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Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon amalfi am Sonntag 30. Oktober 2011, 21:36

majestix hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:Für Familien ohne, bzw. wenig sozialer Absicherung sind Kinder Altersvorsorge und billige Arbeitskräfte.


Das stimmt nur bedingt, und war früher einmal so. In Griechenland gibt es keine Altersvorsorge, außer Kindern. Jedoch sind arbeitslose Kinder keine Vorsorge, sondern eine Belastung.
Und in Dafur ist jedes weitere Kind dem Verhungern preisgegeben.
Weshalb soll ich mich für die Fahrlässigkeit der Eltern verantwortlich fühlen, und deren Fahrlässigkeit mit Spenden noch fördern?

Bei uns belasten Kinder vorerst einmal das staatliche Sozialsystem - meine eigenen Kinder nicht ausgenommen.
Allerdings leiste ich auch Beiträge zum Sozialwesen, im Gegensatz zu 50% der österreichischen Bevölkerung, die nicht einmal Lohnsteuer zahlt, aber gleiche Rechte in Anspruch nimmt.

Vereinfacht dargestellt, erhalten 50% der Erwerbstätigen die 50% der Nichterwerbstätigen. Das stimmt natürlich nicht.
In Wahrheit erhalten 30% der Steuerzahler 70% der ÖstereicherInnen einschließlich ungebetener Zuwanderer.

Die Dinge sind aber doch recht einfach, der weltweite finanzielle Super-Gau ist nämlich nicht abzuwenden. Und dann tauscht man wieder Gold gegen Nahrungsmittel. Nicht Gold gab ich für Eisen.


Hast du dir eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum der "Westen" so viele Völker ausrotten konnte, es aber die Afrikaner noch immer gibt?
amalfi
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Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon Gast am Sonntag 30. Oktober 2011, 22:02

amalfi hat geschrieben:Hast du dir eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum der "Westen" so viele Völker ausrotten konnte, es aber die Afrikaner noch immer gibt?

Die Palästinenser gibt es auch noch. Positiv gesehen ist ihr Durchschnittsalter relativ jung.
Gast
 

Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon amalfi am Sonntag 30. Oktober 2011, 22:36

Gast hat geschrieben:
amalfi hat geschrieben:Hast du dir eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum der "Westen" so viele Völker ausrotten konnte, es aber die Afrikaner noch immer gibt?

Die Palästinenser gibt es auch noch. Positiv gesehen ist ihr Durchschnittsalter relativ jung.


Das ist es nicht was ich meine.

Die Palästinenser wurden nicht hunderte Jahre versklavt und in die ganze Welt entführt.
Sie wurden nicht missioniert, erzogen, enteignet. Sie wurden nicht im gleichen Ausmaß in Bürgerkriege gehetzt, ihrer Freiheit beraubt, zu Menschen zweiter Klasse erklärt..... auch wenn sie "gut erzogen" waren.
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Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon amalfi am Sonntag 30. Oktober 2011, 22:39

f.art reloaded hat geschrieben:Ehe die unArtige Gemeinschaft eine Entzündung des Denkmuskel erfährt, sage ich nur: oktroyierte Kultur !
Ob in (Süd)Amerika, Afrika, Ferner Osten oder der pazifische Raum: überall wurden Mensch und Bodenschätze durch "ehrwürdige" Europäer ausgeraubt und anschliessend die Pfaffen (+Gewalt) hinterhergeschickt.
WIR haben die Welt zu Mündel hilfloser Armut erzogen.
Heute ist es etwas moderner, wird doch (u.a.) durch die Multi-Food-Corporations der heimische Boden durch (teuren) Kunstdünger versaut. Der Rendite wg. . :(


"WIR haben die Welt zu Mündel hilfloser Armut erzogen. "

Genau so ist es und wir haben das gemacht, weil es für uns bequem ist.

Diejenigen die das überlebt haben sind stark. Menschen mit starken Überlebenswillen .... der nächste Zyklus gehört ihnen, verdient.
amalfi
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Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon amalfi am Sonntag 30. Oktober 2011, 22:42

contraindicatio hat geschrieben:
amalfi hat geschrieben:
Das faszinierende daran ist eigentlich, dass besonders ein kommunistischer Staat (China) sich zur größten Bedrohung für den Kapitalismus entwickelt hat. Er als Hauptgläubiger der kapitalistischen Staaten .... wer hätte das noch vor 20 Jahren gedacht?

Irgendwo in diesem Lehrbuch sind gravierende Fehler.

Ein Staat ist keine Firma.



....



Was ist daran faszinierend??

Wahrscheinlich, weil:

1) China kein kommunistisches Land ist
2) durch Ausbeutung der Staatsbürger leicht Geld zu machen ist
3) durch Missachtung aller Konventionen (Umweltschutz usw.) leicht Geld zu machen ist


Fazit: in einer Diktatur wirtschaftet es sich ganz ungeniert.


Ist eigentlich nicht faszinierend und auch nicht neu.



:-) du hast natürlich recht.

Sie sind aber trotzdem ein kommunistisches Land. Halt ein kommunistisches Land, dessen Führer übermächtig und absolut sind.
amalfi
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Re: Wie einfach die Dinge doch manchmal sind ..

Neuer Beitragvon majestix am Mittwoch 2. November 2011, 21:04

amalfi hat geschrieben:
Hast du dir eigentlich schon einmal die Frage gestellt, warum der "Westen" so viele Völker ausrotten konnte, es aber die Afrikaner noch immer gibt?


Ich habe den Eindruck, mit einem Blinden über Farben zu diskutieren.
Die Spanier haben die Inka fast ausgerottet, aber damit nicht ganz Südamerika entvölkert. Deshalb gibt es auch noch viele Süd-Amerikaner. Es ist noch keinem Okkupator gelungen ein Volk zur Gänze auszurotten, oder einen Kontinent zu entvölkern.

Afrikaner sind alle Einwohner Afrikas, also Ägypter, Tunesier, Kongolesen, Simbabwer, Namibier bis hin zu den Südafrikanern.
Der "Westen" hat keine Völker ausgerottet, sondern "nur" unterdrückt und ausgebeutet, was schlimm genug ist. Aber erst nach Abzug der Kolonialmächte ist das Chaos in Afrika ausgebrochen

In gewissen Gegenden Afrikas rotten einander immer noch Afrikaner gegenseitig aus, der überlebende Rest verhungert.
Ich verwahre mich jedenfalls dagegen, subversiv eine Mitschuld daran zugewiesen zu bekommen, daß Kinder in Afrika verhungern, wenn ich nicht für Afrika spende.

Wie ich schon erwähnt habe, sind die Eltern für das Wohlergehen ihrer Kinder verantwortlich. In Afrika wie in Europa.
Ich nehme meine Selbstverpflichtung gegenüber meinen eigenen Kindern wahr. Für andere bin ich nicht zuständig.
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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