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Dritte Word-Lücke innerhalb von zehn Tagen!

Neuer Beitragvon Yep am Dienstag 19. Dezember 2006, 22:12

Stimmt allerdings, sonst würden ja nicht Linux, Open Office, etc. abschmieren...allerdings will ich nur aufzeigen wie M$ mit seinen Kunden umgeht.
Den Bug oder wie auch immer es Du nennen willst, gibts ja net erst seit gestern.
Allein bei zb. Vista waren (od. sind ) über 10.000 Personen über Jahre beschäftigt und das "Produkt" kommt trotz vieler Einwände der Entwickler auf den Markt und des kapier i net...
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Neuer Beitragvon Yep am Dienstag 19. Dezember 2006, 22:22

Ach ja, bevor ma da in Wortklaubereien uns verfangen, ich seh einen Exploit genau so:
Ein Exploit wird oft auch einfach nur zur Demonstration einer Sicherheitslücke geschrieben und veröffentlicht. Dieser Beweis der Machbarkeit wird in der Fachsprache auch Proof of Concept genannt. Dadurch soll erreicht werden, dass Hersteller von Software möglichst schnell auf bekannt gewordene Sicherheitslücken reagieren. Oft bezeichnet man auch nur die theoretische Beschreibung eines Exploits als Exploit.

Und genau auf dieses reagieren die Redmonder mit "Net amoi ignorieren..."
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Neuer Beitragvon Monstranz am Dienstag 19. Dezember 2006, 22:53

Yep hat geschrieben:Ach ja, bevor ma da in Wortklaubereien uns verfangen, ich seh einen Exploit genau so:
Ein Exploit wird oft auch einfach nur zur Demonstration einer Sicherheitslücke geschrieben und veröffentlicht. Dieser Beweis der Machbarkeit wird in der Fachsprache auch Proof of Concept genannt. Dadurch soll erreicht werden, dass Hersteller von Software möglichst schnell auf bekannt gewordene Sicherheitslücken reagieren. Oft bezeichnet man auch nur die theoretische Beschreibung eines Exploits als Exploit.

Und genau auf dieses reagieren die Redmonder mit "Net amoi ignorieren..."


Ich will $MS ganz sicher nicht unterstützen, verstehe sie aber in solchen Fällen.
Man kann nicht ProgrammierFehler, die sich in ProgrammAbstürzen zeigen, sofort als "theoretische Sicherheitslücke" bezeichnen, wo es dafür nicht einmal den Exploit gibt. Natürlich existiert die Tatsache, daß das Programm abstürzt. Freilich gehört der Fehler behoben. Aber diese Verschärfung des Zustandes durch die Aussage "theoretische Sicherheitslücke" läßt $MS kalt, und das zu Recht.

Ein Exploit ist ein Programm, nicht nur theoretisch. Es ist konkreter Code.
Der Exploit, der einen solchen Fehler ausnützt, müsste Folgendes können:
1. Er muß schon vorher vorhanden, also im System sein und ablaufen.
2. Er muß genau dieses AbsturzSzenario beobachten und erkennen.
3. Er muß genau in diesem Moment die Rücksprungadresse auf sich selbst in den Stack von Word schreiben.
4. Er muß den Rücksprung in Word berücksichtigen, was unmöglich ist. Diese Information ist ja bekannterweise falsch, deshalb stürzt alles ab.

Wenn ich ein solches Programm schreibe, dann brauche ich diesen Fehler sowieso nicht mehr, da ich schon im System bin.

Das Ganze ist Gelabbere über eine theoretische Möglichkeit und noch dazu weit hergeholt.
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Neuer Beitragvon majestix am Dienstag 19. Dezember 2006, 23:14

Monstranz hat geschrieben:Das Ganze ist Gelabbere über eine theoretische Möglichkeit und noch dazu weit hergeholt.



Das meinte ich mit meinem vorangegangenen Posting bezüglich des gesunden Mißtrauens.
Auch das oft hierorts zitierte Heise.de -Portal macht sich im Eigeninteresse wichtig. Dort sitzen wahrscheinlich nur Journalisten, aber keine wirklichen Fachleute - so wie bei Kurier Online. Die Auskenner sitzen in der Redaktion des Printmediums, wenn überhaupt.
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Neuer Beitragvon Monstranz am Dienstag 19. Dezember 2006, 23:42

majestix hat geschrieben:
Monstranz hat geschrieben:
Das Ganze ist Gelabbere über eine theoretische Möglichkeit und noch dazu weit hergeholt.



Das meinte ich mit meinem vorangegangenen Posting bezüglich des gesunden Mißtrauens.
Auch das oft hierorts zitierte Heise.de -Portal macht sich im Eigeninteresse wichtig. Dort sitzen wahrscheinlich nur Journalisten, aber keine wirklichen Fachleute - so wie bei Kurier Online. Die Auskenner sitzen in der Redaktion des Printmediums, wenn überhaupt.


Es wäre ja interessant, solche Artikel, die es zu Hauf in Zeitschriften und im Internet gibt, zu untersuchen und darüber den realen Status zu veröffentlichen. Dabei ginge es wohl weniger um die Aufklärung der Technik an sich, sondern mehr um die Erklärung über die angewendeten Geschäftpraktiken solcher Medien und Antiviren Softwarehäuser. Wie diese Zusammenarbeit funktioniert, was alles als gefährlich eingestuft wird und aus welchen Löchern viele Viren kommen.

Aber, das würde kein Kollege einem anderen antun, egal ob Journalist oder Programmierer.
Und so plätschert das vor sich hin, die Blütezeit ist ja ohnehin vorbei und unter Vista wird sich alles ändern.
Dann muß Linux dran glauben.
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Neuer Beitragvon trab am Mittwoch 20. Dezember 2006, 01:17

majestix hat geschrieben:
trab hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:
Ich frage mich aber, wer ein Worddokument öffnet, wenn er den Absender nicht kennt?
Die größte Sicherheitslücke sitzt immer noch vor dem PC.



Mein Sekretariat? Oder denkst du nur über den Hausgebrauch nach?



Natürlich in erster Linie Dein Sekretariat.

Wieviele emails mit Worddokumenten als Attachement bekommst Du durchschnittlich? Eher sehr wenige, würde ich annehmen. Sofern Du Dokumente in Kopie erhältst, sind das in der Regel .pdf oder .jpg Dateien.

Bei unerwarteten emails mit Anhang von Unbekannten überprüfe ich einmal die Absenderdaten. Das könnte ja auch Dein Sekretariat tun. Seriöse Autoren verlangen auch eine Empfangsbestätigung, wodurch der Return-Pfad eindeutig wird, was bei den zur Diskussion stehenden emails nicht der Fall ist.

Bei tausenden mails mit Anhang ist das natürlich eine Zeitfrage, aber das trifft auf Dein Sekretariat wohl kaum zu.

Und im Hausgebrauch? Da sitzen die größten Lücken. Phishing-Attacken auf Bankdaten und Ähnliches treffen in erster Linie Private.


Ich rede nicht von Autoren, sondern von Leserbriefschreibern. Das sind im Jahr über 7000, darunter ist einiges an Word-Docs.
Den letzten Virenbefall hatten wir übrigens vor Jahren. Muss noch auf einer Win95 Maschine gewesen sein.
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Neuer Beitragvon UnRAT am Mittwoch 20. Dezember 2006, 12:21

Monstranz hat geschrieben:
UnRAT hat geschrieben:.....


.............

Meine Art zu schreiben bleibt dabei wie gewohnt extrem präpotent, Wortkombinationen wie 'ich weiß' oder 'eine Tatsache' werden verwendet.

...............



Dann hast Du Dich anschließend doch ein wenig im Ton vergriffen: die Erklärung ist primitiv und anschaulich für Laien, womit Du Deinem vorhandenen Ruf absolut gerecht wirst, scheint mir.

Wenn Du aber schon da bist:

Gehört zwar nicht zum Thema, geht mir aber seit dem Ausspruch im Kopf herum: Du hast 'M.' gegenüber sinngemäß geäußert: "... Da werden fertige Anwendungen geliefert - SuSe, Redhat, etc. - mit Linux im Sinne des Erfinders hat das nichts zu tun..."
Soweit, so gut. Einem unerfahrenen Begeisterten ist aber Gentoo kaum zuzumuten, da fehlt nicht nur Erfahrung, sondern auch der Ansatz, was 'man' tun müßte, um zu lernen, solange man nicht weiß, wofür das System zugerichtet werden soll.
Trotzdem die Frage: wo könnte sich ein lernwilliger Autodidakt informieren, was grundlegende Shell-Befehle sind, was ist die bash, wieso ein hierarchisches Datei-System usw...
Wie gesagt, Gentoo bedingt eine gewisse Erfahrung und Wissen, Suse liefert ein übervolles System...
Wo ist ein Ansatz zu finden - außer als Lehrling an der TU - um das Extrakt, möglichst frei von Färbungen zu finden ... für Unwissende ein Ding der Unmöglichkeit, weil kein blasser Schimmer da ist, wo man beginnen könnte - auch wenn vage Vorstellungen über ein mittelfristiges 'Ziel' vorhanden sind. Ich denke, [die mutige] 'M.' [sich zu getrauen, öffentlich derart dumme, laienhafte Fragen zu stellen] hat ungefähr das mit Ihrem Wunsch, 'in den Kernel schauen' gemeint (?).
Würde ich auch gerne.

Ist 'linux from scratch' die einzige Möglichkeit ... ? Ohne permanente Fragemöglichkeit ein schwieriges Unterfangen, Deine Erklärungen in dieser Richtung aus 'früheren Zeiten' waren für mich (und vermutlich auch andere Interessierte) - zu früh.

@M. :

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_From_Scratch
http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/index.shtml
http://www.linuxfromscratch.org/livecd/

Wollma DAS versuchen ? ;-)
UnRAT
 

Neuer Beitragvon Monstranz am Donnerstag 21. Dezember 2006, 19:36

UnRAT hat geschrieben:Gehört zwar nicht zum Thema, geht mir aber seit dem Ausspruch im Kopf herum: Du hast 'M.' gegenüber sinngemäß geäußert: "... Da werden fertige Anwendungen geliefert - SuSe, Redhat, etc. - mit Linux im Sinne des Erfinders hat das nichts zu tun..."


Ich habe geschrieben, daß z.B. SuSe, Redhat, usw. ein für möglichst jedermann brauchbares System liefern.
Dort wird nicht programmiert, weder Applikationen noch das Linux. Die suchen sich nur aus allen verfügbaren Programmen - die ihrer Meinung nach - besten aus und bauen daraus ihr System. D.h., nur der Mörtel zwischen diesen gesammelten Anwendungen, der alles zusammenhält, das ist SuSe, Redhat oder sonst ein Distributor. Natürlich ist das komfortabel, CD hinein, plop plop, fertig. Die kümmern sich um alles.

UnRAT hat geschrieben:Soweit, so gut. Einem unerfahrenen Begeisterten ist aber Gentoo kaum zuzumuten, da fehlt nicht nur Erfahrung, sondern auch der Ansatz, was 'man' tun müßte, um zu lernen, solange man nicht weiß, wofür das System zugerichtet werden soll.


Das Problem bei Gentoo kann Folgendes sein: wie und wo fange ich an.
Aber, wenn du weißt was du willst, dann ist das kein Problem mehr.
Schau dir das Internet an, es wird fast ausschließlich von Linux getragen. Von Information, Musik, Sicherheit, Mail und vielen anderen Diensten, alles wird von Linux angeboten. Die 'Schwäche' von Linux ist noch immer der Client. Wer eine gute Umgebung für zu Hause zum Arbeiten braucht, der sollte Microsoft verwenden.

UnRAT hat geschrieben:Trotzdem die Frage: wo könnte sich ein lernwilliger Autodidakt informieren, was grundlegende Shell-Befehle sind, was ist die bash, wieso ein hierarchisches Datei-System usw...
Wie gesagt, Gentoo bedingt eine gewisse Erfahrung und Wissen, Suse liefert ein übervolles System...


Die Bash und Shell, das ist mittlerweile das gleiche. Das Dateisystem ist jetzt noch kein Thema.
http://www.linux-praxis.de/linux1/befehle.html
Das ist genug für den Anfang.

UnRAT hat geschrieben:Wo ist ein Ansatz zu finden - außer als Lehrling an der TU - um das Extrakt, möglichst frei von Färbungen zu finden ... für Unwissende ein Ding der Unmöglichkeit, weil kein blasser Schimmer da ist, wo man beginnen könnte - auch wenn vage Vorstellungen über ein mittelfristiges 'Ziel' vorhanden sind. Ich denke, [die mutige] 'M.' [sich zu getrauen, öffentlich derart dumme, laienhafte Fragen zu stellen] hat ungefähr das mit Ihrem Wunsch, 'in den Kernel schauen' gemeint (?).
Würde ich auch gerne.


Es gibt keine dummen Fragen !
An einer z.B. TU wird von oben nach unten gearbeitet, nach Lehrplan. Also vom existierenden System hinunter bis auf die Bitebene. Das läßt sich hier nicht umsetzen, ein dafür geeignetes System habt ihr nicht. Deshalb kann nur begonnen werden, wenn die Frage beantwortet ist:
Was wollt ihr, was soll am Ende gekonnt, bekannt oder getan werden.

UnRAT hat geschrieben:Ist 'linux from scratch' die einzige Möglichkeit ... ? Ohne permanente Fragemöglichkeit ein schwieriges Unterfangen, Deine Erklärungen in dieser Richtung aus 'früheren Zeiten' waren für mich (und vermutlich auch andere Interessierte) - zu früh.

Nein, das ist nichts für euch. Da wäre der Spaßfaktor schnell aufgebraucht.
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Neuer Beitragvon UnRAT am Sonntag 24. Dezember 2006, 15:20

Monstranz hat geschrieben:
UnRAT hat geschrieben:Gehört zwar nicht zum Thema, geht mir aber seit dem Ausspruch im Kopf herum: Du hast 'M.' gegenüber sinngemäß geäußert: "... Da werden fertige Anwendungen geliefert - SuSe, Redhat, etc. - mit Linux im Sinne des Erfinders hat das nichts zu tun..."


Ich habe geschrieben, daß z.B. SuSe, Redhat, usw. ein für möglichst jedermann brauchbares System liefern.
Dort wird nicht programmiert, weder Applikationen noch das Linux. Die suchen sich nur aus allen verfügbaren Programmen - die ihrer Meinung nach - besten aus und bauen daraus ihr System. D.h., nur der Mörtel zwischen diesen gesammelten Anwendungen, der alles zusammenhält, das ist SuSe, Redhat oder sonst ein Distributor. Natürlich ist das komfortabel, CD hinein, plop plop, fertig. Die kümmern sich um alles.

UnRAT hat geschrieben:Soweit, so gut. Einem unerfahrenen Begeisterten ist aber Gentoo kaum zuzumuten, da fehlt nicht nur Erfahrung, sondern auch der Ansatz, was 'man' tun müßte, um zu lernen, solange man nicht weiß, wofür das System zugerichtet werden soll.


Das Problem bei Gentoo kann Folgendes sein: wie und wo fange ich an.
Aber, wenn du weißt was du willst, dann ist das kein Problem mehr.
Schau dir das Internet an, es wird fast ausschließlich von Linux getragen. Von Information, Musik, Sicherheit, Mail und vielen anderen Diensten, alles wird von Linux angeboten. Die 'Schwäche' von Linux ist noch immer der Client. Wer eine gute Umgebung für zu Hause zum Arbeiten braucht, der sollte Microsoft verwenden.

UnRAT hat geschrieben:Trotzdem die Frage: wo könnte sich ein lernwilliger Autodidakt informieren, was grundlegende Shell-Befehle sind, was ist die bash, wieso ein hierarchisches Datei-System usw...
Wie gesagt, Gentoo bedingt eine gewisse Erfahrung und Wissen, Suse liefert ein übervolles System...


Die Bash und Shell, das ist mittlerweile das gleiche. Das Dateisystem ist jetzt noch kein Thema.
http://www.linux-praxis.de/linux1/befehle.html
Das ist genug für den Anfang.

UnRAT hat geschrieben:Wo ist ein Ansatz zu finden - außer als Lehrling an der TU - um das Extrakt, möglichst frei von Färbungen zu finden ... für Unwissende ein Ding der Unmöglichkeit, weil kein blasser Schimmer da ist, wo man beginnen könnte - auch wenn vage Vorstellungen über ein mittelfristiges 'Ziel' vorhanden sind. Ich denke, [die mutige] 'M.' [sich zu getrauen, öffentlich derart dumme, laienhafte Fragen zu stellen] hat ungefähr das mit Ihrem Wunsch, 'in den Kernel schauen' gemeint (?).
Würde ich auch gerne.


Es gibt keine dummen Fragen !
An einer z.B. TU wird von oben nach unten gearbeitet, nach Lehrplan. Also vom existierenden System hinunter bis auf die Bitebene. Das läßt sich hier nicht umsetzen, ein dafür geeignetes System habt ihr nicht. Deshalb kann nur begonnen werden, wenn die Frage beantwortet ist:
Was wollt ihr, was soll am Ende gekonnt, bekannt oder getan werden.

UnRAT hat geschrieben:Ist 'linux from scratch' die einzige Möglichkeit ... ? Ohne permanente Fragemöglichkeit ein schwieriges Unterfangen, Deine Erklärungen in dieser Richtung aus 'früheren Zeiten' waren für mich (und vermutlich auch andere Interessierte) - zu früh.

Nein, das ist nichts für euch. Da wäre der Spaßfaktor schnell aufgebraucht.



<<<Es gibt keine dummen Fragen !>>>

Natürlich nicht (sondern nur verschreckte Menschen, die sich nicht getrauen, ihr UnWissen bekannt zu machen), genau dies wollte ich unterstreichen und gehe davon aus, daß 'M.' (wenigstens;-) das auch so verstanden hat - ich hoffe, sie äußert sich ebenfalls zu Deinem Link und den Erklärungen ... Danke dafür ... ... ...
UnRAT
 

Neuer Beitragvon UnRAT am Dienstag 2. Januar 2007, 14:36

Monstranz hat geschrieben:
UnRAT hat geschrieben:Gehört zwar nicht zum Thema, geht mir aber seit dem Ausspruch im Kopf herum: Du hast 'M.' gegenüber sinngemäß geäußert: "... Da werden fertige Anwendungen geliefert - SuSe, Redhat, etc. - mit Linux im Sinne des Erfinders hat das nichts zu tun..."


Ich habe geschrieben, daß z.B. SuSe, Redhat, usw. ein für möglichst jedermann brauchbares System liefern.
Dort wird nicht programmiert, weder Applikationen noch das Linux. Die suchen sich nur aus allen verfügbaren Programmen - die ihrer Meinung nach - besten aus und bauen daraus ihr System. D.h., nur der Mörtel zwischen diesen gesammelten Anwendungen, der alles zusammenhält, das ist SuSe, Redhat oder sonst ein Distributor. Natürlich ist das komfortabel, CD hinein, plop plop, fertig. Die kümmern sich um alles.

UnRAT hat geschrieben:Soweit, so gut. Einem unerfahrenen Begeisterten ist aber Gentoo kaum zuzumuten, da fehlt nicht nur Erfahrung, sondern auch der Ansatz, was 'man' tun müßte, um zu lernen, solange man nicht weiß, wofür das System zugerichtet werden soll.


Das Problem bei Gentoo kann Folgendes sein: wie und wo fange ich an.
Aber, wenn du weißt was du willst, dann ist das kein Problem mehr.
Schau dir das Internet an, es wird fast ausschließlich von Linux getragen. Von Information, Musik, Sicherheit, Mail und vielen anderen Diensten, alles wird von Linux angeboten. Die 'Schwäche' von Linux ist noch immer der Client. Wer eine gute Umgebung für zu Hause zum Arbeiten braucht, der sollte Microsoft verwenden.

UnRAT hat geschrieben:Trotzdem die Frage: wo könnte sich ein lernwilliger Autodidakt informieren, was grundlegende Shell-Befehle sind, was ist die bash, wieso ein hierarchisches Datei-System usw...
Wie gesagt, Gentoo bedingt eine gewisse Erfahrung und Wissen, Suse liefert ein übervolles System...


Die Bash und Shell, das ist mittlerweile das gleiche. Das Dateisystem ist jetzt noch kein Thema.
http://www.linux-praxis.de/linux1/befehle.html
Das ist genug für den Anfang.

UnRAT hat geschrieben:Wo ist ein Ansatz zu finden - außer als Lehrling an der TU - um das Extrakt, möglichst frei von Färbungen zu finden ... für Unwissende ein Ding der Unmöglichkeit, weil kein blasser Schimmer da ist, wo man beginnen könnte - auch wenn vage Vorstellungen über ein mittelfristiges 'Ziel' vorhanden sind. Ich denke, [die mutige] 'M.' [sich zu getrauen, öffentlich derart dumme, laienhafte Fragen zu stellen] hat ungefähr das mit Ihrem Wunsch, 'in den Kernel schauen' gemeint (?).
Würde ich auch gerne.


Es gibt keine dummen Fragen !
An einer z.B. TU wird von oben nach unten gearbeitet, nach Lehrplan. Also vom existierenden System hinunter bis auf die Bitebene. Das läßt sich hier nicht umsetzen, ein dafür geeignetes System habt ihr nicht. Deshalb kann nur begonnen werden, wenn die Frage beantwortet ist:
Was wollt ihr, was soll am Ende gekonnt, bekannt oder getan werden.

UnRAT hat geschrieben:Ist 'linux from scratch' die einzige Möglichkeit ... ? Ohne permanente Fragemöglichkeit ein schwieriges Unterfangen, Deine Erklärungen in dieser Richtung aus 'früheren Zeiten' waren für mich (und vermutlich auch andere Interessierte) - zu früh.

Nein, das ist nichts für euch. Da wäre der Spaßfaktor schnell aufgebraucht.



<<<Was wollt ihr, was soll am Ende gekonnt, bekannt oder getan werden.>>>

Für mich kann ich das nächste Ziel klar definieren:

Ein sinnvolles System (möglichst) eigenständig schaffen zu können, wo ein LinuxServer mit WindowsClients kommunizieren kann, Mail-, Backup- und eventuell WebServer inklusive.
Fernwartung.
Ein System, wie es für kleinere professionelle Systeme mit 2 bis etwa 10 Clients anzuraten ist.
Ist Samba als Bindeglied zu 'fertig', um bedenkenlos als Werkzeug eingesetzt zu werden, ohne Abstriche auf individuelle Ansprüche ?
Ist Apache sinnvoll/notwendig, oder geht das auch einfacher, bzw. ist der Einsatz der vorgenannten Fertigteilhäuser die beste/einfachste/eine sichere Möglichkeit ?

<<<Schau dir das Internet an, es wird fast ausschließlich von Linux getragen.>>>

Ja, und das macht mir auch gerade deshalb etwas Angst. Der Hunger von M$ ist verständlicherweise riesengroß. Wenn ich die Zeichen der Zeit richtig deute, ist der angebissene Apfel bereits verschluckt worden und wird nun mit einem Marktanteil von etwa 4% zum BetaTesten (DRM-Chip) benutzt, um Palladium serienreif zu machen und die Akzeptanz dafür zu erhöhen. Mag sein, daß ich zu wenig Insider bin, um Meinung und Gegenthese richtig einordnen zu können; für mich denkbar ist dieses Szenario so oder ähnlich, weil machtpolitische Erwägungen die Richtigkeit plausibel erscheinen lassen - bei all meiner mittlerweile (auch durch Deine Hinweise) gewachsenen Skepsis gegenüber Pressemeldungen.
Linux als Konkurrenten - der eine Hintertür für nonkonformistische Systemverweigerer darstellen würde - auszuschalten, muß deshalb das nächste logische Ziel sein. Das wird vermutlich auch gelingen, außer, die Verbreitung/der Entwicklungsstand wäre groß/fortgeschritten genug, um als echte Alternative für professionelle Zwecke in Firmenumgebungen dienen zu können ... :-|
Meinen kleinen, mir möglichen individuellen Beitrag dazu würde ich gerne leisten.
UnRAT
 

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