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von OHB am Samstag 22. August 2009, 13:20
Ulrichsberg: Darabos erwägt Nein fürs Heer
Die Teilnahme des Bundesheers am Ulrichsberg-Treffen ist üblich, aber umstritten. Der Minister überlegt, die Unterstützung zu stoppen.
Das diesjährige Ulrichsbergtreffen findet am 20. September statt
Die immer wieder umstrittene Beteiligung des Bundesheeres am Ulrichsberg-Treffen könnte heuer abgesagt werden. Verteidigungsminister Norbert Darabos sagte dem profil laut Vorabmeldung, die Teilnahme sei heuer "in Schwebe", die Vorbereitungen dafür seien "gestoppt". Grund seien die Medienberichte, wonach der Geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft, Wolf Dieter Ressenig, NS-Devotionalien im Internet angeboten haben soll.
Daher werde nun "neu geprüft", so Darabos. Das diesjährige Ulrichsbergtreffen findet am 20. September statt. Das Bundesheer stellte bisher logistische Unterstützung, etwa in Form eines Shuttle-Services, zur Verfügung und war mit Militärmusik und Ehrenposten bei der kontroversiellen Gedenkfeier für die Opfer der Weltkriege vertreten................http://www.kurier.at/nachrichten/1932542.phphoffentlich verwechseln ned einige den berg ulrichsberg  © klagenfurt.at mit der ortschaft ulrichsberg weu daunn fohrns in die falsche richtung  © tiscover.com 
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von kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 17:30
Wir machten mal einen Schulausflug auf den Ulrichsberg-war sehr schön.
Was die Teilname des Bundesheeres betrifft, so gibt es bei uns auf dem St.Barbarafriedhof am Allerseelentag eine Feldmesse auf dem Heldenfriedhof. Dort nimmt auch das Bundesheer teil. Wird Darabos auch in Bälde verbieten, dass das Bundesheer sich bei keinem Kriegerdenkmal und auf keinem Heldenfriedhof mehr blicken lassen darf. Sollen Kriegerdenkmäler niedergerissen und Kriegerfriedhöfe eingeebnet werden? Sollte dieses geschehen, dann würde ich mich meiner Heimat schämen. Ich glaube, wir sind nicht weit weg davon.
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von trebbiatore am Samstag 22. August 2009, 17:38
kaleidoskop hat geschrieben:Wir machten mal einen Schulausflug auf den Ulrichsberg-war sehr schön.
Was die Teilname des Bundesheeres betrifft, so gibt es bei uns auf dem St.Barbarafriedhof am Allerseelentag eine Feldmesse auf dem Heldenfriedhof. Dort nimmt auch das Bundesheer teil. Wird Darabos auch in Bälde verbieten, dass das Bundesheer sich bei keinem Kriegerdenkmal und auf keinem Heldenfriedhof mehr blicken lassen darf. Sollen Kriegerdenkmäler niedergerissen und Kriegerfriedhöfe eingeebnet werden? Sollte dieses geschehen, dann würde ich mich meiner Heimat schämen. Ich glaube, wir sind nicht weit weg davon.
und bitte WAS hat das österreichische bundesheer mit kriegerdenkmählern zu tun? wenn ein bundesheerbeamter in seiner freizeit dort einen besuch abhalten will, nichts dagegen. aber auf kosten der steuerzahler? dafür wollts gerne geld ausgeben, für soziale einrichtungen schon a bisserl weniger, net woahr? *pfffft* - NA, mir geht net die luft aus 
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von kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 17:45
Sag ich doch, wir sind nicht weit weg davon.
Für soziale Einrichtungen wird heutzutage soviel Geld ausgegeben, wie nie zuvor. Aber das schnallen manche nicht, weil es für sie selbstverständlich ist.
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von xenia am Samstag 22. August 2009, 18:03
trebbiatore hat geschrieben:und bitte WAS hat das österreichische bundesheer mit kriegerdenkmählern zu tun? wenn ein bundesheerbeamter in seiner freizeit dort einen besuch abhalten will, nichts dagegen. aber auf kosten der steuerzahler? dafür wollts gerne geld ausgeben, für soziale einrichtungen schon a bisserl weniger, net woahr? *pfffft* - NA, mir geht net die luft aus 
weiterlesen bringt etwas licht ins dunkel : Das Magazin zitiert aus einem internen Schreiben des Verteidigungsministeriums, wonach die Unterstützung des Bundesheeres am Ulrichsbergtreffen "grundsätzlich zu befürworten" sei, da bei der Feier "primär der Europagedanke transportiert" werde. Durch den aktuellen Vorfall bestehe aber die Gefahr, dass das Bundesheer "ins rechte Ecke" gedrängt werde.
Im Juli war bekanntgeworden, dass Ressenig auf einer Online-Börse Wehrmachtsgegenstände feilgeboten hatte, darunter ein Mutterkreuz und weitere NS-Orden. Er hatte dazu angegeben, die Artikel für seinen Sohn angeboten zu haben. Dieser wiederum habe sie von einem Verwandten erhalten und wissen wollen, "was das wert ist", so Ressenig.
aus : http://www.kurier.at/nachrichten/1932542.phpist doch ein netter vater, der dem sohn hilft, einen aktuellen preis für mutterkreuz & co herauszufinden, statt ihm einen mistkübel zu reichen und schleunigst anscheinend notwendige aufklärung zu verpassen...
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von trebbiatore am Samstag 22. August 2009, 18:23
xenia hat geschrieben:aus : http://www.kurier.at/nachrichten/1932542.phpist doch ein netter vater, der dem sohn hilft, einen aktuellen preis für mutterkreuz & co herauszufinden, statt ihm einen mistkübel zu reichen und schleunigst anscheinend notwendige aufklärung zu verpassen...
" Er hatte dazu angegeben, die Artikel für seinen Sohn angeboten zu haben. Dieser wiederum habe sie von einem Verwandten erhalten und wissen wollen, "was das wert ist", so Ressenig." das erinnert mich an "die freundin meiner frau hat a tante deren vater hat einen freund der hat xagt..." das rechts-rechte gsindl kommt immer mit dritten, vierten oder gar fünften personen daher. immer müssens viel sein, damit man ja net nachfragen kann... und mir überhaupt suspekt wenn sich eine frau die nichts mehr mit dem zweiten weltkrieg zu tun gehabt hat sich um die in vergessenheit geratenen kriegsdenkmäler sorgen macht. gleichzeitig herrscht in österreich armut wie nie zuvor. die immer weiter klaffende schere zwischen reichen und armen interessiert da schon weit weniger.
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von xenia am Samstag 22. August 2009, 18:54
dafür gibt es : Herzlich willkommen auf der Homepage des
Österreichischen Schwarzen Kreuzes Kriegsgräberfürsorge. http://www.osk.at/
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von kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 19:21
Da bin ich doch fest davon überzeugt, dass das Schwarze Kreuz von den Linken auch als rechts eingestuft wird.
Ich bin eben nicht aus Wien, sondern von dort, wo Kriegsgräber noch gepflegt werden und es noch Traditionen gibt. Aber, wenn man deswegen derart angegriffen wird, weiß man woher der Wind weht. Die Schere zwischen Arm und Reich war wohl in früheren Jahrhunderten größer als heute. In Österreich braucht niemand mehr zu verhungern. Das Notwendige bekommt jeder-Luxus ist eine andere Geschichte. Aber der Moscheenbau ist sowie im Vormarsch, da braucht man sich um Kriegsgräber dann keine Sorgen mehr zu machen.
Außerdem , was geht es uns an, was die Kärntner mit ihrem Ulrichsberg machen.? Einen feuchten Staub, sage ich mal. Noch sind wir eine Demokratie.
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von kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 19:26
Im Juli war bekanntgeworden, dass Ressenig auf einer Online-Börse Wehrmachtsgegenstände feilgeboten hatte, darunter ein Mutterkreuz und weitere NS-Orden. Er hatte dazu angegeben, die Artikel für seinen Sohn angeboten zu haben. Dieser wiederum habe sie von einem Verwandten erhalten und wissen wollen, "was das wert ist", so Ressenig.
Wenn jemand solche Sachen geerbt hat, warum soll er sie nicht verkaufen dürfen , wenn er selber nicht sammelt. Mit Hakenkreuz dürfen sie sowieso nicht angeboten werden.
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von contraindicatio am Samstag 22. August 2009, 22:24
kaleidoskop hat geschrieben:Da bin ich doch fest davon überzeugt, dass das Schwarze Kreuz von den Linken auch als rechts eingestuft wird.
Ich bin eben nicht aus Wien, sondern von dort, wo Kriegsgräber noch gepflegt werden und es noch Traditionen gibt. Aber, wenn man deswegen derart angegriffen wird, weiß man woher der Wind weht. Die Schere zwischen Arm und Reich war wohl in früheren Jahrhunderten größer als heute. In Österreich braucht niemand mehr zu verhungern. Das Notwendige bekommt jeder-Luxus ist eine andere Geschichte. Aber der Moscheenbau ist sowie im Vormarsch, da braucht man sich um Kriegsgräber dann keine Sorgen mehr zu machen.
Außerdem , was geht es uns an, was die Kärntner mit ihrem Ulrichsberg machen.? Einen feuchten Staub, sage ich mal. Noch sind wir eine Demokratie.  Köstlich.
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von kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 23:13
Köstlich. Danke, ich bin aber kein Negerkuss!
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von OHB am Sonntag 23. August 2009, 15:01
kaleidoskop hat geschrieben:Köstlich. Danke, ich bin aber kein Negerkuss! bei uns in wean sogens SCHWEDENBOMBE dazu hinter dem Namen „Schwedenbombe“ steckt eine kleine Geschichte. Der Erfinder dieser süßen Köstlichkeit, Herr Walter Niemetz, arbeitete als junger Mann längere Zeit in Frankreich. Dort fand er viele Freunde aus verschiedenen Ländern, ein ganz besonders guter Freund war Schwede. Als Herr Niemetz in Wien zurück war, kam ihn dieser Freund eines Tages besuchen. Die beiden Herren plauderten nächtelang über alle möglichen Dinge. Dabei kamen sie auf die Idee, eine lockere, leichte Süßigkeit aus Eischnee und Schokolade zu kreieren. Der schwedische Freund reiste wieder ab und Herr Niemetz machte sich an die Arbeit. Er verwirklichte die Idee, die er mit seinem Freund hatte und nannte das Ergebnis im Andenken an seinen Freund „Schwedenbombe“. 
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von contraindicatio am Sonntag 23. August 2009, 18:11
kaleidoskop hat geschrieben:Köstlich. Danke, ich bin aber kein Negerkuss!
Dieser Humor, großartig. 
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von trebbiatore am Sonntag 23. August 2009, 19:29
contraindicatio hat geschrieben:kaleidoskop hat geschrieben:Köstlich. Danke, ich bin aber kein Negerkuss!
Dieser Humor, großartig. 
naja, in der kråchledernen fällt dir nix ånders ein 
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von trebbiatore am Montag 24. August 2009, 14:58
kaleidoskop hat geschrieben: Außerdem , was geht es uns an, was die Kärntner mit ihrem Ulrichsberg machen.? Einen feuchten Staub, sage ich mal. Noch sind wir eine Demokratie.
richtig und deshalb hat euer landeshauptmann dörfler sein kommen abgesagt weil das treffen aus seiner sicht zuweit rechts steht. ...und weiters meinte er...das bundesheer müsse ihr kommen selbst entscheiden. wie sagtest du so schön, wir leben in einer demokratie!
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