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von OHB am Mittwoch 18. August 2010, 19:02
700 Roma sollen bis Ende August gehenDie Ankündigung von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy Ende Juli, illegale Roma-Lager räumen zu wollen, ist rasch umgesetzt worden. Seither wurden über 50 Siedlungen aufgelöst. Sarkozy wurde mit heftiger Kritik aus dem In- und Ausland und auch mit Stimmen aus dem eigenen konservativen Lager konfrontiert. Dennoch starten am Donnerstag die ersten Ausweisungen. Bis Ende August sollen insgesamt 700 Roma gehen. Laut französischer Regierung verlassen sie Frankreich „auf freiwilliger Basis“ - gegen ein Heimflugticket und 300 Euro. Lesen Sie mehr … http://www.orf.at/stories/2009624/2009631/wie freiwillig ???ich erlaube mir als 1/4 zigeuner-abstammung
 das wort zigeuner weiter zu verwenden
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von OHB am Donnerstag 19. August 2010, 23:09
Frankreich verbittet sich Kritik an Roma-Abschiebungen
Auf die Kritik aus dem Ausland an der Abschiebung rumänischer und bulgarischer Roma aus Frankreich reagierte Immigrationsminister Eric Besson heute mit der Äußerung, Frankreich habe „keine Lehren zu erhalten“. Unter allen europäischen Ländern respektiere wohl Frankreich „die Rechte der Ausländer am meisten“.
Frankreich habe im letzten Jahr 170.000 Langzeit-Aufenthaltsgenehmigungen vergeben und liege als Asylland nach den USA weltweit auf Platz zwei. „Also trägt Frankreich wesentlich zur Erleichterung des Elends in der Welt bei“, sagte der ehemalige Sozialist, der 2007 ins Feld des konservativen Staatschefs Nicolas Sarkozy gewechselt war. Kritik auch von EU-Kommission
Paris hatte am selben Tag mit einem Charterflug 170 Roma nach Bukarest abgeschoben. Es stehen noch zwei weitere Flüge auf dem Programm. Sarkozy hatte jüngst angekündigt, er werde alle illegalen Nomadenlager in Frankreich zwangsräumen lassen.
Zahlreiche Politiker und Medien im In- und Ausland sowie Menschenrechtsorganisationen übten heftige Kritik an der strengen Sicherheitspolitik Sarkozys. Selbst die EU-Kommission mahnte Paris zum Respekt der Rechte und Freiheiten der EU-Bürger.
© orf
hmm bulgarien und rumänien gehört zur europäischen union daher besteht doch auch reisefreiheit innerhalb der eu ergo werden sie doch mit recht wiederkommen können
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von toutou am Freitag 20. August 2010, 09:11
vor kurzem war im fernsehen ein bericht, in dem sich zigeuner selbst mit stolz zigeuner nannten. sarkozy soll ja selbst von zigeunern abstammen und sein name soll "kotgasser" bedeuten 
Das Schicksal meiner menschlichen Mitbewohner ist allein in meine Pfoten gelegt.
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von OHB am Freitag 20. August 2010, 10:18
toutou hat geschrieben:vor kurzem war im fernsehen ein bericht, in dem sich zigeuner selbst mit stolz zigeuner nannten. sarkozy soll ja selbst von zigeunern abstammen und sein name soll "kotgasser" bedeuten 
Während Sarkozy die Roma heute wegschickt, wurden ihnen im 15. Jahrhundert in Mitteleuropa Schutzbriefe ausgestellt, die solche Vertreibungen verhindern sollten. Allerdings konnten die Adeligen die Schutzbriefe jederzeit wieder zurücknehmen. Die Roma waren auch damals Verfolgungen ausgesetzt. Manche Adelige, wie Batthyány schätzten sie aber als Schmiede und pflegten Kontakt zu den Woiwoden der Roma. Woiwoden waren Heerführer in Adelsrang, vergleichbar mit Herzögen. Die Woiwoden der Roma hatten auch die Funktion von Richtern und trugen Silberknöpfe und Silberschmuck. Know-how über Pferde Der Obmann des Kulturvereins der österreichischen Roma, Rudolf Sarközi, wird heute noch mancherorts "Vajda" (ungarisch für Woiwod) genannt. "Die Roma wurden wegen besonderer Leistungen geadelt" , erklärt er. Etwa wenn sie sich als Söldner bei Adeligen verdient gemacht hatten oder wegen ihrer besonderen Kenntnisse über Pferde. Dass Frankreichs Präsident - mit vollem Namen Nicolas Paul Stéphane Sárközy de Nagybócsa - Roma-Wurzeln haben könnte, will Sarközi nicht ausschließen. "Möglich ist alles. Sárközi ist jedenfalls ursprünglich ein Roma-Name" , sagt er. "Der Name wurde dann durch Heiraten weitergetragen. Aber auch heute heißen eher Roma so. Manche haben sogar den Namen abgelegt, um nicht als Zigeuner erkannt zu werden." Der Vater von Sarkozy, Pál Sárközy stammt aus einer ungarischen Familie, die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. geadelt wurde. Der Name Sárközi leitet sich von dem Gebiet Sárköz am südlichen Abschnitt der ungarischen Donau ab. Als Sarkozy Präsident wurde, hat der Rom Rudolf Sarközi seinem Namensvetter jedenfalls sein Buch über die Roma in Österreich zugesandt. Sarkozys Büroleiter schickte ihm immerhin anerkennende Worte zurück. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD Printausgabe, 10.8.2010) aus meinem zigeuner-archivSarkozys Vater stammt aus einer ungarischen Familie des Kleinadels (Sárközy de Nagybócsa oder auch ungarisch „nagybócsai Sárközy“ geschrieben), die in Alattyán (Kleingebiet Jászberény, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok), ca. 100 km südöstlich von Budapest, ein Schloss und Ländereien besaß. 1944 war er vor dem Einmarsch der Roten Armee in Ungarn über Österreich nach Deutschland geflohen. Nach dem Krieg ließ er sich in Baden-Baden von einem französischen Rekrutierungsbüro für die Fremdenlegion anwerben. Nach dem Abschluss seiner Rekrutenzeit in Sidi bel Abbès (Französisch-Algerien) sollte er ursprünglich in Indochina eingesetzt werden. Durch ein medizinisches Attest konnte er jedoch bereits 1948 nach Marseille ziehen. 1949 traf er in Paris Andrée Mallah.
Seine Mutter ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki. Sarkozys Urgroßvater, der jüdischen Glaubens war, hieß Mordechai Mallah und war ein wohlhabender Juwelier aus Thessaloniki. Zusammen mit seiner Ehefrau Reina hatte Mordechai sieben Kinder. Aaron Benico Mallah – der Großvater Sarkozys – war das jüngste der Kinder. Aaron Benico Mallah heiratete 1917 die Katholikin Adèle Bovier und konvertierte zum Christentum. Das Ehepaar hatte zwei Töchter namens Suzanne und Andrée.
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von OHB am Freitag 20. August 2010, 11:05
Rumäniens Präsident: Kommt nicht zurück, Auswanderer!Der rumänische Staatspräsident Traian Basescu hat seine im Ausland arbeitenden Landsleute aufgerufen, nicht in die Heimat zurückzukehren. In Rumänien würde durch die Heimkehrer nur das soziale System belastet, sagte Basescu in einem Fernsehinterview, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax heute berichtete. Der rumänische Staatspräsident Basescu überrascht mit seinen Aussagen Basescu hob auch die beiden Hauptprobleme Rumäniens, nämlich staatliche Ausgaben und die Ausgaben für die Sozialversicherung, vor laufender Kamera hervor, wie die rumänische Presseagentur Agerpres berichtete. Er bedauere, dass Rumänien momentan mit dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union eng kooperieren müsse um die öffentlichen Ausgaben decken zu können, aber es gäbe keine andere Lösungsmöglichkeit. "Stellen Sie sich vor, was wäre, wenn alle zwei Millionen Rumänen, die in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland arbeiten, nach Rumänien kommen würden, um hier Arbeitslosenhilfe zu bekommen, wo doch unser Arbeitslosenfonds defizitär ist", sagte Basescu. "Also müssen wir diesen Menschen (den Auslandsrumänen) danken für das, was sie für Rumänien tun." © heute AHA DER WILL SIE AUCH NICHT 
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von f.art reloaded am Freitag 20. August 2010, 12:29
OHB hat geschrieben:... "Stellen Sie sich vor, was wäre, wenn alle zwei Millionen Rumänen, die in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland arbeiten, ..." © heute AHA DER WILL SIE AUCH NICHT 
Hmmm... Österreich fehlt in der (Länder)Liste. Könnt' ihr net noch ein paar Pfostn gebrauchen? 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von UnART am Freitag 20. August 2010, 13:03
( °) ( °) dada.
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von contraindicatio am Freitag 20. August 2010, 13:57
Ich würde, bittschön, gern wissen, was die Burgenland-Kroaten mit "Zigeunern" zu tun haben? 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
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von xenia am Freitag 20. August 2010, 15:01
rein gefühlsmäßig würde ich die burgenländischen zigeuner eher zu den burgenländischen Ungarn zählen, schon allein von der musik her. Kroaten spielen Tamburizza-klänge, Zigeuner Zimbal und Geige - wie die Ungarn.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von OHB am Freitag 20. August 2010, 15:04
Burgenland-Roma Die im heutigen Burgenland, dem an Ungarn grenzenden östlichsten Bundesland Österreichs, siedelnden Roma sind Teil einer Gruppe, deren Mitglieder in der älteren Literatur als ungrische Roma, Ungrika-Roma und auch Romungri bezeichnet werden. Kennzeichen dieser im Westen des ungarischen Einflussgebiets von der Südslowakei bis Nordslowenien lebenden Roma sind ihre lange Sesshaftigkeit und daraus resultierend die starke Prägung durch die ungarische Kultur. Geschichte Ende des 14. Jahrhunderts werden in Westungarn, zu dem das heutige Burgenland damals gehört, erstmals Roma erwähnt. Ab Beginn des 15. Jahrhunderts kommen größere ................................ weiterlesen http://ling.kfunigraz.ac.at/~rombase/cg ... gld.de.xml
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von xenia am Freitag 20. August 2010, 15:23
in "meinem" dorf lebten nur wenige Zigeuner, kenntlich daran, dass ihrem familiennamen das wort "zigeuner" angehängt wurde, um sie von anderen ortsbewohnern gleichen namens zu unterscheiden, die auch verschiedene bezeichnungen angehängt/vorangestellt bekamen.
erinnerlich sind mir z.b. beim familiennamen A. : burgamasta-A., A.-kaufmann, mustapeda-A., kino-A., schumann-A., A.-zigeina usw., um die familien auseinander zu halten, nicht zu werten...
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von OHB am Freitag 20. August 2010, 16:14
Sinti und Roma – auch bei uns unerwünscht?Die irrationale Angst vor allem Fremden trifft besonders Sinti und Roma. LINZ. Nach den verschärften Maßnahmen gegen illegale Roma-Siedlungen in Frankreich haben gestern die ersten Roma das Land verlassen. Auch anderswo haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen – zum Beispiel in Oberösterreich. In Vöcklabruck und Wels wird derzeit .............. http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,445476
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von xenia am Samstag 21. August 2010, 23:23
Roma: Kritik an "mittelalterlicher Lösung"In Rumänien wächst der Widerstand gegen die Roma-Politik Frankreichs und der EU. Indes erwägt auch Italien Abschiebungen. http://kurier.at/nachrichten/2025625.php
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