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von majestix am Montag 29. August 2011, 02:03
OHB hat geschrieben:weil noch jeder gsunde wird auch einmal hi 
Es gibt keinen sinnloseren Tod als das Ableben bei voller Gesundheit, weil nur fremde (äußere) Gewalt dazu führt. Das ist aber ein ganz anderes Thema. Um beim Thema zu bleiben: Du wärest als Sonderklassepatient mit Zusatzversicherung ziemlich sicher nicht anders behandelt worden. Man muß einmal durchleuchten, weshalb es überhaupt private Krankenzusatzversicherungen gibt. Das ist historisch entstanden. Es gab schon immer Menschen, die glaubten, sich mit Geld eine bessere Behandlung erkaufen zu können. Kaiserin Maria Theresia hielt sich als Leibarzt Van Swieten, der nebstbei das Gesundheitssystem Österreichs reformierte. Seit damals hatten ausschließlich die Klinikchefs der UniKliniken das Recht, von Patienten, die sie persönlich betreuten, Privathonorare zu verlangen. Dieses Recht wurde im Lauf der Zeit ausgeweitet auf alle Primarärzte Österreichs. Mit Landesgesetzgebung wurden die Primarii verpflichtet, prozentuell vorgeschriebene Anteile der Privathonorare an die nachgeordneten ÄrztInnen weiterzugeben. 1980 war der Verteilungschlüssel in NÖ noch 80:20% zu Gunsten des Chefs, und liegt heute bei 50:50. Nun haben sich die sozialistischen Sozial- und Gesundheitsminister ziemlich erfolgreich bemüht, durch private Zusatzversicherungen privates Geld in das Krankenhauswesen zu spülen, weil durch den ermöglichten Zusatzverdienst die Ärztegehälter niedrig gehalten werden konnten, was bis heute anhält. Ärzte sind keine Roboter, die von Politikern oder Patienten auf Mehrleistung programmiert werden können. Irgendwann ist die Leistungsfähigkeit erschöpft, und dann passieren Fehler. Der erbrachten Leistung muß auch ein angemessenes Entgelt folgen, was bisher nicht gegeben ist. Die Besten ihres Faches verlassen selbst die UniKliniken, trotz guten Einkommens, und sind nur mehr als Wahlärzte tätig. Geld allein ist eben nicht entscheidend - das Arbeitsumfeld ist wie in allen Lebenslagen ausschlaggebend. Ich habe nach 20 Jahren in leitender Funktion in Krankenhäusern vor der politischen Ignoranz in Sachen Gesundheit kapituliert, weil es nicht möglich war, die für die steigenden Anforderungen notwendigen Planstellen bewilligt zu bekommenn Der Herr Gesundheitsminister möge mir einmal erklären, ob er das angestrebte Schweizer Modell übernehmen will, und wie er das finanziert. Dr. Waneck hätte als Staatssekretär viel verändern können, hätte ihn nicht der leberkranke Minisister Haupt daran gehindert.
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majestix
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von maria am Montag 29. August 2011, 09:20
majestix hat geschrieben: Die Ursachen dafür sind vielfältig, und reichen vom Übergewicht bis zum Golfen.
Denk einmal über Ursache und Auswirkung nach.
* Viele Übergewichtige unterschätzen den Schaden, den sie ihrem Körper zufügen.
Immer wieder wird von den Betroffenen behauptet, sie fühlten sich wohl in ihrer Haut (wenn ich das bloß höre) und die Propagandamaschinerie in den Medien läuft ja nicht schlecht.
Angeblich sind bereits an die 20% Kinder übergewichtig und es ist zu befürchten, dass es immer mehr werden, wenn das Essverhalten nicht drastisch verändert wird (weg von Fastfood) und mehr Bewegung in den Tagesablauf eingebaut wird.
Mag sein, dass in ganz jungen Jahren keine Auswirkungen zu spüren sind, allerdings die Sünden der Jugend rächen sich, wenn der Körper allgemein nachlässt und das Übergewicht zusätzlich zum Problem wird. Die Belastung strapaziert (nicht nur) die Gelenke und ehe sich der Übergewichtige versieht, wird das Übergewicht zur Qual.
Ich kenne keinen Fall (in meinem Umfeld) wo dieser Verfall nicht mit Schmerzen verbunden war und der Übergewichtige sich nur mühsam fortbewegen konnte. Was dazu führt, dass derjenige sich kaum mehr bewegt und die Muskeln verkümmern - bis gar nichts mehr geht. Was bleibt, ist das Frustessen, was die Situation natürlich noch verschlimmert.
Ein Teufelskreis aus dem nur schwer herauszukommen ist.
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von maria am Montag 29. August 2011, 18:09
majestix hat geschrieben: Es gibt keinen sinnloseren Tod als das Ableben bei voller Gesundheit, weil nur fremde (äußere) Gewalt dazu führt. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
* Und trotzdem wünschen sich die meisten Menschen schmerzfrei und bei bester Gesundheit sterben zu können! Umfallen und weg! Einschlafen auf Nimmerwiedersehen.
Ich versteh schon, dass ein Arzt das anders sieht, lebt er von der Krankheit der Menschen.

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von majestix am Montag 29. August 2011, 23:40
maria hat geschrieben:majestix hat geschrieben: Es gibt keinen sinnloseren Tod als das Ableben bei voller Gesundheit, weil nur fremde (äußere) Gewalt dazu führt. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
* Und trotzdem wünschen sich die meisten Menschen schmerzfrei und bei bester Gesundheit sterben zu können! Umfallen und weg! Einschlafen auf Nimmerwiedersehen.
Ich versteh schon, dass ein Arzt das anders sieht, lebt er von der Krankheit der Menschen.

Ich darf Ihnen versichern, daß kein Mensch wirklich sterben will, schon gar nicht bei bester Gesundheit. Und es ist auch nicht sinnvoll oder realistisch, auf "Umfallen und weg! Einschlafen auf Nimmerwiedersehen." zu hoffen. Das ist ein "Hinter mir die Sintflut"- Denken Gescheiter ist, zeitgerecht die Nach- und Erbfolge zu regeln, für sich selbst eine ehrliche Lebensbilanz zu erstellen, sich mit Feinden auszusöhnen, und den unvermeidlichen Abgang mit Geduld zu erwarten. Es stirbt sich wesentlich leichter, wenn man mit sich und seinem Umfeld in´s Reine gekommen ist. Das muß nicht mit Schmerzen verbunden sein. Ärzte leben übrigens nicht von der Krankheit der Menschen. Es gibt ja auch zunehmend Gesunden- und Vorsorge untersuchungen Ärzte sind aber überwiegend mit der Forderung der kranken Menschen nach vollständiger Heilung ihrer Krankheiten konfrontiert. Daß dieses Ansinnen nicht ad infinitum erfüllt werden kann, will niemand einsehen.
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von maria am Dienstag 30. August 2011, 20:47
majestix hat geschrieben:maria hat geschrieben:majestix hat geschrieben: Es gibt keinen sinnloseren Tod als das Ableben bei voller Gesundheit, weil nur fremde (äußere) Gewalt dazu führt. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
* Und trotzdem wünschen sich die meisten Menschen schmerzfrei und bei bester Gesundheit sterben zu können! Umfallen und weg! Einschlafen auf Nimmerwiedersehen.
Ich versteh schon, dass ein Arzt das anders sieht, lebt er von der Krankheit der Menschen.

Ich darf Ihnen versichern, daß kein Mensch wirklich sterben will, schon gar nicht bei bester Gesundheit. Und es ist auch nicht sinnvoll oder realistisch, auf "Umfallen und weg! Einschlafen auf Nimmerwiedersehen." zu hoffen. Das ist ein "Hinter mir die Sintflut"- Denken Gescheiter ist, zeitgerecht die Nach- und Erbfolge zu regeln, für sich selbst eine ehrliche Lebensbilanz zu erstellen, sich mit Feinden auszusöhnen, und den unvermeidlichen Abgang mit Geduld zu erwarten. Es stirbt sich wesentlich leichter, wenn man mit sich und seinem Umfeld in´s Reine gekommen ist. Das muß nicht mit Schmerzen verbunden sein. Ärzte leben übrigens nicht von der Krankheit der Menschen. Es gibt ja auch zunehmend Gesunden- und Vorsorge untersuchungen Ärzte sind aber überwiegend mit der Forderung der kranken Menschen nach vollständiger Heilung ihrer Krankheiten konfrontiert. Daß dieses Ansinnen nicht ad infinitum erfüllt werden kann, will niemand einsehen. * Natürlich gibt es Menschen, die sterben wollen. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es keine Selbstmorde.
Und von wegen gesund sterben. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich zum Beispiel lieber in bester Gesundheit sterben, als dahinzusiechen und möglicherweise auf Sterbehilfe angewiesen zu sein. Eine Frage der Einstellung. Lang leben ist das Eine, Lebensqualität das Andere.
Zum Nachlass. Ab einem gewissen Alter wird wohl jeder verantwortungsbewusste Mensch dafür Sorge tragen, dass in Richtung Hinterlassenschaft mit den Angehörigen das Gröbste besprochen wird und entsprechende (falls notwendig) Maßnahmen getroffen werden. Dazu bedarf es meines Erachtens keiner Krankheit. Wenn jemand schwer erkrankt, kann es oft zu spät dazu sein. Und - es gibt tatsächlich Menschen, die nach dem Motto "nach mir die Sintflut" leben und sterben. Denen es egal ist, ob sie selbst in Streit abtreten oder, dass sich die Angehörigen die Haare wegen der Erbschaft ausreißen.
Das Motto meiner Familie jedenfalls ist, Meinungsverschiedenheiten möglichst bald auszuräumen und sollte es zu einem überraschenden Todesfall kommen, weiß jeder von uns, dass der Eine oder Andere es nicht wirklich böse gemeint hat.
Was die Ärzte betrifft. Bitte, nicht alles todernst nehmen! Meine Erfahrung mit Ärzten ist großteils eine gute und als ich im Vorjahr erlebte, welches Wunder ein Operateur vollbrachte, fällt mir keine Perle aus der Krone, wenn ich von einem "Gott in Weiß" spreche. Meine Hochachtung! Mein praktischer Arzt ist auch ein Meister seines Faches und es wird sicherlich eine Tragödie für seine Kundschaft, wenn er einmal in Pension geht.
Hätten wir sie nicht, die Götter in Weiß, ginge es uns elendig! Samma wieda gut!?

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von f.art reloaded am Dienstag 30. August 2011, 21:29
majestix hat geschrieben:... Wie bei Steve Jobs. Pankreaskarzinom zählt zu den unheilbaren Erkrankungen mit der kürzesten Überlebensrate, übertroffen nur vom Malignen Melanom. ...
Nachtrag Nix zur Diskussion, nur ein rel. junges Foto (Anf. Juni) des Herrn  : 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von OHB am Dienstag 30. August 2011, 22:35
f.art reloaded hat geschrieben:majestix hat geschrieben:... Wie bei Steve Jobs. Pankreaskarzinom zählt zu den unheilbaren Erkrankungen mit der kürzesten Überlebensrate, übertroffen nur vom Malignen Melanom. ...
Nachtrag Nix zur Diskussion, nur ein rel. junges Foto (Anf. Juni) des Herrn  : 
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von majestix am Dienstag 30. August 2011, 23:29
maria hat geschrieben:Samma wieda gut!? 
Das ist gar nicht notwendig, ich war nie böse oder aufgebracht. Ich gebe ja nur meine Erfahrung wider, die sich nicht mit den Erfahrungen Anderer decken muß. Um beim Thema zu bleiben, möchte ich auf den Kommentar in der Presse verweisen Die "Sauerei", die gar keine isthttp://diepresse.com/home/meinung/gastk ... =simarchivUnd zum Drüberstreuen noch eine Meldung AKH-Skandal: Untersuchung gegen FP-ArztHat die FPÖ einen Skandal, den sie im AKH ortet, selbst inszeniert? Vieles spricht dafür. Die Rechtsabteilung ermittelt. http://kurier.at/nachrichten/wien/4147186.phpDabei ist die Parteizugehörigkeit egal - ahnungslose Politiker wollen sich mit billigen Methoden auf Kosten der Ärzte profilieren. Soll Herr Minister Stöger doch ein angemessenes Gehaltsschema für Ärzte durchsetzen, um diese von den Honoraren der SonderklassepatientInnen unabhängig zu machen. An der Sonderklasse verdienen ja nicht nur Ärzte, sondern auch die Krankenhauserhalter, die Versicherungen und - nicht zu vergessen - der Staat, der ja auch von Krankenversicherungsprämien fette Versicherungssteuern einhebt. Ich habe in meiner langjährigen Berufszeit noch nie erlebt, daß eine lebensrettende Maßnahme zu Gunsten eines Patienten mit Zusatzversicherung hintangestellt wurde. Der Eindruck wird aber erweckt. Und das ist empörend.
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von smART am Mittwoch 31. August 2011, 09:26
OHB hat geschrieben:
ES IST EINFACH NUR TRAURIG EHER MEHRFACH NUR TRAURIG!
Aktueller Ignotonneninhalt : contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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von OHB am Mittwoch 31. August 2011, 10:38
smART hat geschrieben:maria hat geschrieben:Samma wieda gut!?
War das auch ein Angebot an Rollstuhlrambo und Spritzenheini, weil Du Dich schwächelnd fühlst?
mich kann sie nicht meinen da ich sie auf ignorieren gestellt habe daher lese ich auch keine beiträge von ihr 
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von xenia am Donnerstag 1. September 2011, 14:24
ein oftmals erwähntes beispiel für "spitals-zusammenlegung" : Kein Zusammenkommen zwischen SpitälernAuch wenn der Rechnungshof eine engere Kooperation zwischen den Spitälern Kittsee und Hainburg empfiehlt - es wird sie nicht geben. http://kurier.at/nachrichten/burgenland/4147506.php
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von Gast am Donnerstag 1. September 2011, 17:07
xenia hat geschrieben:Kein Zusammenkommen zwischen Spitälern
Was machen Sptiäler wenn sie zusammenkommen?
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von Gast am Freitag 2. September 2011, 12:01
maria hat geschrieben:... Und die beiden anderen, können mich.
... Lieb haben?
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