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Der Kärntner „Gordische Knoten“

Aktuelles brisant verpackt.

Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Mittwoch 19. August 2009, 14:45

UnART in eigener Sache hat geschrieben:Zum Thema Ortstafelkonflikt schiebe ich seit 3 Tagen einen Artikel unter dem Motto „Gordischer Knoten“ vor mir her. Der Rohentwurf wurde 2 Zeitungen angeboten, welche öfters meine Seitenschreiberei veröffentlichen. Zusage gab es keine. Dafür finde ich in einer davon die Bezeichnung „Gordischer Knoten“ zum Thema. Ein Plagiat wird nicht unterstellt, weil so was auch synchron geschehen kann. Fürs Forum sind Beiträge umzuschreiben. Glossen wie hier würde kaum eine Redaktion übernehmen. Allerdings schickte ich bereits welche an ausgewählte Medien und amüsierte mich köstlich über die Stellungsnahme des jeweiligen Chefredakteurs.
Beim „Gordischen Knoten“ fehlt mir im Moment der richtige Biss für eine UFo-Glosse. Was soll's – ich versuch's trotzdem.

Kaum tritt mal Ruhe rund um den Ortstafel-Konflikt in Kärnten ein, findet sich wer, der die Debatte neu lostritt. Diesmal News mit „indiskreten“ Informationen über die Einstellung des Verfahrens, gegen Landeshauptmann Dörfler, wegen seiner Ortstafel-Verrückung.
Der Zeitschrift News ist kein Vorwurf zu machen. Dem linksorientierten Medium passen Vorwürfe an Justiz und der Pranger für einen orangen Landeshauptmann gut in die Redaktionsschiene. Auch die Bevölkerung besitzt ein Recht auf Information.
Anders die folgenden Wortmeldungungen zum Thema und dessen Metaebene. Viele Personen mit Null-Ahnung fühlen sich aufgerufen, uns ihre persönliche Meinung oder einfältig politische Sichtweise rein zu drücken.

Der Ortstafelkonflikt ist ein Gordischer Knoten und nirgendwo gibt es einen Alexander, der ihn mit einem Hieb löst. Verschiedene Stricke finden sich darin verknüpft:
Volksgruppen – Für die überwiegende Mehrheit der Volksgruppen sind Ortstafeln kein Problem – weder mehr, noch weniger zweisprachige Ortstafeln.
Verbände – Sowohl slowenische, wie auch Heimatverbände finden wenig Unterstützung bei den Bevölkerunsgruppen. Sie benötigen Konflikte zur Rechtfertigung ihrer Existenz.
Parteipolitik
– Die ganz „normale Don Quichotterie“ - viel Lärm um wenig. Der Konflikt soll inhaltliche Leere und Versagen bei Belangen im Volksinteresse übertönen.
Regierungspolitik – Die Regierung hält den Ball in der Hand, ist aber aus verständlichen Gründen bemüht, ihn schnell weiterzuspielen.
Justiz – Sie hängt in dieser Causa zwischen allen Stühlen.

Kurzer Überblick: - Dem Rat des Ex-Nationalratspräsidenten Khol folgt ein Extrem-Slowene als „rasender Rechtsanwalt“. Er erstattet Selbstanzeige mit der Begründung: Ohne zweisprachige Ausführung ist in Kärnten eine Ortstafel nicht erkennbar. Warum der christlichschwarze Khol einen Scharfmacher und Ruhestörer für das friedliche Zusammenleben der Volksgruppen in Kärnten berät, liegt auf der Hand. Die politische Speerspitze soll den amtierenden Landeshauptmann Haider treffen. Doch nun folgt
der zweite Streich: - Ein normaler Bürger würde eine Verwaltungsstrafe wegen überhöhter Geschwindigkeit im Ortsgebiet erhalten und Ablehnung der Einsprüche erfahren. Seine letzte Instanz bleibt der „Unabhängige Verwaltungssenat des Landes Kärnten“. Anders beim Extrem-Slowenen: Da fühlt sich der Verwaltungsgerichtshof bemüßigt ein Erkenntnis zu fällen, das geeignet erscheint, die friedliche Koexistenz und interkulturelles Miteinander der Volksgruppen zu stören. Wer annimmt, nun befinden wir uns beim Rechststaat irrt, da dieses Erkenntnis zu sehr nach Parteipolitik stinkt. Jetzt ist der Ortstafelkonflikt total auf die politische Ebene gehoben.
Der dritte Streich: - Ab nun bedarf es zur Umsetzung des VGH-Erkenntnisses lediglich eine Verordung der Regierung (Parlament). Aber dort fehlt bei wechselnden Koalitionen ein Alexander, der den Knoten durchschlägt. Der Ball wird nach Kärnten zurückgespielt.
Zu tief sitzt die Erfahrung aus den frühen 70er Jahren, als Kreisky bei der Umsetzung Schiffbruch erlitt und der amtierende Kärntner Landeshauptmann Sima Eier und Tomaten von Ferne serviert bekam. Nach dem Ortstafelsturm endete Simas Karriere und Kreisky fand die Minderheiten-Quote von 25 Prozent für zweisprachige Ortstafel für angemessen. Lange ist dann Ruhe. Rechtlich war alles gedeckt, da der Staatsvertrag für zweisprachige Tafeln keine Prozentzahlen angibt.
Der vierte Streich: - Längst befinden wir uns auf der politischen Ebene.
Landeshauptmann Haider nimmt den zugespielten Ball wie einen aufgelegten Elf-Meter. Er weiß: Den meisten Kärntnern sind zwar die Ortstafeln egal, doch bei Fremdbestimmung stellen sie sich auf die Hinterfüße. In Vergangenheit mussten sie sich meist selbst helfen. In Haider vereinte sich Gespür und Geschick, das künftigen Diadochen und Epigonen abgehen sollte. Die Speerspitze gegen ihn formte er zum Bumerang. Der sachlichen Lächerlichkeit und dem anzunehmenden politischen Missbrauch des Rechststaates setzte er mit der Ortstafelverrückung die Narrenkappe auf. Im Prinzip hätte es gereicht nicht zu reagieren, da es keine Verordnung zum VGH-Erkenntnis gibt. Doch die Verrückung ist lediglich eine Weiterführung der politischen Vorgeschichte und sollte Kärntnern seinen Einsatz gegen Fremdbestimmung zeigen. Alleine dafür gebührt ihm der große Preis des politischen Kabaretts.
Der fünfte Streich: - Kärntner Slowenenverbände und Heimatverbände einigen sich gemeinsam mit der Kärntner Politik auf eine Ortstafellösung. Nun ist es die Bundes-SPÖ, die dem Kompromiss aus politischen Gründen nicht zustimmt.
Der sechste Streich: - Es folgt eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch, obwohl, wie oben angeführt, keine Verordnung (kein Gesetz) die Umsetzung des VGH-Erkenntnisses regelt. Juristen befassen sich trotzdem damit und bekunden ihre unterschiedlichen Meinungen.
Der siebente Streich: - Nach Haider geht es in dieser Causa gegen LH-Dörfler. Das linke Blatt News bekommt Unterlagen aus dem Justizministerium, was den Ortstafelkonflikt erneut lostritt. Für LH-Dörfer ist der Wortlaut zur Ablehnung der Anzeige nicht nur eine Niederschlagung, sondern ein zweischneidiges Schwert. Ihm fehlt Souveränität und Geschick seines Vorgängers um aus dieser Doppelmühle zu kommen. Dafür bräuchte er eigentlich nur meine Glosse aufmerksam lesen. Eine Klage gegen News wegen dem Attribut „kleinen“ vor dem Bankbeamten schließt lediglich die zweite Mühle.
Resümee eines Kärntners: - Auf neue Anzeigen und wer sich wie „verarscht“ vorkommt, ist bei der Geschichte nicht mehr einzugehen.
Seit der Volksabstimmung im Jahr 1920, bei der sich viele der slowenischen Minderheit zum Land bekannten, leben Volksgruppen in Kärnten friedlich, freundschaftlich und interkulturell miteinander, obwohl einige wenige die Überversorgung der Minderheit kritisch betrachten. Störer dieser Koexistenz, egal ob im Land oder von auswärts, sind mit nassen Fetzen zu jagen. Ebenso alle die Kärntner pauschal als Nazis oder gestrig diskriminieren!
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon trebbiatore am Mittwoch 19. August 2009, 15:51

UnART hat geschrieben:
UnART in eigener Sache hat geschrieben:....Störer dieser Koexistenz, egal ob im Land oder von auswärts, sind mit nassen Fetzen zu jagen. Ebenso alle die Kärntner pauschal als Nazis oder gestrig diskriminieren!
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mein kurzes statement zur dauerstreitfrage.
ihr spielt in kärnten halt gerne mit den urängsten euerer UR-einwohner.
da wird, wenns um a paar depperte taferln geht gleich von der SLOWAKISIERUNG gewarnt.
wissts wås, ihr schleppts in eurem rucksack zuviel historisches ballastmaterial mit euch umadum.
werfts das endlich ab und a ruah wird sein...im bundesland der ewigverfolgten.
...naja und der trebbi geht auch wieder tanken in kärnten und net erst in italien wo er dafür a bisserl mehr zahlt aber dafür net mit eingebohrenen ur-kärntnern zu tun hat. aber eines gute hat das ganze für euer land, ich scheiß nicht einmal in eure häuseln.
schöne grüsse nach kärnten UND leilei ;-)
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon knieriem am Mittwoch 19. August 2009, 18:27

ein kommentar vom 19.08.2009 15:53 | KURIER | Gert Korentschnig

Blöd/Silly/Stupido/Bete


Es ist absurd, dass über mehrsprachige Ortstafeln überhaupt diskutiert wird.

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1931860.php

Es zeigt die ganze Lächerlichkeit des Kärntner Ortstafelstreites. Man muss sich erst gar nicht über die Einstellung von Verfahren wundern, allein das Faktum der Verhinderung von Mehrsprachigkeit ist blöd/silly/stupido/bête.

In anderen Gegenden, etwa im Gebiet um Triest, sind Ortstafeln in allen dort gesprochenen Sprachen eine Selbstverständlichkeit. Bi- oder gar Multilingualismus zeichnet jedes Land aus. Vielleicht kunntat dos jemond dem Kärntna Londeshauptmonn und ondarn Karntna erklärn.


forum23/topic13211-15.html#p312367
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Donnerstag 20. August 2009, 00:44

Obwohl ich carintophil bin, fehlt mir dennoch jedes Verständnis für die Teutschtümelei der KärntnerInnen westlich von St. Kanzian.

Was im Burgenland funktioniert - nämlich die Akzeptanz anderer Volksgruppen als Minderheit - scheitert in Kärnten an einer bornierten Mehrheit, die immer noch glaubt, den 2. Weltkrieg gewinnen zu können (® Bucher/BZÖ)

Wer sich nach 50 Jahren freiwilliger Staatszugehörigkeit slowenischstämmiger Staatsbürger noch immer durch Ortstafeln in seiner Nationalen Identität bedroht fühlt, ist einfach krank.
Und Kärnten ist tatsächlich krank, politisch und ökonomisch.

Ich kann mich bei aller freundschaftlicher Gesinnung nur der Einschätzung des Dr. Bruno Kreisky anschließen, Kärnten könne er sich nicht leisten.
In Riva del Garda kostet eine Tasse Kaffe € 2,50, in Pörtschach und Krumpendorf ab € 5.-

Es wäre auch für Dich möglicherweise empfehlenswert, Deine eigene Nationaltümelei und die Thumbheit eines Herrn LH. D. zu hinterfragen.

Du kannst mich auch belehren, warum die Frage der Gestaltung der Ortstafeln in Kärnten so wichtig für das kärtner Selbstverständnis ist
Und warum die Hypo-Adria, Jörg Haiders finanzielle Spielwiese, plötzlich veräußert werden mußte?
Zuletzt geändert von majestix am Donnerstag 20. August 2009, 01:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon majestix am Donnerstag 20. August 2009, 01:08

trebbiatore hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:
UnART in eigener Sache hat geschrieben:....Störer dieser Koexistenz, egal ob im Land oder von auswärts, sind mit nassen Fetzen zu jagen. Ebenso alle die Kärntner pauschal als Nazis oder gestrig diskriminieren!
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mein kurzes statement zur dauerstreitfrage.
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da wird, wenns um a paar depperte taferln geht gleich von der SLOWAKISIERUNG gewarnt.
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schöne grüsse nach kärnten UND leilei ;-)



Kärnten als Urlaubsziel habe ich schon längst gestrichen. Es gibt wahrlich interessantere Weltgegenden, als Kärnten.
Nur Kärntner glauben, sie seien einzigartig. In ihrer Eigenartigkeit sind sie aber wirklich einzigartig.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon kaleidoskop am Donnerstag 20. August 2009, 03:41

Die Kärntner sind eben Patrioten
Grenzländer haben ihre Erfahrungen.
Auch in der Südsteiermark hört man andere Töne als bei uns.
Die Kärntner Lieder und die Sangesfreude sind unübertrefflich.
Wenn auf einem Bahnhof zwei Kärntner zusammenstehen, wird schon gesungen.
Ich habe 4 Jahre als Kind am Ossiachersee gelebt und es war traumhaft.

Die letzte Strophe
des Kärntner Heimatliedes


Wo Mannesmut und Frauentreu'
die Heimat sich erstritt aufs neu',
wo man mit Blut die Grenze schrieb
und frei in Not und Tod verblieb;
hell jubelnd klingt's zur Bergeswand:
Das ist mein herrlich Heimatland!


Ich bin weder BZÖ noch FPÖ.

Die Tiroler sind da nicht viel anders, was den Patriotismus betrifft!
Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Donnerstag 20. August 2009, 09:23

Patriotismus ist Liebe zu den Seinen
Nationalismus ist Hass auf die anderen

© Richard von Weizsäcker, ©© Romain Gary

ich sag halt immer leben und leben lassen
leider schützt demokratie nicht vor entgleisungen
das mehrheit eine minderheit unterdrücken kann
8)
und ewig grüßt das murmeltier aus dem hamsterrad
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Donnerstag 20. August 2009, 11:13

knieriem hat geschrieben:ein kommentar vom 19.08.2009 15:53 | KURIER | Gert Korentschnig

Blöd/Silly/Stupido/Bete
...

Danke für den aufgelegten Elfer :)
In der Regel hält ein Idiot den anderen für blöd. Gert Korentschnig will ich es nicht unterstellen, schließlich werkt er beim Kurier.
Ein Film in vier Sprachen - wau ... ein multilingualer „Bad Pritt“ - wumm ... und da lässt sich der von einem österreichischen „Wamser“ an die Wand spielen? Globales Hollywood, schau her.
... dann die elegante Kurve von Hollywood nach Kärnten. „Blöd/Silly/Stupido/Bete“!
Der Name Korentschnig ist doch eine Mischung des südslawischen Ursprungs mit dem Deutschen? Entwickelte sich da im Zusammentreffen verschiedener Kulturen eine Neue Kultur? Aber, sollte Gerd Korentschnig im Kontext seines Kommentars den Namen nicht besser zweisprachig anführen?
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Donnerstag 20. August 2009, 11:40

trebbiatore hat geschrieben:mein kurzes statement zur dauerstreitfrage.
ihr spielt in kärnten halt gerne mit den urängsten euerer UR-einwohner.
da wird, wenns um a paar depperte taferln geht gleich von der SLOWAKISIERUNG gewarnt.
wissts wås, ihr schleppts in eurem rucksack zuviel historisches ballastmaterial mit euch umadum.
werfts das endlich ab und a ruah wird sein...im bundesland der ewigverfolgten.
...naja und der trebbi geht auch wieder tanken in kärnten und net erst in italien wo er dafür a bisserl mehr zahlt aber dafür net mit eingebohrenen ur-kärntnern zu tun hat. aber eines gute hat das ganze für euer land, ich scheiß nicht einmal in eure häuseln.
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Vor der Slowakisierung haben Kärntner keine Uhrängste ;)
Mit dem historischen Rucksack hast schon recht. Aber da sind wir Kärntner nicht alleine. Dies betrifft praktisch jedes Land mit Vorgeschichte. Karnt'n is' nit lei ans, sondern auch ein Land im Brennpunkt zwischen Tradition und Moderne, was viele erfolgreiche Kärntner in Kunst und Wirtschaft beweisen. Kärnten ist auch Inspiration für viele Auswärtige aus Gegenwart und Vergangenheit. Kärnten ist vielfältig und lässt sich nicht auf ein Bild reduzieren, dass manche, speziell in Verbindung mit den Ortstafeln, zeichnen. Gerade Wiener müssten es verstehen, wo sich doch neben den Mief der Historie ...

Sag an, wann wieder durch Kärnten fährst. Wir sogen dann für tadellose Transitstraßen und Hinweise zur Umgehung von Staus. Am Besten wäre es Freitags, da schenken Landestankstellen billigen Diesel aus.
Grüße zurück und Leilei ;)
( °) ( °) dada.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Donnerstag 20. August 2009, 12:10

WIEN WÜRDE SICH SCHWER TUN

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:lol: :lol: :lol:
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon UnART am Donnerstag 20. August 2009, 12:20

majestix hat geschrieben:... Ich kann mich bei aller freundschaftlicher Gesinnung nur der Einschätzung des Dr. Bruno Kreisky anschließen, Kärnten könne er sich nicht leisten.
In Riva del Garda kostet eine Tasse Kaffe € 2,50, in Pörtschach und Krumpendorf ab € 5.-

Es wäre auch für Dich möglicherweise empfehlenswert, Deine eigene Nationaltümelei und die Thumbheit eines Herrn LH. D. zu hinterfragen.

Du kannst mich auch belehren, warum die Frage der Gestaltung der Ortstafeln in Kärnten so wichtig für das kärtner Selbstverständnis ist
Und warum die Hypo-Adria, Jörg Haiders finanzielle Spielwiese, plötzlich veräußert werden mußte?


Absatz 1: Mag der halbe Preis des Kaffees in Riva del Garda vielleicht mit den Lohnnebenkosten und sonstigen Kosten hierzulande zu tun haben? Wenn wir Sozialleistungen, Steuern, sonstige Abgaben und Kosten herunterfahren, könnte praktisch auch in Kärntner Fremdenverkehrsgebieten der Kaffee um € 2,50 angeboten werden. „Egalité“ europaweit ist doch eine EU-Prämisse. Was ein österreichischer Arzt dann verdient, ist kaum abzuschätzen.

Absatz 2: „Nationaltümelei“ - Meine Nation ist Österreich, Kärnten das Heimatland.
Tumb finde ich den ehemaligen Lehrbub zu Zeiten meiner Bankarbeit nicht. Im Gegenteil – lernte ich ihn doch äußerst gewifft und erfolgsorientiert kennen. Es ist unsinnig seine Eignung als Landeshauptmann nach einer demokratischen Wahl zu hinterfragen.

Absatz 3: Dazu schrieb ich bereits:
Volksgruppen – Für die überwiegende Mehrheit der Volksgruppen sind Ortstafeln kein Problem – weder mehr, noch weniger zweisprachige Ortstafeln.
und
Den meisten Kärntnern sind zwar die Ortstafeln egal, doch bei Fremdbestimmung stellen sie sich auf die Hinterfüße.
Zum zweiten Thema im Absatz: „Gott sei Dank“ wurde die Hypo verkauft. Das Procedere des Deals weist jedoch eine bedenklich Schieflage auf.
( °) ( °) dada.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Donnerstag 20. August 2009, 13:11

Bild

Cafe Restaurant St. Petersburg
Waagplatz 3
A-9020 Klagenfurt
Tel. +43 (463) 59 12 18
Fax +43 (463) 50 49 59
E-mail: cafe@st.petersburg.at

Verlängerter
2,10
Melange
2,10
Cappuccino
2,50
Espr. groß
3,10
Espr. klein
1,90
Kaffee Hag
2,10
Ristretto
1,75

des is jo billiger ois in riva del garda :shock:
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon knieriem am Donnerstag 20. August 2009, 13:14

UnART hat geschrieben:
knieriem hat geschrieben:ein kommentar vom 19.08.2009 15:53 | KURIER | Gert Korentschnig

Blöd/Silly/Stupido/Bete
...

Danke für den aufgelegten Elfer :)
In der Regel hält ein Idiot den anderen für blöd. Gert Korentschnig will ich es nicht unterstellen, schließlich werkt er beim Kurier.
Ein Film in vier Sprachen - wau ... ein multilingualer „Bad Pritt“ - wumm ... und da lässt sich der von einem österreichischen „Wamser“ an die Wand spielen? Globales Hollywood, schau her.
... dann die elegante Kurve von Hollywood nach Kärnten. „Blöd/Silly/Stupido/Bete“!
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Etwas „schwächeres” fällt dir nicht ein, als ein zweisprachiger Familienname?

Entlarvende *Satire*, echt UnART.

Armselig.
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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon kaleidoskop am Donnerstag 20. August 2009, 13:15

Finde ich gut, wenn sich der Karawankenbär auf die Hinterfüße stellt!

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Re: Der Kärntner „Gordische Knoten“

Neuer Beitragvon OHB am Donnerstag 20. August 2009, 13:21

kaleidoskop hat geschrieben:Finde ich gut, wenn sich der Karawankenbär auf die Hinterfüße stellt!

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und in welche richtung schaut? :twink:
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