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Männerdiskriminierung
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MännerdiskriminierungFrage: Das Leben des Mannes scheint einer Vorhölle zu gleichen. Schon Jungen sind krankheitsanfälliger als Mädchen, bekommen die schlechteren Schulabschlüsse, als Männer sollen sie dann zur Bundeswehr, müssen meist schwerere körperliche Arbeiten erledigen, sind häufiger arbeitslos, neigen eher zum Suchtverhalten, erhalten schlechtere medizinische Präventiv-Maßnahmen, gehen später in Rente, verüben häufiger drei Mal häufiger Suizid und sterben letztlich knapp sechs Jahre früher als Frauen. Sind die Unterschiede genetisch oder gesellschaftlich bedingt?
MANNDAT: Zwangsdienste für Männer und die Diskriminierung von Männern in der gesetzlichen Krebsfrüherkennung haben weder gesellschaftliche noch genetische Ursachen. Sie sind einfach politischer Wille. Beim ersten will die Politik auf die Annehmlichkeiten archaischer Männerrollenpflichten nicht verzichten. Beim zweiten spielen vermutlich auch sozialpolitische Erwägungen eine Rolle. Wer will in Zeiten knapper Rentenkassen denn schon einen langlebigen Mann? Konkrete Gründe, warum Männern eine gesetzliche Hautkrebsfrüherkennung erst ab 45, Frauen jedoch schon ab 30 bezahlt wird, obwohl Männer stärker von Hautkrebs betroffen sind, konnten uns bislang jedenfalls noch nicht genannt werden. Da sieht man übrigens, wie viel die Antidiskriminierungsrichtlinie für Jungen und Männer wert ist gar nichts. Die niedrigere Lebenserwartung von Männern ist wohl sicherlich nicht genetisch bedingt. Eine Studie, die die Lebenserwartung von Männern und Frauen unter annähernd gleichen Rahmenbedingungen untersuchte, bei Mönchen und Nonnen in Klostern, kam zu fast gleichen Lebenserwartungen von Frauen und Männern. Das zeigt: Es sind die Belastungen durch die klassische Männerrolle, herangetragen von Arbeitswelt, Staat und auch Partnerinnen, die den Mann belasten und zu seinem früheren Ableben beitragen. Das ganze Interview - http://www.campodecriptana.de/blog/2007/03/28/714.html
Re: MännerdiskriminierungSie werden verzeihen, aber in D gibt es keine gesetzlich abgestimmte Hautkrebsfrüherkennung.
in österreich sind, soweit mir bekannt ist, vorsorgeuntersuchungen für beide geschlechter gleich (ausgenommen natürlich geschlechtsspezifische untersuchungen).
...Nach dem großen Erfolg, den Aus Liebe zum Leben im Jahr 2002 verzeichnen konnte, war es nur nahe liegend, diese Idee fortzusetzen und auszuweiten. Daher startete die Österreichische Krebshilfe im April 2003 mit einer noch breiteren Vorsorgekampagne, dieses Mal für Frauen und Männer. Das Vorsorgemodul Aus Liebe zum Leben wurde in Kooperation mit der ÖGGH um die Darmkrebsvorsorge erweitert ebenso wie um die Hoden-, Prostata- und Hautkrebsfrüherkennung für interessierte Männer. Frauen erhalten nun nicht mehr nur Erinnerungsmails an die Brustselbstuntersuchung, den jährlichen Besuch beim Arzt und die Mammographie, sondern auch ein Erinnerungsmail an die Hautkrebs- und Darmkrebsvorsorge.... http://tinyurl.com/26fz4n oder - speziell hautschutz - männer : Von den rund 2,9 Millionen Erwerbstätigen, die bei der AUVA versichert sind, stellen Bauarbeiter jene Berufsgruppe dar, die dem höchsten Unfallrisiko ausgesetzt ist. Ebenfalls groß ist hier das Risiko eine Berufskrankeit zu erleiden. Hauterkrankungen sind dabei die häufigste Ursache, betont Umgeher. Mit der Aktion "Hautschutz am Bau" soll deshalb eine Sensibilisierung der Bauarbeiter erreicht werden. Anders gesagt, was für den Bauarbeiter am Strand und in der Freizeit selbstverständlich ist, nämlich seine Haut vor Sonnenschäden zu schützen, soll auch während seiner Arbeitszeit gelten. http://tinyurl.com/22oewq abgesehen davon, es ist noch gar nicht so lange her, dass erstmals eine frau ministerin wurde, vorher hatten männer die alleinige politische macht. wieso haben sie nicht auf "ihresgleichen" geachtet ? männer in der politik haben lange genug verhindert, dass frauen in ihre "schädlichen" männerdomänen eindringen dürfen (bundesheer, polizei und und und) und tun es auch heute noch, allerdings unter dem deckmäntelchen "quote", das bei nicht-diskriminierung von frauen gar nicht notwendig wäre... Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein ![]()
Re: Männerdiskriminierung
sie ist sehrwohl genetisch bedingt. durch seinen testosteronspiegel ist seine lebenserwartung kürzer. aber der testosteronspiegel macht den mann erst zum richtigen mann auch bei tieren wurde dies nachgewiesen.
Re: Männerdiskriminierung
....haben aber mönche den nötigen testosteronspiegel ?
Viele Frauen bemühen sich heutzutage heftig, sich auch solchen Bedingungen zu unterwerfen - Gleichstellung nennen sie das. Nicht ganz ohne Verzicht auf gewisse Privilegien allerdings, schließlich sind sie ja Frauen! Das kann auch eine geschlossene Abteilung in einem Internet-Forum sein.
von wo hast du deine weisheit her ? meine wissensch. behauptung stand erst kürzlich in der tageszeitung
Also kein unmittelbar biologischer Zusammenhang zwischen Testosteron und Lebenserwartung! Und Mönche sind eher weniger risikofreudig, weil sie aufs Heiraten verzichten.
Fats, nee, ehrlich nicht, wurde auch gestern wieder in "Nano"(?) gesagt. Was soll an Testosteron schlimm sein? Die Lebensumstände des Mannes sind übel - teils selbst gewählt, teils gesellschaftlich aufgezwungen. Mönche leben unaufgeregt - das ist einer der Schlüssel zum langen Leben. Die Qualität lassen wir mal beiseite
Grüße
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