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Autor: OHB Hochgeladen am: Mittwoch 1. Februar 2012, 10:25
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von UnART am Sonntag 29. August 2010, 01:08
Die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science berichtet dass Terry Hazen und sein Team bei der Untersuchung des ölverseuchten Golf von Mexiko auf ein unbekanntes ölfressendes Bakterium stießen. Bereits 1980 patentierte die Firma General Electric (USA) zum ersten Mal gentechnisch verändertes Leben, ein ölfressendes Bakterium. © land-der-erfinder.de Das große Freßen
„Wir nahmen überall, wo wir eine Öl-Fahne sahen, Proben, und auch dort, wo wir keine sahen. Filterten Wasser, analysierten die DNA der Lebewesen und machten chemische Analysen“, erzählt der Mikrobiologe vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien im KURIER-Interview... Das Ergebnis seiner Bemühungen ist in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science nachzulesen und sorgt nicht nur in Forscherkreisen für Aufregung: Hazen hat eine bisher unbekannte Bakterienart entdeckt, die enormen Appetit auf das ausgelaufene Öl hat... ... Erst vergangene Woche berichteten Forscher, dass sie im Juni eine 35 Kilometer lange Öl-Fahne entdeckt hatten. Mittlerweile, erklärt Hazen, lasse sich die Wolke von der Größe Manhattans quasi nicht mehr nachweisen. .. ...„Sie warten schlafend in geringer Zahl, bis irgendwo Öl austritt und vermehren sich dann rasant.“ Die Natur hat mit den Mikroben also eine wirksame biologische Waffe gegen das Erdöl entwickelt... ... Im Golf tritt aus vielen tektonischen Rissen am porösen Meeresgrund permanent Erdöl aus. Rullkötter: „Die Natur dort ist sehr gebeutelt.“ Daher sind auch ölverwertende Bakterienstämme in großer Zahl vorhanden. „Die Mikroorganismen sind diese Nahrungsquelle also gewohnt.“ ... ...Daher ist Terry Hazen überzeugt, dass „die Tiefsee ein großes Potenzial zur Selbstheilung nach Ölverschmutzungen in sich trägt“. .. © 28.08.2010 KURIER
Alles ist vorstellbar, seit wir Leben in Schwelfelquellen fanden. Allerdings macht eines stutzig. 1980 patentierte die Firma General Electric (USA) zum ersten Mal gentechnisch verändertes Leben, ein ölfressendes Bakterium. Damit stellen sich ein ganzes Bündel an Fragen. * Ölfressende Bakterien müssten den Verantwortlichen bekannt gewesen sein. Warum wurde ihr Einsatz im ölverseuchten Golf von Mexiko öffentlich nicht diskutiert, nicht mal erwogen? * Wurden sie eingesetzt, warum verschweigt man dann der Öffentlichkeit diesen Umstand? * Gelangten Bakterien aus Versuchlabors in die Umwelt oder wurden sie einst im offenen Meer unter guten Bedingungen, wie im Golf von Mexiko, getestet? * Mutierte das Bakterium, da es dem Wissenschaftsmagazin Science, welches bekanntlich gut recherchiert bzw. verlässliche Quelen zitiert, unbekannt scheint. * Was geschieht wenn die Bakterien ihr Habitat vom Wasser aufs Land verlegen und alle Produkte auf Ölbasis fressen? 1980 wurde die Öffentlichkeit beruhigt: Das ölfressende Bakterium sei keine Gefahr. Versiegt die Nahrungsquelle (Öl) stirbt es ab. Nun erleben wir Bakterien, die sich, bis es wieder neues Nahrungsangebot gibt, angeblich als „Schläfer“ verhalten. Was geschieht, wenn genveränderte Bakterien nicht harmlos mutieren und sich auf andere Nahrung einstellen. Patente auf Leben...Was alles patentiert werden kann. 1980 veränderte sich ein Paradigma – oder besser gesagt, es brach völlig zusammen. Ananda Chakrabarty gewann ein Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof der USA und erhielt die Erlaubnis, ein von ihm gentechnisch erzeugtes „ölfressendes“ Bakterium zu patentieren. Plötzlich sprang ein rechtliches Konstrukt, das die Ideen von Erfindern vor fremder Aneignung schützen sollte, über die nicht gerade unscheinbare Barriere, die die unbelebte von der belebten Welt trennt ... http://www.suedwind-magazin.at/start.as ... usg=200212
Ölfressende Bakterien erzeugen Strom Bakterien können verschmutzungen von Tankerunfalen beseitigen und zur gleichen Zeit elektrischen Strom erzeugen. Dies ist die überraschende Entdeckung amerikanischer Forscher ... http://sciencev1.orf.at/science/news/39927
Meeresbakterien bauen Erdöl abEs sind scheinbar nicht nur wirtschaftliche Interessen, die die Erforschung der Bakterien antreiben. Für den Umweltschutz könnte beispielsweise das Meeresbakterium Alcanivorax borkumensis von großer Bedeutung sein, wenn es darum geht, die Schäden nach Tankerunfällen auf dem Meer einzudämmen. Anders als den meisten Lebewesen schadet Erdöl den Bakterien nicht. Ganz im Gegenteil: Alkane, die Hauptbestandteile von Erdöl, stehen bei ihnen ganz oben auf dem Speiseplan... http://www.meduniqa.at/Magazin/Ernaehru ... eltschutz/
( °) ( °) dada.
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UnART
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von f.art reloaded am Sonntag 29. August 2010, 01:12
Was ein Theater: Ich habe sogar einen ölfressenden Metallkasten. ... und wenn die "Experten" das Öl suchen: Guckt mal in rd. 1000 Meter Tiefe, da wabert es die näxten 50 Jahre ! 
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f.art reloaded
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von xenia am Sonntag 29. August 2010, 01:36
zum besseren verständnis der ganze artikel :
"Kurier" vom 28.08.2010 Ressort: Leben Seite: 16 Ausgabe: Wi,Abend
Wissenschaft: Bisher unbekannte Bakterien haben Heißhunger auf Öl und säubern den Golf von Mexiko - ein Beleg für die enormen Selbstreinigungskräfte der Natur
Das große Fressen
Als die Misere im Golf von Mexiko auf ihrem Höhepunkt war, verteilte Terry Hazen sein Team auf zwei Schiffe und schipperte Richtung Ölpest: "Wir nahmen überall, wo wir eine Öl-Fahne sahen, Proben, und auch dort, wo wir keine sahen. Filterten Wasser, analysierten die DNA der Lebewesen und machten chemische Analysen", erzählt der Mikrobiologe vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien im KURIER-Interview.
Das Ergebnis seiner Bemühungen ist in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science nachzulesen und sorgt nicht nur in Forscherkreisen für Aufregung: Hazen hat eine bisher unbekannte Bakterienart entdeckt, die enormen Appetit auf das ausgelaufene Öl hat.
Erst vergangene Woche berichteten Forscher, dass sie im Juni eine 35 Kilometer lange Öl-Fahne entdeckt hatten. Mittlerweile, erklärt Hazen, lasse sich die Wolke von der Größe Manhattans quasi nicht mehr nachweisen. Und untermauert damit die optimistische Einschätzung der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA, wonach Anfang August etwa drei Viertel des ausgetretenen Öls bereits verschwunden waren.
Futter für Bakterien
Wie ist das möglich? Erdöl ist ein Naturstoff, entstanden aus Pflanzen vergangener Erdzeitalter. Für etliche Bakterienarten ein ideales Futter. Je kleiner die Tröpfchen, desto einfacher werden sie damit fertig. "Viele Mikroorganismen stürzen sich darauf", sagt der deutsche Geochemiker und Ozeanograf Jürgen Rullkötter. "Sie warten schlafend in geringer Zahl, bis irgendwo Öl austritt und vermehren sich dann rasant."
Die Natur hat mit den Mikroben also eine wirksame biologische Waffe gegen das Erdöl entwickelt.
Das Besondere an Terry Hazens Öl-Fressern ist, dass sie ihre Arbeit ohne Sauerstoff tun können. Herkömmliche Forschungsmethoden ziehen anhand des Sauerstoffgehaltes im Wasser Rückschlüsse auf die Aktivität von Bakterien. Die neu Entdeckten verbrauchen aber kaum Sauerstoff, und blieben so bisher unbemerkt.
Hazen und sein Team sind ihnen mit neuesten Forschungsmethoden auf die Schliche gekommen, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gegeben hat: Anstatt einzelne Arten der ölzersetzenden Bakterien zu bestimmen, maßen die Forscher den Gehalt an genetischem Material ganzer Bakteriengruppen im Wasser. Außerdem ermittelten sie die Konzentration an Zellmaterial in den Proben, das von Mikroorganismen stammt. Das Ergebnis: Dort, wo viel Öl das Wasser verschmutzt hatte, war die Konzentration an Mikroorganismen besonders hoch.
Im Golf tritt aus vielen tektonischen Rissen am porösen Meeresgrund permanent Erdöl aus. Rullkötter: "Die Natur dort ist sehr gebeutelt." Daher sind auch ölverwertende Bakterienstämme in großer Zahl vorhanden. "Die Mikroorganismen sind diese Nahrungsquelle also gewohnt."
Tatsächlich müssen die Ozeane unentwegt mit Erdöl fertig werden. Weitaus größere Mengen, als bei Tanker- oder Ölplattform-Unfällen freigesetzt wurden, geraten durch diffuse Quellen ins Meer: Kleine Ölmengen, die von Schiffen abgelassen werden, veröltes Abwasser aus Flüssen, leckende Rohre von küstennahen Förderanlagen. Das mit Abstand meiste Erdöl sprudelt aus natürlichen Ölquellen unter Wasser.
Waffen gegen Öl
Die neuen Ölfresser-Bakterien - "Wir haben ihnen noch nicht einmal einen Spitznamen gegeben" (Hazen) - sind bei Weitem nicht die Einzigen: Die am besten untersuchte Ölwaffe, die sowohl mit als auch ohne Sauerstoff auskommt, wurde einst in der Weser entdeckt. Und erst 2007 stießen deutsche Forscher im Golf von Mexiko auf einen bleichen Röhrenwurm, der sich in tausend Metern Tiefe an einer winzigen Ölquelle labte.
Daher ist Terry Hazen überzeugt, dass "die Tiefsee ein großes Potenzial zur Selbstheilung nach Ölverschmutzungen in sich trägt". Sagt's, schippert weiterhin Richtung Ölpest und hofft auf die gefräßige Putzkolonne der Natur: "Es schaut so aus, als würden sie kaum etwas zurücklassen."
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010.
mein eindruck : diese bakterien leb(t)en schon immer dort, die frage bleibt, warum General Electric nicht sofort reagiert und nachschub geliefert hat. vielleicht hat das "manipulieren" nicht geklappt wie geplant ?
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von OHB am Sonntag 29. August 2010, 18:52
xenia hat geschrieben:zum besseren verständnis der ganze artikel :
"Kurier" vom 28.08.2010 Ressort: Leben Seite: 16 Ausgabe: Wi,Abend
Wissenschaft: Bisher unbekannte Bakterien haben Heißhunger auf Öl und säubern den Golf von Mexiko - ein Beleg für die enormen Selbstreinigungskräfte der Natur
Das große Fressen
Als die Misere im Golf von Mexiko auf ihrem Höhepunkt war, verteilte Terry Hazen sein Team auf zwei Schiffe und schipperte Richtung Ölpest: "Wir nahmen überall, wo wir eine Öl-Fahne sahen, Proben, und auch dort, wo wir keine sahen. Filterten Wasser, analysierten die DNA der Lebewesen und machten chemische Analysen", erzählt der Mikrobiologe vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien im KURIER-Interview.
Das Ergebnis seiner Bemühungen ist in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science nachzulesen und sorgt nicht nur in Forscherkreisen für Aufregung: Hazen hat eine bisher unbekannte Bakterienart entdeckt, die enormen Appetit auf das ausgelaufene Öl hat.
Erst vergangene Woche berichteten Forscher, dass sie im Juni eine 35 Kilometer lange Öl-Fahne entdeckt hatten. Mittlerweile, erklärt Hazen, lasse sich die Wolke von der Größe Manhattans quasi nicht mehr nachweisen. Und untermauert damit die optimistische Einschätzung der US-Wetter- und Ozeanbehörde NOAA, wonach Anfang August etwa drei Viertel des ausgetretenen Öls bereits verschwunden waren.
Futter für Bakterien
Wie ist das möglich? Erdöl ist ein Naturstoff, entstanden aus Pflanzen vergangener Erdzeitalter. Für etliche Bakterienarten ein ideales Futter. Je kleiner die Tröpfchen, desto einfacher werden sie damit fertig. "Viele Mikroorganismen stürzen sich darauf", sagt der deutsche Geochemiker und Ozeanograf Jürgen Rullkötter. "Sie warten schlafend in geringer Zahl, bis irgendwo Öl austritt und vermehren sich dann rasant."
Die Natur hat mit den Mikroben also eine wirksame biologische Waffe gegen das Erdöl entwickelt.
Das Besondere an Terry Hazens Öl-Fressern ist, dass sie ihre Arbeit ohne Sauerstoff tun können. Herkömmliche Forschungsmethoden ziehen anhand des Sauerstoffgehaltes im Wasser Rückschlüsse auf die Aktivität von Bakterien. Die neu Entdeckten verbrauchen aber kaum Sauerstoff, und blieben so bisher unbemerkt.
Hazen und sein Team sind ihnen mit neuesten Forschungsmethoden auf die Schliche gekommen, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gegeben hat: Anstatt einzelne Arten der ölzersetzenden Bakterien zu bestimmen, maßen die Forscher den Gehalt an genetischem Material ganzer Bakteriengruppen im Wasser. Außerdem ermittelten sie die Konzentration an Zellmaterial in den Proben, das von Mikroorganismen stammt. Das Ergebnis: Dort, wo viel Öl das Wasser verschmutzt hatte, war die Konzentration an Mikroorganismen besonders hoch.
Im Golf tritt aus vielen tektonischen Rissen am porösen Meeresgrund permanent Erdöl aus. Rullkötter: "Die Natur dort ist sehr gebeutelt." Daher sind auch ölverwertende Bakterienstämme in großer Zahl vorhanden. "Die Mikroorganismen sind diese Nahrungsquelle also gewohnt."
Tatsächlich müssen die Ozeane unentwegt mit Erdöl fertig werden. Weitaus größere Mengen, als bei Tanker- oder Ölplattform-Unfällen freigesetzt wurden, geraten durch diffuse Quellen ins Meer: Kleine Ölmengen, die von Schiffen abgelassen werden, veröltes Abwasser aus Flüssen, leckende Rohre von küstennahen Förderanlagen. Das mit Abstand meiste Erdöl sprudelt aus natürlichen Ölquellen unter Wasser.
Waffen gegen Öl
Die neuen Ölfresser-Bakterien - "Wir haben ihnen noch nicht einmal einen Spitznamen gegeben" (Hazen) - sind bei Weitem nicht die Einzigen: Die am besten untersuchte Ölwaffe, die sowohl mit als auch ohne Sauerstoff auskommt, wurde einst in der Weser entdeckt. Und erst 2007 stießen deutsche Forscher im Golf von Mexiko auf einen bleichen Röhrenwurm, der sich in tausend Metern Tiefe an einer winzigen Ölquelle labte.
Daher ist Terry Hazen überzeugt, dass "die Tiefsee ein großes Potenzial zur Selbstheilung nach Ölverschmutzungen in sich trägt". Sagt's, schippert weiterhin Richtung Ölpest und hofft auf die gefräßige Putzkolonne der Natur: "Es schaut so aus, als würden sie kaum etwas zurücklassen."
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010.
mein eindruck : diese bakterien leb(t)en schon immer dort, die frage bleibt, warum General Electric nicht sofort reagiert und nachschub geliefert hat. vielleicht hat das "manipulieren" nicht geklappt wie geplant ?
KOMMT JETZT DIE ACHTE PLAGE und der herr schüttete die ölfress-bakterien übers meer 
und ewig grüßt das murmeltier aus dem hamsterrad
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OHB
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