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Der Kärntner „Gordische Knoten“

Aktuelles brisant verpackt.

Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon contraindicatio am Donnerstag 20. August 2009, 18:56

UnART hat geschrieben:
contraindicatio hat geschrieben:.... Die Kärntner san ned gegen Fremdbestimmung, de san wirklich afoch nur deppert. :?

Kärntner wundern sich wie Ernst Außenstehender ihre Ortstaferln nimmt.
Wir sehen es weit entspannter. :)



Das merkt man.

:lol:
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Freitag 21. August 2009, 12:52

contraindicatio hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:Kärntner wundern sich wie Ernst Außenstehender ihre Ortstaferln nimmt.
Wir sehen es weit entspannter. :)
Das merkt man.
:lol:

Um den Knoten und das Theater darum zu begreifen, sind mal die verknüpften Seile einzeln zu sehen, sonst wird der Knoten ein Fallstrick. Ein Alexander würde darüber fallen.
In diesem Verfahren sind z. B. Kärntner und Politik getrennt zu betrachten (ebenso die anderen angeführten Gruppen) und von einander zu lösen.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Freitag 21. August 2009, 14:08

knieriem hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:So ist Satire eben. Wie stellst du sie dir vor - mit Aussparung und Verschonung - mit Tabus?

Hintergründig intelligent.

Aha!
Ist nun „Blöd/Silly/Stupido/Bete“ im Bezug auf Kärnten bzw. Kärntnern intelligent oder nur genehm. Hintergründig erscheint es nicht.
Die Forderung nach einem zweisprachigen Namen ist weit weniger frontal, dafür aber hintergründig. Ob so was zu schreiben intelligent ist, darf nicht Frage einer Satire sein.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Samstag 22. August 2009, 01:01

UnART hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:... Ich kann mich bei aller freundschaftlicher Gesinnung nur der Einschätzung des Dr. Bruno Kreisky anschließen, Kärnten könne er sich nicht leisten.
In Riva del Garda kostet eine Tasse Kaffe € 2,50, in Pörtschach und Krumpendorf ab € 5.-

Es wäre auch für Dich möglicherweise empfehlenswert, Deine eigene Nationaltümelei und die Thumbheit eines Herrn LH. D. zu hinterfragen.

Du kannst mich auch belehren, warum die Frage der Gestaltung der Ortstafeln in Kärnten so wichtig für das kärtner Selbstverständnis ist
Und warum die Hypo-Adria, Jörg Haiders finanzielle Spielwiese, plötzlich veräußert werden mußte?


Absatz 1: Mag der halbe Preis des Kaffees in Riva del Garda vielleicht mit den Lohnnebenkosten und sonstigen Kosten hierzulande zu tun haben? Wenn wir Sozialleistungen, Steuern, sonstige Abgaben und Kosten herunterfahren, könnte praktisch auch in Kärntner Fremdenverkehrsgebieten der Kaffee um € 2,50 angeboten werden. „Egalité“ europaweit ist doch eine EU-Prämisse. Was ein österreichischer Arzt dann verdient, ist kaum abzuschätzen.

Absatz 2: „Nationaltümelei“ - Meine Nation ist Österreich, Kärnten das Heimatland.
Tumb finde ich den ehemaligen Lehrbub zu Zeiten meiner Bankarbeit nicht. Im Gegenteil – lernte ich ihn doch äußerst gewifft und erfolgsorientiert kennen. Es ist unsinnig seine Eignung als Landeshauptmann nach einer demokratischen Wahl zu hinterfragen.

Absatz 3: Dazu schrieb ich bereits:
Volksgruppen – Für die überwiegende Mehrheit der Volksgruppen sind Ortstafeln kein Problem – weder mehr, noch weniger zweisprachige Ortstafeln.
und
Den meisten Kärntnern sind zwar die Ortstafeln egal, doch bei Fremdbestimmung stellen sie sich auf die Hinterfüße.
Zum zweiten Thema im Absatz: „Gott sei Dank“ wurde die Hypo verkauft. Das Procedere des Deals weist jedoch eine bedenklich Schieflage auf.



Zu Abs.1: Die Sozialabgaben sind in Italien ähnlich wie bei uns, aber die kärntner Tourismusbetriebe wollen in 3-4 Monaten den Verdienst für 12 Monate einnehmen. Ab September bis Mai sind Pörtschach, Krumpendorf, Velden zugesperrt, ebenso die Wintersportregionen von April bis November.

"Was ein österreichischer Arzt dann verdient, ist kaum abzuschätzen."
Ist es doch.
Aber von z.B. US-amerikanischen Einkommensverhältnissen der Ärzteschaft ist ganz Europa weit entfernt.
Auch wenn das offtopic ist: Sehr gute Ärzte verdienen immer sehr gut. Weniger gute Ärzte verdienen weniger. Die häufig in Medien genannten ärztlichen Selbstdarsteller fallen regelmäßig auf die Nase.

Zu Abs.2: Du deklarierst Dich als Kleingeist. Wenn Österreich eine Nation ist, was Jörg Haider z.T. mit Recht in Abrede gestellt hat, dann umfaßt sie alle Volksgruppen innerhalb des Staatsgebietes, also auch die Slowenen, denen gleiche Rechte zustehen wie den Altösterreichern. Und demnach stehen Slowenen slowenische Ortstafeln ebenso zu, wie Ungarn ungarische und deutschsprachigen Orten deutschsprachige.

Eine demokratische Wahl bedeutet nicht zwangsläufig, daß der Gewählte auch für den Job geeignet ist. Die persönliche Eignung ist sehr wohl in Frage zu stellen. Bei G.W.Bush ist das recht heftig geschehen, warum sollte es bei Herrn Dörfler anders sein? Weil er ja nur LH von Kärnten ist?

Zu Abs 3: Die Fremdbestimmung ergibt sich auch dem Staatsvertrag, der Teil der Staatsverfassung ist. Ohne Staatsvertrag wäre Kärnten noch heute britische Verwaltungszone. Die KärntnerInnen waren damals aber recht froh über den Staatsvertrag, wie sie auch froh waren über das Ergebnis der Volksabstimmung nach dem 1. WK, wo die Slowenen selbst über ihren Verbleib in Österreich entscheidend abgestimmt haben.
Federführend am Verbleib der Slowenengebiete in Österreich war übrigens im Auftrag der britischen Besatzung Dr. Theodor Schmidt, zu dessen Freundeskreis ich bis zu seinem Ableben zählen durfte. Und "Dodi" Schmidt war Jude, im Herzen Monarchist, aber Diplomat für Österreich.
Hätte er geahnt, welch kleingeistige Probleme in Kärnten wegen Ortstafeln entstehen können, hätte er wahrscheinlich das Gebiet um St. Kanzian oder vielleicht auch ganz Kärnten Titos Partisanen überlassen. Den Briten wäre das ziemlich egal gewesen.

Soviel zu Deiner Fremdbestimmung.

Zur Hypo Alpe Adria gibt es nichts zu diskutieren. Haider und Kulterer haben das Institut in den Ruin getrieben. Oder siehst Du das anders?
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Samstag 22. August 2009, 01:17

OHB hat geschrieben:Bild

Cafe Restaurant St. Petersburg
Waagplatz 3
A-9020 Klagenfurt
Tel. +43 (463) 59 12 18
Fax +43 (463) 50 49 59
E-mail: cafe@st.petersburg.at

Verlängerter
2,10
Melange
2,10
Cappuccino
2,50
Espr. groß
3,10
Espr. klein
1,90
Kaffee Hag
2,10
Ristretto
1,75

des is jo billiger ois in riva del garda :shock:



Klagenfurt ist Landeshauptstadt mit ca. 100.000 Einwohnern, da gibt es genügend Stammgäste.
Ich schrieb von Tourismusorten am Wörthersee, wo Betriebsinhaber in wenigen Monaten ihr Jahreseinkommen verdienen, und außerhalb der Saison auf der faulen Haut liegen wollen.
Ich habe in Kärnten und auch in Salzburg schon mehrmals gehört, man müsse ja in der kurzen Saison das Auskommen für den Rest des Jahres erwirtschaften.
4 Monate Arbeit, 8 Monate Nichtstun, das könnte ich mir für mich auch vorstellen.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Samstag 22. August 2009, 09:11

majestix hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:Bild

Cafe Restaurant St. Petersburg
Waagplatz 3
A-9020 Klagenfurt
Tel. +43 (463) 59 12 18
Fax +43 (463) 50 49 59
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Verlängerter
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Melange
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Cappuccino
2,50
Espr. groß
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Espr. klein
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Kaffee Hag
2,10
Ristretto
1,75

des is jo billiger ois in riva del garda :shock:



Klagenfurt ist Landeshauptstadt mit ca. 100.000 Einwohnern, da gibt es genügend Stammgäste.
Ich schrieb von Tourismusorten am Wörthersee, wo Betriebsinhaber in wenigen Monaten ihr Jahreseinkommen verdienen, und außerhalb der Saison auf der faulen Haut liegen wollen.
Ich habe in Kärnten und auch in Salzburg schon mehrmals gehört, man müsse ja in der kurzen Saison das Auskommen für den Rest des Jahres erwirtschaften.
4 Monate Arbeit, 8 Monate Nichtstun, das könnte ich mir für mich auch vorstellen.



naja das ist ja bei den eissalons nicht anders
die müßen auch in den sommermonaten das gesamte einkommen für das ganze jahr hreinbringen
ausserdem steht es ja jeden frei selbst eisverkäufer zu werden
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Samstag 22. August 2009, 12:08

majestix hat geschrieben:... Ich habe in Kärnten und auch in Salzburg schon mehrmals gehört, man müsse ja in der kurzen Saison das Auskommen für den Rest des Jahres erwirtschaften.
4 Monate Arbeit, 8 Monate Nichtstun, das könnte ich mir für mich auch vorstellen.

Es mag schon einiges stimmen, was du schreibst, Häuptling.
Doch bedenke bei deinen Ausführungen, dass Infrastruktur und Kosten über das ganze Jahr zu bezahlen sind. Abgesehen davon bemühen sich Kärntner die Saison mit Aktionen, Events und Angeboten zu verlängern. Wo es möglich ist, versucht man 2 Saisonen im Jahr zu nützen.

Zum Thema:

Ex-Bundeskanzler Gusenbauer empfiehlt seinem Nachfolger Faymann was er selbst nicht zu Wege brachte – nämlich für Österreich aktiv zu sein. Außer seinen Reisetätigkeiten konnten Österreicher während Gusis Regierungs"arbeit" wenig Aktivität erleben. Ist schon wieder Faschingsbeginn?
Bild © bureau.comandantina.com

Von Ziehvater Kreisky lernte Gusenbauer nichts. In dessen Schuhe fiel er nur hinein.

Bild © orf.at

Kreisky sagte nicht nur "lernens ..." sondern auch "Man muss die Menschen mögen, sonst darf man nicht Politik machen."


Ortstafeln: Gusenbauer legt Faymann Vorschlag von 2007 ans Herz
Der frühere Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) ergreift entgegen seiner üblichen Zurückhaltung zum aktuellen politischen Geschehen das Wort und empfiehlt der Regierung, in Sachen Ortstafeln aktiv zu werden.
Seinem Nachfolger Werner Faymann (S) legt er im "Standard" (Wochenendausgabe) ans Herz, nicht auf einen Konsens in Kärnten zu warten, sondern Gusenbauers Vorschlag aus dem Jahr 2007 aufzugreifen, der 163 zweisprachige Ortsbezeichnungen in Kärnten vorsah.
Zuletzt hatte Faymann auf einen Konsens der Kärntner Parteien gepocht. Wenn sich dort die Mehrheit zu einer gemeinsamen Vorgehensweise findet, "wird die Bundesregierung in Wien weitere Schritte setzen", sagte er. Gusenbauer sieht das etwas anders: "Wer bei den Ortstafeln auf das BZÖ wartet, der wartet auf den Sankt-Nimmerleins-Tag", meint er. Noch im Frühling hatte Faymann in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen in Sachen Ortstafel ebenfalls auf Gusenbauers Konzept mit 163 zweisprachigen Ortstafeln in 24 Kärntner Gemeinden verwiesen.
Gusenbauers meint denn auch, die "Regierung müsste das warme Wasser gar nicht neu erfinden". Zwar habe die Koalition die nötige Zweidrittelmehrheit im Parlament nicht mehr, aber "dafür bieten sich die Grünen als Partner an", so der Ex-Kanzler. Der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (B) habe ihm übrigens zugesichert, nach der Landtagswahl 2009 "meiner Lösung in der Ortstafelfrage zuzustimmen", so der Ex-Kanzler. Gescheitert war das Vorhaben freilich schon 2007 mangels Zustimmung der ÖVP.
Direkt kommentieren will Gusenbauer Faymanns Agieren in Sachen Ortstafeln nicht: "Ich teile keine Zensuren an meine Nachfolger aus", sagt er. (APA)
( °) ( °) dada.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Samstag 22. August 2009, 12:52

UnART hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:... Ich habe in Kärnten und auch in Salzburg schon mehrmals gehört, man müsse ja in der kurzen Saison das Auskommen für den Rest des Jahres erwirtschaften.
4 Monate Arbeit, 8 Monate Nichtstun, das könnte ich mir für mich auch vorstellen.

Es mag schon einiges stimmen, was du schreibst, Häuptling.
Doch bedenke bei deinen Ausführungen, dass Infrastruktur und Kosten über das ganze Jahr zu bezahlen sind. Abgesehen davon bemühen sich Kärntner die Saison mit Aktionen, Events und Angeboten zu verlängern. Wo es möglich ist, versucht man 2 Saisonen im Jahr zu nützen.

Zum Thema:

Ex-Bundeskanzler Gusenbauer empfiehlt seinem Nachfolger Faymann was er selbst nicht zu Wege brachte – nämlich für Österreich aktiv zu sein. Außer seinen Reisetätigkeiten konnten Österreicher während Gusis Regierungs"arbeit" wenig Aktivität erleben. Ist schon wieder Faschingsbeginn?
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Von Ziehvater Kreisky lernte Gusenbauer nichts. In dessen Schuhe fiel er nur hinein.

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Kreisky sagte nicht nur "lernens ..." sondern auch "Man muss die Menschen mögen, sonst darf man nicht Politik machen."


Ortstafeln: Gusenbauer legt Faymann Vorschlag von 2007 ans Herz
Der frühere Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) ergreift entgegen seiner üblichen Zurückhaltung zum aktuellen politischen Geschehen das Wort und empfiehlt der Regierung, in Sachen Ortstafeln aktiv zu werden.
Seinem Nachfolger Werner Faymann (S) legt er im "Standard" (Wochenendausgabe) ans Herz, nicht auf einen Konsens in Kärnten zu warten, sondern Gusenbauers Vorschlag aus dem Jahr 2007 aufzugreifen, der 163 zweisprachige Ortsbezeichnungen in Kärnten vorsah.
Zuletzt hatte Faymann auf einen Konsens der Kärntner Parteien gepocht. Wenn sich dort die Mehrheit zu einer gemeinsamen Vorgehensweise findet, "wird die Bundesregierung in Wien weitere Schritte setzen", sagte er. Gusenbauer sieht das etwas anders: "Wer bei den Ortstafeln auf das BZÖ wartet, der wartet auf den Sankt-Nimmerleins-Tag", meint er. Noch im Frühling hatte Faymann in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen in Sachen Ortstafel ebenfalls auf Gusenbauers Konzept mit 163 zweisprachigen Ortstafeln in 24 Kärntner Gemeinden verwiesen.
Gusenbauers meint denn auch, die "Regierung müsste das warme Wasser gar nicht neu erfinden". Zwar habe die Koalition die nötige Zweidrittelmehrheit im Parlament nicht mehr, aber "dafür bieten sich die Grünen als Partner an", so der Ex-Kanzler. Der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (B) habe ihm übrigens zugesichert, nach der Landtagswahl 2009 "meiner Lösung in der Ortstafelfrage zuzustimmen", so der Ex-Kanzler. Gescheitert war das Vorhaben freilich schon 2007 mangels Zustimmung der ÖVP.
Direkt kommentieren will Gusenbauer Faymanns Agieren in Sachen Ortstafeln nicht: "Ich teile keine Zensuren an meine Nachfolger aus", sagt er. (APA), auf dem sie Volksgruppenvertreter und Kärntner Parteien einigten – der Kompromiss wurde folgend von der Bundes-SPÖ boykottiert, die daraufhin den abgelehnten Gusi-Vorschlag präsentierte.



da war ja noch der SINOWATZ gscheiter
der hat wenigstens gsagt ES IST ALLES SEHR KOMPLIZIERT

der GUSENBAUER sollte sich den spruch vom SINOWATZ zu herzen nehmen
OHNE PARTEI BIN ICH NICHTS und endlich danach handeln

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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Samstag 22. August 2009, 16:48

UnART hat geschrieben:
Zum Thema:




Wenn - wie Du behauptest - den meisten KärntnerInnen die Ortstafeln egal sind, stellt sich die Frage, wem der politische Affenzirkus von Dörfler & Co. dienen soll?

Zur Infrastruktur:
Das alte Schloßhotel Velden hatte nicht einmal eine Heizung.
Angestellte werden mit Ende der Saison gekündigt.
Welche großartigen Kosten laufen da weiter?
Schlimmstenfalls Miete und Kreditrückzahlungen.

Die hoffnungslose Überschuldung der Tourismusbetriebe in Österreich wird kein Gast auf Dauer abdecken.
Es sind auch immer weniger Menschen bereit, die horrenden Kosten für Skipässe zu berappen.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 17:21

Der Staat wird schon einspringen-der Steuerzahler natürlich.
Wielange kann er das noch?
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon xenia am Samstag 22. August 2009, 19:44

Ortstafeln: Auf Lösung gedrängt

Slowenen und Heimatdienst wollen im Ortstafel-Streit Druck ausüben. Basis für eine Lösung soll ein Vorschlag aus dem Jahr 2005 sein.

http://kurier.at/nachrichten/1932623.php


Durch die umfehdete Einstellung des Amtsmissbrauchsverfahrens gegen den Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (er hatte 2006 als Landesrat mitgeholfen, zweisprachige Schilder zu verrücken) sind die Ortstafeln wieder ein Politikum.

Das wollen Heimatverbände und Slowenenvertreter nützen, um den Konflikt um die zweisprachige Topografie in Kärnten endlich zu beenden. Die 2005 installierte Konsensgruppe wird am Montag in Klagenfurt kundtun, wie es weitergehen könnte. "Wir wollen eine Initiative mit allen Parteien starten, um von der Pattstellung beziehungsweise vom Nullpunkt wegzukommen", sagt Marjan Sturm vom Zentralverband Slowenischer Organisationen dem KURIER. "Es muss doch möglich sein, die starren Positionen zu überwinden und gemeinsam einen praktikablen Vorschlag auszuarbeiten." In der Volksgruppe seien daran nicht nur gemäßigte Kräfte interessiert. Das wolle auch die Gruppe um Rudi Vouk. Der gilt als "Hardliner" im Rat der Kärntner Slowenen.

Kompromiss-Vorschlag

Als Basis für Gespräche kann sich Sturm den im März 2005 vom damaligen Kanzler Schüssel präsentierten und von der Konsensgruppe unter dem Historiker Stefan Karner ausgearbeiteten Kompromiss vorstellen. Er sieht 158 Ortstafeln vor und beinhaltet eine Klausel für zusätzliche Topografie, sollte in einzelnen Orten die Zweisprachigkeit zunehmen. Derzeitiger Stand: Seit 1976 sind 92 Ortstafeln verordnet, tatsächlich gibt es 78.

Der Obmann des Kärntner Heimatdienstes, Josef Feldner, wie Sturm in der Konsensgruppe, wirft der Politik vor, "2006 und 2007 die Chance verpasst zu haben, eine Lösung herbeizuführen, die für die Mehrheitsbevölkerung und die Volksgruppe akzeptabel wäre". Damals habe es quer durch die Parteien Zustimmung gegeben. "Die Politik muss einsehen, dass es auch um das Ansehen Kärntens geht. Außerhalb Kärntens gibt es kein Verständnis dafür, dass Jahrzehnte um Ortstafeln gestritten wird. Es geht ja nicht um Sein oder Nichtsein, sondern um die Erfüllung eines Erkenntnisses der Höchstrichter."

Artikel vom 22.08.2009 16:45 | KURIER | Rudolf Cijan
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein

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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Samstag 22. August 2009, 21:13

xenia hat geschrieben:Es geht ja nicht um Sein oder Nichtsein, sondern um die Erfüllung eines Erkenntnisses der Höchstrichter.



Für Dörfler, Petzner und Konsorten geht es sehr wohl um Sein oder Nichtsein. "Wir passen auf Dein Kärnten auf" - mehr haben die Typen nicht zu bieten.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Samstag 22. August 2009, 21:43

Justizministerin Bandion-Ortner betont, der Ortstafel-Konflikt bedarf einer politischen Lösung. Dem widerspechen selbsredend links tendierende Verwaltungsrechtler (im Bezug zur Anzeige Dörflers).
Verfassungsrechtler Mayer widerspricht Bandion-Ortner ->Die Presse.com
... Ludwig Adamovich widerspricht im Standard-Gespräch Claudia Bandion-Ortner. ... ->Der Standard.at

Und der rasende Rechtsanwalt Vouk begreift nicht mal, dass eine Umsetzung des Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis einer Verordnung bedarf. Der fühlt sich verarscht.
Sollte er nicht wegen mangelnder Kenntnisse (rechtlich und umgangssprachlich) einen Berufswechsel überlegen?

Justizministerin Bandion-Ortner beendete Kärntentour
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner besuchte am Freitag das zweisprachige Bezirksgericht in Bleiburg. Sie bekräftigte, dass an die Schließung der kleinen zweisprachigen Bezirksgerichte in Südkärnten nicht gedacht sei.
Im Anschluss traf sie mit Vertretern des Verbandes der kärntner-slowenischen Juristen zusammen. Die Ministerin bekräftigte, dass an die Schließung der kleinen zweisprachigen Bezirksgerichte in Südkärnten nicht gedacht sei.

Treffen in "entspannter Atmosphäre"
Die in den vergangenen Tagen heftig diskutierte Causa der zweisprachigen Ortstafeln und die Einstellung des Verfahrens gegen Landeshauptmann Gerhard Dörfler (B) in der Frage seien keine zentralen Themen der eineinhalbstündigen Unterredung gewesen. Im Mittelpunkt der Gespräche seien vielmehr Minderheitenrechte in der Justiz gestanden, erklärte Paul Hefelle, Sprecher der Justizministerin, gegenüber der APA. "Es ging etwa um den juristischen Nachwuchs an den zweisprachigen Bezirksgerichten in Kärnten", sagte der Sprecher...
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/21 ... tour.story

Gibt es für zweisprachige Gerichte in Kärnten zu wenig slowenisch sprechenden Nachwuchs, sollen sie den doch aus Slowenien holen. Schließlich sind wir in der EU.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon kaleidoskop am Samstag 22. August 2009, 21:52

Also als ich in Kärnten in die Schule ging, war für die Südkärntner als Zweitsprache Slowenisch verpflichtend.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Samstag 22. August 2009, 22:32

kaleidoskop hat geschrieben:Der Staat wird schon einspringen-der Steuerzahler natürlich.
Wielange kann er das noch?


Der Staat wird nirgendwo mehr einspringen, damit ist endgültig Schluß.
Der Staat hat sich schon mit den Haftungen für Banken übernommen.

Was ja überhaupt oskur ist:
Der Schuldner haftet für die Verbindlichkeiten seines Kreditgebers. Also haftet der Staat für seine eigenen Schulden und darüber hinaus für die Schulden anderer, weil die Bankmanager unfähig sind. Und weil der Schuldner = Steuerzahler eine bessere Bonität als die Banken hat.
Und nebstbei gibt es überflüssige Ratingsagenturen, die allesamt verboten gehören. Enthebt doch die Beurteilung von Ratingagenturen jeden Anleger vermeintlich der eigenen Verantwortung und Informationspflicht - siehe BFA.
Ich würde auch die Börsen abschaffen, weil sie nicht mehr der Aufbringung von Eigenkapital dienen, sondern unregelmentierter Spielplatz für Spekulanten geworden sind.
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