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von UnART am Dienstag 29. April 2008, 00:39
Wie macht man kleine Blumen  (Zum Vergrößern anklicken) Einst wuchsen wenige große stolze blaue Hyazinthen wo sich heute ein Blumenmeer von mehreren Quadratmetern erstreckt. Die hybriden oder hochgezüchteten Gartenhyazinthen lebten nicht lange. Jedes Frühjahr erfreuen nun die kleinen zarten Nachkommen in Wildform. Sie werden immer mehr. (Foto aus der 2. Aprilwoche) Frühlingsblumenwiese  Die Primeln blühen bereits viele Wochen. Unter der schützenden Hecke blüht eine mit wenigen Blüten zaghaft seit Dezember und entfaltete ihre Pracht in der zweiten Aprilwoche, aus der auch die anderen Fotos stammen. Blaue wilde Veilchen und weiße Gänseblümchen kompletieren eine Farbkomposition. Nicht unweit blühen hellblaue Vergissmeinnicht und Zwerglupinien in Massen. Narzissen sind bereits verblüht und Tulpen überreif. Die langen schmalen Blätter der abgeblühten Schneeglöckchen stehen dazwischen in Bündeln wie grüne Schwerter die über längst entschwundene Krokusse hüten. Wilde Veilchen  Tulpen mit geflammten Schwertblättern  Verstreut am ganzen Grund blühen Tulpen. Versteckt hinter Bäumen, geduckt unter Gebüsch und stolz quer über die Vorwiese. Gelb, Blau, Grün  Gelbe Tulpen im eifersüchtigen Wettstreit mit satter werdendem Grün. Dahinter eine überzeitige Forsythie, die nicht nur die heurige Blüte fast hinter sich hat. Trotzend dem wachsenden Grün die blauen Traubenhyazinten .
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von UnART am Montag 2. Juni 2008, 20:30
 Die fleißige Biene ist schon fußschwer. Dick und orangegelb klumpt der Blütenpollenballen, den sie bald schwer in ihren Stock heimfliegt.  Ein seltsamer Besucher. Der Ast für diese Blüte wuchs unter der Veredelungstelle einer roten Heckenrose und brachte solche blase Blüten. Nicht typisch für eine Rose. Der Besucher ist ebenfalls seltsam. Weit kleiner als eine Biene ist er irgendwas zwischen Ameise und Fliege??? Die Fühler (als Punkte zu erkennen) sind typisch für eine Ameise, die Flugkunst gleicht der einer Fliege.  Noch ein seltsamer Besucher Was für ein orangeroter Bock, der sich lange bei den geschlossenen Blütenknospen einer asiatischen Lilie aufhielt? Irgendetwas schien ihn lange zu beschäftigen.
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von UnART am Dienstag 3. Juni 2008, 13:05
Die Vorwiese wird nicht überdüngt. Dafür bedankt sie sich mit unwahrscheinlicher Artenvielfalt an Gräsern, Wildblumen und Heilpflanzen, statt der üblichen Rasenwüste. Auf dem Magerboden gedeihen im Frühjahr unter anderem großflächig Magerithen. Wie der Name ausdrückt fühlen sich MAGERithen auf solchen Böden wohl Mageritheninseln Anfang MaiBeinahe auf der gesamten Vorwiese wachsen Magerithen. Mit dem Rasenmäher fahre ich Steige durch die aufkommenden Blumen und forme Blumeninseln. Links blüht bereits rot eine Azalee und zwischen blauen Vergissmeinicht ragt eine knospende Pfingstrose empor. Mageritheninseln Mitte MaiDie Magerithen beginnen zu blühen. Es gibt ein Getummel von Bienen und anderen Naschern. Mageritheninseln 3. MaiwocheNun blühen bereits mehr als die Hälfte der Magerithen. Auf dem Bild sind leider nur 3 der 6 Blumeninseln zu sehen Frühmorgendlicher Blick aus dem KüchenfensterDa scheint die Sonne auf das Gemüt. Selbst wenn sie wolkenverhangen ist. Der Anblick lässt mir jeden Morgen um 6 das Herz aufgehen. Nun in der 1. Juniwoche ist die Hochblüte vorüber. Noch diese Woche fallen die Magerithen durch die Sichel, bevor der Rasenmäher in Aktion tritt.
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von UnART am Mittwoch 4. Juni 2008, 21:25
In separierten Bereichen des Grundes lasse ich der Natur ihren Lauf. Vögel und anderes Getier finden Unterschlupf, gedeckten Tisch, Schutz und Kinderstube. Ein weiterer Vorteil – seit es die G'stätt'n ist, gibt es das Nacktschnecken-Problem praktisch nicht mehr. Das Schmetterling-Paradies Die "Brennnessel-Schmetterlinge" (Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Landkärtchen,...) legen dort ihre Eier ab. Der Admiral braucht auch seine Brennnessel.  (c) wikimedia
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von Viennacat am Freitag 6. Juni 2008, 13:18
Wie die Pflanze heißt, weiß ich nicht. Aber diese Staude (?) blühte mitten in der Wiese einer Kollegin. Ich mußte sie mir als Photo mitnehmen: 
***Alles beginnt genau jetzt***
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von UnART am Samstag 7. Juni 2008, 13:25
Dieser Busch ist eine violette Farbenpracht. Kenne leider die Pflanze auch nicht. Bei mir geht es mit "Farbtupfer in der Wildnis" weiter: Tulpen im April zwischen Ribisel- und Himbeerstauden.  Am Boden breiten sich schon die gschmackigen kleinen Wilderdbeeren aus (Walderdbeeren). Unbekanntes Gelb Auch nicht kultivierte Pflanzen blühen im wilden Biotop Geduckt unter Brennnesseln Kleine blaue Blüten wollen im Frühjahr auch nicht vergessen werden. Unvermeidlich! Überall wild wachsende Erdbeeren. Ribisel – für die deutschen Freunde = Johannisbeere
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von OHB am Samstag 7. Juni 2008, 14:16
UnART hat geschrieben:Dieser Busch ist eine violette Farbenpracht. Kenne leider die Pflanze auch nicht. Bei mir geht es mit "Farbtupfer in der Wildnis" weiter: Tulpen im April zwischen Ribisel- und Himbeerstauden.  Am Boden breiten sich schon die gschmackigen kleinen Wilderdbeeren aus (Walderdbeeren). Unbekanntes Gelb Auch nicht kultivierte Pflanzen blühen im wilden Biotop Geduckt unter Brennnesseln Kleine blaue Blüten wollen im Frühjahr auch nicht vergessen werden. Unvermeidlich! Überall wild wachsende Erdbeeren. Ribisel – für die deutschen Freunde = Johannisbeere
da werden sich die igel´s aber mächtig freuen 
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von UnART am Montag 16. Juni 2008, 17:03
Zwei regelmäßige Besucher  © http://www.natur-lexikon.comBei uns kommen oft goldglänzende Rosenkäfer vor. Mich besucht ein grün metalic schimmernder mit hellen Punkten. Bei seinem plumpen Körper verwundern die Flugkünste. Wie ein Bomber kommt er daher und vollführt jähe Richtungsänderungen. Er ernährt sich an Blüten von Staubblättern und Blütenpollen. Zuviele Rosenblüten soll er ja nicht anfressen, doch der gelegentliche Besucher kann bei den vielen Hecken und Kletterrosen wenig anstellen. Seine Larven ernähren sich von absterbenden Pflanzenteilen und kompostieren die Erde. In Blumenkisten sind die Engerlinge allerdings wenig beliebt, da sie bei geringem Nahrungaufkommen schon mal über die Wurzeln gehen. Der Rosenkäfer steht unter Naturschutz. Mir ist es willkommen. Leider hatte ich wieder mal keine Kamera zur Hand, als er sich gerade über die Rosenpollen her machte.  © http://www.insecta.chDas Schwalbenschänzchen schwebt wie ein kleiner Kolibri vor den Blüten, während er mit seinem Rüssel den Nektar saugt. Zu seinem Flugstil zählen auch übergangslose Richtungsänderungen.
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von UnART am Mittwoch 8. Oktober 2008, 20:03
Der Tanz der AdmiraleIm Herbst lasse ich überreife Pflaumen unter dem Baum liegen. Auf der etwa 25 Meter entfernten Terrasse gibt es keine Wespenplage. Diese sind vom überreifen Fallobst angezogen. Aber auch Falter tummeln sich dort. Über zwanzig Admirale tanzen um den Baum, sitzen im Gras, saugen an den Pflaumen, oder rasten zu zehnt und mehr in der Nachmittagssonne auf dem Baumstamm.  Hinter dem Baum ist eine kleine 20 m² Wildnis mit Himbeer- und Ribiselstauden, Wilderdbeeren, stehengelassenen Wildgräser und anderen Pflanzen. Dort fühlen sie sich wohl und verbleiben. In den Tanz der Admirale mischen sich viele Tagpfauenaugen und noch mehr kleinere mittelbraune Schmetterlinge.  Vielleicht gelingt es mir die Kamera in Schuss zu bringen, dann stelle ich euch Fotos herein.
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von UnART am Donnerstag 19. Februar 2009, 20:12
Der Sperber Krähen, Elstern und viele Singvögel tummeln sich in unserer Siedlung. Am Futterplatz versammeln sich verschiedene Meisen und Finken. Pirol, Stelzenvögel, werden gesehen. Specht und Kuckuck verfliegen sich manchmal hierher. Amseln ziehen auch nicht mehr nach Süden. Vor allem die schwarzgefiederten Männchen bleiben da. Mit einem Taubenpärchen und Zufallsbesuchern komplettieren sie die winterliche Vogelschar. Seit Wochen erweitern eine Gruppe Erlenzeisige die Runde. Sie kämpfen mit Wild- und Hausspatzen (Sperlinge) um noch verstreute Körner oder sitzen mit Meisen auf den Überresten der im Netz hängenden Knödel.  Erlenzeisig rechts Heute flog ein Sperber im Schutz der Hecke an und überraschte einen kleinen Vogel im Flug. Es verwundert, dass der über 30 Zentimeter große Vogel in das verwucherte Heckeneck fliegen konnte. Aber er soll zu plötzlichen Richtungsänderungen von 90 Grad fähig sein und ist im Stande sich außer des menschlichen Wahrnehmungsvermögens sogar um 180° zu drehen.  Da saß er nun unter der Fichte, herrisch den kleinen Vogel in seinen Klauen und entfiederte ihn, die Federn rundum verstreuend. Nach kurzer Zeit trug er seinen Fang auf die Fichte um ihn dort in Ruhe zu verspeisen. Es ist sein Recht. Die Natur schuf ihn als Raubvogel. Aber irgendwie tat mir der geschlagene Vogel leid und ich hoffte, es sei nicht Meise, Fink oder Zeisig, sondern nur ein Spatz. Dabei ertappte ich mich bei der eigenen Ungerechtigkeit, Vögel nach Aussehen oder Gesang zu bewerten. Nach dem Mahl genoss der Sperber am Fichtenast die Wintersonne. Es stand zu befürchten, er fühlt sich dort bald heimisch. Um die Vogelvielfalt nicht zu gefährden, musste der stolze Jäger selbst verjagt werden. Dennoch ließ sich den ganzen Nachmittag bis zum Abend kein Vogel sehen, doch das sollte sich die nächsten Tage wieder ändern.  Sperber (Accipiter nisus) - Vordergrund: adultes Weibchen - Dahinter: adultes Männchen - Hinten rechts: Vogel im Jugendkleid
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von UnART am Mittwoch 13. Mai 2009, 13:10
Auch heuer wurden wieder viele Quadrtatmeter mit Magerithen gemäht. Von den stehengelassenen blühten die ersten pünktlich zum Muttertag. 
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von UnART am Montag 3. Oktober 2011, 19:16
Das Haus steht inmitten der Wiese, ist allerdings kein Neubau. Weiter oben schrieb ich schon vom Tanz der Admirale Seit etwa 14 Tagen schwärmen sie wieder am und um den Pflaumenbaum, dessen Früchte ich absichtlich deswegen und gegen die Wespenplage nicht ernte. Für die Schmetterlinge bleiben auch einiger Brennessel stehen, an deren Blättern Admirale ihre Eier ablegen. Die Blätter sind Kinderstube und Nahrung der Raupen.  Brennessel im Frühjahr  Ei des Admirals (© Wiki)
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