte Kindheit verbracht zu haben. Damals aber waren nicht nur Gebaude zerstört sondern auch Menschen, aber das fiel einem Kind, das in diese Situation hineingeboren wurde, kaum auf. Auch, dass das Zinshaus, in dem ich aufwuchs, einen Bombentreffer hatte, ein Teil des Dachbodens abgesperrt war und einige Wohnungen erst wieder nach der Renovierung 1953/54 bezogen wurden, erschien nicht so außergewöhnlich. Nicht jeder hatte das Glück, mit gebildeten Eltern aufzuwachsen, die ihm etwas erklären konnten, eher schon mit eigeschüchterten, zuerst von den Nazis, dann von den Besatzern, für die in ihrer Jugend Krieg das Normale gewesen war und die froh waren, dass er vorüber war. In so einer Welt hatte ich mich zurechtzufinden, ohne wirkliche Ratgeber und Aufklärer. Die Kriegszeit selbst war offenbar ausgelöscht worden; das menschliche Bewusstsein ist offenbar so gnädig, solche Erfahrungen auszublenden, und wer etwas zu berichten wusste, schwieg anscheinend lieber unter den damals herrschenden Umständen. Was ich gelegentlich hörte, waren Erzählungen über uhrenraubende und vergewaltigungsfeudige russische Soldaten und etwa, dass ebensolche meinem Vater einen neuen Wintermantel geraubt hatten, was damals eine Kostbarkeit war. Woher F.art das Folgende hat, weiß ich nicht: Die "Schuldgefühle" suggerieren die Eltern mit dem Leitsatz: "Nicht schon wieder. Das muss einmal ein Ende haben." Da fragt sich das kleine Kind, warum gleichzeitig der Spruch "Damals war alles besser!" als Standardfloskel beigefügt wird.
Meiner Erfahrung entspricht das nicht. Ich hörte eher, wie schlimm es früher gewesen sei und wie glücklich ich sein dürfte, dass es nicht mehr so sei. contraindicatio hat geschrieben:f.art hat geschrieben:...... Darf ich fragen, werter contraindicatio, ob die armen Kinder in Österreich im Wesen sensibler denn deutsche Bälger sind? Uns wurde das III.Reich und die Untaten schonungslos in Wort, Bild und Film gezeigt. In den letzten Schulklassen (nicht nur der Mittel- und Oberschulen) gar die unsäglichen Leichenberge, gefilmt von Befreiern der KZ. Nett auch die Bilder, auf denen schön deutsch geordnet die Hinterlassenschaften der Ermordeten dokumentiert wurden. Vom Goldzahn bis zum Haupthaar!
Es scheint Nachholbedarf in A zu geben - manches Geschriebene deutet stark in diese Richtung.
MfG, f.art
Vielleicht sind Kindergemüter in kleineren Ländern zarter. Vielleicht ist aber das Wir-Gefühl in kleinen Ländern auch schon im Kindesalter stärker ausgeprägt als im großen weiten Deutschland. In meiner Schulzeit erfolgte die "Aufklärung" über das 3. Reich, wie Sie es schilderten. Nicht im Traum wäre ich darauf verfallen, ein Verschulden meinerseits daraus abzuleiten. Natürlich waren die gezeigten Bild-Dokumente fürchterlich anzusehen, aber was hilft's, wenn Menschen zu solchen Taten fähig sind, finde ich es auch wichtig, darauf hinzuweisen. In den Ohren Betroffener klingt Euer Dialog zynisch. Auch in meiner Schulzeit erfolgte die "Aufklärung" mit solchen Mitteln, aber es kommt auch auf den Unterton dabei an. So, wie etwa in Beiträge in diesem Forum immer wieder Anspielungen auf andere Mitglieder eingebaut sind, auch indirekte, so erfolgte die Berichterstattung damals nicht immer emotionslos, von verschiedenen Seiten. In einer KZ-Liste etwa tauchte auch der name unseres (nichtjüdischen) Schuldirektors auf. Auch, dass nunmehrige Regierungsmitglieder, rote wie schwarze teilweise gemeinsam in Konzentrationslagern untergebracht waren, kam zur Sprache. Das Wort "Jude" wiederum wurde in der Öffentlichkeit sehr Verhalten ausgesprochen, und mein Eindruck war, dass man in Schwierigkeiten kommen könne, spräche man es laut aus. Und, nicht zu vergessen, in meiner Kindheit war Österreich besetzt, nicht, wie die BRD später, ein Verbündeter der Besatzer sondern so, als müsste man die bösen Österreicher in Zaum halten. Das wirkte noch nach, als jene "Aufklärung" erfolgte. Sätze wie den Marias "Es ist an der Zeit, dass ein Schlussstrich in Richtung Vergangenheit gezogen wird und sich das Interesse vermehrt auf Gegenwart und Zukunft richtet." sprach man damals besser nicht offen aus. Später, etwa während der Kampagne gegen Kurt Waldheim, bekam man eher ausweichende Antworten wie hier Maria von F.art. Um es abzukürzen: Nach all dem und den Erfahrungen, die ich bis heute sammeln konnte, besteht ein Interesse daran, Schuldgefühle aufrechtzuerhalten. Werte maria!
Sicherlich, kein angenehmes Thema. Für alle Generationen. Auch die Schuldfrage ist für mich nicht relevant, da zum grossen Teil die Täter bestraft und/oder verstorben sind. Dennoch sollte dieser Teil unserer Geschichte nicht verschwiegen werden, gehören wir doch zu jener europäischen Rasselbande, die andere verübte Kriege gerne stilisiert und feiert......aus welchen Gründen auch immer.
MfG, f.art
Was bedeutet das, F.art? Kein angenehmes Thema? Natürlich nicht, wie so viele andere auch, aber einige Menschen scheinen sich dennoch darin ztu suhlen wie etwa diejenigen, die gern mit Nazi-Vorwürfen zur Hand sind und Menschen, die nichts mit jenen Dingen zu tun haben, als Neonazis bezeichnen. Aus den Erwiderungen der von ihnen beschimpften leiten sie dann ihre Rechtfertigungen ab. Dabei handelt es sich anscheinend um Personen, die durch ihre Positon aus einem geschützten Bereich heraus agieren können. Geschichte soll nicht verschwiegen werden, aber ich betrachte diese Geschichte nicht als meine Geschichte sondern als Menschheitsgeschichte. Wäre mir nicht davon berichtet worden, wüsste ich nichts davon wie auch von der Zeit Napoleons, hätte ich nicht davon gelernt. Und wenn ich speziell aus dieser Geschichte Lehren ziehe, komme ich unweigerlich auf Parallelen, die sich zu meinen Lebzeiten abspielten und noch immer abspielen. So viel zu "Wehret den Anfängen!" Die Schuldfrage ist nicht relevant? Doch, das ist sie, wenn weiterhin mit der "Nazikeule" herumgeschlagen wird! Und ich bekenne mich zu keiner Rasselbande, die Kriege gerne stilisiert und feiert. Ich habe nicht, wie so manche US-Bürger Zinnsoldaten daheim, mit denen ich Schlachten nachstelle, und ich begeile mich auch nicht an Inhalten eines Dokumentationsarchivs. Dixi[/quote] was glaubst du eigentlich, wer einen solchen sermon hier liest? .
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catusse
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