Insgesamt ist 1 Besucher online :: 0 registrierte, 1 Gast Der Besucherrekord liegt bei 237 Besuchern, die am Montag 5. März 2012, 17:15 zeitgleich online waren.
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
basierend auf den in den letzten 5 Minuten aktiven Besuchern
Geburtstage
Heute hat kein Mitglied Geburtstag
Kalender
 |
Mai 2012 |
 |
|
Nabelschau und der Blick über den Tellerrand
von Gast am Montag 20. September 2010, 20:47
Massengrab in Slowenien entdecktNur wenige Kilometer von der Kärntner Grenze entfernt wurden Ende Mai 1945 Tito-Gefangene grausam getötet. 700 LeichenIn einem 21 Meter langen und über drei Meter breiten Massengrab südlich der Kirche St. Anna liegen die sterblichen Überreste von rund 700 Frauen und Männern verscharrt... nach ersten Untersuchungen durch Kriminaltechniker der Polizeidirektion Slovenj Gradec (Windischgraz) massive Schlag- und Schussverletzungen festgestellt... http://www.kleinezeitung.at/nachrichten ... nien.story
Etwa Fünfzig, von Partisanen nach dem 2. Weltkrieg verschleppte Kärntner Frauen und Männer sollen unter den Toten sein. Ca. 100 Kärntner gelten heute noch als vermisst.
-
Gast
-
von OHB am Montag 20. September 2010, 21:04
R I P
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42959
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
von UnART am Dienstag 21. September 2010, 15:12
Bin deiner Meinung: „mögen sie ruhen!“ Allerdings gibt es partnerschaftliche Zukunft nur mit aufgearbeiteter Vergangenheit.
( °) ( °) dada.
-

UnART
- Site Admin
-
- Beiträge: 14310
- Registriert: Freitag 17. Februar 2006, 05:33
- Wohnort: Trg, diazezet da vare impalaeriezh Roma, a zo ur gêr a gKarintia, Aostria. Lec'hiet eo war ribloù
von f.art reloaded am Dienstag 21. September 2010, 16:57
UnART hat geschrieben:... Allerdings gibt es partnerschaftliche Zukunft nur mit aufgearbeiteter Vergangenheit.
Oha, werter UnART! Da gibt's aber viele Leichen im Keller. Natürlich immer nur beim "Gegner". Natürlich!
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
-

f.art reloaded
- Abgeordneter des UnART-Universums
-
- Beiträge: 13291
- Registriert: Dienstag 13. Oktober 2009, 16:58
- Wohnort: Cosmoprolet, Pütt-Exilant
von Gast am Dienstag 21. September 2010, 17:29
Mia hom uns ollaweil imma nua vateidigt.
Bis zum "Letzten Blutstropfen"!
Des Gegners.
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
-

Gast
- Insider des UnART-Universum
-
- Beiträge: 5896
- Registriert: Sonntag 5. März 2006, 22:22
von UnART am Dienstag 21. September 2010, 23:19
Eh klor, die Kärntna sand's 2010 sind Slowenen weder Gegner noch Feinde. Die Aussiedlung während des 2. WK wurde vom Regime betrieben und Nazis gab es anteilsmäßig auch in Kärnten, wie sonst überall in Österreich. Ohne aufzurechnen, es ging dabei nicht um morden. Am besten lassen wir den Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko zu Wort kommen: Aussiedlung der Kärntner Slowenen, Verschleppungen nach dem 2.Weltkrieg, Bombenanschläge in den 70-Jahren in KärntenWir sind der Meinung, dass diese tragischen und verbrecherischen Vorgänge aufgeklärt gehören und begrüßen es daher, dass sich ein Ausschuss des Kärntner Landtages damit befassen wird. Die Wahrheit wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Tag kommen, weil sich bekannte Kärntner Historiker damit beschäftigen werden. „Die Wahrheit ist jedem zumutbar, auch wenn sie schmerzliche Erkenntnisse für beide Seiten bringen wird“, so meint auch der neue Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko Es sollten auch jene Kärntner ermittelt werden, die für die Aussiedlung von über 1000 Kärntner Slowenen im Jahre 1942 (die Auswahl der Familien) verantwortlich sind. Ebenso sind jene Akten in Wien den Untersuchenden auszuhändigen, in welchen höchstwahrscheinlich festgehalten ist, wer für die Denunziationen, die anschließenden Verschleppungen und für die Exekutionen von Kärntnern in den Nachkriegswochen in Slowenien und Kärnten verantwortlich ist. Österreich sollte hierbei ein Vorreiterrolle spielen, weil es keinen Grund mehr gibt, nicht alles aufzudecken... http://www.skupnost.at/de/2010/08/aussi ... twendig-3/
( °) ( °) dada.
-

UnART
- Site Admin
-
- Beiträge: 14310
- Registriert: Freitag 17. Februar 2006, 05:33
- Wohnort: Trg, diazezet da vare impalaeriezh Roma, a zo ur gêr a gKarintia, Aostria. Lec'hiet eo war ribloù
von Gast am Mittwoch 22. September 2010, 10:34
UnART hat geschrieben:Eh klor, die Kärntna sand's
Eine bereits bekannte unbewältigte Urangst von UnART. Und möglicherweise wird er ja in sein kühles Grab (oder den heißen Verbrennungsofen) gelegt werden, ohne sich ihr jemals gestellt zu haben. Egal. Seine Sache. Aber wenn er sie durchwegs hier im Forum äußerln führt, weis' ich halt, liebevoll und fürsorglich wie ich nun einmal bin, darauf hin. Bin ja nicht so. Vielleicht find' ich dadurch zu meiner Urangst. Kärntner, die Österreich mit 18 Milliarden Euro Landeshaftungen in Geiselhaft nehmen, oder was weiß ich. Ich weiß nur, daß ich schon wieder schweife, und zwar ab. UnART hat geschrieben:2010 sind Slowenen weder Gegner noch Feinde. Die Aussiedlung während des 2. WK wurde vom Regime betrieben und Nazis gab es anteilsmäßig auch in Kärnten, wie sonst überall in Österreich.
" Nazis gab es anteilsmäßig auch in Kärnten, wie sonst überall in Österreich." Klar, deshalb dauerte der Naziputsch vom Juli 1934 in Kärnten auch einige Tage, während er überall sonst in Österreich nach wenigen Stunden zusammengebrochen war (und zwar auch in Oberösterreich, wo die Österreichische Legion über die "Grüne Grenze" nördlich der Donau vorstieß, und dabei vorerst nur von Gendarmerieeinheiten (Danke, Arschloch Ernst Strasser) bekämpft wurde). Selbsterkenntnis ist nicht des Kärntners. Führerlieblingsbundesland. UnART hat geschrieben:Ohne aufzurechnen, es ging dabei nicht um morden.
Was ich bezweifeln möchte. Morden ist schon 'was Praktisches. Und so wirksam. UnART hat geschrieben:Am besten lassen wir den Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko zu Wort kommen: Aussiedlung der Kärntner Slowenen, Verschleppungen nach dem 2.Weltkrieg, Bombenanschläge in den 70-Jahren in Kärnten Wir sind der Meinung, dass diese tragischen und verbrecherischen Vorgänge aufgeklärt gehören und begrüßen es daher, dass sich ein Ausschuss des Kärntner Landtages damit befassen wird. Die Wahrheit wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Tag kommen, weil sich bekannte Kärntner Historiker damit beschäftigen werden.
Nicht 'mal im Link wird auf den ersten Blick klar, wer " Wir" ist. Die Kärntner Slowenen? Der Rat der Kärntner Slowenen (ohne Valentin Inzko)? Egal. Schließlich kommt er dann ja doch noch zu Wort: UnART hat geschrieben:„Die Wahrheit ist jedem zumutbar, auch wenn sie schmerzliche Erkenntnisse für beide Seiten bringen wird“, so meint auch der neue Obmann des Rates der Kärntner Slowenen Valentin Inzko
Es sollten auch jene Kärntner ermittelt werden, die für die Aussiedlung von über 1000 Kärntner Slowenen im Jahre 1942 (die Auswahl der Familien) verantwortlich sind. Ebenso sind jene Akten in Wien den Untersuchenden auszuhändigen, in welchen höchstwahrscheinlich festgehalten ist, wer für die Denunziationen, die anschließenden Verschleppungen und für die Exekutionen von Kärntnern in den Nachkriegswochen in Slowenien und Kärnten verantwortlich ist.
UnART hat geschrieben:Österreich sollte hierbei ein Vorreiterrolle spielen, weil es keinen Grund mehr gibt, nicht alles aufzudecken...
Denn gab's auch ab 1945 nicht mehr.
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
-

Gast
- Insider des UnART-Universum
-
- Beiträge: 5896
- Registriert: Sonntag 5. März 2006, 22:22
von UnART am Mittwoch 22. September 2010, 12:10
Du bist mir ein ganz, ganz lieber Gast, ein begnadeter Schweifer, wenn nicht sogar Schwafler Was als Urangst bezeichnet wird ist lediglich mein Hinweis auf stereotype Reflexe, die Kärntner bei einigen Auswärtigen auslösen. Der Hinweis: ... deshalb dauerte der Naziputsch vom Juli 1934 in Kärnten auch einige Tage, während er überall sonst in Österreich nach wenigen Stunden zusammengebrochen war (und zwar auch in Oberösterreich, wo ... Die Aussage kann man mehrfach deuten, z. B.: Kärntner sind schlagkräftiger, nachhaltiger und widerstandsfähiger.
( °) ( °) dada.
-

UnART
- Site Admin
-
- Beiträge: 14310
- Registriert: Freitag 17. Februar 2006, 05:33
- Wohnort: Trg, diazezet da vare impalaeriezh Roma, a zo ur gêr a gKarintia, Aostria. Lec'hiet eo war ribloù
von Gast am Mittwoch 22. September 2010, 12:21
UnART hat geschrieben:Du bist mir ein ganz, ganz lieber Gast, ein begnadeter Schweifer, wenn nicht sogar Schwafler 
Ja, weiß ich ... ist zwar keine Urangst ... aber bekannt  UnART hat geschrieben:Was als Urangst bezeichnet wird ist lediglich mein Hinweis auf stereotype Reflexe, die Kärntner bei einigen Auswärtigen auslösen. Der Hinweis: ... deshalb dauerte der Naziputsch vom Juli 1934 in Kärnten auch einige Tage, während er überall sonst in Österreich nach wenigen Stunden zusammengebrochen war (und zwar auch in Oberösterreich, wo ... Die Aussage kann man mehrfach deuten, z. B.: Kärntner sind schlagkräftiger, nachhaltiger und widerstandsfähiger.
Immerhin waren es Kärntner Gendarmerieposten etc., welche angegriffen wurden. Und die Einheiten des österreichischen Bundesheeres, welche schließlich "Schluß mit lustig" machten, werden ja auch den einen oder anderen Kärntner in ihren Reihen gehabt haben. Aber egal. Es geht nicht um "Aufrechnen". Es geht vielleicht mehr darum, was geschehen ist, zu "verarbeiten". Auf daß es ruhen möge. Und ruhen können möge.
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
-

Gast
- Insider des UnART-Universum
-
- Beiträge: 5896
- Registriert: Sonntag 5. März 2006, 22:22
von OHB am Mittwoch 22. September 2010, 12:50
Gast hat geschrieben:UnART hat geschrieben:Du bist mir ein ganz, ganz lieber Gast, ein begnadeter Schweifer, wenn nicht sogar Schwafler 
Ja, weiß ich ... ist zwar keine Urangst ... aber bekannt  UnART hat geschrieben:Was als Urangst bezeichnet wird ist lediglich mein Hinweis auf stereotype Reflexe, die Kärntner bei einigen Auswärtigen auslösen. Der Hinweis: ... deshalb dauerte der Naziputsch vom Juli 1934 in Kärnten auch einige Tage, während er überall sonst in Österreich nach wenigen Stunden zusammengebrochen war (und zwar auch in Oberösterreich, wo ... Die Aussage kann man mehrfach deuten, z. B.: Kärntner sind schlagkräftiger, nachhaltiger und widerstandsfähiger.
Immerhin waren es Kärntner Gendarmerieposten etc., welche angegriffen wurden. Und die Einheiten des österreichischen Bundesheeres, welche schließlich "Schluß mit lustig" machten, werden ja auch den einen oder anderen Kärntner in ihren Reihen gehabt haben. Aber egal. Es geht nicht um "Aufrechnen". Es geht vielleicht mehr darum, was geschehen ist, zu "verarbeiten". Auf daß es ruhen möge. Und ruhen können möge.
also doch R.I.P.
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42959
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
von contraindicatio am Mittwoch 22. September 2010, 12:55
Natürlich R.I.P. Das bedeutet aber nicht, Gras über die Sache wachsen zu lassen. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
-
contraindicatio
- Meister des UnART-Aikido
-
- Beiträge: 11252
- Registriert: Dienstag 28. Februar 2006, 17:12
- Wohnort: tibetischer Untergrund, Potala, 3. Untergeschoß
-
von OHB am Mittwoch 22. September 2010, 13:25
contraindicatio hat geschrieben:Natürlich R.I.P. Das bedeutet aber nicht, Gras über die Sache wachsen zu lassen. 
ja aufarbeitung ist schon angebracht aber alles mit maß und ziel 
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42959
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
von contraindicatio am Mittwoch 22. September 2010, 14:13
OHB hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Natürlich R.I.P. Das bedeutet aber nicht, Gras über die Sache wachsen zu lassen. 
ja aufarbeitung ist schon angebracht aber alles mit maß und ziel 
Und das heißt genau was?
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
-
contraindicatio
- Meister des UnART-Aikido
-
- Beiträge: 11252
- Registriert: Dienstag 28. Februar 2006, 17:12
- Wohnort: tibetischer Untergrund, Potala, 3. Untergeschoß
-
von OHB am Mittwoch 22. September 2010, 18:06
contraindicatio hat geschrieben:OHB hat geschrieben:contraindicatio hat geschrieben:Natürlich R.I.P. Das bedeutet aber nicht, Gras über die Sache wachsen zu lassen. 
ja aufarbeitung ist schon angebracht aber alles mit maß und ziel 
Und das heißt genau was?
nicht mit blinden hass 
-

OHB
- Triumphator im UnART-Universum
-
- Beiträge: 42959
- Registriert: Sonntag 19. Februar 2006, 17:47
- Wohnort: vindobona fenum horreum aqua litus
Zurück zu POLITIK allgemein
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
|