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West Nile Virus

West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Donnerstag 26. August 2010, 11:17

Wer hat schon von diesem Virus gehoert?

Bei uns im Bundesland (und hauptbetroffen ist unsere kleine Stadt) sind im letzten Monat 144 Faelle registriert worden.
3 davon endeten toedlich, 4 sind ernsthaft in Gefahr bis jetzt.

Es ist dies ein Virus welcher von Stechmuecken uebertragen wird, welche sich in der Folge bei Voegeln angesteckt haben.
eine kurze Information:
...

1. Grippeähnliche Verlaufsform (ca. 20% der Infektionen): Diese Verlaufsform wird gängig als
WNF bezeichnet, weil Fieber über 38 °C charakteristisch ist. Da aber über 90% der Patienten mit
schweren neurologischen Symptomen ebenfalls Fieber haben, sollte diese Bezeichnung nicht als
Oberbegriff für die leichtere Verlaufsform verwendet werden.
Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 14 Tagen tritt meistens ein plötzlich eintretendes Fieber auf,
häufig von allgemeinen Krankheitsgefühlen (Magen-Darm-Beschwerden, Augen- und Kopfschmer-
zen und Myalgien) begleitet. In seltenen Fällen werden Nasenlaufen, Husten und Halsschmerzen
beobachtet. Hautausschläge und -flecken, Erkrankungen der Lymphknoten und masernähnliche
Hautveränderungen galten in der Vergangenheit als charakteristische Symptome, wurden aber in
den letzten Jahren selten diagnostiziert.
2. Neurologische Manifestationen: Mehrere Tage nach Fieberausbruch und grippeähnlichen
Symptomen können neurologische Erkrankungen das Krankheitsbild bestimmen. West-Nile-
Meningitis und West-Nile-Enzephalitis sind die häufigsten schweren Manifestationen. Die neuro-
logischen Symptome umfassen insbesondere Bewusstheitstrübungen, Muskelschwäche, Schluck-
störungen, Koordinationsstörungen, Schwindel, Schweissausbrüche, Doppelsehen oder Lähmungen
des Augenmuskels, Sprechstörungen, Zittern, Muskelzuckungen und selten Parkinsonismus. West-
Nile-Enzephalitiden sind zudem durch Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen geprägt.
Diese äussern sich als Reizbarkeit, Verwirrtheit oder Orientierungslosigkeit. Die erwähnten
Fact Sheet - West-Nile-Fieber
LABOR SPIEZ, Dezember 2005
________________________________________


Symptome können über Monate bestehen. Acht Monate nach Krankheitsbeginn klagen die meisten
WNV-seropositiven Patienten mit neurologischen Symptomen über eine anhaltende Müdigkeit und
kognitive Defizite (psychische Störungen).
In seltenen Fällen kann eine weitere lebensbedrohliche neurologische Verlaufsform eintreten. Unter
der WNV-assoziierten AFP (acute flacid paralysis) versteht man akute Muskel- und Glieder-
schwäche, aus der sich innerhalb weniger Tage Lähmungen der betroffenen Körperteile ausbilden.
Die Lähmungen scheinen auf eine Infektion der Vorderhornzellen im Rückenmark zurückzugehen,
woraus ein Poliomyelitis-ähnliches Syndrom resultiert. Wird die Erkrankung überlebt, bessert sich
der Zustand auch nach mehreren Monaten kaum.

..........................

Nun wurde am vergangenen Sonntag um 24 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens unser Gebiet von der Luft aus besprueht.

Wir mussten (Lautsprecherwagen fuhren ununterbrochen durch die Gegend) uns in der Wohnung aufhalten.
Fenster mussten geschlossen sein und auch die Klimaanlagen durften nicht arbeiten.
Selbst die Waesche musste von der Leine genommen werden.
Die Produkte des eigenen Gartens (oder der Plantagen) durften erst nach 5 Tagen geerntet werden.

Und nun ist der Hammer: Keiner weiss mit was wir da besprueht wurden.
Die Gemeinde wollte das spruehen aufhalten und noch ein paar Tage warten und Ergebnisse sammeln,
aber die Regierung hat darauf bestanden.
Das ganze ist von einer privaten Firma durchgefuehrt worden.

Leute welche sich im Gemeindeamt ueber das Mittel informieren wollten welches da versprueht wird,
bekamen keine Auskunft !!!!!
Keiner weiss, was uns da in Luft und Wasser und ueberall hin gesprueht wurde.

Weiss jemand welche Mittel verwendet werden und wie gefaehrlich das ev. fuer Mensch und Tier ist?
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon UnART am Donnerstag 26. August 2010, 11:43

Servus,
was du berichtest klingt äußerst beunruhigend. Vermutlich unterliegt das West-Nil-Fieber wie in Deutschland dem Seuchengesetz. Damit haben Gemeinden wenig Einfluss auf die Maßnahmen.
Bei dem vom Flugzeug breitflächig versprühtem Mittel dürfte es sich um ein Pestizid handeln, womit man versucht die Überträger (Mücken) auszurotten.
Die Auswirkung auf Mensch und Tier ist eine Frage, bei der es sich um die Art des verwendeten Pestizids dreht.
( °) ( °) dada.
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon f.art reloaded am Donnerstag 26. August 2010, 11:55

Anatoli hat geschrieben:Wer hat schon von diesem Virus gehoert?

...
Und nun ist der Hammer: Keiner weiss mit was wir da besprueht wurden.
Die Gemeinde wollte das spruehen aufhalten und noch ein paar Tage warten und Ergebnisse sammeln,
aber die Regierung hat darauf bestanden.
Das ganze ist von einer privaten Firma durchgefuehrt worden.

Leute welche sich im Gemeindeamt ueber das Mittel informieren wollten welches da versprueht wird,
bekamen keine Auskunft !!!!!
Keiner weiss, was uns da in Luft und Wasser und ueberall hin gesprueht wurde.

Weiss jemand welche Mittel verwendet werden und wie gefaehrlich das ev. fuer Mensch und Tier ist?

Die (hochtoxischen) Biozide, die bei Ihnen versprüht worden sind, werden (mit RECHT!) nicht preisgegeben, werte Anatoli!
Da es gegen das West-Nil-Virus keine Mittelchen gibt, ja sogar von U.S.-Behörden als biologische (terroristische) Waffe gesehen wird, benetzt man vorzugsweise die betroffene Landschaft mit dem kleineren Übel.
Weil: Eine ausgebrochene Infektion (in 20 von 100 Gepieksten) ist akut(er) denn ein Jahre später erkannter Krebs.

:?
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Gast am Donnerstag 26. August 2010, 12:20

Anatoli hat geschrieben:Wer hat schon von diesem Virus gehoert?
Seit Jahren im Staat New York endemisch, eingeschleppt mit dem Flugverkehr, hat sich ausgebreitet auf weitere Staaten (Atlantikküste). Bekämpfung über regelmäßige Vernichtungsaktionen gegen Brutstätten der Mückenpopulationen, erfolglos, verlangsamt nur den Vormarsch.

Medizinisch kaum Kenntnisse meinerseits, es gibt regelmäßig Todesopfer.

Reisen weiter mit dem Flugzeug.

Begasen der vollbesetzten Maschine? :hmm:

TWAWNV (The War Against West Nile Virus)

(gleich nach TWAT :oops:)
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Donnerstag 26. August 2010, 12:57

Ja, unser Buergermeister hatte keinen Einfluss auf das Geschehen und
es wurde nichts bekanntgegeben.
Angeblich sollen wir noch einmal besprueht werden.

Da muss doch auch der Luftraum "frei von Flugzeugen sein" wenn die so was machen.

Am Montag nachts, also etwa 24 Stunden nach dem Spruhen,
hab ich mir gedacht, jetzt brauchtst beim Abendgassigehen kein Autan mehr, jetzt
sind sowieso alle Muecken tot.
Grosser Irrtum. Eine Hand ist mir total zerstochen worden.
Also haben die Biester ueberlebt??
Wozu dann das bespruehen ?

In den Medien wird nur vorgeschlagen, alle Koerperteile entweder bedecken oder mit Insektenmitteln behandeln.

Und man soll keine Brutstaetten fuer Gelsen verursachen. Was hilft es aber, wenn ich mein Gemuese nicht waesser
oder den Rasen, wenn 5 m neben mir ein Kanal fliesst der sich in die Aecker verzweigt ? Also die ideale Brutstaette fuer Gelsen ist.

Da sind viele Fragen offen und ich glaub kaum, dass die bald beantwortet werden.

Die Inseln und Suedgriechenland sind uebrigens nicht davon betroffen.
Makedonien, und vor allem Mittelmakedonien. Also da wo ich wohn.
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon UnART am Donnerstag 26. August 2010, 12:58

f.art reloaded hat geschrieben:... von U.S.-Behörden als biologische (terroristische) Waffe gesehen wird, ...

In den USA begann der Virusausbruch im Gebiet von New York City. Es gibt eindeutige Hinweise dafür, dass das Virus von einer infizierten Mücke, entkommen aus einem israelischen Flugzeug der Linie Tel Aviv – New York, eingeschleppt wurde. (Wiki)

Allgemein las ich, dass besondere Anfälligkeit bei Leuten auftritt, die auch gegen den HIV-Virus sehr anfällig sind.
( °) ( °) dada.
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Gast am Donnerstag 26. August 2010, 13:26

Anatoli hat geschrieben:Am Montag nachts, also etwa 24 Stunden nach dem Spruhen,
hab ich mir gedacht, jetzt brauchtst beim Abendgassigehen kein Autan mehr, jetzt
sind sowieso alle Muecken tot.
Grosser Irrtum. Eine Hand ist mir total zerstochen worden.
Also haben die Biester ueberlebt??
Wozu dann das bespruehen ?
Die Mittel vernichten meist die Brut (Eier, Larven), da diese am empfindlichsten ist. Ausgewachsene Insekten sind zäh ... und Resistenzen können bei unsachgemäßer Anwendung auch "gezüchtet" werden.
Anatoli hat geschrieben:In den Medien wird nur vorgeschlagen, alle Koerperteile entweder bedecken oder mit Insektenmitteln behandeln.

Und man soll keine Brutstaetten fuer Gelsen verursachen. Was hilft es aber, wenn ich mein Gemuese nicht waesser
oder den Rasen, wenn 5 m neben mir ein Kanal fliesst der sich in die Aecker verzweigt ? Also die ideale Brutstaette fuer Gelsen ist.

Da sind viele Fragen offen und ich glaub kaum, dass die bald beantwortet werden.

Die Inseln und Suedgriechenland sind uebrigens nicht davon betroffen.
Makedonien, und vor allem Mittelmakedonien. Also da wo ich wohn.
Ja, jede Pfütze ist eine Insektenkinderstube. Austrocknung hilft nicht, da die befruchteten Eier Jahre der Trockenheit überstehen und beim nächsten Regenguß mit Pfützenbildung die Entwicklung beginnen. "Einzelkämpferischer" Einsatz von Mitteln (in Regentonnen u.ä.) führt zur Resistenzenbildung.

Insekten sind nicht "ohne". Sie bilden die Grundlage für weite Bereiche des Lebens auf unserem Planeten. Sie sind zäh ...
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Donnerstag 26. August 2010, 19:45

Heut hams in den Nachrichten dieses Thema gar nicht erwaehnt.
Zu 90% wurde nur von der Hochzeit des Sohnes vom ehem.Koenig v. GG gequatscht. :(

Klar weiss jeder, wo Muecken und anderes Insektenzeugs gerne brueten.
Meine 3 Regentonnen sind wahre Brutstaetten. Das weiss ich.


Ich frag mich aber auch, wenn diese Nahrungskette (in dem Fall Gelsen oder andere kleine Insekten) unterbrochen wird,
dann gibts in der Folge auch Nahrungsmangel bei anderen Tieren. Oder wenn eine Schwalbe eine bespruehte Gelse
frisst, irgendwann nach etlichen Gelsenmahlzeiten wird auch ihr Organismus durch das Gift Schaden nehmen. Und dann gehts weiter, wenn ein anderes Tier
die tote Schwalbe frisst ........

Auf der anderen Seite, Gelsen gabs immer und gestochen haben sie seit Millionen Jahren und die Menschheit gibts noch immer.
Selbst durch diese Nil-Gelse sind weniger Leute ums Leben gekommen als durch etwa Zigaretten oder Alkohol
oder sonst ein Suchtgift.
Je mehr man sprueht desto widerstandsfaehiger werden alle Viren und sonstiges Zeugs und damit wird bei der Bekaempfung auch immer
staerkeres Gift verwendet, das dann auch andere, lebenswichtige Organismen, zerstoert.

Es ist ein Teufelskreis.
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon OHB am Donnerstag 26. August 2010, 21:31

die insekten werden die menschheit überleben 8)
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Gast am Freitag 27. August 2010, 10:51

Anatoli hat geschrieben:Klar weiss jeder, wo Muecken und anderes Insektenzeugs gerne brueten.
Meine 3 Regentonnen sind wahre Brutstaetten. Das weiss ich.
Regentonnen mückendicht abdecken (das kann z.B. auch mit einem sehr engmaschigen Netz geschehen).

(Dein Posting ist voll Wahrheit. Good Luck :bigsmile:)
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Freitag 27. August 2010, 10:56

Gast hat geschrieben:
Anatoli hat geschrieben:Klar weiss jeder, wo Muecken und anderes Insektenzeugs gerne brueten.
Meine 3 Regentonnen sind wahre Brutstaetten. Das weiss ich.
Regentonnen mückendicht abdecken (das kann z.B. auch mit einem sehr engmaschigen Netz geschehen).

(Dein Posting ist voll Wahrheit. Good Luck :bigsmile:)


Gute Idee, das ist machbar.
Das ich da nicht selbst draufgekommen bin :surprised:
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Donnerstag 7. Oktober 2010, 12:26

nachdem man im Sommer halb hysterisch war und sich alles nur um diesen Virus drehte,
ist seit dem Tag an welchem "angeblich" gespritzt wurde, alles ruhig geworden.

Weder in den Nachrichten noch in der Zeitung stand je wieder was von dieser Gelse.

Aber zum Thema spritzen hab ich ein Video gefunden, welches aufschlussreich ist.
Wenn auch nicht zu dem Nil-Thema.

http://www.youtube.com/watch?v=Af_y2LVDvuk&feature=player_embedded#!

Das ganze geht im Grund darum:
1 Flugzeug versprueht eine chemische Substanz und ein anderes fotografiert das.
Das Video wurde 2008 aufgenommen , vermutlich von einem Militaereflugzeug.
Erst am 14 juli 2010 wurde es auf You Tube reingestellt, von einem ( ist auch eingeblendet) USAFFKC10.

Wenn heute jemand bei dieser Adresse nachschaut wird er feststellen, dass alle Videos geloescht wurden.

Es wird kommentiert das gespritzt wird, dass der Pilot die Maschinen abstellt und eine Schleife fliegt um wieder
senkrecht mit der Spur der gespritzen Mittel zu fliegen.

Dann kommt das Gespraech der Piloten welche gefilmt haben. Vielleicht kann ja wer genug englisch?

"siehst du die chemische Schwanzspur?
"Gott sei Dank sind wir ueber ihnen"
"... sonst waeren wir jetzt tot"
"ich weiss'
"das muss ich bei Y.tube reinstellen"

Die Piloten des filmenden Flugzeuges scheinen genau zu wissen, wie gefaehrlich die Subtanz ist, welche verspritzt wird.


?? was soll man dazu sagen?
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon f.art reloaded am Donnerstag 7. Oktober 2010, 12:48

Schnauze halten und weiter an die (sorgsame) Regierung glauben!
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben…

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Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Anatoli am Donnerstag 7. Oktober 2010, 18:03

...wobei es sich bei dem Video wahrscheinlich um ein US Flugzeug handelt.
Aber das ist eh egal um welches Land es da geht.
Die Frage die nicht beantwortet wird ist:

was, warum und wieso?

Fragen die nie beantwortet werden :-(((
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Re: West Nile Virus

Neuer Beitragvon Gast am Donnerstag 7. Oktober 2010, 18:41

Anatoli hat geschrieben:Die Frage die nicht beantwortet wird ist:

was, warum und wieso?

Fragen die nie beantwortet werden :-(((
Weil die "Allgemeine Erwartungshaltung" war/ist:

ES MUSS ETWAS GESCHEHEN.


Und DAS kann zu Aktionismus führen.

(S. George Orwells short story "Einen Elefanten erschiessen", in welcher er darlegt, wie er als Deputy Policeman in Südostasien [Commonwealth] einen Elefanten in völlig unzulänglicher Weise [sehr, sehr langwierig] tötete, obwohl dieser sich inzwischen wieder völlig beruhigt hatte und keinerlei Gefahr mehr darstellte. Das Erscheinen des Weißen mit einem Gewehr hatte in den einheimischen Arbeitern die Erwartung geweckt, daß der Elefant jetzt erschossen werde - und diesem Druck beugte sich Orwell (Eric Blair). Es war ihm widerlich.)
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