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von majestix am Samstag 16. Dezember 2006, 00:25
Aurora100 hat geschrieben:Was erwartest Du an Antworten auf Deine Fragestellung? Etwa Äußerungen wie "Skandal", "Früher war alles beser", "Schüssel ist Schuld" oder ähnliche Zustimmungen?
Wieviele der von Dir genannten Vielen sind das wirklich?
Es stimmt schon, dass die Mehrzahl der Fälle die unverantwortlichen Underdogs betrifft. Die sind aber schon als solche in die Welt gesetzt worden. Und werden es zu 90% auch bleiben, über weitere Generationen hinaus.
Österreich kann sich die eigenen Underdogs locker leisten. Fremde vermutlich nicht.
Ich spreche von einigen hunderten Fällen. Früher war nichts besser, aber die Familie war eher noch da als heute.
Teenager leben heute schon, als wären sie erwachsen. Die Familie ist nicht mehr so präsent wie früher.
Durch die Scheidung viele Eltern haben auch die Jugendlichen einen Anker verloren. Auf der anderen Seite sind Omas heute moderne, jüngere Frauen, die froh sind, ihre eigenen Kinder aus dem Haus zu haben. Sie wollen kein Enkelkind aufziehen und so bleiben dem Teenager und dem Jugendamt nicht mehr viele Möglichkeiten. [/quote] Einige hunderte Fälle sollte Österreichs Sozialsystem schon verkraften können. Du behauptest, Omas sind heute moderne, jüngere Frauen, die froh sind, ihre eigenen Kinder aus dem Haus zu haben. Das bedeutet nichts anderes, als dass die modernen jungen Omas selbst in jugendlichem Alter zu Müttern geworden sein müssen. Das ist nichts Neues. Im übrigen darf ich Dir mitteilen, dass Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, nie im Stich gelassen werden, auch wenn die Eltern getrennt sind.
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von xenia am Samstag 16. Dezember 2006, 01:13
Aurora100 hat geschrieben:Es gibt jetzt viel mehr junge Mütter, die ganz alleine mit ihrem Nachwuchs herumswurschteln müssen. Der Großteil stammt aus kaputten Familien und sie selber sind samt den Kindsvätern oft auch noch ins Suchtgiftmilieu abgerutscht. Da sie absolut keine Unterstützung von daheim bekommen, sind es Kinder die samt ihren Kindern nur vom Staat versorgt werden können. Das traurige ist, dass die meist jungen Väter aus dem selben kaputten Umwelt stammen und sie kaum helfen können. Dieses Thema kann man sich nicht schön schreiben, weil es ein Drama ist.
15 und 16 jährige Kinder haben keine Chance und ihre Kinder nur dann, wenn sie in die Obhut des Staates kommen. Übrigens gabs vor einigen Tagen einen guten Beitrag aus Deutchland. Dort ist es nicht anders.
ein tropfen auf den heissen stein, aber besser als garnichts, sind die mutter-kind-heime. allerdings habe ich schon lange nichts über die aktuelle situation gelesen, kann mir aber vorstellen, dass sie genau so überfüllt wie die frauenhäuser sind. wenn ich mich recht erinnere, können dort teenager-mütter ihre schule bzw. ausbildung fertig machen, ein wichtiger teilaspekt für ihre zukunft...
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von xenia am Samstag 16. Dezember 2006, 01:20
Aurora100 hat geschrieben:... Durch die Scheidung viele Eltern haben auch die Jugendlichen einen Anker verloren. Auf der anderen Seite sind Omas heute moderne, jüngere Frauen, die froh sind, ihre eigenen Kinder aus dem Haus zu haben. Sie wollen kein Enkelkind aufziehen und so bleiben dem Teenager und dem Jugendamt nicht mehr viele Möglichkeiten. [/b]
die heutigen omas sind zum großteil berufstätig, können nicht einfach auf versicherungsjahre verzichten, wenn sie einmal eine "überlebensfähige" pension haben möchten. dasselbe gilt auch für opas, auch sie sollten nicht vergessen werden, wenn schon die väter futsch sind. majestix hat geschrieben:Im übrigen darf ich Dir mitteilen, dass Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, nie im Stich gelassen werden, auch wenn die Eltern getrennt sind.
sehr brutal ausgedrückt, aber leider völlig richtig...
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von Querulator am Samstag 16. Dezember 2006, 01:22
xenia hat geschrieben:majestix hat geschrieben:Im übrigen darf ich Dir mitteilen, dass Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, nie im Stich gelassen werden, auch wenn die Eltern getrennt sind.
sehr brutal ausgedrückt, aber leider völlig richtig... Was ist daran brutal, Xenia? Abtreibung aus purer Verantwortungslosigkeit das ist brutal!
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von Jasomirgott am Samstag 16. Dezember 2006, 11:36
Die Kinderliebe, der Schutzinstinkt geht verloren.
So wie einst die Gewerkschaften das Pflichtbewusstsein aus den Köpfen der Arbeitnehmer vertrieben haben und die Parole: "I moch so wenig wie möglich für so vü wie möglich" eingepflanzt haben,
so haben heute Abtreibungsbefürworter das Verantwortungsbewusstsein, der Erwachsenen, dem ungeborenen oder geborenen jungen Menschen gegenüber "abgetrieben".
Trauriges Zeugnis bieten die geschönten, aber immer noch erschreckenden Abtreibungszahlen und die vielen, verhungerten, verdursteten, erschlagenen, missbrauchten Kinder (nein nicht irgendwo im wilden Afrika) mitten in unserer zivilisierten Wohlstandsgesellschaft.
Jasu ist auch nur ein Mensch.
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von OHB am Samstag 16. Dezember 2006, 12:43
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von Jasomirgott am Samstag 16. Dezember 2006, 15:21
OHB hat geschrieben:Jasomirgott hat geschrieben:Die Kinderliebe, der Schutzinstinkt geht verloren.
So wie einst die Gewerkschaften das Pflichtbewusstsein aus den Köpfen der Arbeitnehmer vertrieben haben und die Parole: "I moch so wenig wie möglich für so vü wie möglich" eingepflanzt haben,
so haben heute Abtreibungsbefürworter das Verantwortungsbewusstsein, der Erwachsenen, dem ungeborenen oder geborenen jungen Menschen gegenüber "abgetrieben".
Trauriges Zeugnis bieten die geschönten, aber immer noch erschreckenden Abtreibungszahlen und die vielen, verhungerten, verdursteten, erschlagenen, missbrauchten Kinder (nein nicht irgendwo im wilden Afrika) mitten in unserer zivilisierten Wohlstandsgesellschaft.
mir kommt schön langsam vor das kinder als ware angesehen wird entweder ans noch dem aundan mochen und vum stootsgöd leben oder na des brauch i ned und ma schmeißt es weg wir entwickeln uns zurück und ned nach vorn :evil: :evil: :evil: Die Leute sind lernfähig. Sie lernen von Burgstaller und Co: "Wenn Kinder lästig sind, lasst sie wegmachen!" Und viele verstehen nicht, dass dies was vor der Geburt nicht nur erlaubt ist, sondern gefördert wird, nach der Geburt plötzlich ein Verbrechen sein soll. Unter dem Motto: "Ein Kind ist erst dann ein Mensch, wenn er Geld verdient!"
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von xenia am Samstag 16. Dezember 2006, 15:39
Querulator hat geschrieben:xenia hat geschrieben:majestix hat geschrieben:Im übrigen darf ich Dir mitteilen, dass Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, nie im Stich gelassen werden, auch wenn die Eltern getrennt sind.
sehr brutal ausgedrückt, aber leider völlig richtig... Was ist daran brutal, Xenia? Abtreibung aus purer Verantwortungslosigkeit das ist brutal! ok, wie viele frauen kennst du, die aus purer verantwortungslosigkeit abgetrieben haben ? oder hast du nur gehört oder das gefühl, dass es sowas gibt ? und dann denk einmal nach, wie viele familien/partnerschaften du kennst, in denen wirklich von BEIDEN für ihre kinder bis zum 20. lebensjahr liebevoll gesorgt und die verantwortung geteilt wird (wobei ich NICHT meine, dass einer zahlt und der andere alles machen muss)...
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von Querulator am Samstag 16. Dezember 2006, 18:51
xenia hat geschrieben:ok, wie viele frauen kennst du, die aus purer verantwortungslosigkeit abgetrieben haben ? oder hast du nur gehört oder das gefühl, dass es sowas gibt ?
und dann denk einmal nach, wie viele familien/partnerschaften du kennst, in denen wirklich von BEIDEN für ihre kinder bis zum 20. lebensjahr liebevoll gesorgt und die verantwortung geteilt wird (wobei ich NICHT meine, dass einer zahlt und der andere alles machen muss)...
Du hast im Verlauf dieses Fadens einige Beispiele gebracht, die nicht repräsentativ sind. Darauf wollte ich letztlich hinweisen. Ich habe mich nur gegen die Abtreibung aus Verantwortlungslosigkeit ausgesprochen, der durch "liberale" Forderungen Vorschub geleistet wird, gleich, wie groß deren Anteil ist. Dass solche Forderungen immer wieder laut werden, zeigt deutlich genug, dass es derart verantwortungslose Menschen gibt. -> Stichwort: Kind = Ware. Im Grunde ist jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich, aber wer auf politischer Ebene agiert, übernimmt auch Verantwortung für die Bürger.
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von xenia am Samstag 16. Dezember 2006, 19:36
Querulator hat geschrieben:xenia hat geschrieben:ok, wie viele frauen kennst du, die aus purer verantwortungslosigkeit abgetrieben haben ? oder hast du nur gehört oder das gefühl, dass es sowas gibt ?
und dann denk einmal nach, wie viele familien/partnerschaften du kennst, in denen wirklich von BEIDEN für ihre kinder bis zum 20. lebensjahr liebevoll gesorgt und die verantwortung geteilt wird (wobei ich NICHT meine, dass einer zahlt und der andere alles machen muss)...
Du hast im Verlauf dieses Fadens einige Beispiele gebracht, die nicht repräsentativ sind. Darauf wollte ich letztlich hinweisen. Ich habe mich nur gegen die Abtreibung aus Verantwortlungslosigkeit ausgesprochen, der durch "liberale" Forderungen Vorschub geleistet wird, gleich, wie groß deren Anteil ist. Dass solche Forderungen immer wieder laut werden, zeigt deutlich genug, dass es derart verantwortungslose Menschen gibt. -> Stichwort: Kind = Ware. Im Grunde ist jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich, aber wer auf politischer Ebene agiert, übernimmt auch Verantwortung für die Bürger. na gut, dann bring ein einziges beispiel, wo du aufzeigen kannst, dass eine bestimmte mutter verantwortungslos, unüberlegt, also aus bequemlichkeit oder jux und tollerei abgetrieben hat. auch das wäre nicht repräsentativ, aber ich bezweifle, dass du überhaupt genug von dieser frau wüsstest, um so urteilen zu dürfen. welche "forderungen" meinst du ? die forderung, dass ein 30 jahre altes gesetz ungestört vollzogen werden darf ? oder dass es überhaupt umgesetzt werden darf ? oder fordert irgendwer die verlängerung der frist, die abschaffung der beratung oder sonst irgendwas ? oder siehst du irgendwo plakate, die aufrufen, abtreibungen durchzuführen ? oder werbung dafür in den medien ? dagegen wäre sogar ich, weil das nicht nötig ist. es genügt, wenn frauen in ihrer verzweiflung fachgerechte hilfe bekommen können, sei es durch eine abtreibung, sei es durch vermittlung in ein mutter-kind-heim, sei es durch "aufklärung" über sonstige hilfestellungen...
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