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von UnART am Mittwoch 10. Januar 2007, 21:33
Quo Vadis Koralmbahn Für die 30 Kilometer lange Röhre durch die Koralm laufen noch die Vorbereitungen, derweil wurde in der Gemeinde Grafenstein viel wasserdichter Beton, noch mehr Eisen, für eine 633 Meter lange Unterflurtrasse verarbeitet, um die Bewohner vor einem Lärm zu schützen, den es im Moment nicht im schützenswerten Umfang gibt. Falls inzwischen nicht das Geld ausgeht, wird erst in vielen Jahren das Loch durch die Koralm gehen. Sollte dieser Tunnel wirklich mal fertig sein, kommt man in die Steiermark und steht dort vorm Semmering an, muss mit der Eisenbahn über den Berg. Die Meisterleistung der Trasse des Carl Ritter von Ghega ist angeblich für die heutige Bedürfnisse überfordert. Hochgeschwindigkeitszüge müssten wieder kehrt machen, solange es kein weiteres Loch durch den Semmering gibt. Aber gegen den Semmeringtunnel sind wieder der niederösterreichische Landeshauptmann Pröll und einige die mit Naturschutz was zu tun haben. Eine günstige Trassenvariante für die Nord/Süd-Verbindung geht im Transit über Ungarn und Slowenien. Aber wo bleibt da die Anbindung von Kärnten und der Steiermark, und für was brauchen wir dann einen Koralmtunnel? Wie steht es mit der Infrastruktur dieser Länder? Ist es ein Kennzeichen der österreichischen Politik, mit Stückwerk nachhaltig Geld für kurzfristigen Wachstum und Arbeitsplatzsicherung auszugeben, ohne für Anbindung und Zukunft zu sorgen? Österreich ein Land ehemaliger Großleistungen:  © aeiou.at 070110 © www.unart-forum.com
Zuletzt geändert von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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von UnART am Montag 5. Februar 2007, 23:07
Absicherung. "Am Vertrag beißen sich die Wiener Bürokraten die Zähne aus", gab sich Haider vor Journalisten zuversichtlich. Man habe das Vertragswerk nämlich schon in der Ahnung abgesichert, dass eine neue Bundesregierung versuchen werde, "das Koralm-Projekt mit allen möglichen Argumenten zu kappen". Haider warnte vor einer Umfahrung Österreichs, falls der neue Verkehrsminister Werner Faymann (SPÖ) das Projekt nicht konsequent durchziehe. In diesem Fall würde nämlich der Bahnverkehr über Westungarn und Slowenien an die Adria führen. "Wenn die ÖBB die Verträge nicht einhalten, werden wir klagen", betonte Haider. Kleine Zeitung Der neue Infrastrukturminister Faymann will den Koralmtunnel verzögern, wenn nicht gar kippen. Mit dem Geld soll der Wiener Hauptbahnhof ausgebaut werden. Eine Frage: Für was wird er ausgebaut? Für Züge die nun über Ungarn und Slowenien fahren? Seriösität gegenüber bestehenden Verträgen und moralische Qualität scheint in gewissen Kreisen ein Fremdwort zu sein! Ohne den Wert einer Nord/Süd-Verbindung durch Österreich in Zahlen zu bewerten – Steiermark und Kärnten bedürfen der ausgebauten Infrastruktur! Herr Faymann sollte sich mehr dahinterklemmen, dass beim Semmeringtunnel was weitergeht, der ein Zwilling des Koralmtunnels ist, ohne den der eine keinen Sinn hat! Wien müsste Acht geben. Als Verwaltungszentrale und Firmenzentrum für die Distrubation in die Bundesländer geht es halbwegs gut. Sowas verschenkt man nicht mit kurzfristigem Kleingeld wie den Bahnhofausbau auf Kosten anderer. Gibt es für Steiermark und Kärnten eine unzureichende Nordverbindung ist eben von dort eine Infrastruktur in den Süden auszubauen, was bedeutet: Ein eigener Verwaltungsbereich mit Firmenzentralen wird südlich der Alpen geschaffen. In diesem Fall ist Wien nicht mehr gebraucht, dann leben wir in einem Europa der Regionen!
Zuletzt geändert von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 02:28, insgesamt 1-mal geändert.
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von xenia am Montag 5. Februar 2007, 23:59
Der Wiener Hauptbahnhof (auch: Zentralbahnhof Wien oder Bahnhof Wien – Europa Mitte) ist ein in Planung befindlicher Zentralbahnhof in der österreichischen Hauptstadt Wien, der die Südbahn, Ostbahn und Westbahn auf dem Areal des heutigen Südbahnhofs verknüpfen soll. Geplant ist, aus zwei miteinander verbundenen Kopfbahnhöfen (die der Südbahnhof derzeit darstellt), einen Durchgangsbahnhof zu machen. Erste Planungen für einen Zentralbahnhof in Wien gab es schon am Ende des 19. Jahrhunderts, allerdings wurden diese immer wieder aus Kostengründen verschoben.http://de.wikipedia.org/wiki/Wien_Hauptbahnhofalternative :  Leichtere Stadtdurchquerung Das Hauptargument für einen Zentralbahnhof liegt in der leichteren Möglichkeit für Durchreisende, Wien im Fernverkehr zu durchqueren. Die derzeitige Situation mit mehreren Kopfbahnhöfen ist außerordentlich ungünstig: Umsteigen ist beschwerlich und mit der Benützung innerstädtischer Verkehrsmittel verbunden, die Führung wienquerender Züge ist betrieblich ebenso erschwert und wird daher nur auf einer Relation (Ungarn-Westeuropa) durchgeführt. Das wiederum hat die unangenehme Folge, daß nicht alle Züge Richtung Ungarn vom selben Bahnhof abfahren. Daß dieser Zustand nicht schon längst behoben wurde, kann nur daran liegen, daß die Nutznießer, ausländische Durchreisende, weder als Wähler, noch als konsumierende Touristen für österreich im allgemeinen und Wien im speziellen interessant sind. http://www.buschbacher.at/mess.htmlzum plan oben : im blauen (fast rechtwinkeligen) knick bildmitte liegt der süd/ostbahnhof, ca. dort soll der zentralbahnhof entstehen. rechts der roten schrift "st. pölten" klein weiss der westbahnhof, links von "wien nord" der franz-josefs-bahnhof, rechts von "wien nord" der nordwestbahnhof. bei "oberlaa"/"neusiedl am see" verdeckt "Kl" = zentralverschiebebahnhof kledering. geplant wird also schon seit ende des 19. jhdts., und noch immer ist es eine kleine weltreise, wenn man z.b. vom süden/osten kommt und mit gepäck erst ein öffentliches verkehrsmittel suchen muss, dann mit der bim zum westbahnhof gondelt, um dort endlich in den zug richtung westen zu gelangen, bzw. retour wieder dasselbe spielchen mitmachen muss. zeitaufwand ca. 1 stunde nur fürs umsteigen in einen anschlusszug. den semmeringtunnel haben wir schon verschlafen, ungarn hat längst die nord-süd-spange (in der ebene) ausgebaut... ; - ))) ps: leider kann ich den plan nicht kleiner machen, wenn jemand von den moderatoren das kann, bitte ich darum, auf einem viel kleineren zur verfügung stehenden ist fast nichts erkennbar.
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von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 01:34
Guter Beitrag – danke Xenia! Wegen der Graphik-Überbreite - wenn es sein muss, können wir damit leben. Gestalten wir halt den Zeilenumbruch für nachfolgende Beiträge kürzer, damit Leser nicht scrollen müssen.
Wien hat sicher eigene anstehende Infrastrukturbedürfnisse. Aber Tatsache ist auch, dass die Südbahn in Österreich bereits sehr lange als Stiefkind behandelt wird. Es war auch eine zeitlang etwas vernachlässigbar und die Verbindung für Autos ist halbwegs ausgebaut. Doch blickt man in die Zukunft, kommt der Infrastruktur auf Schienen bald starke Bedeutung zu. Aus dieser Sicht ist meine Warnung von einer Abkoppelung in Form eines Europa der Regionen nicht von der Hand zu weisen.
PS: Faymann hat sich im Interview (ZIB 2) total gedreht, betont die Wichtigkeit der Südbahn und spricht von Vertragstreue.
Zuletzt geändert von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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von xenia am Dienstag 6. Februar 2007, 02:18
UnART hat geschrieben:Guter Beitrag – danke Xenia! Wegen der Graphik-Überbreite - wenn es sein muss, können wir damit leben. Gestalte ich halt den Zeilenumbruch für nachfolgende Beiträge kürzer.
Wien hat sicher eigene anstehende Infrastrukturbedürfnisse. Aber Tatsache ist auch, dass die Südbahn in Österreich bereits sehr lange als Stiefkind behandelt wird. Es war auch eine zeitlang etwas vernachlässigbar und die Verbindung für Autos ist halbwegs ausgebaut. Doch blickt man in die Zukunft, kommt der Infrastruktur auf Schienen bald starke Bedeutung zu. Aus dieser Sicht ist meine Warnung von einer Abkoppelung in Form eines Europa der Regionen nicht von der Hand zu weisen.
PS: Faymann hat sich im Interview (ZIB 2) total gedreht, betont die Wichtigkeit der Südbahn und spricht von Vertragstreue.
das vernachlässigen der südbahn war ein großer fehler, der wahrscheinlich nicht mehr gutzumachen ist. vor etlichen jahren war ich bei einer diskussion über dieses thema, als gast war Dr. Csaba Székely geladen, ex-rechte hand vom seinerzeitigen verkehrsminister Klima und damaliger "chef" der raab-ödenburg-ebenfurter (GYSEV) eisenbahn. http://tinyurl.com/2zvpr9schon damals berichtete er über fast hektische planungen und arbeiten, diese nord-süd-spange auf ungarischer seite auszubauen, wenn auch am anfang nur für den güterverkehr. aber jeder tag, an dem beim semmering-basistunnel nichts weitergeht, wäre ein "geschenk" für sie. einer fracht ist es egal, wo und über welche strecke sie von a nach b transportiert wird, der "zeitnachteil" durch den "umweg" wird locker durch die höhere geschwindigkeit in der ebene wettgemacht. über das thema "koralmbahn" weiss ich sehr wenig, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sie - egal ob über ungarn oder die südstrecke gefahren wird - dringend benötigt wird, um die südsteiermark und kärnten nicht vom nordosten und osten österreichs "abzuschneiden". nur mit sparplänen wird man weder in wien noch auf (bzw. unter) der koralm weiterkommen... ; - )))
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von OHB am Dienstag 6. Februar 2007, 12:00
..................................dass die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt wie geplant 2018 fertig gestellt wird. Das habe Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) so angeordnet und werde auch umgesetzt.................................
wenn man bedenkt wie viel wasser da noch die donau runterrinnt wenn man bedenkt wieviel politiker-wechsel da sich noch ergeben wird bedenke ich mit grosser sorge das es eine ewige geschichte werden kann
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von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 14:00
Wenn man bedenkt was politisch seit Jahrzehnten versäumt wurde, es ist nicht mehr aufzuholen. Der Bahnverkehr in der Nord/Süd-Achse beginnt an Österreich vorbeizufließen, weil es bei uns das bahntechnische Infrastrukturloch in der Steiermark und Kärnten gibt. Dazu kommt die Geldvernichtung für halbe Sachen. Schalldämmende Trassen ohne Tunnel sind und werden gebaut, obwohl die Frequenz fehlt; Ein Tunnel wird gebaut, obwohl sein Zwilling am Semmering noch nicht mal genehmigt ist; Ganz zu schweigen von der Anschaffung der Hochgeschwindigkeitslokomotiven ohne ausgebaute Hochgeschwindigkeitsstrecken zu haben; Dem gewaltigen Verschubbahnhof Fürnitz fehlt bedingungsgemäß auch die Frequenz – es gibt halt weniger zum Verschieben als geplant. Nun versucht man mit Paketdiensten was gut zu machen. Und ... Verschiebebahnhof Fürnitz
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von OHB am Dienstag 6. Februar 2007, 14:50
UnART hat geschrieben:Wenn man bedenkt was politisch seit Jahrzehnten versäumt wurde, es ist nicht mehr aufzuholen. Der Bahnverkehr in der Nord/Süd-Achse beginnt an Österreich vorbeizufließen, weil es bei uns das bahntechnische Infrastrukturloch in der Steiermark und Kärnten gibt. Dazu kommt die Geldvernichtung für halbe Sachen. Schalldämmende Trassen ohne Tunnel sind und werden gebaut, obwohl die Frequenz fehlt; Ein Tunnel wird gebaut, obwohl sein Zwilling am Semmering noch nicht mal genehmigt ist; Ganz zu schweigen von der Anschaffung der Hochgeschwindigkeitslokomotiven ohne ausgebaute Hochgeschwindigkeitsstrecken zu haben; Dem gewaltigen Verschubbahnhof Fürnitz fehlt bedingungsgemäß auch die Frequenz – es gibt halt weniger zum Verschieben als geplant. Nun versucht man mit Paketdiensten was gut zu machen. Und ... Verschiebebahnhof Fürnitz ich hege die befürchtung das die nordost-südwest verbindung in zukunft an österreich über slowakei-ungarn-slowenien vorbei verlaufen wird 
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von xenia am Dienstag 6. Februar 2007, 15:11
Informationen über den Wiener Zentralverschiebebahnhof Kapazität: max. 6.100 Wagen in 24 Stunden Gesamtfläche: ca. 1.000.000 m² max. Länge: 8.000 m; max. Breite: 300 m Gleise: 120 km; Weicheneinheiten: 400 Stück Materialverbrauch: Schienenstahl: 12.000 t; Weichenstahl: 3.700 t Befestigungsmaterial für Schienen und Weichen: 3600 t Gleisschwellen: 184.600 Stück Weichenschwellen: 75.000 m Oberbauschotter: 500.000 t Rohrmaste: 1.000 Stück Leuchten: 2.000 Stück Bauzeit 1978-1986 Gesamtkosten: ca. 3,8 Mrd. Schilling http://members.aon.at/speedi/http://members.aon.at/speedi/zvbf/zvbframe.htmleider hab ich weder beschäftigungs- noch kapazitätszahlen gefunden, auch nichts vergleichbares für Fürnitz. unbedingt sinnvoll finde ich es ja nicht, zuerst zu schlafen und dann "hintennachzubauen". ungarn hat den bedarf "nord - süd" erkannt und gehandelt, da war von einem EU-beitritt noch nicht die rede. so gesehen finde ich dein "europa der regionen" gar nicht so schlecht, wozu doppelt moppeln ? damit beide nicht ausgelastet sind ? gibt es bereits eine alternative zu Fürnitz ? oder gibt es eine (billigere, aber zweckmäßige) alternative für den Koralmtunnel ? andererseits : angeblich haben selten 2 nachbarstaaten das selbe "system" bei der eisenbahn, da müssen andere loks vorgespannt werden, weil es sonst nicht weiterginge. vielleicht könnte man da auch etwas vereinheitlichen... ; - )))
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von UnART am Dienstag 6. Februar 2007, 17:27
Der Großverschiebebahnhof (Rangierbahnhof) Fürnitz wurde zur Entlastung des Großverschiebebahnhofs Villach errichtet. Im Verkehrsknoten Villach treffen sich Züge der Nord/Süd-Spange und vom Westen, vor allem die Züge nach und von Süden sollen in Fürnitz rangieren. Wegen der Vernachlässigung der Südbahnstrecke erwies sich Fürnitz als zu groß dimensioniert. Obwohl nicht sicher ist, ob es jemals einen Semmeringtunnel gibt, wird der Koralmtunnel gebaut und Trassen in umweltsensiblen Zonen getunnelt oder mit Lärmschutz versehen. Mit dem Ausbau der Südbahnstrecke (Pontebbana Achse) gibt es in Kärnten Bestrebungen, die Strecke von Klagenfurt nach Villach leistungstechnisch anzupassen.. Eine komplett neue Trasseführung entlang des Wörther Sees mit Untertunnelungen und Lärmschutz ist geplant, dafür gibt es ein etwas dubioses Finanzierungskonstrukt mit Landes- Bundes- ÖBB-Mitteln und der Kärntner Alpen-Adria-Bank (Landeshypo). Die ÖBB bring beispielsweise Immobilien ein. Auf den freien Markt verwertet, wird es sicher für manche ein sehr gutes Geschäft. Wer da wen finanziert, will ich im weiterem gar nicht wissen. Konklusio: Unter dem Vorwand von Infrastruktur, des Wirtschaftswachstums und Arbeitsplatzbeschaffung laufen öffentliche Gelder, obwohl der Grund dafür nicht gesichert erscheint! Neubau einer Eisenbahnstrecke
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von xenia am Dienstag 6. Februar 2007, 18:16
UnART hat geschrieben:Der Großverschiebebahnhof (Rangierbahnhof) Fürnitz wurde zur Entlastung des Großverschiebebahnhofs Villach errichtet. Im Verkehrsknoten Villach treffen sich Züge der Nord/Süd-Spange und vom Westen, vor allem die Züge nach und von Süden sollen in Fürnitz rangieren. Wegen der Vernachlässigung der Südbahnstrecke erwies sich Fürnitz als zu groß dimensioniert. Obwohl nicht sicher ist, ob es jemals einen Semmeringtunnel gibt, wird der Koralmtunnel gebaut und Trassen in umweltsensiblen Zonen getunnelt oder mit Lärmschutz versehen. Mit dem Ausbau der Südbahnstrecke (Pontebbana Achse) gibt es in Kärnten Bestrebungen, die Strecke von Klagenfurt nach Villach leistungstechnisch anzupassen.. Eine komplett neue Trasseführung entlang des Wörther Sees mit Untertunnelungen und Lärmschutz ist geplant, dafür gibt es ein etwas dubioses Finanzierungskonstrukt mit Landes- Bundes- ÖBB-Mitteln und der Kärntner Alpen-Adria-Bank (Landeshypo). Die ÖBB bring beispielsweise Immobilien ein. Auf den freien Markt verwertet, wird es sicher für manche ein sehr gutes Geschäft. Wer da wen finanziert, will ich im weiterem gar nicht wissen. Konklusio: Unter dem Vorwand von Infrastruktur, des Wirtschaftswachstums und Arbeitsplatzbeschaffung laufen öffentliche Gelder, obwohl der Grund dafür nicht gesichert erscheint! Neubau einer Eisenbahnstrecke was will man denn dem wörthersee (speziell dem nordufer) noch alles antun ? es ist zwar sehr schön, mit dem zug oder auf der autobahn quasi entlang des nordufers fahren zu können und die aussicht zu genießen, das kanns aber doch auch nicht sein. über die pontebbana wurde damals auch gesprochen, ich hab mir aber die speziellen probleme nicht gemerkt, zu viele, zu große und nicht ganz zum thema "ungarn-spange" passend. immer öfter hab ich den eindruck, als müssten prestige-objekte auf biegen und brechen durchgedrückt werden, auch wenn sie schon längst überholt sind... ; - )))
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von UnART am Freitag 9. Februar 2007, 03:10
Inzwischen ist einiges geschehen Xenia!
Die Krone nahm das Thema mit einem 2 Seiten Interview von LH Haider auf, wo neben der für Kärnten wichtigen Anbindung an die Infrastruktur auch der Terminal Fürnitz behandelt wurde – ebenso die Wörtherseetrasse, für die es möglicherweise EU-Förderung gibt, wenn Österreich das Problem Südbahn beherzt in die Hand nimmt. Sogar Vizekanzler und Finanzminister Molterer sprach sich für Vertragstreue aus und gab eine Absichtserklärung der Regierung für die Südbahn, inklusive Semmeringtunnel. 12 Mrd. sollen dafür zur Verfügung gestellt werden. Doch bislang sind es Lippenbekenntnisse und beim Semmeringtunnel hat er einen Kontrahenten aus den eigenen Reihen. Landeshauptmann Pröll torpedierte bislang aus unerfindlichen Gründen den Semmeringtunnel. Angeblich sorgt er sich um die Umweltverträglichkeit, die er bei Autobahntunnel nicht wahrnimmt.
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von UnART am Freitag 9. Februar 2007, 03:21
xenia hat geschrieben:was will man denn dem wörthersee (speziell dem nordufer) noch alles antun ? es ist zwar sehr schön, mit dem zug oder auf der autobahn quasi entlang des nordufers fahren zu können und die aussicht zu genießen, das kanns aber doch auch nicht sein.
über die pontebbana wurde damals auch gesprochen, ich hab mir aber die speziellen probleme nicht gemerkt, zu viele, zu große und nicht ganz zum thema "ungarn-spange" passend.
immer öfter hab ich den eindruck, als müssten prestige-objekte auf biegen und brechen durchgedrückt werden, auch wenn sie schon längst überholt sind...
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Für die Steiermark und Kärnten sind es keine Prestigeprojekte Xenia. Hier geht es darum dass der Warenfluss nicht herumgeleitet wird. Firmen benötigen eine brauchbare Infrastruktur und ist die gegeben, siedeln sich neue an. Es geht tatsächlich auch um Arbeitsplätze und Wirtschaft, nicht umsonst hinkt Kärnten etwas hintennach. Aussicht auf den Wörthersee ist für Bahnreisende sicher schön, allerdings empfinden Anreiner wie Gäste den Lärm nicht unbedingt als angenehm. Ich fand bereits eine Möglichkeit Lärmschutz und Aussicht zu verbinden, aber das wird eine andere Geschichte 
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von xenia am Freitag 9. Februar 2007, 04:36
UnART hat geschrieben:Inzwischen ist einiges geschehen Xenia!
Die Krone nahm das Thema mit einem 2 Seiten Interview von LH Haider auf, wo neben der für Kärnten wichtigen Anbindung an die Infrastruktur auch der Terminal Fürnitz behandelt wurde – ebenso die Wörtherseetrasse, für die es möglicherweise EU-Förderung gibt, wenn Österreich das Problem Südbahn beherzt in die Hand nimmt. Sogar Vizekanzler und Finanzminister Molterer sprach sich für Vertragstreue aus und gab eine Absichtserklärung der Regierung für die Südbahn, inklusive Semmeringtunnel. 12 Mrd. sollen dafür zur Verfügung gestellt werden. Doch bislang sind es Lippenbekenntnisse und beim Semmeringtunnel hat er einen Kontrahenten aus den eigenen Reihen. Landeshauptmann Pröll torpedierte bislang aus unerfindlichen Gründen den Semmeringtunnel. Angeblich sorgt er sich um die Umweltverträglichkeit, die er bei Autobahntunnel nicht wahrnimmt.
na wunderbar ! also wird doch doppelt gemoppelt, wie befürchtet. aber so groß ist meine angst nicht, wenn ich an die absichtserklärungen, notariatsakte, beschlüsse, um- und neuplanungen und und und denke, die es seit beginn der planung für wien mitte seit ungefähr 15 jahren gegeben hat, ein vergleichsweise winziges projekt gegen die südbahn. lassen wir uns überraschen... ; - )))
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von xenia am Freitag 9. Februar 2007, 04:56
UnART hat geschrieben:Für die Steiermark und Kärnten sind es keine Prestigeprojekte Xenia. Hier geht es darum dass der Warenfluss nicht herumgeleitet wird. Firmen benötigen eine brauchbare Infrastruktur und ist die gegeben, siedeln sich neue an. Es geht tatsächlich auch um Arbeitsplätze und Wirtschaft, nicht umsonst hinkt Kärnten etwas hintennach. Aussicht auf den Wörthersee ist für Bahnreisende sicher schön, allerdings empfinden Anreiner wie Gäste den Lärm nicht unbedingt als angenehm. Ich fand bereits eine Möglichkeit Lärmschutz und Aussicht zu verbinden, aber das wird eine andere Geschichte  selbstverständlich benötigt die wirtschaft brauchbare infrastruktur, aber das ist doch keine neuigkeit, das wurde regelrecht "verschlafen". bis in der südsteiermark und kärnten etwas brauchbares fertiggestellt ist, fahren doch die ungarn und wahrscheinlich auch die slowenen längst auf eigenen schienen und unterbieten locker die frachtkosten. oder die rollende landstraße, mit der sehr viel lkw-verkehr von der straße genommen werden könnte. könnte deshalb, weil zu wenige waggons vorhabden sind, und die fahrpläne sind äußerst dürftig : Fahrpläne: Brenner - Wörgl Graz - Regensburg Salzburg - Triest Salzburg - Villach Wels - Arad Wels - Maribor Wels - Szeged Wörgl - Trento dabei gibts Terminals: Bludenz Brenner Hall Krems Linz Graz Salzburg St. Michael St. Pölten Villach Wels Wien Wolfurt Wörgl http://www.oekombi.at/auch verschlafen ?
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