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Harte Zeiten für KASPERLHarte Zeiten für KASPERLSehr, sehr schade -
das Uraniapuppentheater, früher bis auf den letzten Platz gefüllt wird, so die Gemeinde nicht einschreitet und finanzielle Unterstützung gewährt, die Pforten für immer schließen müssen und beliebte Kinderfiguren eingemottet werden. Der Eintrittspreis in Höhe von 6 Euro ist ja kein Vermögen, ist leistbar wenn man bedenkt, wie viel Geld heute manche wirklich unnütz ausgeben. Ich als Erwachsener sah mir gerne diese Vorführungen im Fernsehen an. Die leuchtenden Kinderaugen, die Spannung, die in ihren Gesichtern zu lesen war wie sie mit Kasperl und Petzi mitlebten, wie sie sie lauthals unterstützten herrlich, einmalig! Unbezahlbar! Ich wünsche mir sehr, dass hier die Gemeindeväter weiterhelfen, damit wir NICHT Kasperl adieu sagen müssen. Weck nicht die Löwin in mir!
So schaut es in der gefeierten Marktwirtschaft aus: Wenn Altbekanntes in den Bach gewirtschaftet wird, entsteht plötzlich sozialistisches Gedankengut und der Staat wird gerufen.
Wenn die Kiddies lieber vor einem Computer sitzen und sich ihr Hirn per Handy verstrahlen, hat die alte Handpuppe eben ausg'schissen. Zuletzt geändert von f.ein am Samstag 28. Oktober 2006, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Petition:
Kasperl, Petzi, Großmutter und Krokodil und....... zum Donauinselfest ![]() Copyrighthinweis: © knieriem - Wien, 1833 - in alle Ewigkeit. Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Änderung, Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet. Gerichtsstand: Wien
Sie werden niemals "out" sein. Die Handpuppen. Sie werden niemals sterben, die Geschichten, die sie erzählen. Fernab von Kommerz und Politik lebt in den Familien immer noch die Tradition.
Rede man weder die Familien schlecht noch ihre Möglichkeiten. Es scheint "in" zu sein, zur Zeit nur das Negative zu sehen. Überall Verfall. Was allerdings nicht neu ist. Das ist so alt wie die Menschheit. Wenn ein Puppentheater wirklich sterben sollte, ist das schade. Aber anderes wird wachsen. Und sowohl die nachwachsenden Kinder als auch deren Eltern haben mehr Möglichkeiten als Handys,PCs oder verblödende Zeitschriften/Fernsehserien. Und sie nutzen auch anderes. Nur leider scheint es im "Trend" zu liegen, nur das Negative zu filtern und zu potenzieren. Ich vertraue auf die nachwachsende Generation. Sie muss, wie ich es in dem Alter tun musste, sich Häme und Kritik aussetzen. Und sie wird es dennoch (oder trotzdem?) schaffen.
* Ein Drama - leider nicht aufzuhalten. Diese kleinen Kinder sitzen eher vor der Flimmerkiste und nicht vor dem PC - und auch das nur, weil viele Eltern zu faul und bequem sind, ihren Hintern aus der Wohnung zu bewegen. Sowie die Erwachsenen auf ihre Theaterbesuche nicht verzichten, sollten es die Kleinen auch nicht müssen. Weck nicht die Löwin in mir!
* Deinen Optimismus möchte ich haben - sind insbesondere Puppen aber auch Spiele im Aussterben und werden durch die Technik ersetzt. Die paar Familien, die Traditionen weitergeben sind auch im Aussterben - in ländlichen Gebieten eventuell noch zu finden. Weck nicht die Löwin in mir!
Re: Harte Zeiten für KASPERL
um nicht zu vergessen was sie an miete pro monat zahlen müßen über 6,000.- euro für ein paar spieltage ![]()
* Gab's schon! http://2002.donauinselfest.at/downloads/Programm4.pdf http://2006.donauinselfest.at/?lang=de& ... news&id=71 Zuletzt geändert von maria am Samstag 28. Oktober 2006, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
Weck nicht die Löwin in mir!
Den Optimismus teile ich gern mit Dir. Und mit jedem, der glaubt, nur negativ sehen zu können.
Mit 4 eigenen Kindern, deren Freunden, die hier aus/eingehen, mit Freundinnen, die schon Grossmütter sind, stehe ich mitten im realen jungen Leben. Und dieses Leben ist anders, ganz anders, als hier online gern verbreitet. Aber das zu sehen, muss man bereit und offen dafür sein. Ist man das, dann passiert genau das, was das Rad des Lebens weiterdreht. Jung lernt von Alt, Alt lernt von Jung. Wie es sich gehört. Und das nicht nur am Land. Auch in der Stadt. In der Großstadt. Überall.
Jetzt erst recht Wenn die Leut ned zum Kasperl kommen, dann muss der Kasperl zu d'Leut gehn....... ![]() Copyrighthinweis: © knieriem - Wien, 1833 - in alle Ewigkeit. Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Änderung, Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet. Gerichtsstand: Wien
* In Wien merkt man nur wenig davon. Sonst müsst ma's nicht bereden. Sind bereits zwei Generationen - wo nur wenig getan wurde. Wenn die Großeltern keinen Beitrag leisten - wer dann? Viele Traditionen, die früher im Kindergarten gepflegt wurden, sind aufgrund der verschiedenen fremden Kulturen, die nicht mitmachen wollen, in Wien! inzwischen verboten. Wo nichts ist, kann nichts weitergegeben werden. Weck nicht die Löwin in mir!
der kasperl und der petzi sowie das krokodil - kommen ja auch immer in die wiener städtische kindergärten pro kind 3.- euro und die eltern brauchen mit die gschroppen ned in die urania fohrn und dort 6.- euro ausgeben - so schauts aus.
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* Ich weiß nichts davon - in welchem Kindergarten? - aber nichts desto trotz - sind die Puppenspiele in der Urania eine Institution, die man am Leben erhalten sollte. Zuletzt geändert von maria am Samstag 28. Oktober 2006, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
Weck nicht die Löwin in mir!
ich schon da meine werte gattin städtische kindergärtnerin ist sponsoren gibts leider nur dort wo werbemässig wieder was reinkommt Zuletzt geändert von OHB am Samstag 28. Oktober 2006, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
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* Ich hab auch Freundinnen, die dort arbeiten. Daher hätte es mich interessiert - in welchem. Nichts für ungut - aber Deine Infos hinsichtlich Pensionistenheime waren ja auch nicht gerade einwandfrei Weck nicht die Löwin in mir!
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