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Nabelschau und der Blick über den Tellerrand
von contraindicatio am Freitag 16. Januar 2009, 22:22
Ein wenig zum Schmunzeln: Was bringt Teenager dazu, Freitag nachmittag in die Schule zu gehen? Ein Lokalaugenschein im buddhistischen ReligionsunterrichtOffiziell beginnt die Stunde um 16 Uhr. Nun ist es Viertel nach vier, von Unterricht ist nichts zu merken: Eine sitzt im Schneidersitz und liest eine Klatschspaltenmagazin, ein anderer verschickt ein SMS. "Meistens kommen ein paar Schüler erst später", erklärt Heinz Pusitz, Lehrer für buddhistische Religion in Wien. "Das hat sich so eingebürgert." Ob er keine Strafen verteile? Erstaunter Blick: "Natürlich nicht." Kein Stress Es sei ihm wichtig, dass die Schüler gern in den Unterricht kommen. Freitagnachmittag haben Teenies ohnehin Besseres zu tun als in die Religionsstunde zu gehen. Da hilft auch nichts, dass sie hier völlig prüfungsstressfrei am Boden herumknotzen können. Von 25 angemeldeten SchülerInnen kommen im Schnitt acht bis zehn tatsächlich in die Stunde im Gemeindezentrum "Der mittlere Weg" im ersten Bezirk. "Der Rest ist von meiner Seite her natürlich entschuldigt", so Pusitz, "weil es Gründe gibt, die die Teilnahme verhindern." Pusitz ist der einzige buddhistische Religionslehrer für die öffentliche Oberstufe in Wien. Die Gesamtschule hat auch im Buddhismus noch nicht Fuß gefasst: Für die Unterstufe gibt es zwei LehrerInnen, jeweils eineR für Hauptschule und AHS-Unterstufe. Volksschulkinder haben zwei Klassen zur Auswahl. Ein mageres Angebot, angesichts der Tatsache, dass in Wien 602 SchülerInnen mit buddhistischem Glaubensbekenntnis gemeldet sind. Dass zu wenige vom Angebot wissen, daran liege es nicht, versichert Pusitz: Die buddhistische Gemeinschaft (ÖBR) stehe "in regem Austausch mit den Communities". Bunter Mix Dass Pusitz hier den Plural verwendet, hat gute Gründe: Wiens buddhistische Szene ist extrem bunt gemischt. Das merkt man auch der Oberstufenklasse an: Die Eltern der Kids kommen aus Tibet, Sri Lanka, Vietnam, China, Japan, der Mongolei, Burjatien und Österreich, und die meisten sind binationale Paare. Aber nicht alle in der Klasse sind BuddhistInnen: "Ich komme für die Note", sagt Christian. "Meine Schule ist katholisch und will dass ich irgendeinen Religionsunterricht besuche." Im römisch-katholischen sei er vorher gewesen, "aber das war mir alles zu absurd und voller Widersprüche." Die Buddhismus-Stunde hingegen sei "entspannend. Und man muss wenig lernen." Nachvollziehbare Motive zumindest für einen, der nächstes Semester Matura hat. ©derstandard.at Weiterlesen unter http://derstandard.at/?url=/?id=1227287737647 
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von xenia am Freitag 16. Januar 2009, 22:30
ahja, gestern - donnerstag - war wie immer eine demo, trotz kälte und schneegatsch...
; - )))
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von contraindicatio am Freitag 30. Januar 2009, 22:05
Peking. Die chinesischen Behörden haben in Tibet laut staatlichen Medien mindestens 81 Menschen festgenommen. Ihnen würden "kriminelle Aktivitäten" vorgeworfen, hieß es. Unter den Festgenommenen seien auch zwei Personen, auf deren Handys "reaktionäre Musik" gefunden worden sei. Tibet-Menschenrechtsaktivisten erklärten am Mittwoch, Peking wolle mit den Festnahmen offenbar die Tibeter einschüchtern. Im März jähren sich zum 50. Mal die blutige Niederschlagung des tibetischen Volksaufstands durch chinesische Truppen und die Flucht des Dalai Lama ins indische Exil.
©wienerzeitung.at
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von contraindicatio am Dienstag 10. Februar 2009, 22:52
Dalai Lama erhält den Deutschen Medienpreis Das Oberhaupt der Tibeter erhielt den Preis zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Vertreibung aus Tibet
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Baden-Baden - Der Dalai Lama ist am Dienstag in Baden-Baden mit dem Deutschen Medienpreis 2008 ausgezeichnet worden. Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter im Exil erhielt den undotierten Preis zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Vertreibung aus Tibet. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch sagte in seiner Laudatio, der 73-Jährige sei eine Person der Welt- und Zeitgeschichte. Er habe es geschafft, die Menschen neugierig zu machen auf das Schicksal seines Volkes. Er setze sich gewaltlos für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter ein. Koch verbindet mit dem Dalai Lama eine langjährige Freundschaft.
© APA/AP
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von contraindicatio am Montag 9. März 2009, 19:47
"Die Erlebnisse haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt" Kusang Choden Dahdul erlebte 1959 als Sechsjährige den Aufstand in Tibet mit und flüchtete nach Indien - Ein derStandard.at-Interview "Wenn der Eiserne Vorhang gefallen ist, warum dann nicht auch der 'Bambus-Vorhang'"? Kusang Choden Dahdul, sie flüchtete 1962 aus Tibet, träumt immer noch von "Rangzen", einem unabhängigen Tibet. Wirklich glauben kann sie nicht mehr daran. Sie habe jahrelang nicht verstanden, warum der Dalai Lama weiterhin auf einen friedlichen Lösungsweg poche. Mittlerweile sehe sie den "Mittleren Pfad" aber als einzige, wenn auch unwahrscheinliche Möglichkeit für Tibet, etwas von seiner Autonomie zurückzubekommen. weiterlesen unter: http://derstandard.at/?url=/?id=1234508948385
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von trebbiatore am Montag 9. März 2009, 20:14
contraindicatio hat geschrieben:"Die Erlebnisse haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt" Kusang Choden Dahdul erlebte 1959 als Sechsjährige den Aufstand in Tibet mit und flüchtete nach Indien - Ein derStandard.at-Interview "Wenn der Eiserne Vorhang gefallen ist, warum dann nicht auch der 'Bambus-Vorhang'"? Kusang Choden Dahdul, sie flüchtete 1962 aus Tibet, träumt immer noch von "Rangzen", einem unabhängigen Tibet. Wirklich glauben kann sie nicht mehr daran. Sie habe jahrelang nicht verstanden, warum der Dalai Lama weiterhin auf einen friedlichen Lösungsweg poche. Mittlerweile sehe sie den "Mittleren Pfad" aber als einzige, wenn auch unwahrscheinliche Möglichkeit für Tibet, etwas von seiner Autonomie zurückzubekommen. weiterlesen unter: http://derstandard.at/?url=/?id=1234508948385
eigentlich traurig die tatsache dass die tibetproblematik weit in den hintergrund gerückt ist. die welt hat derzeit anscheinend andere sorgen. alles dreht sich wieder einmal mehr ums liebe geld. und wer will china sanktionieren, in zeiten wie diesen? die USA mit sicherheit net, die europäer a net, die russen sowieso nicht....also wer bleibt?
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von M- am Dienstag 10. März 2009, 08:06
unabhängiges Tibet? Tibet ist klein, Tibet war immer Anhängsel von irgendwas, meistens von China.Tibets Lama haben immer auf Kosten der Bevölkerung gelebt, zimperlich waren die Mönche gegenüber der Zivilbevölkerung nie.... Tibet würde allein verhungern...
Tibet hat aber immer schon durch seine "Mystik" fasziniert .... auch die Nationalsozialisten waren hin und her gerissen.
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von M. am Dienstag 10. März 2009, 08:12
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. - Erich Fried
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von smART am Dienstag 10. März 2009, 11:11
trebbiatore hat geschrieben:
eigentlich traurig die tatsache dass die tibetproblematik weit in den hintergrund gerückt ist. die welt hat derzeit anscheinend andere sorgen.
Na klar, und zwar rund um die Uhr-über die armen Juden!
und wer will china sanktionieren, in zeiten wie diesen? die USA mit sicherheit net, .... ..weils irgend wann, sogar von trebbi, dann g´fragt werden könnten, weshalb sie ihren Wurmfortsatz im unheiligen Land net schon seit Jahrzehnten sanktionieren! Shalom! 
Aktueller Ignotonneninhalt : contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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von UnART am Dienstag 10. März 2009, 14:20
smART hat geschrieben:trebbiatore hat geschrieben:eigentlich traurig die tatsache dass die tibetproblematik weit in den hintergrund gerückt ist. die welt hat derzeit anscheinend andere sorgen.
Na klar, und zwar rund um die Uhr-über die armen Juden!
und wer will china sanktionieren, in zeiten wie diesen? die USA mit sicherheit net, .... ..weils irgend wann, sogar von trebbi, dann g´fragt werden könnten, weshalb sie ihren Wurmfortsatz im unheiligen Land net schon seit Jahrzehnten sanktionieren! Shalom! 
Die Wortwahl ist grenzwertig und der Angriff verallgemeinernd, lieber smART! Außerdem versuchst vom Thema ablenkend eine Israel-Debatte daraus zu machen. Zu obigem will ich Trebbi recht geben. Die USA und China sind voneinander stark abhängig. - Alleine schon wegen der Milliarden Dollars, mit denen China die US-Währung stützt. China ist auch wegen dem Problem Nordkorea stillzuhalten und bindet einen nicht unbeträchtlichen Teil der russischen Strategie, was den USA erleichtert, präpotent in deren Vorhof aufzutreten. Doch auch Russland wird jetzt gebraucht – nicht nur wegen der Nahost-Krise. Aber wie g'schrieb'n ist das Thema "Tibet".
( °) ( °) dada.
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von xenia am Freitag 20. März 2009, 22:55
Frei sein kann ich, wenn Tibet frei ist Phuntsog Nyidron wurde wegen Protesten für ein freies Tibet festgenommen. In Haft nahm sie heimlich Unabhängigkeitslieder auf. http://kurier.at/nachrichten/304525.phpdaraus : KURIER: Was ist an jenem Tag im Oktober 1989 passiert? Phuntsog Nyidron: Ich habe nur zwei Dinge gesagt. Lang lebe der Dalai Lama und möge Tibet wieder frei sein. Seit ich ins Kloster gegangen bin, habe ich mich bei kleineren Demonstrationen beteiligt. Sonst bin ich immer davongekommen, damals habe sie mich erwischt. Ich bin von zwei kräftigen Polizisten festgenommen worden. Sie haben mir die Hände über den Kopf zusammengebunden. Sie haben mir die Gelenke immer wieder ein- und ausgerenkt, sie haben mit mir gespielt. Ich war damals 19 Jahre alt.
Haben Sie die ganze Zeit Folter erlebt? Ja, das habe ich. In diesen fünfzehn Jahren gab es regelmäßige politische Sitzungen. Da wurde uns immer wieder die Geschichte Tibets aus chinesischer Sicht erklärt. Dann durften wir unsere Meinungen äußern. Meine Meinung habe ich immer vertreten. Jedes Mal, wenn ich mich dort geäußert habe, bin ich wieder gefoltert worden. Und so ging das fünfzehn Jahre lang.
dazu : Die singenden Nonnen von Drapchi Phuntsog Nyidron wurde wegen Protesten für ein freies Tibet festgenommen. In Haft nahm sie mit 13 anderen Nonnen heimlich eine Kassette mit Unabhängigkeitsliedern auf. 5 lieder : http://kurier.at/multimedia/audio/304448.php
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von OHB am Sonntag 22. März 2009, 17:50
Angriff auf chinesische Polizeistation: 100 Tibeter in Haft
Nach Berichten über den Tod eines Mönchs haben Hunderte aufgebrachte Tibeter in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai eine Polizeistation angegriffen und mehrere Polizisten verletzt.
Die Polizei habe bis zu 100 Menschen festgenommen, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua heute.
Mönch ertrank in Fluss Die Demonstranten sollen "Unabhängigkeit für Tibet" und "Lang lebe der Dalai Lama" skandiert haben, berichtete der exiltibetische Sender Die Stimme Tibets. Auslöser des Angriffs waren offenbar Berichte über den Selbstmord eines Mönchs, den die Polizei zuvor festgehalten hatte.
In dem Zimmer des Mönchs sollen Flugblätter und eine tibetische Fahne gefunden worden sein. Daraufhin sei der Mönch festgenommen und aufs Revier gebracht worden sein. Nach unbestätigten Berichten von Exiltibetern soll der Mönch aus der Polizeistation entkommen sein und sich dann in einen Fluss gestürzt haben, wo er ertrank.
Heikler Jahrestag In Tibet und in von Tibetern bewohnten Gebieten Chinas haben die Behörden aus Anlass des 50. Jahrestags des tibetischen Volksaufstands vom 10. März 1959 die Sicherheitsvorkehrungen stark verschärft. Um den Jahrestag herum hat es bisher wenige kleine Protestaktionen gegeben. Damals hatten sich in Tibet Tausende Menschen gegen die chinesische Besatzung erhoben. Der Aufstand wurde niedergeschlagen, der Dalai Lama flüchtete am 17. März ins Exil nach Indien. © orf-online
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von OHB am Samstag 28. März 2009, 12:34
China feiert 50 Jahre "Befreiung" in TibetChinas kommunistische Führung hat heute den 50. Jahrestag der Abschaffung der tibetischen Regierung nach dem Volksaufstand 1959 als "Tag der Befreiung von der Leibeigenschaft" in dem Hochland gefeiert. Staats- und Parteichef Hu Jintao sprach in Peking von einer "guten Situation" im heutigen Tibet, die mühsam errungen worden sei und geschätzt werden sollte. In der tibetischen Hauptstadt Lhasa begannen offizielle Feierlichkeiten mit 13.000 Menschen auf dem Platz vor dem Potala Palast, dem einstigen Sitz des 1959 nach Indien geflohenen Dalai Lama. Die exiltibetische Regierung im indischen Dharamsala kritisierte die Feiern als "provokativ". Tibeter begingen den Jahrestag als "Tag der Trauer"."Propaganda-Trick" Seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950 seien mehr als 1,2 Millionen Tibeter als Folge der kommunistischen Herrschaft ums Leben gekommen, hieß es in der Erklärung der Exiltibeter. Mehr als 6.000 Klöster seien zerstört worden. Wenn die Tibeter wirklich zufrieden über die "Befreiung" wären, würden sie nicht über den Himalaya nach Indien fliehen oder ihr Leben riskieren, um gegen die chinesische Herrschaft zu protestieren. Internationale Tibet-Aktionsgruppen beschrieben den chinesischen offiziellen Feiertag, der in diesem Jahr erstmals begangen wird, als "Propaganda-Trick". Er solle von den "katastrophalen Auswirkungen" der chinesischen Herrschaft in Tibet ablenken und die verschärfte Unterdrückung vertuschen. Durch die massiven Sicherheitsvorkehrungen aus Angst vor einem Wiederaufflammen der Unruhen um die heiklen Jahrestage in diesem Monat herrsche "de-facto Kriegsrecht" in Tibet.
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von xenia am Montag 30. März 2009, 19:49
Tibet wieder offen für TouristenAb 5. April dürfen Urlauber ins Land reisen. Die Besucher brauchen aber eine spezielle Genehmigung.  Bild: APA Tibet will für Touristen interessant werden. http://kurier.at/reise/306936.phpdaraus : Tibet will für Touristen attraktiv werden. Ab 5. April sollen wieder Urlauber ins Land kommen, erklärte der Chef der tibetischen Tourismusbehörde, Bachug. Dies gelte auch für zuletzt für Ausländer gesperrte Gebiete in den angrenzenden Provinzen Qinghai, Gansu und Sichuan.
Peking hatte in Tibet und den angrenzenden tibetischen Siedlungsgebieten seit Februar de facto das Kriegsrecht verhängt - aus Angst vor antichinesischen Protesten anlässlich zahlreicher bedeutender Jahrestage, wie dem 50. Jahrestag der Flucht des Dalai Lamas ins nordindische Exil am vergangenen Samstag. Peking kontrolliert jedoch nach wie vor, wer nach Tibet reist: Besucher brauchen eine spezielle Genehmigung der Regierung.
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von OHB am Mittwoch 8. April 2009, 18:46
China verurteilt vier Tibeter zum Tod
Nach den schweren Unruhen in Tibet vor einem Jahr sind vier Tibeter heute wegen Brandstiftung zum Tod verurteilt worden. Ein Gericht in Lhasa verhängte ferner lebenslange Haft gegen einen weiteren Tibeter, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Bei den Bränden in fünf Geschäften während der schweren Ausschreitungen im März 2008 in der tibetischen Hauptstadt seien sieben Menschen ums Leben gekommen, hieß es. Zwei der verhängten Todesstrafen wurden - wie in China möglich - für zwei Jahre ausgesetzt und können dann bei guter Führung in lebenslange Haft umgewandelt werden.
Ein weiterer Prozess wegen Brandstiftung in einem Geschäft, in dem fünf Menschen ums Leben gekommen seien, laufe gegenwärtig noch, berichtete ein Sprecher der Stadtregierung von Lhasa laut Xinhua. Wie viele Tibeter hier vor Gericht stehen, blieb offen. Bisher wurden nach offiziellen chinesischen Angaben 76 Tibeter wegen der Unruhen in Lhasa zu Strafen von wenigen Jahren bis zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihnen waren Raub, Brandstiftung, Diebstahl und Störung der öffentlichen Ordnung angelastet worden.
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