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Nabelschau und der Blick über den Tellerrand
von xenia am Montag 14. Dezember 2009, 02:17
das kunstwerk der schönheitschirurgen zerstört, im wahrsten sinn des wortes das gesicht verloren. für alle, die dem italienischen wortschwall nicht ganz folgen konnten : Berlusconi in Mailand blutig geschlagenEin Mann attackierte Italiens Premier bei einem öffentlichen Auftritt - Berlusconi wurde mit einem Nasenbeinbruch ins Spital gebracht.  Bild: epa Berlsuconi erlitt bei der Attacke einen Nasenbeinbruch, Verletzungen an der Lippe und im Kiefer - er muss kurzzeitig im Krankenhaus bleiben. http://kurier.at/nachrichten/1962747.phpItaliens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist am Sonntagabend nach einer Veranstaltung seiner Mitte-Rechts-Partei "Volk der Freiheit" von einem Mann attackiert und blutig geschlagen worden. Dem Täter war es gelungen, zu dem nach seiner Rede ins Auto steigenden Berlusconi vorzudringen und ihm einen Schlag ins Gesicht zu versetzen. Der 42-Jährige, Massimo Tartaglia, habe Berlusconi möglicherweise eine Miniaturausgabe des Mailänder Doms ins Gesicht geschleudert, heißt es. Der Täter ist ein unvorbestrafter Grafiker, der seit zehn Jahren wegen psychischer Probleme behandelt wird. Er arbeite in dem Unternehmen seines Vaters und führe ein normales Leben, sagte die Polizei. Berlusconi wurde nach der Attacke sofort in ein Auto gebracht und in die Mailänder San Raffaele-Klinik gebracht. Er wird dort die nächsten 24 Stunden unter medizinischer Beobachtung verbringen. Nach Angaben der Mediziner erlitt der Premierminister einen Nasenbeinbruch und eine Unterlippenverletzung, die genäht werden musste, zwei Zähne wurden beschädigt. "Berlusconi ist mitgenommen und niedergeschlagen", erklärte der Arzt des Ministerpräsidenten, Alberto Zangrillo. Wunder  Bild: Reuters "Ich habe mit ihm gesprochen. Berlusconi sagt, dass ein Wunder geschehen ist. Wenn der Gegenstand ihn ein Zentimeter höher am Gesicht getroffen hätte, hätte er ein Auge verloren", sagte der Chefredakteur der Tagesschau TG4 und Berlusconi-Freund Emilio Fede. Verteidigungsminister Ignazio La Russa erklärte, der Angreifer hätte von der wütenden Menschenmenge gelyncht werden können, wären die Sicherheitskräfte nicht rechtzeitig eingegriffen. Der Premierminister erhielt Solidaritätserklärungen von allen politischen Parteien. Der Angriff auf Berlusconi sei das Resultat der "Hasskampagne" gegen den Regierungschef, protestierten Spitzenvertreter der Regierungskoalition. Die mit Berlusconi verbündete Lega Nord sprach von einem "faschistischen Klima". Krieg der Worte "Es tut mir für Berlusconi leid, aber er provoziert", reagierte dagegen der Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro. "Wir verurteilen den Angriff, das kann aber nicht die zunehmende Empörung tausender Familien wegen des Mangels an einer sozialen und wirtschaftlichen Politik der Regierung überdecken. Schon vor einigen Tagen hatte ich vor der Gefahr gewarnt, dass jemand die Nerven verlieren könnte". Der Präsident der Abgeordnetenkammer Gianfranco Fini reagierte entrüstet. "Di Pietros Worte sind inakzeptabel. Man kann auf keinerlei Weise einen gewalttätigen Akt rechtfertigen. Es handelt sich um einen äußerst gravierenden Angriff, das von allen politischen Kräften geschlossen verurteilt werden muss". Staatspräsident Giorgio Napolitano verurteilte den Angriff und sprach Berlusconi seine volle Solidarität aus. Napolitano plädierte für Selbstkontrolle bei der politischen Diskussion. Die Gefahr seien gewaltsame Entartungen, warnte der Präsident. Schon seit Monaten hegten die Sicherheitskräfte Sorgen wegen eines möglichen Angriffs auf den Premierminister, wie jenes das am Silvesterabend 2004 stattgefunden hatte. Damals hatte ein 28-jähriger Maurer Berlusconi mit einem Kamerastativ verletzt. Die Sicherheitsvorkehrungen um den 73-jährigen Medienzaren waren erhöht worden, doch bei der Menschenmenge, die sich am Sonntag bei der Parteiveranstaltung in Mailand versammelt hatte, konnte der Angriff nicht abgewendet werden. Artikel vom 13.12.2009 22:54 | apa, dpa | sk, aho
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von Mausloewin am Montag 14. Dezember 2009, 02:22
Im entscheidenden Moment hat der Kameramann weggeschwenkt. Im Gegensatz zu Jules Naudet, dessen Reaktion beeindruckend war.
Erst wenn man genau weiss, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat. (Erich Maria Remarque)
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von UnART am Montag 14. Dezember 2009, 02:28
Es gibt doch noch Politiker, die für ihr Volk bluten. Bei österreichischen Politikern sind wir uns nicht sicher, ob die überhaupt noch Blut haben.
( °) ( °) dada.
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von Mausloewin am Montag 14. Dezember 2009, 02:32
UnART hat geschrieben:Es gibt doch noch Politiker, die für ihr Volk bluten. Bei österreichischen Politikern sind wir uns nicht sicher, ob die überhaupt noch Blut haben. http://www.youtube.com/watch?v=wBeQ_oZ2 ... re=relatedBlut ist damals keines geflossen.
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von OHB am Montag 14. Dezember 2009, 12:32
ein stinkender schuh hätte gereicht aber wie bekannt wurde ist der täter psychisch krank daher hat der angriff nicht die wertung die dem berlusconi zukommen würde 
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von UnART am Montag 14. Dezember 2009, 12:43
Mich überraschte der Schock des Waldmenschen (Silvio, Silva = Wald) Hinter der polierten starken Fassade steckt doch nur ein schwaches verletzliches Männlein.
( °) ( °) dada.
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von contraindicatio am Montag 14. Dezember 2009, 12:49
Hoffentlich war's ein psychisch gestörter Täter. Denn ein gesunder Mensch darf sich zu solch einer Aktion nicht hinreißen lassen. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
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von OHB am Montag 14. Dezember 2009, 13:14
UnART hat geschrieben:Mich überraschte der Schock des Waldmenschen (Silvio, Silva = Wald) Hinter der polierten starken Fassade steckt doch nur ein schwaches verletzliches Männlein.
HARTE SCHALE WEICHER KERN 
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von OHB am Montag 14. Dezember 2009, 13:17
contraindicatio hat geschrieben:Hoffentlich war's ein psychisch gestörter Täter. Denn ein gesunder Mensch darf sich zu solch einer Aktion nicht hinreißen lassen. 
laut neuesten medienmeldungen ist der wurftäter geistig behindert ob er eventuell dafür bezahlt wurde von wem auch immer auf die vermutung dürfte noch niemand gekommen sein aber es ist nicht jeder tag abend 
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von f.art reloaded am Montag 14. Dezember 2009, 15:30
OHB hat geschrieben:HARTE SCHALE WEICHER KERN 
Letzten Meldungen zufolge geht es dem Duce wieder passabel. Problematisch für die Ärzte ist jedoch die Rekonstruktion des teuer erkauften Gesichts. Eine vorsorgliche Computertomographie stellte keinen weiteren Hirnschäden fest, da dieses bei Herrn Berlusconi gut geschützt in der rechten Ecke des Schädels lagert. Auch der kleinen Statue (vermutl. eine kirchliche Faksimile) geht es den niederschmetternden Umständen gut.
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von trebbiatore am Montag 14. Dezember 2009, 15:35
tja DIE wår schon lång fällig 
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trebbiatore
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von trebbiatore am Montag 14. Dezember 2009, 15:42
contraindicatio hat geschrieben:Hoffentlich war's ein psychisch gestörter Täter. Denn ein gesunder Mensch darf sich zu solch einer Aktion nicht hinreißen lassen. 
...und wäre er bis jetzt net gestört, sprich auffällig gewesen, spätestens jetzt... ja wenn ein politiker derart polemisiert....die kirche hat er verletzt, über die erdbebenopfer abfällig geäussert, jetzt will er vier atomkraftwerke bauen. na was glaubt er, dass nicht einmal wer durchdrehen kann? schade dass es a psychisch kranker war...wenn es denn überhaupt stimmt. österreicher sind da wesentlich humaner, die schmeissen nur mit sachertorten wild um sich 
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von OHB am Montag 14. Dezember 2009, 15:44
f.art reloaded hat geschrieben:OHB hat geschrieben:HARTE SCHALE WEICHER KERN 
Letzten Meldungen zufolge geht es dem Duce wieder passabel. Problematisch für die Ärzte ist jedoch die Rekonstruktion des teuer erkauften Gesichts. Eine vorsorgliche Computertomographie stellte keinen weiteren Hirnschäden fest, da dieses bei Herrn Berlusconi gut geschützt in der rechten Ecke des Schädels lagert. Auch der kleinen Statue (vermutl. eine kirchliche Faksimile) geht es den niederschmetternden Umständen gut.
wenn das wurfobjekt jetzt noch bei e-bay auftaucht werden sich sicher welche finden die ein kleines vermögen dafür bezahlen eventuell ersteigert es sogar ein berlusconi-sensal für das duce-museum 
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von xenia am Montag 14. Dezember 2009, 15:56
aktualisierung : Berlusconi kann sich nur schwer ernähren Nach der Wurfattacke mit einem Souvenir muss der Premier bis Dienstag im Spital bleiben. Das Nasenbein ist gebrochen, zwei Zähne sind beschädigt.  Bild: ap Berlusconi erlitt einen Nasenbeinbruch, Verletzungen an der Lippe und im Kiefer - er muss bis Dienstag im Krankenhaus bleiben. http://kurier.at/nachrichten/1962747.phpSilvio Berlusconi, der bei einer Parteiveranstaltung am Sonntag in Mailand von einem möglicherweise Verwirrten angegriffen worden ist, kann sich wegen seiner Gesichtsverletzungen nur schwer ernähren und wird daher noch im Krankenhaus bleiben. Dies berichteten die Ärzte der San Raffaele-Klinik in einem am Montag veröffentlichten Bulletin über den Gesundheitszustand des 73-jährigen italienischen Premier. Berlusconi werde mindestens bis Dienstag im Krankenhaus bleiben, sagte sein persönlicher Arzt Alberto Zangrillo auf einer Pressekonferenz am Montag. Berlusconi erlitt einen Nasenbeinbruch und Verletzungen an der Unterlippe, die genäht werden mussten. Außerdem brachen zwei Zähne ab. "Wir haben eine Operation vermeiden können", erklärte der Arzt. Berlusconi habe wegen der Verletzungen einen halben Liter Blut verloren. Er werde mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Der Ministerpräsident klagte über starke Kopfschmerzen. "Berlusconi leidet nicht nur wegen der Verletzungen, sondern vor allem wegen des politischen Hasses gegen ihn. Er begreift nicht die Gründe dieser Gewalt", erklärte Senatspräsident Renato Schifani, der ihm im Spital besucht hatte. "Ich habe einen gedemütigten Berlusconi gesehen. Nicht so sehr wegen der Verletzungen, sondern wegen des Hasses, den diese Geste ausdrückt", sagte der Priester Luigi Verzé, seit Jahren enger Freund Berlusconis. Solidaritätserklärungen  Bild: ap Massimo T. wurde verhaftet Im Krankenhaus erhielt Berlusconi am Montag einen Anruf von Staatschef Giorgio Napolitano, der ihm eine baldige Genesung wünschte. Sofort nach dem Angriff hatte Napolitano seine Solidarität mit dem verletzten Premierminister bekundet. Senatspräsident Renato Schifani kündigte einen Besuch in der Klinik an. Der Premierminister erhielt Solidaritätserklärungen von allen politischen Parteien. Der Angreifer Berlusconis, der 42-jährige Massimo T., verbrachte die Nacht unter Aufsicht in einer Zelle der Mailänder Strafanstalt San Vittore. Der Mann, der wegen psychischer Probleme in der Mailänder Poliklinik Behandlung stand, wurde am Sonntagabend lang vom Anti-Terrorismus-Staatsanwalt Armando Spataro verhört. Ihm wird vorsätzliche, schwere Körperverletzung vorgeworfen. Massimo T. der in der Firma seines Vaters als Grafiker arbeitete, hatte auch einen ätzenden Selbstverteidigungsspray eingesteckt. Der Vater des Angreifers rief am Sonntagabend in der Klinik an, in der Berlusconi behandelt wird. Er erklärte sich über die Geste seines Sohnes "konsterniert". Verteidigungsminister Ignazio La Russa erklärte, der Angreifer hätte von der wütenden Menschenmenge gelyncht werden können, wären die Sicherheitskräfte nicht rechtzeitig eingegriffen. Scharfe Sicherheitsvorkehrungen Silvio Berlusconi, blutend Nach dem Angriff sollen die Sicherheitsvorkehrungen um den Ministerpräsidenten verschärft werden. Innenminister Roberto Maroni leitete am Montag in dem Hauptsitz der Mailänder Polizei ein Gipfeltreffen, um zu klären, warum die Sicherheitskräfte um Berlusconi den Angriff nicht verhindern konnten. Dabei hatten die Geheimdienste wiederholt vor der Gefahr von Angriffen auf den Premierminister bei öffentlichen Veranstaltungen gewarnt. "Schon seit Tagen fühlte Berlusconi ein negatives Klima um sich", meinte sein Sprecher Bonaiuti. Facebook-"Party" Auf Facebook feierten 20.000 Internet-Surfer den Angriff auf Berlusconi. Auf einer Seite ist ein Foto mit dem verletzten Berlusconi zu sehen und darunter der Text: "Danke Massimo T.!". Andere Internet-Surfer hinterließen lobende Botschaften für den Angreifer: "T. sofort heilig!", war unter anderem zu lesen. Diese Botschaften wurden von Innenminister Roberto Maroni schwer verurteilt. "Man kann nicht erdulden, dass im Internet zum Mord an Politikern aufgehetzt wird", betonte Berlusconi. Artikel vom 14.12.2009 13:05 | apa, dpa | sk, aho "Politischer Hass ist ein Monstrum" Die internationale Presse kommentiert den tätlichen Angriff auf Silvio Berlusconi am Mailänder Domplatz. http://kurier.at/nachrichten/1962809.phpCorriere della Sera (Mailand)
"Politischer Hass ist ein Monstrum, das, wenn es entfesselt ist, nur noch schwer gezähmt werden kann. Auch, wenn er sich nicht mit einer systematischen Ideologie gewappnet hat (wie es beim wirklichen Terrorismus der Fall ist), also auch, wenn er nur einen isolierten (und wie es scheint: kranken) Geist entflammt, wie es bei dem Aggressor am Mailänder Dom der Fall war - der politische Hass legt sich wie ein vergiftender Schleier auf die politische Diskussion. Er reduziert den politischen Gegner auf ein Ziel, das es zu vernichten gilt, das zerstört werden muss, in seinem Abbild, aber auch physisch. Die blutige Aggression gegen Berlusconi ist die Frucht dieser Degeneration."
La Stampa (Turin)
"Es gibt Momente, in denen zwei Wörter abgeschafft werden müssten - wenn und aber. Der tätliche Angriff auf einen Menschen, in diesem Fall auf den Regierungschef, ist einer dieser Augenblicke. Angesichts der Gewalt können keine untergeordneten Dinge und keine Anspielungen akzeptiert werden, von Rechtfertigungen ganz zu schweigen. An dem Tag, an dem die gesamte politische Klasse in Italien dieses bis auf den Grund verstanden haben wird, erlangt sie ihre wirkliche Reife. Das verletzte und von Blut überströmte Gesicht des Silvio Berlusconi kann nur Bestürzung auslösen, und man kann sich keinen ernsthaften, sich demokratisch und anständig definierenden Menschen vorstellen, der da anders reagiert."
El Mundo (Madrid)
"Die Anhänger von Silvio Berlusconi stellen den Angriff als Teil einer 'Hass-Kampagne' dar, mit der die italienische Linke den Regierungschef stürzen will. Aus der Ferne betrachtet, stellt man sich ohnehin die Frage, wie es möglich ist, dass ein Politiker wie Berlusconi nach all den finanziellen und persönlichen Skandalen noch Wahlen gewinnt. Das Bild des Angriffs illustriert dieses Phänomen. Die Gewalt erscheint als ein Ausdruck der Enttäuschung und der Ohnmacht. Die Opposition hatte sich jahrelang als unfähig erwiesen, Berlusconi auf dem Gebiet der Ideen Paroli zu bieten und ihm einen starken Führer entgegenzustellen. Sie beschränkte sich darauf, den Regierungschef als Witzfigur zu präsentieren. Leider ist es einfacher zu beleidigen und zuzuschlagen als zu argumentieren und zu überzeugen."
La République du Centre (Orleans)
"Wie durch Zufall fand diese Aggression nach einem Treffen seiner Partei 'Volk der Freiheit' statt, bei dem er wieder einmal scharf von den Medien angegriffen wurde (...). Und wie immer wird Silvio Berlusconi die Medienbühne nun nutzen, um seine Mitbürger für sich zu gewinnen - dank des Angreifers, der die Hand gegen ihn erhoben hat. Und es wird sich weiter ein verderbliches Klima in einem Italien breitmachen, wo wirklich alle Schläge erlaubt sind."
Dzienni (Warschau)
"Als ob er ein Nachfolger der römischen Kaiser und Patrizierfamilien wäre, hat Berlusconi ein Gefühl der absoluten Straffreiheit. Er vermischt die Macht mit Geschäften, indem er eigene Medien zum Angriff gegen politische Gegner missbraucht. Er macht krumme Geschäfte mit der Mafia und greift auf Steuertricks zurück. Immer wieder wird er zum Helden der Skandale. Berlusconi wies alle Vorwürfe als politische Attacken zurück. Gleichzeitig griff er alle an, die ihm nicht treu waren, mit aggressiven Worten an, die die in der zivilisierten Welt geltende Grenze überschritten. Ein körperlicher Angriff auf ihn ist eine fatale Lösung, weil die Aggression nur zur Eskalation der Gewalt führen kann. Der Schlag in Mailand zeigt allerdings das Ausmaß der Verzweiflung und Ratlosigkeit, die unter den Italienern der Regierungsstil des eigenen Premiers ausgelöst hat."
Artikel vom 14.12.2009 10:12 | apa | sk
Zuletzt geändert von xenia am Montag 14. Dezember 2009, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
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