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Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Re: Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Neuer Beitragvon OHB am Freitag 30. Juli 2010, 10:40

bezüglich rassismus
der mensch ist ein territoriales herdentier und diskriminierung fremder ist ein angeborener instinkt
was meint ihr dazu?
:hmm:
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OHB
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Re: Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Neuer Beitragvon f.art reloaded am Freitag 30. Juli 2010, 11:39

OHB hat geschrieben:bezüglich rassismus
der mensch ist ein territoriales herdentier und diskriminierung fremder ist ein angeborener instinkt
was meint ihr dazu?
:hmm:

Ihre Ausführungen machen Sinn, werter OHB!
Ausserdem wohnt der Mensch vorzugsweise in Höhlen und sucht sich mit einer Keule gebärfreudige Weibchen.
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben…

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Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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Re: Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Neuer Beitragvon OHB am Freitag 30. Juli 2010, 12:16

f.art reloaded hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:bezüglich rassismus
der mensch ist ein territoriales herdentier und diskriminierung fremder ist ein angeborener instinkt
was meint ihr dazu?
:hmm:

Ihre Ausführungen machen Sinn, werter OHB!
Ausserdem wohnt der Mensch vorzugsweise in Höhlen und sucht sich mit einer Keule gebärfreudige Weibchen.


genetisch zu 99% is da mensch a affe ergo a affenmensch ergo ergo a territoriales herdentier :twink:
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Re: Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Neuer Beitragvon xenia am Freitag 30. Juli 2010, 14:52

jedes baby hat eine phase des "fremdelns", das sollte vorbeigehen und der neugierigen phase platz machen. dann sollten die eltern die kleinen auf gefahren aufmerksam machen, aber nicht die "entdeckungsreisen" verbieten oder davor angst machen, sondern den "wissensdurst" begleitend ermöglichen.

als beispiel : ein kleines kind muss lernen, dass man einen fremden hund nicht einfach streicheln darf. zuerst muss das herrl/frauerl gefragt werden, dann ist der hund zu sichern, und frühestens dann darf das kind den hund vorsichtig streicheln. oder genau dieser hund ist nicht kinderfreundlich, dann erübrigt sich das ganze. aber das kind wird nicht mit der angst aufwachsen, dass ALLE hunde nach einem schnappen, knurren oder bellen, wenn man in die nähe kommt.

kleine kinder haben auch ein feines gespür für fremde menschen, dabei fragen sie aber nicht nach statsbürgerschaft oder reisepass. wenn sie allerdings daheim nur von den "schlechten und bösen ausländern" hören, werden sie daran glauben, weil die eltern doch nichts falsches sagen.

oder ist es wirklich so, dass viele menschen in der entwicklungstufe des "fremdelns" oder der affen stehen geblieben sind ? das "affen-stadium" sollten wir menschen eigentlich noch im mutterleib (einzeller, ..., wurm, ..., kaulquappe,..., etc.) überwinden...

; - )))

neugier statt angst - dazu :

"Kurier" vom 25.07.2010
Ressort: Chronik
Seite: 14
Ausgabe: Wi,Abend,Länder,Morgen



Kinderuni: 4000 Kinder gelobten Neugier

Manche Erwachsene sangen ergriffen mit, als "Gaudeamus igitur" erklang. Kinder zeigten sich weniger beeindruckt. Aber freudig streckten sie ihre Arme empor, als sie gebeten wurden, zu "geloben, immer Fragen zu stellen". Dafür wurden sie mit Magistra bzw. Magister universitatis iuvenum (der jungen Universität) belohnt. Mit den Sponsionen ging die diesjährige, achte, KinderuniWien zu Ende. http://www.kinderuni.at, http://www.kiku.at

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein

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Re: Österreich muss mehr gegen Rassismus tun

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 31. August 2010, 12:49

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Zahlen und Daten zu Einwanderern
Knapp 1,5 Millionen Menschen in Österreich, rund 18 Prozent der Bevölkerung, haben Migrationshintergrund. Entweder sind sie selbst oder ihre Eltern im Ausland geboren. Das geht aus dem Jahresbericht "Migration/Integration 2010" der Statistik Austria hervor.


Geringere Erwerbstätigenquote
Anfang dieses Jahres lag die Zahl der ausländischen Staatsbürger bei 895.000 - 10,7 Prozent der Bevölkerung. Den Zahlen der Statistik Austria zufolge sind Migranten aufgrund geringerer Ausbildung durchschnittlich häufiger arbeitslos. Auch mit dem Gesetz kommen sie öfter in Konflikt, sind dafür aber auch mehr Opfer von Straftaten.

Die Erwerbstätigenquote von Migranten lag 2009 bei 64 Prozent, bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund hingegen bei 74 Prozent. Dieser Unterschied ist vor allem auf die geringere Beteiligung von - insbesondere türkischen - Frauen am Erwerbsleben zurückzuführen.

Spitzenreiter Deutschland
Knapp ein Drittel der 1,5 Millionen mit Migrationshintergrund stammt aus anderen EU-Staaten. Die am stärksten vertretene Nation waren am Stichtag 1.1.2010 die knapp 213.000 Personen deutscher Herkunft, die erstmals die rund 207.000 Migranten aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo auf Rang zwei verwiesen.

Den dritten Platz belegten 183.000 Personen türkischer Herkunft. An vierter Stelle lag die rund 130.000 Personen umfassende Bevölkerungsgruppe aus Bosnien Herzegowina, während Platz fünf von etwa 70.000 Personen kroatischer Herkunft belegt wurde.


Auch Höherqualifizierte gut repräsentiert.
Oft nur Pflichtschulabschluss
Zuwanderer haben im Vergleich zu Österreichern doppelt so oft nur einen Pflichtschulabschluss. Insbesondere Migranten aus der Türkei (68 Prozent) haben überwiegend keine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung abgeschlossen.

Andererseits sind die Migranten auch in der Gruppe der Höhergebildeten stärker vertreten, was in erster Linie auf Zuwanderung aus der EU zurückgeht. Verfügte 2009 nur rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren über Matura oder einen akademischen Abschluss, traf dies auf gut ein Drittel aller Personen mit Migrationshintergrund gleichen Alters zu.


Ein Viertel der Migranten gilt als armutsgefährdet.
Lohnniveau niedriger
Das Lohnniveau ist bei Zuwanderern deutlich niedriger: Ausländische Staatsangehörige, die ganzjährig erwerbstätig waren, verdienten netto im Jahr 2008 mit 17.949 Euro rund 15 Prozent weniger als der Durchschnitt. Dies hängt auch mit den Arbeitsfeldern zusammen, in denen Migranten tätig sind.

Bei Erwerbstätigen ohne Migrationshintergrund überwogen 2009 Angestellte und Beamte (zusammen 61 Prozent), während nur 24 Prozent als Arbeiter tätig waren. Hingegen waren Personen mit Migrationshintergrund überwiegend (46 Prozent) Arbeiter. Gut ein Viertel der Migranten gilt als armutsgefährdet, im Vergleich zu elf Prozent bei den Österreichern.

© orf

http://www.statistik.at/
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