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Was hab ich damals geschrieben?...

Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon contraindicatio am Freitag 22. Mai 2009, 17:38

Gast hat geschrieben:
Und zum Thema:
calimero hat geschrieben:Was hab ich damals geschrieben?...
DAS Rätsel wurde IMMER noch nicht gelöst



Bin auch schon gantz gschpannt, die Lösung zu erfahren.

8)
*************
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!!
*************
Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
contraindicatio
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon calimero am Freitag 22. Mai 2009, 20:02

Ok, werter Gast, da du damals meine Postings sichtlich nicht gelesen hast....

also ...speziell für dich...

ich hab damals geschrieben, dass es ein sozialpolitisches Problem geben könnte, wenn so viel Immigranten kommen. Die keine Ausbildung haben, die schlecht oder nicht Deutsch können.
Ich hab geschrieben, dass, wenn die Zeiten schlechter würden (damals war von einer Wirtschaftskrise noch keine Rede!), die Schlechtausgebildeten über bleiben würden.
Dass das zu Unruhen führen könnte. Zu vermehrter Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen. Auch Spannungen zwischen den Kulturen.
Dass es "gären" könnte (was es ja jetzt im Übermaß tut).
Dass wieder Sündenböcke gesucht würden.
Ich hab von türkischen Jugendlichen, die nicht integriert wären, geschrieben. Dass sie "Banden" bilden würden. Weil sie frustriert wären.
Dass, umgekehrt, auch rechtsextreme Banden gebildet würden.
Dass polarisiert würde. Alles, nur kein Miteinander. Dass Armut Unfrieden schafft. Auch Perspektivenlosigkeit.

Das alles und viel mehr hab ich damals (bereits vor einigen Jahren) geschrieben. Als das Kurier Forum geschlossen wurde (ist schon lange her).
Damals warf man mir vor, aufgrund der Hochzeit mit meinem Mann, "rassistisch" geworden zu sein, mich zu 100% gewandelt zu haben.

Heute sind meine Worte eingetroffen. Ohne, dass ich selbst je rassistisch war.

So, Frage beantwortet?
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon calimero am Freitag 22. Mai 2009, 20:08

Zu Maria...

nein, der Ton macht die Musik. Strache klopft saublöde Sprücherl, sachlich gewarnt hat er nie!
Ja, die anderen Parteien haben Murks gebaut. Das ist auch der Grund, weshalb ich aus "meiner" Partei, der SPÖ ausgetreten bin und total angefressen bin.
Auf die Grünen hab ich sowieso einen Mordszorn - die haben sehr viel verbrochen!

Das heißt aber nicht, dass ich jetzt nicht mehr human handeln möchte. Das heißt nicht, dass mir jetzt irgendwelche Menschen egal wären. Dass ich trottelhaften Sprücherln à la FPÖ nachhängen würde. Oder gar je einen Strache wählen.
Hetze ist für mich das Allerletzte.

Ich gestehe, ich bin ratlos, angesichts des Murkses, der verbrochen wurde. Dass aber Menschen darunter leiden, das seh ich auch nicht ein!

Was will ein Strache denn überhaupt? Will er österreichischen Staatsbürgern die Staatsbürgerschaft absprechen? Bloß, weil ihre Vorfahren aus der Türkei kamen?
Will er Menschen in Viehwaggons stecken und ab mit ihnen in die Türkei? Sowas hatten wir ja schon....naja, noch viel schlimmer.

Was will er denn? Hat er konstruktive Lösungen?

Nein, hat er nicht. Außer ein loses Maul.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 22. Mai 2009, 20:52

calimero hat geschrieben:Ok, werter Gast, da du damals meine Postings sichtlich nicht gelesen hast....

also ...speziell für dich...

ich hab damals geschrieben, dass es ein sozialpolitisches Problem geben könnte, wenn so viel Immigranten kommen. Die keine Ausbildung haben, die schlecht oder nicht Deutsch können.
Ich hab geschrieben, dass, wenn die Zeiten schlechter würden (damals war von einer Wirtschaftskrise noch keine Rede!), die Schlechtausgebildeten über bleiben würden.
Dass das zu Unruhen führen könnte. Zu vermehrter Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen. Auch Spannungen zwischen den Kulturen.
Dass es "gären" könnte (was es ja jetzt im Übermaß tut).
Dass wieder Sündenböcke gesucht würden.
Ich hab von türkischen Jugendlichen, die nicht integriert wären, geschrieben. Dass sie "Banden" bilden würden. Weil sie frustriert wären.
Dass, umgekehrt, auch rechtsextreme Banden gebildet würden.
Dass polarisiert würde. Alles, nur kein Miteinander. Dass Armut Unfrieden schafft. Auch Perspektivenlosigkeit.

Das alles und viel mehr hab ich damals (bereits vor einigen Jahren) geschrieben. Als das Kurier Forum geschlossen wurde (ist schon lange her).
Damals warf man mir vor, aufgrund der Hochzeit mit meinem Mann, "rassistisch" geworden zu sein, mich zu 100% gewandelt zu haben.

Heute sind meine Worte eingetroffen. Ohne, dass ich selbst je rassistisch war.

So, Frage beantwortet?
Hast Du, ja ...

Sieht nach einer guten Analyse der Ausgangssituation und einer daraus abgeleiteten zutreffenden Prognose aus.


Hast Du auch Vorschläge gemacht, was (damals) getan hätte werden können?
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon maria am Freitag 22. Mai 2009, 22:34

calimero hat geschrieben:Zu Maria...

nein, der Ton macht die Musik.


Richtig! Bereits bei der Haider-FPÖ war es notwendig geworden, das Kind beim Namen zu nennen! Wäre dies nicht geschehen, wäre es heute um ein Vielfaches schlimmer, weil die Missstände unter dem Teppich und vieles dem Bürger verborgen geblieben wäre.
Ein Herumzusäuseln oder Verniedlichen bringt in prekären Situationen gar nichts. Das hat doch die Vergangenheit gezeigt. Lange genug wuchsen, trotz Ermahnung, die Probleme stetig und die Großparteien sahen zu.

Strache klopft saublöde Sprücherl, sachlich gewarnt hat er nie!


Deine subjektive Wahrnehmung!
Behauptete man damals auch von Haider, als man seine Vorhersagen nicht zur Kenntnis nehmen wollte. Es hätte viele Lösungen gegeben! Ganz einfach im Vorfeld ein wenig denken, bevor man noch mehr Fehler macht, auch in Richtung EU. Präventionsmaßnahmen setzen und nicht sich immer denken, es wird schon gut gehen. Verantwortungslos, was hier über Jahre passierte.!


Ja, die anderen Parteien haben Murks gebaut. Das ist auch der Grund, weshalb ich aus "meiner" Partei, der SPÖ ausgetreten bin und total angefressen bin.
Auf die Grünen hab ich sowieso einen Mordszorn - die haben sehr viel verbrochen!


Sehr interessant! Der einzige Absatz, dem ich zustimmen kann.
Zu der Erkenntnis kam ich nämlich schon vor einem Jahrzehnt und mehr. Lange vor Dir.

Bei manchen muss erst eine Brücke einstürzen, bevor sie erkennen, dass das Gerüst längst morsch geworden ist. Nachträglich eine Lösung von anderen zu erwarten, ist wohl eine Unverfrorenheit sondergleichen!


Das heißt aber nicht, dass ich jetzt nicht mehr human handeln möchte. Das heißt nicht, dass mir jetzt irgendwelche Menschen egal wären. Dass ich trottelhaften Sprücherln à la FPÖ nachhängen würde. Oder gar je einen Strache wählen.
Hetze ist für mich das Allerletzte.


Siehe mein vorheriger Eintrag!

Allerdings, eines frage ich mich schon - warum Du immer wieder betonst, wie human Du bist, etc.?
Inzwischen steht sowieso fest, dass nur bestimmte Personen, u.a. eine calimero Kritik üben dürfen, ohne in der Gesellschaft als Abschaum zu gelten.



Ich gestehe, ich bin ratlos, angesichts des Murkses, der verbrochen wurde. Dass aber Menschen darunter leiden, das seh ich auch nicht ein!


Ratlos zu sein, ist keine Schande, allerdings über Jahre den Kopf in den Sand zu stecken und von anderen eine Lösung für falsche Zuwanderungs- und sonstige Politik zu verlangen, ist, wie ich schon schrieb, wohl mehr als eine Frechheit! Und dass Menschen darunter leiden müssen, in der Hauptsache die Einheimischen, deren Lebensqualität immens gesunken ist, sehen viele Österreicher, u.a. auch ich, ich nicht ein.



Was will ein Strache denn überhaupt? Will er österreichischen Staatsbürgern die Staatsbürgerschaft absprechen? Bloß, weil ihre Vorfahren aus der Türkei kamen?
Will er Menschen in Viehwaggons stecken und ab mit ihnen in die Türkei? Sowas hatten wir ja schon....naja, noch viel schlimmer.

Das sind wohl Deine Hirngespinste, nicht seine!

Was will er denn? Hat er konstruktive Lösungen?

Er möchte sicherlich noch Schlimmeres verhindern.
Konstruktive Lösungen?
Er, wie auch Haider, hatten immer schon Vorschläge gemacht und die regierenden Parteien wollten nicht hören.
Was willst Du eigentlich? Die Verantwortung auf andere schieben, weil Dir Strache nicht genehm ist?


Nein, hat er nicht. Außer ein loses Maul.

Du wiederholst Dich! Zum losen Maul schrieb ich bereits.

Schlusssatz:
Dein StracheBashing ist nicht wirklich hilfreich.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 22. Mai 2009, 22:56

maria hat geschrieben:
Was will er denn? Hat er konstruktive Lösungen?

Er möchte sicherlich noch Schlimmeres verhindern.
Konstruktive Lösungen?
Er, wie auch Haider, hatten immer schon Vorschläge gemacht und die regierenden Parteien wollten nicht hören.
Was willst Du eigentlich? Die Verantwortung auf andere schieben, weil Dir Strache nicht genehm ist?

Hat er konstruktive Lösungen?

Na, maria:
Hat ER?

Und verrätst Du uns auch, wie diese "konstruktiven Lösungen" aussehen?
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon maria am Freitag 22. Mai 2009, 23:11

Gast hat geschrieben:
maria hat geschrieben:
Was will er denn? Hat er konstruktive Lösungen?

Er möchte sicherlich noch Schlimmeres verhindern.
Konstruktive Lösungen?
Er, wie auch Haider, hatten immer schon Vorschläge gemacht und die regierenden Parteien wollten nicht hören.
Was willst Du eigentlich? Die Verantwortung auf andere schieben, weil Dir Strache nicht genehm ist?

Hat er konstruktive Lösungen?

Na, maria:
Hat ER?

Und verrätst Du uns auch, wie diese "konstruktiven Lösungen" aussehen?

*
Nochmals!
Für die von anderen verursachte verbrannte Erde kennt er sicherlich keine Lösungen. Es gibt keinen Grund, warum er für etwas, was er nicht verursachte, eine Lösung finden sollte.
Er könnte allerdings dafür sorgen, dass künftig dieses Laissez-faire-Verhalten ein Ende hat und endlich die Interessen der Österreich vertreten werden.

Mehr Schaden als die Großparteien in der Vergangenheit wird er nicht anrichten.
Willst Du Konkretes wissen, schreib ihn an!
Er wird Dir sicherlich gerne Rede und Antwort stehen.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 22. Mai 2009, 23:22

maria hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
maria hat geschrieben:calimero: Was will er denn? Hat er konstruktive Lösungen?
Er möchte sicherlich noch Schlimmeres verhindern.
Konstruktive Lösungen?
Er, wie auch Haider, hatten immer schon Vorschläge gemacht und die regierenden Parteien wollten nicht hören.
Was willst Du eigentlich? Die Verantwortung auf andere schieben, weil Dir Strache nicht genehm ist?

Hat er konstruktive Lösungen?

Na, maria:
Hat ER?

Und verrätst Du uns auch, wie diese "konstruktiven Lösungen" aussehen?

*
Nochmals!
Für die von anderen verursachte verbrannte Erde kennt er sicherlich keine Lösungen. Es gibt keinen Grund, warum er für etwas, was er nicht verursachte, eine Lösung finden sollte.
Er könnte allerdings dafür sorgen, dass künftig dieses Laissez-faire-Verhalten ein Ende hat und endlich die Interessen der Österreich vertreten werden.

Mehr Schaden als die Großparteien in der Vergangenheit wird er nicht anrichten.
Willst Du Konkretes wissen, schreib ihn an!
Er wird Dir sicherlich gerne Rede und Antwort stehen.

maria hat geschrieben:Für die von anderen verursachte verbrannte Erde kennt er sicherlich keine Lösungen. Es gibt keinen Grund, warum er für etwas, was er nicht verursachte, eine Lösung finden sollte.
Danke, maria.

Nachdem wir uns jetzt im Zustand der "von anderen verursachten verbrannten Erde" befinden

und Strache dafür "sicherlich keine Lösungen kennt"

"gibt es keinen Grund", warum die Wähler ihn damit beauftragen sollten, "eine Lösung zu finden für etwas, das er nicht verursachte".


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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon maria am Freitag 22. Mai 2009, 23:27

Gast hat geschrieben:

Nachdem wir uns jetzt im Zustand der "von anderen verursachten verbrannten Erde" befinden

und Strache dafür "sicherlich keine Lösungen kennt"

"gibt es keinen Grund", warum die Wähler ihn damit beauftragen sollten, "eine Lösung zu finden für etwas, das er nicht verursachte".


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Nachdem die Großparteien in der Vergangenheit versagt haben, die Probleme ignorierten und Österreich in das Dilemma brachten, wäre es verantwortungslos, ihnen weiterhin das Ruder zu überlassen.
Ein Wechsel der Kapitäne wäre längst fällig, damit endlich die Interessen der Österreicher - auch in der EU - vertreten werden.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 22. Mai 2009, 23:35

maria hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:

Nachdem wir uns jetzt im Zustand der "von anderen verursachten verbrannten Erde" befinden

und Strache dafür "sicherlich keine Lösungen kennt"

"gibt es keinen Grund", warum die Wähler ihn damit beauftragen sollten, "eine Lösung zu finden für etwas, das er nicht verursachte".


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Leider müssen vor dem "Aufbruch zu neuen Ufern" erst jene Probleme gelöst werden, die durch das Versagen der "Großparteien in der Vergangenheit" verursacht wurden.

Da Strache dafür weder "Lösungen hat" noch "einen Grund, Lösungen zu suchen", werden die Wähler sich wohl an jemanden anderen wenden müssen.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon maria am Freitag 22. Mai 2009, 23:39

Gast hat geschrieben:
maria hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:

Nachdem wir uns jetzt im Zustand der "von anderen verursachten verbrannten Erde" befinden

und Strache dafür "sicherlich keine Lösungen kennt"

"gibt es keinen Grund", warum die Wähler ihn damit beauftragen sollten, "eine Lösung zu finden für etwas, das er nicht verursachte".


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Nachdem die Großparteien in der Vergangenheit versagt haben, die Probleme ignorierten und Österreich in das Dilemma brachten, wäre es verantwortungslos, ihnen weiterhin das Ruder zu überlassen.
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Leider müssen vor dem "Aufbruch zu neuen Ufern" erst jene Probleme gelöst werden, die durch das Versagen der "Großparteien in der Vergangenheit" verursacht wurden.

Da Strache dafür weder "Lösungen hat" noch "einen Grund, Lösungen zu suchen", werden die Wähler sich wohl an jemanden anderen wenden müssen.


*
Für die Vergangenheit benötigt er keine Lösungen.
Die Zukunft zählt, weshalb viele auf Strache zählen.
Frag doch die Großparteien, welche Lösungen sie für ihre Fehler der Vergangenheit haben?
Null!
Sie machen weiter wie bisher.
Außerdem bedarf es eines dritten Lagers.
Dass sich Rot und Schwarz ständig den Ball zuspielen ohne Konsequenzen für ihre falsche Politik zu tragen, ist untragbar.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 22. Mai 2009, 23:50

maria hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
maria hat geschrieben:Gast: Nachdem wir uns jetzt im Zustand der "von anderen verursachten verbrannten Erde" befinden

und Strache dafür "sicherlich keine Lösungen kennt"

"gibt es keinen Grund", warum die Wähler ihn damit beauftragen sollten, "eine Lösung zu finden für etwas, das er nicht verursachte".


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Nachdem die Großparteien in der Vergangenheit versagt haben, die Probleme ignorierten und Österreich in das Dilemma brachten, wäre es verantwortungslos, ihnen weiterhin das Ruder zu überlassen.
Ein Wechsel der Kapitäne wäre längst fällig, damit endlich die Interessen der Österreicher - auch in der EU - vertreten werden.

Leider müssen vor dem "Aufbruch zu neuen Ufern" erst jene Probleme gelöst werden, die durch das Versagen der "Großparteien in der Vergangenheit" verursacht wurden.

Da Strache dafür weder "Lösungen hat" noch "einen Grund, Lösungen zu suchen", werden die Wähler sich wohl an jemanden anderen wenden müssen.


*
Für die Vergangenheit benötigt er keine Lösungen.
Die Zukunft zählt, weshalb viele auf Strache zählen.
Frag doch die Großparteien, welche Lösungen sie für ihre Fehler der Vergangenheit haben?
Null!
Sie machen weiter wie bisher.

Für die Vergangenheit benötigt er keine Lösungen."Für die Vergangenheit" gibt es "keine Lösungen". Die ist bereits vorbei.

Es geht um unsere gegenwärtigen Probleme.

Und mit deren Lösung wird man nicht jemanden betrauen, der "keine Lösungen hat" und auch "keinen Grund, Lösungen zu suchen".


Sollten unsere gegenwärtigen Probleme einmal gelöst sein, dann kann Strache uns ja in eine "Zukunft" führen - was immer das auch heißen mag.

Der WÄHLER möge entscheiden.
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon maria am Freitag 22. Mai 2009, 23:54

Gast hat geschrieben:
Der WÄHLER möge entscheiden.

*
So sei es!
Noch!
Wer weiß, wie lange noch.
Inzwischen entscheiden bereits großteils die EU-Maxeln in Brüssel über die Köpfe der Bevölkerung hinweg.

Auch eine Fehlentscheidung der Großparteien, sich kriecherisch der "EU" unterzuordnen.!
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Re: Was hab ich damals geschrieben?...

Neuer Beitragvon xenia am Samstag 19. September 2009, 13:27

ein beispiel eines wirtschaftsflüchtlings :

"Vorurteile höre ich nicht mehr"

Porr-Vorstand Olugbenga Oduala hat es als einziger Afrikaner ins Top-Management der heimischen Industrie geschafft.

Bild Bild: Kurier/Christandl
Olugbenga Oduala: "Hindernisse stören mich nicht. Ich überwinde sie", sagt der Porr Vorstandsdirektor.

http://kurier.at/karrieren/management/1940008.php


it einer Portion Mut und ein paar Dollars in der Tasche kam ein achtzehnjähriger Nigerianer 1978 nach Wien. Das Armenviertel der nigerianischen Hafenstadt Lagos und seine 13 Geschwister hatte Olugbenga Oduala damals verlassen, um sich eine bessere Zukunft zu schaffen.

"Ich konnte kein Deutsch, hatte keine Freunde hier, aber ich war entschlossen, hier zu studieren", erzählt er und lacht. Oduala ist eine Frohnatur, sehr konsequent, eine Ausnahmeerscheinung: Der 49-jährige Nigerianer ist seit einem Jahr Vorstand der Slowakei-Tochter des Baukonzerns Porr und damit der einzige Afrikaner, der es in die Chefetage der heimischen Top-Industrie geschafft hat. Oduala ist Herr über Millionenprojekte wie die Gasometer, das Kino-Center im Millennium Tower und die Abflughalle in Schwechat.

Zielstrebig

Das Wort Ausnahmeerscheinung hört Oduala nicht gern. "Ich bin keine Ausnahme. Viele Afrikaner sind mindestens so gescheit wie ich." Einen wesentlichen Vorzug aber habe er doch: "Ich setze meine Ziele immer durch. Und: Hindernisse stören mich nicht. Ich überwinde sie", sagt er mit voller Überzeugung. Sturheit und Geradlinigkeit hat Oduala, der mit einer Wienerin verheiratet ist und ein Kind hat, auch gebraucht. Denn sein Anfang in Österreich war alles andere als einfach.

In den Siebzigern kam er als Wirtschaftsflüchtling hier an. Seine Eltern mussten mit Holzarbeiten ums tägliche Überleben kämpfen. Sein Aufstieg liest sich indes wie ein Märchen: Er jobbte als Tellerwäscher, Portier und Prospektverteiler und lernte nebenbei, schaffte Matura und ein Bauingenieur-Studium an der Technischen Universität. Dann kam er zu Porr und arbeitete sich dort binnen 20 Jahren in die Führungsposition hoch. "Nie aufgeben", begleitete ihn als Motto auf der Karriereleiter.

Vorurteilen gegenüber seiner Hautfarbe begegnet er regelmäßig. "Ich höre sie aber fast nicht mehr", ist seine Strategie, damit umzugehen. "Im oberen Management gibt es auch Rassismus. Der ist aber feiner. Da geht es um den Tonfall. Als Barack Obama US-Präsident wurde, haben mich alle beglückwünscht. Ich habe mich gefreut, aber auch nicht mehr als andere Österreicher", sagt Oduala. Und wenn er Marathon läuft, heißt es: "Typisch." Denn Afrikaner sind eben gute Läufer. Und gute Manager.


Zur Person: Olugbenga Oduala

Aufstieg Olugbenga Oduala wurde 1960 in der nigerianischen Hafenstadt Lagos geboren. Er wuchs mit 13 Geschwistern unter ärmlichen Verhältnissen auf. 1978 kam er als Wirtschaftsflüchtling nach Österreich. Hier kämpfte er sich vom buchstäblichen Tellerwäscher zum Vorstandsdirektor hoch. Er ist Absolvent der Technischen Universität Wien, wo er Bauingenieurswesen studierte.

Porr Der österreichische Baukonzern Porr ist im Hoch- und Tiefbau tätig. Zu seinen Großprojekten zählen unter anderem der Lainzer Tunnel und Stadien für die EURO 2008. Der Konzern setzte 2008 mit rund 12.500 Mitarbeitern 2,7 Mrd. Euro, davon 1,8 Mrd. Euro in Österreich, um. Porr verfügt über Standorte und Töchter in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Ex-Jugoslawien.

Artikel vom 19.09.2009 10:18 | KURIER | Irmgard Kischko



glück für ihn, dass in Nigeria nicht plötzlich frieden ausgebrochen ist, glück für ihn, dass es die drittstaatenregelung noch nicht gab, beides hätte seine schubhaft und ausweisung bewirkt. glück für Österreich, die höhe seiner steuern und abgaben, die er bisher geleistet hat und noch weiter leisten wird, und das alles ohne "vorkosten", von der geburt an über schulbesuch etc., erfreut den finanzminister wahrscheinlich sehr...


dazu :

"Kurier" vom 19.09.2009
Ressort: Wirtschaft
Seite: 11
Ausgabe: Wi,Abend,Länder,Morgen



Migration: Zahlen und Fakten

Anteil8,2 Millionen Menschen lebten laut Mikrozensus 2008 in Österreich.

1,4 Mio. oder 17,3 Prozent hatten einen Migrationshintergrund.

Auf Platz 1 der Herkunftsländer lagen Serbien und Montenegro mit gesamt 206.000 Personen. Es folgen Deutschland (200.000) und die Türkei mit 180.000 Menschen.

Jobmarkt 33 Prozent der Ausländer in Österreich verfügten 2007 über eine Matura - bei den Österreichern war es nur ein Viertel. 17 Prozent hatten eine akademische Ausbildung.

Im ersten Halbjahr 2009 waren 10,6 Prozent aller Migranten arbeitslos - in der Gesamtbevölkerung waren es 6,9 Prozent.

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.


ein positiver ansatz :


"Kurier" vom 19.09.2009
Ressort: Wirtschaft
Seite: 11
Ausgabe: Wi,Abend



Integrationshelfer

"Ich wollte etwas weitergeben"

Dass es Ausländer am heimischen Arbeitsmarkt nicht gerade leicht haben, ist bekannt. Dass es heimische Unternehmen in ferne Exportmärkte drängt, auch. Warum nicht eins mit dem anderen verknüpfen, fragte sich die Wirtschaftskammer und rief 2008 gemeinsam mit AMS und Integrationsfonds die Aktion "Mentoring für Migranten" ins Leben. Mittlerweile gibt es erste Erfolgsfälle. Sie heißen Marta Czik oder Rusudan Rikadze, haben beide spannende Jobs und stehen mit beiden Beinen im Leben.

"Die Gesellschaft hier ist härter", meint die gebürtige Georgierin Rikadze. Zu Hause studierte sie öffentliche Verwaltung, kam vor sechs Jahren nach Österreich. Heute ist sie Karrierebegleiterin beim Verein "Bildung und Karriere", hilft selbst Menschen mit Lernschwäche, Jobs und Praktika zu finden. Dabei hätte sie bald selbst ihren Job verloren: "Es gibt einfach Mentalitätsunterschiede", meint sie rückblickend.

Ihr Mentor Volker Buchegger, Geschäftsführer einer Steuerberatung und Consulting-Firma, hat ihr geholfen, den Job zu behalten. "Durch meinen Mentor habe ich vieles gelernt, etwa mein Temperament zu zügeln in Gesprächen", meint Rikadze. "Die Leute brauchen vor allem Ratschläge", erzählt Buchegger. "Wenn wir einen neuen Job suchen, sprechen wir auch mit Freunden oder Verwandten über die Angebote. Viele Migranten haben niemand dafür."

Rund eine Stunde pro Woche hat er für die Gespräche verwendet, zuletzt auch Marta Czik weitergeholfen. Auch sie hat ihren Job alleine gefunden. Trotzdem: "Das Mentoring war sehr wichtig für mich, um die eigenen Ziele festzustellen", meint sie.

Seit 3,5 Jahren ist die gebürtige Serbin in Österreich. Ihr Englisch-Studium wurde anfangs hier nicht anerkannt, Mentor Buchegger hat ihr wieder "einen Motivationsschub" gegeben. Heute nützt Czik ihre Fremdsprachenkenntnisse als Sachbearbeiterin bei den Gläubigerschützern der Creditreform.

"Ich hatte selbst einen Mentor bei meinem Karrierestart", erklärt Buchegger seine Motivation. "Ich wollte etwas weitergeben - und das war eine gute Gelegenheit." Vom Programm profitieren könnten vor allem Betriebe, die selbst fremdsprachiges Personal suchen.

Mehr solcher Beispiele wünscht sich Anna Maria Hochhauser. Die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer sieht Migration als "zentralen Punkt bei der Sicherung unserer Pensionen" und meint: "Unsere international agierenden Unternehmen brauchen Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen und Auslandserfahrungen, vor allem im Osten."

Sechs Monate dauert ein Programm, das sich an Migranten mit abgeschlossener Ausbildung wendet. 200 Paare gab es in den bisherigen Runden, 40 Prozent der Migranten konnten in die Arbeitswelt vermittelt werden. Dass es noch viel mehr werden, hofft auch AMS-Generalsekretär Johannes Kopf. Fix dabei sein wird auf alle Fälle Mentor Buchegger. Die nächste Runde startet im Herbst, die Anmeldung geht bis Ende September.

http://www.wko.at/mentoring

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein

Bild
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