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von OHB am Samstag 26. Januar 2008, 15:14
"Menschenrechte sind nicht verhandelbar" sagte der SPÖ-Abgeordnete und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), Omar Al-Rawi am Freitag bei einer Podiumsdiskussion in Wien. Diese gelte für alle Kulturkreise und Religionen. Darin waren sich die Teilnehmer des Panels zum Thema "Europa und der Umgang mit der islamischen Kultur" einig. © österreich-online http://www2.amnesty.de/internet/deall.n ... /TH2004001http://www.menschenrecht.comes stellt sich die frage ob menschenrechte universelle gültigkeit besitzen oder stets relativ zu verschiedenen kulturen und zeiten gelten
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OHB
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von M. am Samstag 26. Januar 2008, 15:34
OHB hat geschrieben:"Menschenrechte sind nicht verhandelbar" sagte der SPÖ-Abgeordnete und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), Omar Al-Rawi am Freitag bei einer Podiumsdiskussion in Wien. Diese gelte für alle Kulturkreise und Religionen. Darin waren sich die Teilnehmer des Panels zum Thema "Europa und der Umgang mit der islamischen Kultur" einig. © österreich-online http://www2.amnesty.de/internet/deall.n ... /TH2004001http://www.menschenrecht.comes stellt sich die frage ob menschenrechte universelle gültigkeit besitzen oder stets relativ zu verschiedenen kulturen und zeiten gelten
Der berühmte Vergleich von Äpfelchen mit Birnen.... Menschenrechte sind personenbezogene GrundIndividualRechte und gilt nur für eine "Gemeinschaft", nämlich für die "Gemeinschaft der Menschen". Der Drang Menschenrechte auch auf "zeit- und kulturabhängige" Gruppeninteressen anwenden zu wollen ... egal in welche Richtung .... ist falsch. Daher hat der liebe Herr SPÖ ebenso die falschen Worte gefunden wie seine Gegenspieler ... für mein Empfinden halt  Daher ist unbedingt immer die einzelne Person in ihren Rechten zu stärken und niemals eine Gruppe. Aber kollektives Denken ist halt wieder modern.... hüben wie drüben, bietet sich doch hier einzig die Möglichkeit .... "Verantwortung übernehmen müssen" ... und Eigenverantwortung ... erfolgreich abzulegen. Sich in einem geschlossenen Kreis aufzustellen und an den Hintenstehenden Verantwortung zu deligieren .... hat sich immer schon recht gut bewährt Ausselektieren .... und das ALLE GruppenFanatiker <:-)Der Artikel: Podiumsdiskussion Islam-Diskurs - Menschenrechte nicht verhandelbar Wien, 25. Jänner 2008 Bei einer Podiumsdiskussion forderte die Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft mehr Selbstbestimmung für Frauen. "Menschenrechte sind nicht verhandelbar", sagte der SPÖ-Abgeordnete und Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), Omar Al-Rawi am Freitag bei einer Podiumsdiskussion in Wien. Diese gelte für alle Kulturkreise und Religionen. Darin waren sich die Teilnehmer des Panels zum Thema "Europa und der Umgang mit der islamischen Kultur" einig. Mehr Selbstbestimmung für Frauen Die Sprecherin der Glaubensgemeinschaft, Carla Amina Baghajati, forderte in diesem Zusammenhang mehr Selbstbestimmungsrechte für muslimische Frauen - vornehmlich in Bezug auf das Tragen des Kopftuches. Kunstinstallation "Turkish Delight" Der Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Installation "Turkish Delight" des deutschen Künstlers Olaf Metzel. Dieser errichtete in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Wien vor deren Gebäude am Karlsplatz eine nur mit einem Kopftuch bekleidete lebensgroße Frau. Die Skulptur wurde bereits zweimal Opfer von Vandalenakten und schließlich Anfang Dezember entfernt. Kunsthalle-Chef Matt: Große Resonanz auf Kunstwerk Der Kurator der Wiener Kunsthalle, Gerald Matt, meinte, dass die negative Resonanz auf dieses Kunstwerk groß war. Er habe viele kritische Mails und Briefe bekommen. Dennoch sei zu bemerken, dass sich kaum Frauen über die Statue beschwert hätten. Dies bestätigte auch Metzel, welcher in Deutschland ähnliche Erfahrungen machte. http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/ ... 217186.ece
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M.
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von asy am Mittwoch 30. Januar 2008, 13:18
"Menschenrechte sind nicht verhandelbar" sans ah net, oba jeder Mensch hat a Recht zu leben - in seiner Heimat!
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asy
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von OHB am Mittwoch 30. Januar 2008, 13:56
asy hat geschrieben:"Menschenrechte sind nicht verhandelbar" sans ah net, oba jeder Mensch hat a Recht zu leben - in seiner Heimat! sollte nicht jeder ein menschenrecht darauf haben dort zu leben wo es ihm gefällt denn wo er geboren wurde muß ja nicht seines sein
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OHB
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von asy am Donnerstag 31. Januar 2008, 10:14
OHB hat geschrieben:asy hat geschrieben:"Menschenrechte sind nicht verhandelbar" sans ah net, oba jeder Mensch hat a Recht zu leben - in seiner Heimat! sollte nicht jeder ein menschenrecht darauf haben dort zu leben wo es ihm gefällt denn wo er geboren wurde muß ja nicht seines sein
dasnn tat ma olle in Israel leben!
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asy
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von xenia am Samstag 30. August 2008, 15:00
Menschenrechtskonferenz ging zu Ende130 Experten aus aller Welt hatten an dem Treffen in Wien teilgenommen. Die Ergebnisse werden der UNO-Vollversammlung präsentiert. http://kurier.at/nachrichten/194364.phpund Ergebnisse der MenschenrechtskonferenzDie internationale Experten-Konferenz zu Menschenrechten, die unter dem Titel "Global Standards - Local Action" am Donnerstag und Freitag in Wien tagte, hat Vorschläge gemacht, um die Kluft zwischen den Standards und der Realität im Bereich Menschenrechte zu verringern. Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) wird die Empfehlungen Mitte September in der UNO-Generalversammlung präsentieren. ... http://kurier.at/nachrichten/194365.phpmöge die schere zwischen theorie und praxis endlich geschlossen werden...
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von OHB am Samstag 30. August 2008, 16:27
xenia hat geschrieben:Menschenrechtskonferenz ging zu Ende130 Experten aus aller Welt hatten an dem Treffen in Wien teilgenommen. Die Ergebnisse werden der UNO-Vollversammlung präsentiert. http://kurier.at/nachrichten/194364.phpund Ergebnisse der MenschenrechtskonferenzDie internationale Experten-Konferenz zu Menschenrechten, die unter dem Titel "Global Standards - Local Action" am Donnerstag und Freitag in Wien tagte, hat Vorschläge gemacht, um die Kluft zwischen den Standards und der Realität im Bereich Menschenrechte zu verringern. Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) wird die Empfehlungen Mitte September in der UNO-Generalversammlung präsentieren. ... http://kurier.at/nachrichten/194365.phpmöge die schere zwischen theorie und praxis endlich geschlossen werden...
allein mir fehlt der glaube daran 
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OHB
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von xenia am Freitag 28. November 2008, 15:24
Wo Weihan wurde in China hingerichtetDie österreichischen Töchter des Mannes bangten seit Monaten um sein Leben, doch Peking ignorierte ein Gnadengesuch Ursula Plassniks. http://www.kurier.at/nachrichten/275195.phpdaraus : Die Nachricht von der erfolgten Hinrichtung Wo Weihans sei ihm von der österreichischen Botschaft bestätigt worden, sagte der Schwiegersohn des Geschäftsmanns, Michael Rolufs, der Anfang der Woche mit seiner Frau in Peking eingetroffen war. Die chinesische Justiz hatte Wo vorgeworfen, "Staatsgeheimnisse" an Taiwan verkauft zu haben.
dazu : Plassnik über Hinrichtung "erschüttert" Die Vollstreckung des Urteils am Tag des Menschenrechtsdialogs zwischen der EU und China sei ein vorsätzlicher Affront. http://www.kurier.at/nachrichten/275199.phpdaraus : "Unser aufrichtigstes Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie, der nicht einmal die Möglichkeit gegeben wurde, sich zu verabschieden", betonte die Außenministerin weiter.
Außenministerin Plassnik hatte sich erst kürzlich in einem öffentlichen Appell für eine humanitäre Lösung neuerlich an die chinesische Regierung gewandt. Gemeinsam mit der Familie, dem französischen EU-Vorsitz und den EU-Partnern habe man jegliches zur Verfügung stehende Mittel genutzt, um eine Hinrichtung des 60 Jährigen zu verhindern. "Dass die Hinrichtung abrupt gerade am Tag des Menschenrechtsdialogs zwischen der EU und China stattgefunden hat, unterstreicht die Rücksichtslosigkeit und Kälte, mit der dieser Fall behandelt wurde", sagte die Außenministerin. Diese Haltung muss aus der Sicht der gesamten EU geradezu als vorsätzlicher Affront angesehen werden. und Neben Außenministerin Plassnik bemühten sich von offizieller Seite auch Bundespräsident Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die Präsidenten der drei österreichischen Höchstgerichte und EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner.
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xenia
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von xenia am Mittwoch 12. August 2009, 14:58
Asyl: UNHCR kritisiert ÖsterreichDie sinkende Anerkennungsquote für Tschetschenen ist der Organisation ein Dorn im Auge - besonders nach den letzten Gewaltakten. http://kurier.at/nachrichten/1930085.phpVor dem Hintergrund der jüngsten Gewaltakte gegen Menschenrechtler in Tschetschenien kritisiert das UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR die sinkende Asylanerkennungsquote für Flüchtlinge aus der russischen Kaukasusrepublik in Österreich. UNHCR-Sprecher Roland Schönbauer sagte im Ö1-Frühjournal, er könne sich "nicht vorstellen", wie man angesichts der Menschenrechtslage in Tschetschenien zur Einschätzung gelangen könne, "man könne jetzt global weniger Asyl gewähren".
Nach ORF-Informationen wurden noch vor zwei Jahren 80 Prozent aller Asylanträge von Tschetschenen in Österreich positiv behandelt. Heuer liege die Anerkennungsquote nur noch bei 33 Prozent. Das Innenministerium versicherte, dass in den Asylverfahren auch aktuelle Entwicklungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge berücksichtigt werden. Österreich zählte bisher zu den EU-Staaten mit der höchsten Anerkennungsquote für Asylanträge von Tschetschenen.
In einem Vorort der der tschetschenischen Hauptstadt Grosny wurden die Leichen der Menschenrechtlerin Sarema Sadulajewa und ihres Ehemanns Alek Dschabrailow entdeckt. Erst Mitte Juli war die Menschenrechtsaktivistin Natalja Estemirowa in Grosny verschleppt und wenig später in Inguschetien ermordet aufgefunden worden.
Artikel vom 12.08.2009 09:24 | apa | csm
dazu : Morden im Kaukasus geht weiterErst einen Tag nach den Morden an Aktivisten in Tschetschenien wurde ein Politiker getötet. Der Schuss traf ihn in seinem eigenen Büro. http://kurier.at/nachrichten/1930127.phpDas Morden in den russischen Teilrepubliken geht weiter: Der Bauminister der russischen Teilrepublik Inguschetien, Ruslan Amerchanow, ist von Unbekannten im eigenen Arbeitszimmer erschossen worden. Das erfuhr die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti von einem Sprecher des Innenministeriums Inguschetiens. "Die Umstände des Vorfalls werden untersucht", fügte der Sprecher hinzu.
Erst gestern sind in Tschetschenien die Chefin eine Nichtregierungsorganisation, Sarema Sadulajewa und ihr Mann Alek Dschabrailow verschleppt und getötet worden. Die Morde reihen sich ein in eine lange Liste: Ebenfalls am Dienstag wurde in der Teilrepublik Dagestan der Journalist Malik Achmedilow erschossen. Mitte Juli war die für die Menschenrechtsorganisation Memorial tätige Menschenrechtsaktivistin Natalja Estemirowa in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny verschleppt und wenig später in Inguschetien erschossen aufgefunden worden. Die Täter sind bis dato unbekannt, die Behörden ermitteln. Moskauer Menschenrechtler prangerten die Rechtlosigkeit im Nordkaukasus an.
Inguschetien wird wie die anderen russischen Teilrepubliken Tschetschenien und Dagestan im Nordkaukasus immer wieder von schweren Anschlägen erschüttert. Dabei wurden allein in Inguschetien zuletzt auch mehrere hohe Funktionäre verletzt oder getötet. Der Präsident der russischen Teilrepublik Inguschetien, Junus-Bek Jewkurow, kündigte hartes Durchgreifen gegen bewaffnete Extremisten an. "Diejenigen, die sich ergeben und vor Gericht erscheinen, werde ich persönlich kontrollieren. Wer sich nicht ergibt, soll vernichtet werden", sagte Jewkurow am Montag. Er war bei einem Anschlag im Juni schwer verletzt worden. Trotz der Ankündigungen, man werde die Morde aufklären, erwarten Beobachter keinerlei Ergebnisse.
Artikel vom 12.08.2009 10:47 | apa | csm Eine Ohnmachtsregion voller Vertuschungen Vertuschung steht in den russischen Teilrepubliken an der Tagesordnung. http://kurier.at/nachrichten/1923672.phpDie russischen Teilrepubliken im Norden des mächtigen Kaukasus-Gebirges schaffen es nur selten in das Blickfeld europäischer Politiker. Von einer Einmischung in "innerrussische Angelegenheiten", wie es nach gelegentlicher internationaler Kritik sofort in Moskau heißt, wollen weder die lokalen Machthaber noch der Kreml etwas wissen.
Auch diesmal dürfte der Aufruf der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft, den Mord an Estemirowa "schnell und gründlich aufzuklären", verhallen. Es ist eine Ohnmachtsregion, in der die Wunden aus zwei Tschetschenien-Kriegen (1994-1996; 1999-2000) noch immer bluten. Die Menschenrechtsverletzungen, die heute angeprangert werden, hängen mit der Zeit zusammen, als Moskaus Sondereinheiten bis 2005 Zivilisten - meist noch Burschen - als Terroristen verschleppt, gefoltert und getötet haben. All das soll vertuscht werden. Befriedet ist die Gebirgsregion trotz gegenteiliger Beteuerung Moskaus noch immer nicht.
Ein Grund: Tschetscheniens Kreml-treuer Präsident Ramsan Kadyrow, der seine Macht mit neuem Terror gefestigt hat und nun auch in Inguschetien Fuß fassen will. Sein Zorn kann rasch all jene treffen, die sich ihm nicht beugen wollen oder die, wie Estemirowa, seinen Herrschaftsstil anprangern. Rechtsstaatlichkeit gibt es nicht.
Armut und Islamismus
Stattdessen grassieren Armut und Arbeitslosigkeit unter den Jungen. Aber nicht nur Gewaltexzesse in Tschetschenien destabilisieren das russische Grenzgebiet. Es gebe auch Machtkämpfe ethnischer Gruppen um politischen Einfluss sowie mafiöse Strukturen, so Kaukasus-Experte Uwe Halbach von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Dazu kommen islamistische Netzwerke, deren Akteure etwa in Dagestan für Anschläge verantwortlich sind. Moskau entgleitet der Zugriff auf die Region, analysiert Halbach. Ansätze für eine klügere Politik, die die Gewaltspirale nicht noch mehr ankurbelt, hätten sich noch nicht gezeigt.
Memorial: Das Gewissen der Zivilgesellschaft
Auftrag Die Organisation wurde 1988 von dem Dissidenten Andrej Sacharow gegründet. Sie widmet sich den Menschenrechten, der Forschung über politische Gewaltherrschaft und der sozialen Fürsorge für Überlebende der sowjetischen Arbeitslager.
Auszeichnungen Die NGO wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet und ist Trägerin des alternativen Nobelpreises. Geldmittel kommen von Organisationen wie UNHCR oder dem Europarat. Es gibt bereits 87 internationale Ableger von Memorial Russland.
Artikel vom 16.07.2009 16:32 | KURIER | Romana Klär
ein kommentar vom 17.07.2009 07:46 | KURIER | Stefan Galoppi Stillschweigende Duldung Menschenrechtler übernehmen die Aufklärungsarbeit des Staates - und werden von ihm im Stich gelassen. http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1923671.phpDie Mörder von Natalja Estemirowa und ihre Drahtzieher werden wohl nie gefunden werden. Davon muss man nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ausgehen. Mutmaßungen über die Männer im Hintergrund lassen sich zwar schnell anstellen, man braucht aber gar nicht ohne Beweise zu spekulieren, um zu einem schlimmen Befund zu kommen: Wer in Russland hartnäckig kritische Fragen stellt, riskiert offensichtlich sein Leben. Und das sagt viel über den inneren Zustand des Staates aus.
Denn eines darf man nicht vergessen: Mutige Menschen wie Estemirowa oder Anna Politkowskaja versuchten Verbrechen in einer russischen Teilrepublik aufzuklären und das Schicksal von Vermissten, Entführten, Gefolterten, Ermordeten aufzuzeigen. Das wären eigentlich Aufgaben einer funktionierenden Justiz.
Dass sie bei ihrer gefährlichen Arbeit - trotz Drohungen und Einschüchterungsversuchen - keinen Schutz erhielten, zeugt von besorgniserregendem Desinteresse der Behörden. Dieses amtliche Wegschauen und die Tatsache, dass Mordfälle ohnehin nicht aufgeklärt werden, ergeben ein Klima der stillschweigenden Duldung.
In Tschetschenien, wo sich couragierte Menschenrechtler um Gerechtigkeit bemühen, sind in den vergangenen 15 Jahren unfassbar viele Verbrechen passiert. Und die verschiedenen Tätergruppen fürchten Aufklärung und Transparenz wie der Teufel das Weihwasser.
Dem Kreml wiederum geht es nur darum, die Schein-Stabilität im Nordkaukasus abzusichern. Moskaus Statthalter in Grosny, Ramsan Kadyrow, hat praktisch freie Hand bei der Jagd auf die nach wie vor hochaktiven islamischen Rebellen in der Region. Wo staatliche Gewalt und Willkür herrschen, haben Menschenrechte und ihre Verteidiger aber keinen Platz.
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von OHB am Donnerstag 13. August 2009, 09:14
Bundespräsident Heinz Fischer weist die von der UNO geäußerte Kritik an der angeblich zu restriktiven österreichischen Asylpolitik zurück.
"Österreich hat eine überdurchschnittliche Anerkennungsquote (bei Asylanträgen, Anm.)"http://www.kurier.at/nachrichten/1930401.php
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von virginia am Freitag 14. August 2009, 21:20
Ich möchte dieser Frage eine Gegenfrage gegenüber stellen:
Sind Menschenpflichten verhandelbar?
Die Diskussion um Menschenrechte, warum es sie gibt, was das Ziel sein soll ist für mich nur eine Seite der Medaille. Und in diesem Sinn auch nicht verhandelbar. Es gibt sie, sie sind einzuhalten.
Um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen, muss aber auch die Frage nach Menschenpflichten gestellt werden, meine ich.
Was meint ihr?
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von xenia am Freitag 14. August 2009, 21:25
virginia hat geschrieben:Ich möchte dieser Frage eine Gegenfrage gegenüber stellen:
Sind Menschenpflichten verhandelbar?
Die Diskussion um Menschenrechte, warum es sie gibt, was das Ziel sein soll ist für mich nur eine Seite der Medaille. Und in diesem Sinn auch nicht verhandelbar. Es gibt sie, sie sind einzuhalten.
Um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen, muss aber auch die Frage nach Menschenpflichten gestellt werden, meine ich.
Was meint ihr?
wenn unter "menschenpflichten" gesetze/gebote verstanden werden, dann wird ohnehin auf die einhaltung geachtet. man sollte nur nicht aufrechnen : x menschenpflichtsverletzungen berechtigen zu x menschenrechtsverletzungen...
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von virginia am Freitag 14. August 2009, 21:38
xenia hat geschrieben:wenn unter "menschenpflichten" gesetze/gebote verstanden werden, dann wird ohnehin auf die einhaltung geachtet. man sollte nur nicht aufrechnen : x menschenpflichtsverletzungen berechtigen zu x menschenrechtsverletzungen...
Nein, darum geht es nicht. Was mir manchmal vorkommt, ist, dass die Gesellschaft, die Menschenrechte postuliert hat, von ganz anderen Voraussetzungen ausging, als sie heute vorliegen. Unter dem Schock des 2. Weltkrieges und der Vernichtungsmaschinerie ist Sensibilisierung passiert - und sie war dringend notwendig. Diese Menschenrechte zu formulieren steht einer hoch entwickelten Gesellschaft an. Und es kann nur in diese Richtung gehen. Gleichzeitig erfordert diese Grundhaltung aber auch ein Bewusstsein der Bedeutung dieser Rechte auch für diejenigen, die sie in Anspruch nehmen, davon profitieren. Vor allem auch in Bezug darauf, dass damit auch Pflichten verbunden sind. Und das ist aus meiner Sicht bei weitem nicht der Fall. Was denkst du, warum die Tschetschenendiskussion jetzt losbricht? Deutlich: Diejenigen, die auf die Einhaltung der Menschenrechte pochen, verlangen Rechte (Asyl) für die Tschetschen. Die Staaten, die diese Rechte garantieren sollen, wissen um die Haltung der Bevölkerung zu dieser Thematik. Und sie wissen um die Kriminalität, die durch (einige) Asylwerber verursacht wird. also findet man Wege, um die Grundrechte zu unterwandern - und darin ist man kreativ. Die Einhaltung der Menschenrechte krankt aus meiner Sicht daran, dass eben nur Rechte formuliert wurden. Und die werden missbraucht - das ist menschlich, allzu menschlich. Die Staaten reagieren darauf - auf Kosten derer, die wirklich Hilfe brauchen. Die Menschenrechte sind eine Vision, die von Menschen formuliert wurden, die eine ganz andere Entwicklung hinter sich haben als diejenigen, die sie in Anspruch nehmen wollen. Und ich glaube, das haben die Väter der Menschenrechte nicht mitbedacht...
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von xenia am Freitag 14. August 2009, 21:56
nun, WIR leben doch seit geraumer zeit unter dem "schutz" dieser menschenrechte und viele von UNS (so ziemlich europaweit) können sich einen anderen "zustand" gar nicht mehr vorstellen. unverständnis, angst vor dem unverständlichen, mit allen auswirkungen bis ins kleinste detail sorgen für "aufregung".
so gesehen wäre für mich "menschenpflicht", dafür zu sorgen, dass die menschenrechte überall auf der welt eingehalten werden. noch ist das eine utopie...
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von OHB am Freitag 14. August 2009, 22:01
xenia hat geschrieben:nun, WIR leben doch seit geraumer zeit unter dem "schutz" dieser menschenrechte und viele von UNS (so ziemlich europaweit) können sich einen anderen "zustand" gar nicht mehr vorstellen. unverständnis, angst vor dem unverständlichen, mit allen auswirkungen bis ins kleinste detail sorgen für "aufregung".
so gesehen wäre für mich "menschenpflicht", dafür zu sorgen, dass die menschenrechte überall auf der welt eingehalten werden. noch ist das eine utopie...
und wird eine utopie bleiben solangen es herr und knecht gibt 
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