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diskriminierung

diskriminierung

Beitragvon OHB am Donnerstag 14. Januar 2010, 13:15

Debatte über diskriminierte Zivildiener

Zivildiener dürfen weder Polizist werden noch den Jagdschein machen. Diese gesetzliche Regelung komme einer Diskriminierung gleich, meinen die Salzburger Landtagsfraktionen. Sie haben sich gestern einstimmig dagegen ausgesprochen.

Mehr dazu http://salzburg.orf.at/stories/415890/
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Re: diskriminierung

Beitragvon xenia am Donnerstag 14. Januar 2010, 16:38

sehe ich auch so. "die waffe" ist ja nicht der hauptgrund, zivildienst abzuleisten. nach den erfahrungen seiner freunde und ex-schulkollegen entschloss sich mein sohn auch für den zivildienst, da er nicht wie sie etliche monate seines lebens mit sinnentleerten beschäftigungen verbringen wollte.

ein paar beispiele : einer hatte die aufgabe, einen seitenspiegel eines fahrzeuges ab und wieder anzumontieren, bei jeder der wenigen übungen genau einmal. die restliche zeit verbrachte er mit kartenspielen und geschichten schreiben. ein anderer hatte die wichtige aufgabe, in der früh 1 kuvert mit "wichtigem" inhalt von der kaserne im 14. bezirk in die kaserne im 2. bezirk zu transportieren. an stressigen tagen bekam er ein genau so "wichtiges" kuvert wieder zum rücktransport, meistens fuhr er leer in seine kaserne zurück. das wars, zeitaufwand max. 3 stunden. am nächsten tag gings genau so weiter. einer musste die stellung im röntgenkammerl einer kaserne halten, nur anwesenheitspflicht, keine weiteren aufgaben. wurde röntgenisiert, musste er den raum verlassen, anschließend wieder hinein. einer verletzte sich am beginn der grundausbildung, von da an musste er seine zeit in seinem zimmer absitzen, seine bewerbung für die schreibstube wurde abgelehnt. alle diese beispiele und noch viele mehr betreffen maturanten, also niemanden, dem man z.b. das schreiben nicht zutrauen könnte.

mein sohn ist kein ausgesprochener waffennarr, aber auch keiner, der nie eine waffe in die hand nehmen würde. er hatte sich ja sogar nach der matura zum bundesheer gemeldet, wurde aber nicht genommen, weil er zu jung war. sogar mit protektion kam er nur auf die warteliste, leider fiel niemand aus.

es ist irgendwie nicht einzusehen, dass ein zivildiener prinzipiell unfähig sein soll, mit einer waffe ordnungsgemäß umzugehen...
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Re: diskriminierung

Beitragvon f.art reloaded am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:00

Die Entscheidung zum Zivildienst wird heute (leider) nicht mehr aus Gewissensgründen, sondern wg. ... nein, ich schreibe es nicht. Jedoch sollte sich jeder bewusst sein, dass mit dieser Entscheidung auch Konsequenzen entstehen. Hat er doch bewusst folgendes akzeptiert und unterschrieben:


    Zivildienstgesetz (ZDG) §2 (Verfassungsbestimmung):
    Wehrpflichtige im Sinne des Wehrgesetzes 1990 - WG, BGBl. Nr.305, die zum Wehrdienst tauglich befunden wurden, können erklären (Zivildiensterklärung),
    1. die Wehrpflicht nicht erfüllen zu können, weil sie es - von den Fällen der persönlichen Notwehr oder Nothilfe abgesehen, aus Gewissensgründen ablehnen, Waffengewalt gegen Menschen anzuwenden, und daher bei Leistung des Wehrdienstes in Gewissensnot geraten würden und
    2. deshalb den Zivildienst leisten zu wollen.
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Re: diskriminierung

Beitragvon xenia am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:08

und was hat ein jagdschein mit "Waffengewalt gegen Menschen" zu tun ?
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Re: diskriminierung

Beitragvon f.art reloaded am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:11

xenia hat geschrieben:und was hat ein jagdschein mit "Waffengewalt gegen Menschen" zu tun ?
Was weiss ich was ihr in Österreich alles jagd? :shock:

*arme unschuldige Piefke vllt.?
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Re: diskriminierung

Beitragvon knieriem am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:18

xenia hat geschrieben:und was hat ein jagdschein mit "Waffengewalt gegen Menschen" zu tun ?


Hauchte der Treiber letzte Worte...... :oooh:
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Re: diskriminierung

Beitragvon xenia am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:28

mein sohn war in seiner schulzeit ein paarmal treiber, hat aber überlebt... :heiss: :heiss: :heiss:
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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Re: diskriminierung

Beitragvon trebbiatore am Donnerstag 14. Januar 2010, 18:55

xenia hat geschrieben:mein sohn war in seiner schulzeit ein paarmal treiber, hat aber überlebt... :heiss: :heiss: :heiss:

ich auch...ich habe etliche klassenkameraden über den schulhof getrieben :bigsmile:
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Re: diskriminierung

Beitragvon OHB am Donnerstag 14. Januar 2010, 19:45

trebbiatore hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:mein sohn war in seiner schulzeit ein paarmal treiber, hat aber überlebt... :heiss: :heiss: :heiss:

ich auch...ich habe etliche klassenkameraden über den schulhof getrieben :bigsmile:


und kann dawischt :bigsmile:
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Re: diskriminierung

Beitragvon trebbiatore am Donnerstag 14. Januar 2010, 19:52

OHB hat geschrieben:
trebbiatore hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:mein sohn war in seiner schulzeit ein paarmal treiber, hat aber überlebt... :heiss: :heiss: :heiss:

ich auch...ich habe etliche klassenkameraden über den schulhof getrieben :bigsmile:


und kann dawischt :bigsmile:

oh doch, war immer schlank und blitzschnell!
die sechzg meter in 7,7 (handgstoppt) und 5,70 weitsprung. mit originaler urkunde von 1974 belegbar.
jaja, der trebbi war amal a guter sportler....nur kickn hab i nie können :?
aber auskennen tu ich mich beim fussball wie kein anderer...ich glaub ich schlage noch morgen die trainerlaufbahn ein, so wie die restlichen acht millionen ösis...so kurz vor der WM HEUER! :lol: :hurra: :hurra: :hurra:
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Re: diskriminierung

Beitragvon OHB am Donnerstag 14. Januar 2010, 19:54

ich auch...ich habe etliche klassenkameraden über den schulhof getrieben :bigsmile:


und kann dawischt :bigsmile:[/quote]
oh doch, war immer schlank und blitzschnell!
die sechzg meter in 7,7 (handgstoppt) und 5,70 weitsprung. mit originaler urkunde von 1974 belegbar.
jaja, der trebbi war amal a guter sportler....nur kickn hab i nie können :?
aber auskennen tu ich mich beim fussball wie kein anderer...ich glaub ich schlage noch morgen die trainerlaufbahn ein, so wie die restlichen acht millionen ösis...so kurz vor der WM HEUER! :lol: :hurra: :hurra: :hurra:


nix do vurdränga
hintn austön
:twink:
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Re: diskriminierung

Beitragvon OHB am Freitag 15. Januar 2010, 14:33

Homopartnerschaft: Grüne kritisieren "Zwangsouting"

Die Grünen kritisieren in Zusammenhang mit eingetragenen Partnerschaften für Homosexuelle eine Diskriminierung durch das Meldewesen. Auf dem Meldezettel müsse nämlich von den Betroffenen der Personenstand "in eingetragener Partnerschaft lebend" angegeben werden, was einem Zwangsouting gleichkomme, kritisierte Marco Schreuder, Sprecher der Grünen Andersrum, heute gegenüber der APA.

Das widerspreche sowohl der Datenschutzrichtlinie der EU als auch dem Recht auf Schutz des Privatlebens in der Europäischen Menschenrechtskonvention.

"Einmal verpartnert, immer geoutet"
Statt der bisher vier Kategorien "verheiratet", "geschieden", "verwitwet" und "ledig" gibt es laut Schreuder nun drei weitere Kategorien auf dem Formular für einen Meldezettel: "in eingetragener Partnerschaft lebend", "aufgelöste eingetragene Partnerschaft" und "hinterbliebener eingetragener Partner". Damit passiere genau das, wovor die Grünen immer gewarnt hätten: "Einmal verpartnert, immer behördlich geoutet".

Das Problem sei, dass der Meldezettel oft im Alltagsleben verlangt werde, etwa vom Arbeitgeber, in Bibliotheken, Videotheken und Banken. Zwar sei auch bei Heterosexuellen der Personenstand ersichtlich, diese würden aber "selten wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert", so Schreuder. Die Grünen fordern, dass die Kategorien mit Schrägstrich, also etwa "verheiratet/in eingetragener Partnerschaft lebend", angegeben werden.

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Re: diskriminierung

Beitragvon trebbiatore am Freitag 15. Januar 2010, 14:52

OHB hat geschrieben:Homopartnerschaft: Grüne kritisieren "Zwangsouting"

Die Grünen kritisieren in Zusammenhang mit eingetragenen Partnerschaften für Homosexuelle eine Diskriminierung durch das Meldewesen. Auf dem Meldezettel müsse nämlich von den Betroffenen der Personenstand "in eingetragener Partnerschaft lebend" angegeben werden, was einem Zwangsouting gleichkomme, kritisierte Marco Schreuder, Sprecher der Grünen Andersrum, heute gegenüber der APA.

Das widerspreche sowohl der Datenschutzrichtlinie der EU als auch dem Recht auf Schutz des Privatlebens in der Europäischen Menschenrechtskonvention.

"Einmal verpartnert, immer geoutet"
Statt der bisher vier Kategorien "verheiratet", "geschieden", "verwitwet" und "ledig" gibt es laut Schreuder nun drei weitere Kategorien auf dem Formular für einen Meldezettel: "in eingetragener Partnerschaft lebend", "aufgelöste eingetragene Partnerschaft" und "hinterbliebener eingetragener Partner". Damit passiere genau das, wovor die Grünen immer gewarnt hätten: "Einmal verpartnert, immer behördlich geoutet".

Das Problem sei, dass der Meldezettel oft im Alltagsleben verlangt werde, etwa vom Arbeitgeber, in Bibliotheken, Videotheken und Banken. Zwar sei auch bei Heterosexuellen der Personenstand ersichtlich, diese würden aber "selten wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert", so Schreuder. Die Grünen fordern, dass die Kategorien mit Schrägstrich, also etwa "verheiratet/in eingetragener Partnerschaft lebend", angegeben werden.

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"...gibt es laut Schreuder...."
bitte hör mir mit personen auf mit den silben SCH und EU, sonst hab ich heut noch an hinterwandler! :bigsmile:
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Re: diskriminierung

Beitragvon f.art reloaded am Freitag 15. Januar 2010, 15:15

"Zwangsouting"? :hmm:
Eine "Ehe" (oder auch österreichisch "Verpartnerung") ist eine öffentlich besiegelte Lebensgemeinschaft, für die viele Homosexuelle und Lesben gekämpft haben. Wenn die Herren und/oder Damen nicht im Aufgebotskasterl erwähnt werden möchten, dann sollens weiter heimlich unter der Bettdecke lügen.
Manches Mal finde ich die übereifrigen, unqualifizierten GrünGutMatschigen etwas ausserhalb des Lebens.

    Ein falsches Wort am rechten Ort
    ist eher für's Verbal-Abort !
    ©f.art
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Re: diskriminierung

Beitragvon trebbiatore am Freitag 15. Januar 2010, 15:28

f.art reloaded hat geschrieben:"Zwangsouting"? :hmm:
Eine "Ehe" (oder auch österreichisch "Verpartnerung") ist eine öffentlich besiegelte Lebensgemeinschaft, für die viele Homosexuelle und Lesben gekämpft haben. Wenn die Herren und/oder Damen nicht im Aufgebotskasterl erwähnt werden möchten, dann sollens weiter heimlich unter der Bettdecke lügen.
Manches Mal finde ich die übereifrigen, unqualifizierten GrünGutMatschigen etwas ausserhalb des Lebens.

    Ein falsches Wort am rechten Ort
    ist eher für's Verbal-Abort !
    ©f.art

ja das stiiimmt
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