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von majestix am Freitag 3. Februar 2012, 18:43
Ich will hier nicht über die Tragödie selbst parlieren. Was ich nicht verstehe, ist Folgendes: Das Schiff fuhr über einen Felsen, der den Rumpf backbord achtern aufschlitzt. Demnach müßte das Schiff Schlagseite nach backbord bekommen, weil ja auf dieser Seite Wasser eindringt.  Aber das Schiff kentert nach steuerbord.  Das ist physikalisch nicht zu erklären, schiffbautechnisch vielleicht schon.
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majestix
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von xenia am Freitag 3. Februar 2012, 19:22
absolut laienhafter erklärungsversuch : in höhe des lecks war etwas ballastartiges gelagert (sand? jedenfalls schwerer als wasser), steuer- und backbord im gleichgewicht, um das schiff auch bei rauer see möglichst lang stabil zu halten.. durch das leck "rinnt" nun das "schwere" aus, das leichtere wasser strömt ein, aber der "ballast" steuerbord ist schwerer und lässt das schiff auf die steuerbordseite sinken... 
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von OHB am Freitag 3. Februar 2012, 19:30
angeblich ist das schiff als es den felsen gerammt hatte und im weiteren wasser aufgenommen hat noch eine große scharfe schleife gefahren und dadurch in gegenrichtung gekommen und hat sich in die andere richtung geneigt und ist danach auf grund gesunken das schiff liegt ja in der gegenrichtung aus der es gekommen ist 
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von xenia am Freitag 3. Februar 2012, 19:55
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von OHB am Freitag 3. Februar 2012, 20:01
dürfte so gewesen sein  und wenn es dadurch einen gewissen neigungswinkel bekommt stellt sich das schiff auch nicht mehr von selbst auf
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von UnART am Freitag 3. Februar 2012, 20:18
... verbunden mit dem physikalischem Trägheitsprinzip und dem Auflaufen auf Grund kann das Schiff nach Steuerbord kippen.
( °) ( °) dada.
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von trebbiatore am Freitag 3. Februar 2012, 20:25
majestix hat geschrieben:Ich will hier nicht über die Tragödie selbst parlieren.
Was ich nicht verstehe, ist Folgendes:
Das Schiff fuhr über einen Felsen, der den Rumpf backbord achtern aufschlitzt. Demnach müßte das Schiff Schlagseite nach backbord bekommen, weil ja auf dieser Seite Wasser eindringt.
Aber das Schiff kentert nach steuerbord.
Das ist physikalisch nicht zu erklären, schiffbautechnisch vielleicht schon.
na schau majestix, dort wo das loch ist, ist das wasser wieder rausgeronnen  sers 
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von OHB am Freitag 3. Februar 2012, 22:34
f.art reloaded hat geschrieben:... und die vielen gewichtigen Urlauber, welche auf der Steuerbordseite drängelten, weil Land in Sicht war. Mit nur 8m Tiefgang bei 62m über Wasser ist auch OHB's Gedanke nicht aussen vor. Oder war ESP eingebaut? 
dürfte ja alles ausgefallen sein da ja auch die schotten (wasserdichte zwischenwände und tore) nicht geschlossen haben
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von majestix am Samstag 4. Februar 2012, 03:00
trebbiatore hat geschrieben:majestix hat geschrieben:Ich will hier nicht über die Tragödie selbst parlieren.
Was ich nicht verstehe, ist Folgendes:
Das Schiff fuhr über einen Felsen, der den Rumpf backbord achtern aufschlitzt. Demnach müßte das Schiff Schlagseite nach backbord bekommen, weil ja auf dieser Seite Wasser eindringt.
Aber das Schiff kentert nach steuerbord.
Das ist physikalisch nicht zu erklären, schiffbautechnisch vielleicht schon.
na schau majestix, dort wo das loch ist, ist das wasser wieder rausgeronnen  sers 
Sers Trebbi, wenn das Wasser bei dem gleichen Loch wieder ausgeronnen ist, wo es reingekommen ist, müßte der Kahn ja noch schwimmen, tut er aber nicht. 
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von majestix am Samstag 4. Februar 2012, 03:38
OHB hat geschrieben:angeblich ist das schiff als es den felsen gerammt hatte und im weiteren wasser aufgenommen hat noch eine große scharfe schleife gefahren und dadurch in gegenrichtung gekommen und hat sich in die andere richtung geneigt und ist danach auf grund gesunken das schiff liegt ja in der gegenrichtung aus der es gekommen ist 
Deine Annahme könnte zutreffen: wenn das Schiff backbord Wasser nimmt, und in dieser Situation eine scharfe Kursänderung nach links(backbord) erfolgt, schwappt das eingedrungene Wasser nach steuerbord und bringt das Schiff zum Kentern. Das Schiff muß jedenfalls einen anderen Kurs gefahren sein, als Spiegel.de darstellt. Das Leck befindet sich im hinteren Teil des Schiffes, dort wo der Rumpfquerschnitt schmäler wird. Bei Geradeaus-Fahrt müßte das Leck an der breitesten Stelle des Schiffes sein. Die Kollision mit dem Felsen kann nur durch eine abrupte Kursänderung des Schiffes nach rechts(steuerbord) erfolgt sein, wodurch es zum Crash zwischen Schiffsheck und Felsen kam, sonst gäbe es kein Leck.
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von majestix am Samstag 4. Februar 2012, 03:54
f.art reloaded hat geschrieben:... und die vielen gewichtigen Urlauber, welche auf der Steuerbordseite drängelten, weil Land in Sicht war. Mit nur 8m Tiefgang bei 62m über Wasser ist auch OHB's Gedanke nicht aussen vor. Oder war ESP eingebaut? 
Solche Schiffe haben mehr als ESP eingebaut, werter f.art, jedenfalls waren die mechanischen Querstabilisatoren ausgefahren
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von OHB am Samstag 4. Februar 2012, 11:24
..........................Deutlich sichtbar klafft ein etwa 30 Meter langer Schlitz im Schiffsrumpf, aufgerissen von einem Felsbrocken, dessen Spitze noch immer im Metall steckt. Dass der Brocken sich so tief in den Rumpf gebohrt hat, deutet darauf hin, dass das Schiff sich in einer Drehbewegung befand, als es mit dem Hindernis kollidierte. Statt von dem Felsen wieder abzurutschen, schob es sich immer weiter auf ihn hinauf, bis er abgeschert wurde. Durch die Menge des einströmenden Wassers geriet das Schiff aus dem Gleichgewicht. Es wäre nun anzunehmen gewesen, dass das Schiff zur aufgerissenen Seite gekippt wäre. Doch als der Kapitän das Schiff kehrtmachen ließ, um auf den Hafen zuzusteuern, schwappte es im Rumpf vom Leck weg und zwang das Schiff auf die andere Seite. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 73964.html
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von trebbiatore am Samstag 4. Februar 2012, 12:58
majestix hat geschrieben: Sers Trebbi, wenn das Wasser bei dem gleichen Loch wieder ausgeronnen ist, wo es reingekommen ist, müßte der Kahn ja noch schwimmen, tut er aber nicht.
na da hatte ich doch glatt einen denkfehler *ROTFL* 
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von xenia am Samstag 4. Februar 2012, 14:22
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