Dass Windows Vista eine komplett neue Firewall enthalten soll, ist schon länger bekannt. Als besonderes Schmankerl soll sie ausgehenden Verkehr von Anwendungen blockieren können bei Firewalls von Drittanbietern ist das schon seit einem Jahrzehnt Standard. Der Redmonder Konzern entspricht damit Wünschen von Anwendern, die die Firewall in Windows XP nicht ausreichend fanden.
"...seit einem Jahrzehnt Standard" Geh hör aber auf! MUAHAHAHAHAHA!
Weiter:
ZDnet will erfahren haben, dass Microsoft plant, die Filterung von abgehendem Verkehr standardmäßig abzuschalten. Sicherheitsexperten kommen zu Wort, dass die Redmonder den Anwendern das tiefe Wissen nicht abverlangen wollen, das zur angepassten Konfiguration der Firewall nötig wäre. Alles Blödsinn, meinen Leser beim Internet Storm Center, nur die Vista-Versionen für den Unternehmenseinsatz sollen auf Wunsch der IT-Entscheider dergestalt vorkonfiguriert sein; für Privatanwender wird abgehender Verkehr von der Firewall kontrolliert.
Und jetzt kommts:
Die Diskussion geht jedoch am eigentlichen Thema vorbei: Ist es überhaupt sinnvoll, zu versuchen, Anwendungen am Versenden von Daten zu hindern? In diversen Tests von c't gelang es keiner einzigen Desktop-Firewall, dieses Ziel zu erreichen. Mit einfachsten Methoden lassen sich vertrauliche Daten an den Schutzprogrammen vorbei ins Netz transportieren. Einzig ZoneAlarm ist etwas robuster, jedoch mit etwas mehr Kreativität von Seiten der Schädlingsprogrammierer ebenfalls umgehbar.
Mehr davon: http://www.heise.de/security/news/meldung/72494
Was sind wir schon früher draufkommen?
A FW. ist eigendlich nutzlos.
Dank an "also"




