ASYatischer Rinderwahn hat geschrieben:Ich will diesen mich sehr beeindruckenden Text aus einem Buch zur Diskussion stellen. Ich finde, dass der Autor die Sache gut und für alle verständlich auf den Punkt bringt.
Beim Lesen dieses Abschittes stellte sich die eine oder andere GIER heraus, die ich eigentlich nie als solche gesehen habe. Wie geht's euch dabei?
Durchhalten, weil es ohnehin sehr kurzweilig zu lesen ist.
GIER
Es gibt etwas, das, wenn es Sie befallen hat, alle bisher aufgezeigten Schädigungen weitaus in den Schatten stellt – die GIER!
Die GIER ist die Mutter aller Sünden – das steht schon in vielen alten religiösen Schriften. Egal, ob Betrug, Diebstahl, Hass, Mord, Totschlag, Folter, Krieg... usw., all diese im höchsten Maße negativen Geschehnisse wurzeln letztendlich immer in der GIER. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die nicht – mehr oder weniger – der GIER verfallen sind. Ein Mensch, der sich von der GIER befreit hat, wird als „vollkommen selbstlos“ bezeichnet. Solche Menschen leben in tiefer Zufriedenheit und sind der Glückseligkeit sehr nahe. Ich werde Ihnen jetzt die Entstehung von GIER erklären:
Es gibt etwas, das jeder Mensch will – jeder Mensch will glücklich sein. Glücklichsein ist ein göttliches Gefühl. Derjenige, der wirklich glücklich ist, hat gefühlstechnisch das in der grobstofflichen Dimension mögliche Maximum erreicht. Nur, die Sache hat einen Haken. Das so begehrte Glücksgefühl ist schwindend. Das bedeutet, es ist auf Erden unmöglich, konstant ein solch himmlisches Glücksgefühl aufrecht zu erhalten. Sie sehen schon an meiner Formulierung, dass es sich eigentlich um ein „himmlisches“ Gefühl handelt. Glücksgefühl oder besser ausgedrückt, Glückseligkeit ist jedoch, was den einzelnen Menschen anbelangt, nicht nur schwindend, sondern weltweit auf dem Rückzug! Unser Planet wird von Jahr zu Jahr immer trauriger, und zwar immer schneller und immer heftiger. Schauen Sie sich selbst den Zustand auf unserer Erde einmal ehrlich an – da gibt es im Grunde nichts mehr schön zu reden!
Das Gefühl der Glückseligkeit ist unmittelbar mit dem Gefühl der Zufriedenheit verbunden. Ohne die Basis der Zufriedenheit ist Glückseligkeit nicht möglich. Man darf jedoch Zufriedenheit nicht mit Glückseligkeit verwechseln. Nur, je zufriedener ein Mensch ist, umso öfter wird sich das Gefühl der Glückseligkeit bei ihm einstellen, auch wenn es danach wieder schwindet. Ich habe schon erklärt, dass ein Erdenauftritt (Inkarnation) für die Seele (also für Sie!) eine höchst unangenehme Sache, ja mitunter sogar ein Schock ist. Eine Seele, die auf Erden geboren wird, hat zwar alles an bisher angesammeltem Wissen und Erinnerung vergessen, jedoch weiß sie in vielen Fällen instinktiv, dass sie ein angenehmes Gefühl gegen ein höchst unangenehmes Gefühl eingetauscht hat. Um den Zustand auf Erden einigermaßen erträglich zu machen, braucht es sofort eine Ersatzbefriedigung. Und diese Ersatzbefriedigung holt sich ein Mensch durch seine Sinne. Kleine Babys brauchen sofort die Mutterbrust und den körperlichen Kontakt zur Mutter, am besten noch kombiniert durch sanftes Hin- und Herschaukeln – dann sind sie zufrieden. Aber wehe, es kommt die Krankenschwester und nimmt das Kleine weg von der Mutter, was sowieso eine im höchsten Maße schwachsinnige Krankenhauspraktik ist, dann ist es vorbei mit der Glückseligkeit. Kleine Babys möchten nicht weg von der Mutter, und das hat seine natürliche Berechtigung!
Schauen Sie sich doch einmal an, wie Mütter von Naturvölkern mit ihren Kleinen umgehen. Die sind von Geburt an immer bei der Mutter, werden in einem Wickel am Körper aufbewahrt, schaukeln den ganzen Tag umher, schlafen selig dabei oder glotzen vergnügt in die Welt – alles ohne Probleme. Wir, als technisch hoch zivilisierte Gesellschaft, haben all diese wichtigen, elementaren Dinge verlernt. Man hat uns Praktiken aufgebürdet und anerzogen, die jenseits von menschlich sind. Aber unsere kaputt studierten Kinderpsychologen, Ärzte und Wissenschaftler samt Gesundheits-, Bildungs- und Erziehungsministerium wissen ja alles besser. Und das Ergebnis dieser Besserwisserei sieht man an den Früchten, die so etwas hervorbringt. Tatsache ist, dass bereits den Babys mehr und mehr die notwendige Zufriedenheit entzogen wurde und wird – aber das hat ungeahnte Folgen! Der Mangel an Zufriedenheit schlägt sich unweigerlich auf das Gemüt der Kleinkinder nieder. Wenn ein Baby bei seiner Mutter ist und sich an deren Brust labt, dann ist es glücklich. Nimmt man es weg von der Mutter, und dann womöglich noch über Nacht, dann bricht für so ein kleines Wesen eine Welt zusammen – das müssen die Menschen langsam wieder begreifen! Es will unbedingt wieder in seinen berechtigten Zustand der Glückseligkeit. Aber wir lassen dies nicht zu. Und genau dies ist die Geburtsstunde der GIER!
Und unsere „Fachidioten“ erzählen den Müttern, dass die Trennung dieser Mutter-Kind-Einheit gut für Mutter und Kind ist, außerdem ist es in vielen Geburtskliniken Vorschrift, „...und die Kleinen müssen sich langsam daran gewöhnen!“ Einen größeren Unsinn kann man gar nicht erzählen! Eine Entwöhnung von Mutter und Kind findet mit der Zeit vollkommen automatisch statt, so wie es von der Natur vorgesehen ist. Aber das ist in unserer künstlichen, sterilen, gestressten Gesellschaft nicht mehr möglich. Wie schon gesagt, den kleinen Babys wird schon kurz nachdem sie das Licht dieser Welt erblicken, das Glückseligkeitsgefühl genommen. Das Resultat aus diesem Vorgehen ist die Entstehung der, in dieser Situation vollkommen berechtigten, GIER.
GIER ist nichts anderes als der Druck, einen erlebten Zustand der Glückseligkeit wiederherzustellen!
Und wenn dieser Druck (GIER) nicht in einer bestimmten, erträglichen Zeit zurück zur angestrebten Glückseligkeit führt, dann wandelt sich die GIER um in ZORN. Auch das ist eine vollkommen natürliche Reaktion – es geht gar nicht anders!
Bei kleinen Kindern ist so eine Reaktion, da diese, wie schon gesagt, von uns vollkommen falsch behandelt werden, leider sehr oft zu beobachten. Auch begehen wir den fatalen Fehler und lassen die Babys nachts nicht bei uns schlafen, wie das einmal gang und gäbe war, nein, heutzutage hat ja jeder ein Kinderzimmer, und da gehört das Kleine gefälligst auch hin. „Lass den kleinen Zornwicht nur ruhig ausschreien, irgendwann wird er schon müde und schläft ein!“ – ist der Spruch moderner Eltern. Dass das kleine zornige Wesen aber psychisch vollkommen am Ende ist und nach dem Schwinden seiner Kräfte nur noch schluchzend seine berechtigte Glückseligkeit einfordert, ist heutigen Eltern nicht mehr bewusst. „Ich brauche auch meine Nachtruhe, schließlich habe ich morgen wieder einen anstrengenden Tag!“ – ist ein fast schon alltäglicher Spruch. Nur, hätten die Eltern nachts ihr Baby bei sich, wie das bei Naturvölkern vollkommen normal ist, dann wäre auch für die Nachtruhe bestens gesorgt. Das Kleine würde sich allenfalls nachts einen kleinen Zwischenimbiss bei seiner Mutter gönnen, diese würde ihr Liebes dabei nur glücklich betrachten und gleich wieder einschlafen. Aber unseren jungen Eltern wird etwas ganz anderes eingetrichtert: „Nur nichts einreißen lassen, wenn sich ein Baby erst mal an das nächtliche Zusammensein mit den Eltern gewöhnt hat, dann kriegst du es nicht mehr raus!“
Merken Sie sich gut: Es ist das natürliche Recht eines Babys, nachts bei seiner Mutter zu sein – nur dort ist es glücklich! Der Zeitpunkt, wo es seinen Radius erweitert und auch ohne Probleme getrennt schlafen kann, kommt auf ganz natürliche Weise von allein. Jedoch so, wie wir es in unserer Gesellschaft praktizieren, ist es ein Verbrechen – und dieses Verbrechen hat ungeahnte Folgen! Wenn ein Baby immer wieder aus dem Gefühl der Glückseligkeit herausgerissen wird, was bei unserer Handhabung gang und gäbe ist, dann entsteht bei jedem Herausgerissenwerden erneut GIER. Mit der Zeit entwickelt sich das Baby zum Kleinkind, kommt also in die Phase, wo es sich automatisch mehr und mehr vom engen Mutterkontakt löst, denn es erweitert seinen Wirkungsradius. Nur, die GIER ist durch den permanenten Glückseligkeitsbetrug im Gemüt des kleinen Menschen gespeichert, also immer latent vorhanden. Wir haben durch unseren falschen Umgang der GIER den Zutritt in dieses kleine Wesen verschafft. Und das ist nicht mehr rückgängig zu machen! – Merken Sie sich das bitte gut!
Das kleine Kind konzentriert sich jetzt immer mehr auf seine Sinne, in der Hoffnung, damit irgendwie das verloren gegangene Glückseligkeitsgefühl wieder zu erreichen. Ich habe Ihnen schon erzählt, dass Glückseligkeitsgefühl nie in konstanter Dauer bei uns auf Erden genossen werden kann – Glückseligkeit ist immer schwindend. Kleine Babys, die immer bei der Mutter sein dürfen, können das Gefühl der Glückseligkeit sehr lange genießen. Ganz langsam zieht sich dieses Gefühl jedoch zurück, und hinterlässt im kindlichen Gemüt das Gefühl der Zufriedenheit. Dieses langsame Ausschleichen der Glückseligkeit ist ein derart enorm wichtiger Prozess, wie Sie sich das gar nicht vorstellen können. Der Prozess ist deshalb so ungeheuer wichtig, weil sich dadurch niemals das Gefühl der GIER im Gemüt eines Menschen einnisten kann. Aus richtig behandelten Babys entwickeln sich immer zufriedene, harmonische Menschen, denen GIER fremd ist. Nur, diesen Zustand gibt es in unserer zivilisierten Gesellschaft schon seit geraumer Zeit nicht mehr! Unsere Kinder sind weder glückselig noch zufrieden – sie können es ja gar nicht sein! Und diese traurige Tatsache setzt eine Maschinerie in Gang, die uns und unsere Welt Schritt für Schritt plangemäß zerstört. Wie schon gesagt, die kleinen Kinder suchen verzweifelt mit Hilfe ihrer Sinne nach einer Ersatzbefriedigung, denn die GIER gönnt ihnen keine Ruhe mehr. Und für Mittel zur Ersatzbefriedigung sorgt unsere Industrie perfekt, und das mit stetig wachsenden Umsatzzahlen. Der verbrecherische, permanente Werbeterror, dem diese Welt schutzlos ausgesetzt ist, und der auf Dauer gesehen jedes Gehirn manipuliert, ist der Treibstoff für diese Maschinerie des Wahnsinns.
GIER hat zwei fatale Eigenschaften: GIER möchte befriedigt werden – ist aber unersättlich!
Wenn wir, getrieben von der GIER, mit unseren Sinnen nach Glückseligkeitsersatz Ausschau halten, dann fassen wir ein bestimmtes Ziel oder besser gesagt, ein bestimmtes Objekt der BeGIERde ins Auge. Das kann ein neues Spielzeug sein, ein neues Fahrrad, ein Moped, ein Auto... usw. Wenn wir dann die äußeren Umstände so gestaltet haben, dass wir endlich das begehrte Objekt unser Eigen nennen können, dann erleben wir ein bestimmtes Gefühl an Zufriedenheit und Genugtuung, vielleicht sogar einen Hauch von Glückseligkeit. Nur, das Gefühl ist nur von relativ kurzer Dauer, also schwindend. Diese Tatsache hat im Leben wohl schon jeder des Öfteren erfahren. Kaum hat man ein Objekt der Begierde im Besitz, dann dauert es nicht lange, und das Ding macht schon gar keine Freude geschweige denn Glückseligkeit mehr – es herrscht wieder gieriger Normalzustand. Um jedoch in genau das gleiche schöne Gefühl wieder zu gelangen, was unser Anstreben ist, genügt ein gleichwertiges neues Objekt nicht mehr. Es muss etwas sein, das das vorhergegangene Objekt übertrifft, denn GIER ist unersättlich – wie ich ja schon erwähnt habe. Es beginnt also ein Teufelskreis, und die verbrecherische Werbung sorgt stets für die optische Präsenz von noch luxuriöseren und logischerweise immer teureren Objekten der BeGIERde. Die Werbung betrügt uns ständig und in einem terroristischen Ausmaß, das schon als kriminell bezeichnet werden kann. Aber halt, sagen Sie das ja nicht zu laut, denn Sie wissen ja – die Arbeitsplätze! – Das alte Spiel mit der Angst!
Sie befinden sich also bei Ihrer Jagd nach ein bisschen Zufriedenheit in einem teuflischen Kreislauf. Und bei dieser traurigen Jagd nach dem Glück schädigen Sie Ihre Mitmenschen, unsere Welt und in höchstem Maße sich selbst. Sie werden nämlich zwangsläufig zu einem immer größeren, rücksichtsloseren, lieblosen Egoisten. Das muss so sein, denn Sie wollen ja das begehrte Glücksgefühl für sich selbst – da braucht sich keiner irgendetwas vormachen! Ab einem gewissen Grad tritt ein neuer Aspekt der GIER in Ihr Dasein – die RaffGIER. Haben Sie sich bislang nur so viel an Vermögen verschafft, dass Sie den nächsten, immer schwächer werdenden Glücklichkeitskick finanzieren können, so wollen Sie jetzt für die Zukunft gewappnet sein. Sie wissen bereits instinktiv, dass Sie sich in einem mörderischen Spiel befinden, dass der nächste Glücklichkeitskick wieder teurer sein wird als der vorangegangene, und wollen dem Ganzen vorbauen. Außerdem brauchen Sie Sicherheiten, denn das tödliche Spiel, in dem Sie so eifrig mitspielen, heißt MENSCHENMONOPOLY.
Seien Sie sich über eines im Klaren: Jede Bereicherung, die Sie anstreben, geht immer in irgendeiner Weise zu Lasten von Schwächeren – diese werden immer schwächer, ärmer und hilfebedürftiger. Aber das kümmert Sie ja wenig, dafür gibt es ja das Sozialamt!
Wenn Sie über vermietete Immobilien verfügen, werden Sie den letzten Heller aus Ihrem Mietobjekt herausquetschen, und wenn einer nicht mehr zahlen kann, wird rigoros gekündigt oder zwangsgeräumt! Wenn Sie Ihr Vermögen in irgend einer Form anlegen, dann werden Sie verbissen um jedes halbe Prozent feilschen – dass andere, die bereits verschuldet sind, dafür bluten müssen, ist Ihnen egal! Wenn Sie mit irgend einem Produkt Handel treiben, werden Sie, solange es noch genug zahlende Kunden gibt, immer den höchst möglichen Preis für Ihr Produkt verlangen – dass es immer mehr Menschen gibt, die sich Ihre Preise nicht mehr leisten können, interessiert Sie nicht im Geringsten! Wenn Sie eine Führungsposition in einem Unternehmen haben, dann werden Sie gnadenlos jede gewinnmaximierende Anweisung, die von oben kommt, und die zu Lasten ihrer Untergebenen geht, knallhart nach Anweisung durchsetzen – dass die Ihnen anvertrauten Menschen dabei zu Grunde gehen, kümmert Sie wenig! Wenn Sie selbst ein Unternehmen haben, dann werden Sie Ihre Mitarbeiter mit dem möglichst niedrigsten Lohn abspeisen, bei geringsten Konjunkturschwankungen sofort entsprechend viele Leute entlassen – egal wie dick Ihr Finanzpolster ist! Wenn Sie in der Politik eine verantwortliche Position bekleiden, werden Sie genau nach den Richtlinien des GELDES tanzen. Sie werden Gesetzen zustimmen, die diesen Wahnsinn unterstützen; Sie werden sich selbst belügen und Weltmeister im Herumdiskutieren und Heucheln werden – die Menschen, die auf Sie vertrauen und nichts als Enttäuschungen erleben, sind Ihnen vollkommen egal!
Wenn Sie auch nur einen (oder einen ähnlichen) der oben aufgezeigten Wege gehen, dann sind Sie auf bestem Wege, Ihren „positiven Emotionalkörper“ zu verlieren – wenn Sie ihn nicht bereits schon verloren haben! Ich werde Ihnen nun kurz erklären, was Ihr positiver Emotionalkörper ist, und was es für Sie bedeutet, diesen zu verlieren:
Ein positiver Emotionalkörper drückt LIEBE und GEMEINSCHAFT aus, ein negativer Emotionalkörper dementsprechend das Gegenteil: LIEBLOSIGKEIT und EGOISMUS.
„Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich. Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos. Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart. Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll. Klugheit ohne Liebe macht gerissen. Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch. Ordnung ohne Liebe macht kleinlich. Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch. Macht ohne Liebe macht gewalttätig. Ehre ohne Liebe macht hochmütig. Besitz ohne Liebe macht geizig. Glaube ohne Liebe macht fanatisch. Leistung ohne Liebe macht brutal. Urteilsfähigkeit ohne Liebe macht unweise. Wahrheit ohne Liebe macht eitel. Können ohne Liebe macht egoistisch. Eifer ohne Liebe macht eifersüchtig. Vergebung ohne Liebe macht nachtragend. Erfolg ohne Liebe macht einsam. Leiden ohne Liebe macht bitter. Überlegenheit ohne Liebe macht ironisch. Spontaneität ohne Liebe macht unduldsam. Gehorsam ohne Liebe macht sklavisch. Leben ohne Liebe ist sinnlos!“
(Günther Lazik)
Wie Sie im letzten Kapitel noch erfahren werden, ist die LIEBE das Stärkste, das es im Universum und jenseits des Universums (und dort wird es erst interessant!) gibt. Die LIEBE wird letztendlich übrig bleiben. Wer das letzte Geheimnis kennt, der weiß, es geht gar nicht anders. Wenn Sie mehr und mehr der GIER verfallen, dann mögen Sie zwar in teuren Autos umherfahren, von den Dummen der Welt beneidet und bewundert werden, elegant gekleidet sein, luxuriös Wohnen und Untergebene nach Belieben herumkommandieren können – in Wirklichkeit jedoch sind Sie das Hinterletzte!
Wenn Sie überhaupt noch etwas lieben können, dann vielleicht noch Ihren Hund!
Begreifen Sie jetzt langsam, was es mit der GIER auf sich hat? Begreifen Sie jetzt langsam, dass die GIER Ihnen alles nimmt? Begreifen Sie jetzt langsam, dass die GIER die Mutter aller Sünden ist, und es sich hierbei um das Gefährlichste handelt, mit dem wir Menschen konfrontiert werden? Begreifen Sie jetzt langsam, dass die GIER der Prüfstein ist, an dem Sie alles verlieren können, was Sie sich mühsam Inkarnation für Inkarnation aufgebaut haben? Begreifen Sie jetzt langsam, dass Sie durch GIER von jeglichem Glückseligkeitsgefühl ausgeschlossen sind? Und genau so wie die Gifte, wird auch die GIER gesellschaftsfähig gemacht. Die Menschenhasser, die diese Welt regieren, reißen Sie mit aller Macht und Tricks in die GIER hinein. Das beste Beispiel dafür sind Aktien – denn Sie haben doch sicherlich bemerkt, dass auch beim kleinen Mann mittlerweile das Aktienfieber ausgebrochen ist, wenngleich etliche innerhalb kürzester Zeit, bedingt durch ernorme Verluste, von diesem Fieber kuriert worden sind. Aktien sind ein Verbrechen an den Menschen! Ich werde Ihnen das kurz erklären:
Es gab eine Zeit, da waren Aktien weitgehend unbekannt. In dieser Zeit hatten viele Unternehmer, und gerade der gehobene Mittelstand, noch ein Herz für Ihre Arbeiter – sprich Fürsorgebewusstsein. Der Betrieb war eine Familie und kein rezessionsbedingtes Durchgangslager, wie dies heute der Fall ist. Es gibt aus der Vergangenheit unzählige Beispiele von unternehmerischer Fürsorge, sei es in Sache schöne Wohnanlagen für die Mitarbeiter, in Freizeitanlagen, kostenlosen Versicherungen, kulturellen Einrichtungen... usw. Von dem Zeitpunkt an, wo ein Betrieb in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird, ist es vorbei mit jeglicher Fürsorge und familiärer Atmosphäre. Sie als Aktienhalter sind anonym, Sie sind nur an Zahlen und Rendite interessiert. Wie es den Menschen in den Betrieben geht, von denen Sie Aktienhalter sind, ist Ihnen mehr als egal. Sie werden jede Gewinnmaximierung, Optimierung und Straffung begeistert begrüßen, denn Ihnen geht es nur noch um Rendite – ums Abkassieren. Dass hinter jeder Aktie auch Menschenschicksale stehen, davon wollen Sie nichts wissen. Und dass die Zustände durch die Herren Aktionäre immer unerträglicher und menschenunwürdiger werden, kümmert Sie auch nicht. Aber glauben Sie ja nicht, dass Sie dem gnadenlosen universalen Gesetz von „Ursache und Wirkung“ durch Anonymität, angeblicher Unwissenheit oder Ignoranz entkommen. Mit dem Kauf von Aktien werden Sie zum Verbrecher gegen die Menschlichkeit, und der Volksmund weiß dies ganz genau:
„Mitgefangen – Mitgehangen!“ – Dabei ist es vollkommen egal, ob Ihre Aktien Gewinn oder Verlust machen, allein die Tatsache, sich auf solch gierige, spekulative Art bereichern zu wollen, genügt!
Noch schlimmer können Sie Ihrer Seele (also Ihnen!) zusetzen, wenn Sie sich an menschlichen Existenzgrundlagen vergreifen, zum Beispiel an Stätten des Wohnens – sprich Immobilien. Es ist eine Tatsache, und der Volksmund weiß es: „Diese Welt ist verraten und verkauft!“
Wie kann es angehen, dass ein Mensch daherkommt, ein Stück von unserer Erde in Besitz nimmt und einfach sagt: „Das gehört mir, da hat kein anderer was verloren!“ – Und ob die anderen dann was verloren haben! – nämlich ein Stück von ihrer Erde. Die Erde gehört uns allen! Und wenn gewisse Individuen durch GIER, KRIEG, rechtlich abgesicherten BETRUG oder was auch immer, mehr und mehr von unserer Erde in Besitz nehmen und dann teuer an die Menschen vermieten und diese dafür noch schuften lassen, dann ist dies mehr als ein Verbrechen!
„Aber das war ja schon immer so!“ – höre ich Sie sagen. Ja glauben Sie, dass ein schon immer währendes Verbrechen kein Verbrechen ist? Außerdem stimmt das nicht, es hat schon ganz andere Zeiten auf dieser Welt gegeben, Zeiten ohne Ausverkauf von Grund und Boden. Mit dem Einzug von Großgrundbesitz ging die Knechtschaft und Versklavung der Menschen dann los. Der Adel und die Kirche waren die Blutsauger in frühen Zeiten, heutige Großgrundbesitzer sind Banken, Versicherungen, Konzerne, der Vatikan... usw. An der Brutalität der Großgrundbesitzer und deren Handlanger hat sich nichts geändert, sie hat lediglich andere Formen angenommen und wird den Menschen unter dem Deckmantel der „freien Marktwirtschaft“ verkauft. Ich spreche hier nicht von bescheidenem Immobilienbesitz für den Eigenbedarf, sondern von dem, was darüber hinausgeht. Auch spreche ich nicht von denjenigen Perlen unter den besitzenden Menschen, die dem Mietwucher entschlossen entgegensteuern und ein Herz für minderbemittelte, wohnungssuchende Menschen haben. Aber alle anderen seien an dieser Stelle gewarnt! Und zwar in ihrem Eigeninteresse! Denn wer sich an existenziellen menschlichen Grundbedürfnissen vergreift, auch wenn dieses Vorgehen gesetzlich abgedeckt ist und sogar noch gefördert wird, der mag sich zwar jetzt noch ins Fäustchen lachen und besten Profit einstreichen, jedoch seinen gnadenlosen Richter trägt solch ein Mensch bereits an seinem Handgelenk – die Zeit! Denn die nächsten Runden werden für ihn sehr wahrscheinlich in bitterer Armut stattfinden. Und ein Lebensakt auf der weltlichen Bühne vergeht schnell – schneller, als man manchmal denkt! Manch einer wird jetzt vielleicht sagen: „Aber ich habe mein Leben lang hart für meinen Immobilienbesitz gearbeitet und möchte jetzt die Früchte genießen!“ Ich sage es jetzt noch einmal: Diese Früchte sind Gift für Ihre Seele (also für Sie!). Raffen Sie Gold und Edelsteine, fahren Sie mit Luxuslimousinen durch die Lande oder hängen Sie sich Geschmeide und Perlen um den Hals, bis Sie einen Buckel bekommen, aber vergreifen Sie sich niemals an irgendwelchen Dingen, die die Menschen existenziell zum Leben benötigen!
Recht ist nicht das, was in unseren Gesetzbüchern abgedruckt ist, sondern das, was tief in den Herzen der Menschen geschrieben steht!
Nur, herzliche Menschen gibt es immer weniger auf dieser Welt. Alle rennen von GIER getrieben dem GELD hinterher. Und was haben die vermeintlichen Gewinner dieses perversen Spieles davon? Statt einem zufriedenen glückseligen Lächeln, das aus dem Herzen kommt, reicht es allenfalls noch zu einem satten, befriedigten Grunzen!
Das gnadenlose Spiel, das das GELD mit den Menschen auf Erden treibt, ist nicht zufällig entstanden, es ist vorsätzlich so inszeniert. Die Regeln sind denkbar einfach: Reiche werden automatisch immer reicher, und Arme werden dementsprechend immer ärmer; und die Verlierer in diesem perversen Spiel müssen sich bei denjenigen, die das GELD besitzen, in immer höherem Maße verschulden. Aber dieses verbrecherische System habe ich Ihnen ja bereits im vorangegangenen Kapitel ausführlich vor Augen geführt.
Gewisse Mächte und deren Handlanger haben uns in eine beinahe totale Abhängigkeit manövriert, dessen sind sich jedoch die wenigsten Menschen bewusst. Dabei hätten die Menschen wirklich alles, um sich auf Erden das Paradies zu gestalten. Nur, das GELD hat sich das alles untertan gemacht und gibt von alledem nichts mehr frei. Wissen Sie eigentlich, dass Sie, wenn Sie morgens an Ihren ach so wichtigen Arbeitsplatz gehen, eigentlich in den Krieg ziehen? Die Gegner werden in diesem Krieg jedoch nicht Feind genannt, sondern Konkurrenz. Die Menschen auf dieser Welt bekämpfen sich wirtschaftlich untereinander bis aufs Blut. Ist Ihnen klar, dass das GELD und die GIER diesen Krieg angezettelt haben?
Es wird produziert auf Teufel komm raus, ohne die geringste Rücksicht auf tatsächlichen Bedarf und auf die Gesundheit unserer Erde. Und was wird gelehrt, produziert und propagiert? Größtenteils Dinge, die für ein glückliches Leben vollkommen unnötig, größtenteils sogar schädlich sind. Gehen Sie doch einmal in sich und denken Sie darüber nach, was Sie alles an Dingen und Gegebenheiten für ein wirklich glückliches Leben benötigen würden. Sie werden erstaunt sein, auf was Sie alles verzichten könnten, und zwar ohne die geringste Einbuße an Annehmlichkeit, ja Sie würden sogar froh sein, allen unnötigen Ballast über Bord werfen zu können. Sie brauchen:
Frieden – Gesundheit – ein Dach über dem Kopf – gesunde Luft – lebendige Nahrungsmittel – lebendiges Wasser – Sonnenlicht – eine umweltfreundliche Energiequelle – menschenfreundliche Technik – Mobilität – Freizeit – Urlaub – Musik – Humor – Unterhaltung – spirituelle Zuversicht – kosmische Verbundenheit – und, vor allem, Sie brauchen liebe, freundliche Menschen um sich.
Ich habe Ihnen am Anfang dieser Lektüre schon das Paradebeispiel von einer schönen Welt gegeben, und ich sage es an dieser Stelle noch einmal: Die Menschen hätten alles, was dazu nötig wäre! Schauen wir uns die einzelnen Punkte doch einmal ein klein wenig genauer an:
Es trägt jeder Mensch die Sehnsucht nach Frieden in sich! – Die Menschen werden jedoch gezielt manipuliert und gegeneinander aufgehetzt. Krieg und Terror werden in letzter Konsequenz nicht nur durch GELD ermöglicht, sondern größtenteils von selbigem auch inszeniert.
Die Vegetation der Erde sorgt für gesunde Luft! – Aber es wird gnadenlos abgeholzt und durch industriellen Wahnsinn Megatonnen an Schadstoffen ausgestoßen.
Es gibt fantastische, unerschöpfliche freie Energiequellen! – Aber den Menschen werden diese Energieformen absichtlich vorenthalten. Die verbrecherischen Energiekonzerne verhindern seit Jahrzehnten mit massivsten Mitteln die öffentliche Bekanntgabe solcher Energieformen sowie die Produktion entsprechender Apparate. Stattdessen raubt man der Erde in unvorstellbarem Maße lebenswichtige Substanzen (Bodenschätze), die für das geologische Gleichgewicht unseres Planeten von enormer Wichtigkeit sind. Da Energie ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen ist, kann er damit perfekt versklavt werden.
Menschenfreundliche Technik wäre absolut kein Problem! – Aber es wird durch die Wirtschaft und Politik fast jede Technik zum Nachteil von Mensch und Erde angewandt. Für Verstrahlung, Menschenkontrolle, elektronische Verblödung, Massenproduktion unsinniger Konsumgüter, Krieg und Größenwahnsinn.
Urlaub – Wer das Paradies auf Erden hat, ist immer im Urlaub!
Die Musik liegt den Menschen im Blut! – Aber wir sind Opfer einer Musikindustrie, die, wie alles Industrielle, auf Profit ausgerichtet ist. Aufgeputscht durch Elektronik, Optik, Werbung und Medien, kreischen unsere Kinder zu Songs, die gezüchtete Boygroups zum Besten geben. Immer größere Massenveranstaltungen mit Vergötterung der Medienidole haben wahrlich nichts mehr mit Muse gemein. Schöne, unkommerzielle Musik wird immer entstehen, wenn Menschen wieder Zeit und Muse füreinander haben. Das ist dann wieder Musik zum anfassen und Musik, die unter die Haut geht.
Glückliche Menschen haben immer Humor und sind lustig! – Da uns die Glückseligkeit auf unserem Planeten gezielt entzogen worden ist, schaut es mit unserem Humor und unserer Lustigkeit auch entsprechend traurig aus. Sind die Menschen jedoch von allen Zwängen und aller Sklaverei befreit, dann kommt auch der Humor wieder zutage.
Für Unterhaltung ist bestens gesorgt! – Aber das, was wir an Unterhaltung präsentiert bekommen, ist nichts anderes als elektronische Verblödung oder Massenhysterie bei Großveranstaltungen. Wenn Sie das Glück haben, und einen Abend mit freundlichen, lustigen Menschen verbringen dürfen, dann werden Sie den ganzen Medienschrott in keiner Weise vermissen. Sehen Sie, und bei richtiger Organisation und richtigem Zusammenleben verbringen die Menschen jeden Tag miteinander in lustiger Gemeinschaft. Da wird immer was los sein, denn wo glückliche Menschen zusammen sind, ist für gute Unterhaltung garantiert bestens gesorgt!
Spirituelle Zuversicht werden Sie hoffentlich bekommen, wenn Sie dieses Werk zu Ende gelesen haben! Das, was die Religionen den Menschen in punkto Spiritualität weltweit gesehen anbieten oder teilweise aufzwingen, ist im Bereich zwischen Irrtum und Lüge angesiedelt. Wenn mich jemand fragen würde, was denn das schlimmere Übel ist: GELD oder die etablierten Religionen – dann wüsste ich tatsächlich nicht, für was ich mich entscheiden sollte.
Kosmische Verbundenheit ist eine natürliche Veranlagung eines jeden Menschen! – Aber uns wurde diese Verbundenheit vorsätzlich genommen. Und der ganze grausame Zirkus, den das GELD und seine Handlanger auf unserer Erde seit Jahrtausenden mit den Menschen veranstalten, hat nur ein Ziel: Wir sollen unsere kosmische Verbundenheit auf keinen Fall wiedererlangen! Wer kosmisch verbunden ist, der kennt keine Angst mehr. Ohne unsere Angst würden die Dunkelmächte, die unseren Planeten zurzeit regieren, verhungern – denn die Emotion ANGST ist deren Nahrung, von unserer ANGST leben sie. Kosmische Verbundenheit erzeugt unweigerlich liebe, freundliche Menschen.
Liebe Freunde, GELD und GIER verhindert das Paradies auf Erden. GIER ist das Gefährlichste, was Sie sich nur vorstellen können – es ist der Prüfstein für Ihre Seele (also für Sie!). GIER schädigt Ihre Aura in verheerender Weise. Wenn Sie Ihren grobstofflichen Leib verlassen (also sterben) und der GIER noch anhängig sind, fallen Sie abgrundtief mit bittersten Konsequenzen. Schütteln Sie, so weit es nur irgend geht, alle GIER von sich ab. Ihre Seele (also Sie!) wird es Ihnen, in einer für Sie momentan noch unvorstellbaren Art und Weise, danken!
Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das LEBEN zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen
(Lü-shin Ch´ju)
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