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von trebbiatore am Mittwoch 1. Februar 2012, 15:50
xenia hat geschrieben:bitte sehr, Herr wissensdurstiger Fuchs : Salzgurken, in Nord- und Ostdeutschland auch als saure Gurken bekannt, sind durch Milchsäuregärung haltbar gemachte Gurken. Sie wurden schon in der römischen Antike geschätzt und sind heute hauptsächlich östlich einer gedachten Linie von Berlin nach Wien (Salzgurkenmeridian) im gesamten östlichen Europa und Russland verbreitet.
Zur Herstellung werden feste, mittelgroße und unbeschädigte Einlegegurken gründlich gereinigt, etwas eingesalzen und nach etwa 24 Stunden mit kaltem Wasser abgespült, anschließend mit je nach Rezept variierenden weiteren Zutaten wie Pfeffer- und Pimentkörnern, Gewürznelken, Dill, Basilikum, Lorbeer, Weinblättern, Kirschblättern, Meerrettich, Zucker usw. in vorher mit Essig gereinigten oder ausgeschwefelten Steintöpfen oder Holzfässer geschichtet, die teilweise eingeschnittenen Gurken werden mit mäßig gesalzener und nach einmaligem Aufkochen abgekühlter Salzlake übergossen und schließlich mit einem Leinen- oder Baumwolltuch, einem Holzbrett und einem Stein beschwert – zum Sterilisieren vorher ausgekocht –, sodass die Gurken immer von Lake bedeckt bleiben. Um den Fermentationsprozess in Gang zu setzen, kann zusätzlich ein kleines Stück Schwarzbrot oder etwas Sauerteig als Abschluss obenauf gelegt werden. Der Behälter wird zugedeckt, aber nicht luftdicht verschlossen. Die Gurken werden nach Möglichkeit einige Tage bei etwa 30 °C – jedoch nicht darüber – gelagert, um die Milchsäuregärung in Gang zu setzen, danach bei Kellertemperatur. Nach etwa sechs Wochen ist die Gärung abgeschlossen.
In Süd- und Westdeutschland werden auch in Essigsud eingelegte Gewürzgurken „saure Gurken“ genannt. http://de.wikipedia.org/wiki/SalzgurkeSenfgurken sind sauer eingelegte und gegarte, mit Senfkörnern gewürzte, reife Gurken.
Zur Herstellung werden zunächst vollreife große Gurken (meist die Sorten, die auch als Schmorgurken im Handel sind) geschält, entkernt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Anschließend werden sie in Essig mit hellen Senfkörnern, Zucker, Salz und je nach Rezept weiteren Zutaten und Gewürzen wie Zwiebeln, Meerrettich, Lorbeer und Dill für einige Stunden eingelegt, wobei sie Flüssigkeit abgeben und ein Sud entsteht. Schließlich werden die Gurken in diesem Sud eingekocht. Vor der Erfindung des Einkochens wurden sie im Sud offen aufgekocht, in Steintöpfe gefüllt, beschwert und mit dem Sud bedeckt, um einen Luftabschluss zu erreichen. Es gibt auch kompliziertere Rezepte, bei denen die Gurken zunächst eingesalzen, anschließend einige Tage in Essig eingelegt und schließlich mit dem aufgekochten Essigsud und Gewürzen bedeckt werden. http://de.wikipedia.org/wiki/SenfgurkeGewürzgurken oder Essiggurken sind junge, unreife Gurken, die mit einem kochenden, gewürzten Essig-Kräuter-Sud übergossen und dadurch pasteurisiert worden sind. Die meistens industriell gefertigten Gewürzgurken unterscheiden sich sehr in der Größe und in der verwendeten Gewürzmischung. Häufig finden sich Dill, gelbe Senfkörner, Zwiebeln, Salz und eventuell Zucker sowie Aromen wie Pfeffer im Sud. In Süd- und Westdeutschland werden sie auch als Saure Gurken bezeichnet, während in Nord- und Ostdeutschland mit diesem Begriff Salzgurken gemeint sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%BCrzgurkebei "Weck" muss ich raten : entweder ein "weck"en brot oder etwas einge"weck"tes, z.b. kompott. Peter Weck wird wohl nicht gemeint sein... ; - )))
prima retzer soizgurken håma då....HERRLICH, da werden erinnerungen wach...alte donau, wasserpark, prater,...
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trebbiatore
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von xenia am Mittwoch 1. Februar 2012, 15:54
Herr Fuchs hat geschrieben:Liebe Frau Xenia,
ja, Weck ist nicht einfach. Ich gebe Ihnen noch einen weiteren Tipp: Im Saarland ist der Doppel-Weck sehr beliebt.
Muntere Rategrüße Herr Fuchs
auch butter wird wie brot in "weck"enform hergestellt... ; - )))
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xenia
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von Herr Fuchs am Mittwoch 1. Februar 2012, 18:29
Werte Unartige,
ich werde das Geheimnis aufklären. Bei einem Weck handelt es sich um ein Brötchen. Dass der Begriff auch im Bereich Butter Verwendung findet, wusste ich nicht.
Freundlich Herr Fuchs
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Herr Fuchs
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von f.art reloaded am Mittwoch 1. Februar 2012, 19:20
Da erhält der Begriff Wecken eine völlig neue Bedeutung. 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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f.art reloaded
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von Herr Fuchs am Mittwoch 1. Februar 2012, 19:34
Herr f.art,
sozusagen mit Wecken wecken.
Herr Fuchs
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Herr Fuchs
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von trebbiatore am Mittwoch 1. Februar 2012, 22:00
Herr Fuchs hat geschrieben:Liebe Frau Xenia,
ja, Weck ist nicht einfach. Ich gebe Ihnen noch einen weiteren Tipp: Im Saarland ist der Doppel-Weck sehr beliebt.
Muntere Rategrüße Herr Fuchs
und WARUM wollen sie mir nicht ob meines wissens applaudieren? mein gott, seits ihr füchse, ihr teutonischen, leicht zu durchschauen....äh....zu LESEN!
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trebbiatore
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von xenia am Mittwoch 1. Februar 2012, 23:09
http://ipp.boku.ac.at/pz/uebungen/hg/qu_cereal_1.htmkaisersemmel :  langsemmel :  doppeltes brötchen, wasserweck, doppelte semmel :  wachauer laberl :  kümmelweckerl  salzstangerl :  mohnstriezerl, mohnweckerl, flesserl :  u.v.a.m. das alles sind in D "brötchen". welches meint Herr Fuchs ? ; - )))
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xenia
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von OHB am Mittwoch 1. Februar 2012, 23:12
a ösilangsemmel is bei de saarländerpiefke a doppelweck
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OHB
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von xenia am Mittwoch 1. Februar 2012, 23:17
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von Herr Fuchs am Donnerstag 2. Februar 2012, 03:54
Werte Weckenbegeisterte,
Herr OHB liegt leider falsch. Würden Sie im Saarland (nicht in Saarbrücken, das sind Städter) einen Weck bestellen, würde die Verkäuferin in der Regel von einer Langsemmel ausgehen oder Ihnen einen halben Doppelweck anbieten. Auf jeden Fall geht sie aber von einem Brötchen aus Weizenmehl aus.
Auf KEINEN Fall würde Sie Ihnen eine Kaisersemmel, Körnerbrötchen oder Laugenartikel anbieten, das müsste ausdrücklich bestellt werden.
Der Doppelweck hingegen meint immer den hier abgebildeten Wasserweck, alle anderen Artikel sind ausgeschlossen. Es kann Ihnen sogar passieren, dass Sie einen Weck bestellen und damit einen halben Doppelweck meinen, aber einen Doppelweck bekommen.
"Äna Weck" (ein Weck) kann falsch verstanden werden, es kann sich hierbei um einen Doppelweck oder ein einzelnes Brötchen handeln. "E halwa Doppelweck" (ein halber Doppelweck) wäre die richtige Bestellung, wenn Sie wirklich nur ein einzelnes Brötchen aus Weizenmehl möchten. "Anerthalb Doppelweck" (Eineinhalb Doppelweck) wäre die richtige Bestellung für einen ganzen Doppelweck und ein einzelnes Brötchen, also 3 Brötchen.
An 90 % der saarländischen Rostwurstbuden müsste die Bestellung folgendermaßen lauten: "E Rodi minem halwe Weck" (Eine Bockwurst mit einem halben Weck): Sie erhalten eine Wurst in einem einzelnen Brötchen. "E Weißi minem ganze Weck" (Eine Bratwurst mit einem ganzen Weck): Sie erhalten eine Wurst in einem Doppelweck
Beim Doppelweck sind die Weizenmehlbrötchen immer miteinander verbunden.
Post Scriptum: *Oh*, werter Herr Trebbiatore, stimmt ja, Sie haben das Geheimnis schon lange gelüftet, man verzeihe mir, dass ich dies überlesen habe.
Viele Grüße Herr Fuchs
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Herr Fuchs
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von OHB am Donnerstag 2. Februar 2012, 10:48
Herr Fuchs hat geschrieben:Werte Weckenbegeisterte,
Herr OHB liegt leider falsch. Würden Sie im Saarland (nicht in Saarbrücken, das sind Städter) einen Weck bestellen, würde die Verkäuferin in der Regel von einer Langsemmel ausgehen oder Ihnen einen halben Doppelweck anbieten. Auf jeden Fall geht sie aber von einem Brötchen aus Weizenmehl aus.
Auf KEINEN Fall würde Sie Ihnen eine Kaisersemmel, Körnerbrötchen oder Laugenartikel anbieten, das müsste ausdrücklich bestellt werden.
Der Doppelweck hingegen meint immer den hier abgebildeten Wasserweck, alle anderen Artikel sind ausgeschlossen. Es kann Ihnen sogar passieren, dass Sie einen Weck bestellen und damit einen halben Doppelweck meinen, aber einen Doppelweck bekommen.
"Äna Weck" (ein Weck) kann falsch verstanden werden, es kann sich hierbei um einen Doppelweck oder ein einzelnes Brötchen handeln. "E halwa Doppelweck" (ein halber Doppelweck) wäre die richtige Bestellung, wenn Sie wirklich nur ein einzelnes Brötchen aus Weizenmehl möchten. "Anerthalb Doppelweck" (Eineinhalb Doppelweck) wäre die richtige Bestellung für einen ganzen Doppelweck und ein einzelnes Brötchen, also 3 Brötchen.
An 90 % der saarländischen Rostwurstbuden müsste die Bestellung folgendermaßen lauten: "E Rodi minem halwe Weck" (Eine Bockwurst mit einem halben Weck): Sie erhalten eine Wurst in einem einzelnen Brötchen. "E Weißi minem ganze Weck" (Eine Bratwurst mit einem ganzen Weck): Sie erhalten eine Wurst in einem Doppelweck
Beim Doppelweck sind die Weizenmehlbrötchen immer miteinander verbunden.
Post Scriptum: *Oh*, werter Herr Trebbiatore, stimmt ja, Sie haben das Geheimnis schon lange gelüftet, man verzeihe mir, dass ich dies überlesen habe.
Viele Grüße Herr Fuchs
aha wieder etwas dazugelernt es is hoid ka verlass auf wikipedia 
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