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Jo mei , der Papst

Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Sonntag 22. März 2009, 18:43

contraindicatio hat geschrieben:Papst-Sprecher relativiert Benedikt-Aussagen zu Abtreibung
Lombardi: "Benedikt XVI. sagte nichts über Abtreibung, wenn Schwangeren der Tod droht"


*

Luanda - Papst-Sprecher Federico Lombardi hat die Haltung der katholischen Kirche zu medizinisch begründeten Abtreibungen klargestellt. "Die katholische Kirche akzeptiert eine Abtreibung, wenn der Tod des Fötus nicht das Ziel ist, aber eine Folge einer medizinischen Behandlung der Mutter", um deren Leben zu retten, sagte Lombardi am Samstag. Diese "indirekte Abtreibung" habe die Kirche immer zugelassen. Was der Papst gesagt habe, sei, dass die Gesundheit der Mutter nicht als Vorwand benutzt werden könne für die Abtreibung als Form der Geburtenregelung, sagte Lombardi.

©derstandard.at



Vielleicht sollte immer erst ein Sprecher eine Klarstellung der Sachlage verkünden, bevor der alte Mann ans Rednerpult tritt. Das würde für mehr Klarheit sorgen.

:kichern:


habe die Kirche immer zugelassen

allein schon diese aussage ist eine anmaßung
das strotzt ja nur so von arroganz
:(
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon Querulator am Montag 23. März 2009, 02:29

xenia hat geschrieben:NUR röm. kath. exorzisten können nachhaltig das böse aus hexen und geistern vertreiben, niemand darf dieses monopol mißachten... :shock: :shock: :shock:

Böse Hexen vertreibe ich selber. Hast du eine Ahnung, wieviele davon sich herumtreiben!

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Zuletzt geändert von UnART am Montag 23. März 2009, 03:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: OFF TOPIC
"Das Problem im Internet ist, dass man nie weiß, ob die Zitate authentisch sind."

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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon kaleidoskop am Montag 23. März 2009, 03:23

Zwei junge Frauen im Gedränge totgetrampelt
Tragischer Unfall in Angola: Im Gedränge vor der Rede Papst Benedikts XVI. sind zwei junge Frauen ums Leben gekommen.


Gedränge und Gerangel: Der Papst kommt! Da verloren diese Jugendlichen die Kontrolle

Papst Benedikt besucht
die Ärmsten der Armen
Die 20-Jährigen wurden niedergetrampelt, als sie mit Zehntausenden anderen Menschen ins Sportstadion der Hauptstadt Luanda wollten. Sie starben im Krankenhaus.

Die Frauen gehörten zu einer angolanischen Pfadfindergruppe. Dutzende Verletzte sollen wegen des Gedränges und der Hitze ins Krankenhaus gebracht worden sein, hieß es.

Die traurige Nachricht habe Benedikt mit „Schmerz und Beunruhigung“ erfüllt, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

http://www.bild.de/BILD/news/2009/03/22/papst-in-luanda-angola/tote-in-menschenmenge-bei-rede-von-benedikt-in-stadion.html

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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Montag 23. März 2009, 12:57

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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon knieriem am Samstag 28. März 2009, 15:49

Papst-Schelte

Merkel sieht keinen Grund für Entschuldigung

Kanzlerin Merkel hat genug von der Debatte über ihre umstrittene Papst-Kritik. Eine erneute Stellungsnahme oder gar – wie von Kardinal Meisner gefordert – eine Entschuldigung lehnt sie ab.

"Die Bundeskanzlerin hat sich in den vergangenen Wochen zu dem Thema einige Male geäußert in Interviews. Es ist mit diesen Äußerungen alles gesagt, was dazu zu sagen war“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin. Er reagierte damit auf ein Interview, in dem der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner Angela Merkel wegen ihrer Papst-Kritik Anfang Februar angriff.
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Unterstützung erhielt Merkel von den Grünen und der FDP. „Gründe, um die Politik von Bundeskanzlerin Merkel zu kritisieren, gibt es weiß Gott genug“, erklärte die Grünen-Chefin Claudia Roth. „Sie nun ausgerechnet dort anzugreifen, wo sie einmal Recht hatte, nämlich bei ihrer Kritik an einem Papst, der Holocaust-Leugner in der katholischen Kirche wieder salonfähig machen will, zeugt von politischer Blindheit.“ Der Kirchenbeauftragte der FDP-Fraktion, Hans-Michael Goldmann, wertete die Aussagen Meisners als Versuch, wieder neuen Unfrieden zu stiften. „Kardinal Meisner übersieht geflissentlich, dass zwischen beiden längst ein Gespräch stattgefunden hat, das auch vom Vatikan als ,gut und konstruktiv´ bezeichnet worden ist.“


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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon SUPERSHERRIFF am Mittwoch 1. April 2009, 21:17

Querulator hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:NUR röm. kath. exorzisten können nachhaltig das böse aus hexen und geistern vertreiben, niemand darf dieses monopol mißachten... :shock: :shock: :shock:

Böse Hexen vertreibe ich selber. Hast du eine Ahnung, wieviele davon sich herumtreiben!

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Das Nixerl zum Beispiel. Das ist doch auch eine Hexe! odr?
Alles auf die Knie!!!


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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon kaleidoskop am Donnerstag 2. April 2009, 02:21

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Lorens Briefzeugnis für seligen Papst
Loren verehrt Johannes Paul

ROM. Ein Brief der italienischen Starschauspielerin Sophia Loren zählt zu den Zeugnissen, die Bischof Slawomir Oder, Postulator im Seligsprechungsverfahren von Johannes Paul II., gesammelt hat. Der Geistliche hat die Aufgabe, Seligsprechungsverfahren bei der zuständigen vatikanischen Kongregation zum Erfolg zu führen.

„In meinem Herzen ist die Erinnerung an Johannes Paul II. durchaus lebendig. Ich haben sein Grab in den Vatikanischen Grotten besucht, um meine Verehrung für ihn zu bezeugen. Ich habe mich an ihn gewendet und seinen Segen für meine Familie in einer besonderen Zeit erbeten“, sagte Loren dem Magazin „Chia“.

Papst Johannes Paul II. wird laut Indiskretionen am 2. April 2010, zum fünften Jahrestag seines Todes, selig gesprochen. Die zuständige Kongregation im Vatikan bearbeite das Verfahren beschleunigt. Die Theologen-Kommission habe ihre Arbeit um ein großes Stück vorangebracht, hieß es im Vatikan.


http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,138927
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Donnerstag 2. April 2009, 15:30

johannes paul II hatte viele fans

ich frag mich wem hat der benedikt XVI als fan?

:hmm:
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon kaleidoskop am Donnerstag 2. April 2009, 16:27

OHB hat geschrieben:johannes paul II hatte viele fans

ich frag mich wem hat der benedikt XVI als fan?

:hmm:



Pfarrer Wagner auf alle Fälle!
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon xenia am Freitag 8. Mai 2009, 01:00

Hirte in heikler Mission

Papst-Besuch: Im Heiligen Land werden die Worte und Gesten von Benedikt XVI. von Juden und Muslimen peinlich genau beobachtet.

http://kurier.at/nachrichten/316901.php


daraus :


...

In Jordanien, der ersten Station seiner Reise, fordert die oppositionelle Islamische Front eine Entschuldigung des Papstes für seine Regensburger Rede von 2006. Damals hatte er einen byzantinischen Kaiser mit den Worten zitiert, der Prophet Mohammed habe der Welt "nur Schlechtes und Inhumanes" gebracht. Unter den 1,5 Milliarden Muslimen in aller Welt kam es zu teils gewalttätigen Protesten.

In Israel, wo Benedikt XVI. am Montag eintrifft, wird genau registriert, dass der deutsche Papst zwar die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen wird - nicht aber das angeschlossene Museum. Grund dafür ist, dass dort das öffentliche Schweigen seines Vorgängers Pius XII. (1939-1958) zu den Verbrechen der Nationalsozialisten sehr kritisch beleuchtet wird. Die katholische Kirche hingegen will Pius seligsprechen.

In Bethlehem deutet der palästinensisch-christliche Bürgermeister sogar den scheinbar unverfänglichen Besuch des Flüchtlingslagers Aida als politisches Signal: "Der Papst steht auf der Seite der Unterdrückten."

Exodus

Auch die Ankündigung Benedikts, er wolle den beunruhigend bedrängten und von einem schleichenden Exodus geschwächten Christen der Region den Rücken stärken, hat in diesem Klima eine politische Dimension.
Dabei will das Kirchenoberhaupt zum Frieden in der Region und zum Dialog der Religionen beitragen. Er wird den muslimischen Tempelberg ebenso besuchen wie die jüdische Klagemauer; er wird in Jordanien hohe muslimische Würdenträger und in Israel sowohl den Großmufti von Jerusalem als auch die beiden Großrabbiner treffen; 25 Reden und vier große Messen stehen auf seinem dicht gedrängten Programm.

Vor allem möchte der deutsche Papst in der Heimat der Juden ein für alle Mal klarstellen, dass "die Shoah von niemandem und zu keinem Zeitpunkt geleugnet werden darf", wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ankündigte. Als Benedikt XVI. Anfang des Jahres die Exkommunikation von vier traditionalistischen Bischöfen aufhob, erntete er nichts als Unverständnis. Denn einer von ihnen - Richard Williamson - leugnet öffentlich die Ermordung von Millionen Juden.

Ältere Brüder

Dieser Schritt und auch die Wiederzulassung der Karfreitagsfürbitte, in der Katholiken für die Erleuchtung der Juden beten, und die als Aufruf zur Missionierung interpretiert wird, hatten frühere Schritte zur Versöhnung mit den "älteren Brüdern" infrage gestellt.
Ein Problem für Benedikts Reise ist nicht zuletzt das strahlende Vorbild Johannes Paul II. Dieser hatte das Heilige Land im Jahr 2000 besucht und mit seiner Vergebungsbitte für Verfehlungen in der Kirchengeschichte ein großes Zeichen gesetzt.

...




dazu : 9 bilder

"Worst of" Benedikt

Der Papst bricht in den Nahen Osten auf, wo jeder seiner Schritte unter Beobachtung stehen wird. Nicht von ungefähr.

http://kurier.at/multimedia/bilder/316888.php

und ein kommentar vom 07.05.2009 17:04 | KURIER | Stefan Galoppi

Pilgern im Minenfeld

Papst Benedikt XVI. darf sich auf dieser Reise keinen Fehler mehr erlauben.

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/316946.php


daraus :


...

Als Oberhaupt der katholischen Kirche trägt er nicht nur die Verantwortung für die lange Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung der Juden durch Christen. Als Deutscher der Kriegsgeneration wird auch jedes seiner Worte zur Shoah auf die Goldwaage gelegt werden.

Benedikt hat sich wochenlang auf diese Reise vorbereitet. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass der hoch intellektuelle Joseph Ratzinger vor Fehlern nicht gefeit und oft auch nicht gut beraten ist. Die Muslime verärgerte er mit einem negativen Zitat über die Rolle Mohammeds; die Juden mit der Rückkehr zur Karfreitagsfürbitte, in der um deren Erleuchtung gebetet wird, sowie durch die Wiederaufnahme des Holocaust-Leugners Williamson in die Kirche.

Eines ist sicher: Will der 82-jährige Benedikt sein Pontifikat nicht nachhaltig beschädigen, darf er sich im Heiligen Land keinen Fehltritt erlauben.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein

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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Freitag 8. Mai 2009, 09:06

xenia hat geschrieben:Hirte in heikler Mission

Papst-Besuch: Im Heiligen Land werden die Worte und Gesten von Benedikt XVI. von Juden und Muslimen peinlich genau beobachtet.

http://kurier.at/nachrichten/316901.php


daraus :


...

In Jordanien, der ersten Station seiner Reise, fordert die oppositionelle Islamische Front eine Entschuldigung des Papstes für seine Regensburger Rede von 2006. Damals hatte er einen byzantinischen Kaiser mit den Worten zitiert, der Prophet Mohammed habe der Welt "nur Schlechtes und Inhumanes" gebracht. Unter den 1,5 Milliarden Muslimen in aller Welt kam es zu teils gewalttätigen Protesten.

In Israel, wo Benedikt XVI. am Montag eintrifft, wird genau registriert, dass der deutsche Papst zwar die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen wird - nicht aber das angeschlossene Museum. Grund dafür ist, dass dort das öffentliche Schweigen seines Vorgängers Pius XII. (1939-1958) zu den Verbrechen der Nationalsozialisten sehr kritisch beleuchtet wird. Die katholische Kirche hingegen will Pius seligsprechen.

In Bethlehem deutet der palästinensisch-christliche Bürgermeister sogar den scheinbar unverfänglichen Besuch des Flüchtlingslagers Aida als politisches Signal: "Der Papst steht auf der Seite der Unterdrückten."

Exodus

Auch die Ankündigung Benedikts, er wolle den beunruhigend bedrängten und von einem schleichenden Exodus geschwächten Christen der Region den Rücken stärken, hat in diesem Klima eine politische Dimension.
Dabei will das Kirchenoberhaupt zum Frieden in der Region und zum Dialog der Religionen beitragen. Er wird den muslimischen Tempelberg ebenso besuchen wie die jüdische Klagemauer; er wird in Jordanien hohe muslimische Würdenträger und in Israel sowohl den Großmufti von Jerusalem als auch die beiden Großrabbiner treffen; 25 Reden und vier große Messen stehen auf seinem dicht gedrängten Programm.

Vor allem möchte der deutsche Papst in der Heimat der Juden ein für alle Mal klarstellen, dass "die Shoah von niemandem und zu keinem Zeitpunkt geleugnet werden darf", wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ankündigte. Als Benedikt XVI. Anfang des Jahres die Exkommunikation von vier traditionalistischen Bischöfen aufhob, erntete er nichts als Unverständnis. Denn einer von ihnen - Richard Williamson - leugnet öffentlich die Ermordung von Millionen Juden.

Ältere Brüder

Dieser Schritt und auch die Wiederzulassung der Karfreitagsfürbitte, in der Katholiken für die Erleuchtung der Juden beten, und die als Aufruf zur Missionierung interpretiert wird, hatten frühere Schritte zur Versöhnung mit den "älteren Brüdern" infrage gestellt.
Ein Problem für Benedikts Reise ist nicht zuletzt das strahlende Vorbild Johannes Paul II. Dieser hatte das Heilige Land im Jahr 2000 besucht und mit seiner Vergebungsbitte für Verfehlungen in der Kirchengeschichte ein großes Zeichen gesetzt.

...




dazu : 9 bilder

"Worst of" Benedikt

Der Papst bricht in den Nahen Osten auf, wo jeder seiner Schritte unter Beobachtung stehen wird. Nicht von ungefähr.

http://kurier.at/multimedia/bilder/316888.php

und ein kommentar vom 07.05.2009 17:04 | KURIER | Stefan Galoppi

Pilgern im Minenfeld

Papst Benedikt XVI. darf sich auf dieser Reise keinen Fehler mehr erlauben.

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/316946.php


daraus :


...

Als Oberhaupt der katholischen Kirche trägt er nicht nur die Verantwortung für die lange Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung der Juden durch Christen. Als Deutscher der Kriegsgeneration wird auch jedes seiner Worte zur Shoah auf die Goldwaage gelegt werden.

Benedikt hat sich wochenlang auf diese Reise vorbereitet. Es hat sich aber immer wieder gezeigt, dass der hoch intellektuelle Joseph Ratzinger vor Fehlern nicht gefeit und oft auch nicht gut beraten ist. Die Muslime verärgerte er mit einem negativen Zitat über die Rolle Mohammeds; die Juden mit der Rückkehr zur Karfreitagsfürbitte, in der um deren Erleuchtung gebetet wird, sowie durch die Wiederaufnahme des Holocaust-Leugners Williamson in die Kirche.

Eines ist sicher: Will der 82-jährige Benedikt sein Pontifikat nicht nachhaltig beschädigen, darf er sich im Heiligen Land keinen Fehltritt erlauben.



er wird in demut seine roten schuhe verstauben 8)
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon xenia am Donnerstag 27. August 2009, 14:36

Schönborn empört über Fleischmarkt-Fest

Das Ambulatorium Fleischmarkt, in dem auch Abtreibungen vorgenommen werden, besteht seit 30 Jahren. Die Kirche ist gegen den Cocktail-Empfang.

http://kurier.at/nachrichten/wien/1933716.php


Kardinal Christoph Schönborn hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl in einem Brief aufgefordert, eine im Rathaus am 3. September geplante Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Ambulatoriums am Fleischmarkt" abzusagen. In der Klinik werden auch Abtreibungen vorgenommen. Durch eine solche Veranstaltung würde deutlich gemacht, dass es "offenbar keinen Konsens im Hinblick auf den Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis an gibt", wird Schönborn in Kathpress zitiert.

Er vertraue allerdings auf die Sensibilität des Wiener Bürgermeisters "für ein zentrales Problem unserer Gesellschaft wie das 'Recht auf Leben'". Zugleich unterstrich Schönborn seine Gesprächsbereitschaft. Niemand rufe nach Strafe für verzweifelte Frauen, so Schönborn. Aber Abtreibung sei keine Lösung, schließlich besage auch das geltende Gesetz, dass Abtreibung unrecht sei: "Es geht um die Tötung menschlichen Lebens. Das ist keine Bagatelle."

Anstelle einer Festveranstaltung solle man lieber einen Runden Tisch initiieren, um die bei der Einführung der Fristenregelung versprochenen "flankierenden Maßnahmen" zu besprechen, die damals SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky zusagt habe: "Eine reiche Gesellschaft wie die österreichische, eine blühende Stadt wie Wien muss Rahmenbedingungen schaffen können, damit Frauen sich nicht gedrängt fühlen, eine Abtreibung in Betracht zu ziehen."

Wehsely organisiert

Im Büro von Bürgermeister Häupl bestätigt man lediglich, den Kardinalsbrief erhalten zu haben und auf diesen selbstverständlich schriftlich zu antworten. Allerdings handle es sich bei der kritisierten Veranstaltung nicht um einen Fest-, sondern um einen Cocktailempfang für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Beratungsstelle. Überdies werde diese nicht vom Bürgermeister, sondern vom Büro der Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely organisiert.

Artikel vom 27.08.2009 13:07 | apa | csm
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Donnerstag 27. August 2009, 16:19

xenia hat geschrieben:Schönborn empört über Fleischmarkt-Fest

Das Ambulatorium Fleischmarkt, in dem auch Abtreibungen vorgenommen werden, besteht seit 30 Jahren. Die Kirche ist gegen den Cocktail-Empfang.

http://kurier.at/nachrichten/wien/1933716.php


Kardinal Christoph Schönborn hat Wiens Bürgermeister Michael Häupl in einem Brief aufgefordert, eine im Rathaus am 3. September geplante Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens des "Ambulatoriums am Fleischmarkt" abzusagen. In der Klinik werden auch Abtreibungen vorgenommen. Durch eine solche Veranstaltung würde deutlich gemacht, dass es "offenbar keinen Konsens im Hinblick auf den Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis an gibt", wird Schönborn in Kathpress zitiert.

Er vertraue allerdings auf die Sensibilität des Wiener Bürgermeisters "für ein zentrales Problem unserer Gesellschaft wie das 'Recht auf Leben'". Zugleich unterstrich Schönborn seine Gesprächsbereitschaft. Niemand rufe nach Strafe für verzweifelte Frauen, so Schönborn. Aber Abtreibung sei keine Lösung, schließlich besage auch das geltende Gesetz, dass Abtreibung unrecht sei: "Es geht um die Tötung menschlichen Lebens. Das ist keine Bagatelle."

Anstelle einer Festveranstaltung solle man lieber einen Runden Tisch initiieren, um die bei der Einführung der Fristenregelung versprochenen "flankierenden Maßnahmen" zu besprechen, die damals SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky zusagt habe: "Eine reiche Gesellschaft wie die österreichische, eine blühende Stadt wie Wien muss Rahmenbedingungen schaffen können, damit Frauen sich nicht gedrängt fühlen, eine Abtreibung in Betracht zu ziehen."

Wehsely organisiert

Im Büro von Bürgermeister Häupl bestätigt man lediglich, den Kardinalsbrief erhalten zu haben und auf diesen selbstverständlich schriftlich zu antworten. Allerdings handle es sich bei der kritisierten Veranstaltung nicht um einen Fest-, sondern um einen Cocktailempfang für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Beratungsstelle. Überdies werde diese nicht vom Bürgermeister, sondern vom Büro der Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely organisiert.

Artikel vom 27.08.2009 13:07 | apa | csm


abtreibung ja aber nur bei vergewaltigungen udgl. :(
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon xenia am Samstag 26. September 2009, 14:58

Papst besucht Tschechien

Im atheistischsten Land Europas wurde Benedikt XVI. von Präsident Vaclav Klaus und Kirchenvertretern begrüßt.

http://kurier.at/nachrichten/1941889.php


Papst Benedikt XVI. hat am heutigen Samstag einen dreitägigen Besuch im atheistischsten Land Europas, Tschechien, begonnen. Sein Alitalia-Airbus landete auf dem Prager Flughafen Ruzyne kurz vor Mittag. Das Kirchenoberhaupt wurde vom tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus, dem Prager Erzbischof Kardinal Miloslav Vlk und Jan Graubner, dem Vorsitzenden der Tschechischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Olomouc (Olmütz), begrüßt.

Beim Überfliegen österreichischen Territoriums schickte der Papst eine Grußbotschaft an Bundespräsident Heinz Fischer. "Auf der Reise zu meinem Pastoralbesuch in der Tschechischen Republik überfliege ich das Hoheitsgebiet der Republik Österreich", hieß es in der Botschaft laut Kathpress. "Dies ist mir ein willkommener Anlass, Ihnen, verehrter Herr Bundespräsident, und dem ganzen österreichischen Volk herzliche Grüße zu senden. Der Herr schenke Ihnen allen seinen Segen", schrieb Benedikt XVI.

Werbung für Gott

Unmittelbar nach der Landung hielt er eine kurze Ansprache, die er mit einigen Sätzen auf Tschechisch begann, wofür er den Beifall der Anwesenden erhielt. In englischer Sprache erklärte er dann, er sei nach Tschechien gekommen, um "gemeinsam mit Ihnen die christliche Tradition wiederzuentdecken". Ohne Gott wisse man nicht, welchen Weg man gehen soll. Mit Gott finde man die Hoffnung und die Möglichkeit eines würdigen Lebens.

Der Papst wies auch darauf hin, dass er im Jahr des 20. Jahrestages der "Samtenen Revolution" in der ehemaligen Tschechoslowakei nach Tschechien gekommen sei. Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 sei ein "Scheidepunkt der Weltgeschichte" gewesen, so Benedikt XVI. Gleichzeitig warnte er, dass man die Folgen der kommunistischen Unterdrückung nicht unterschätzen könne. Es sei ein Versuch der Regierenden gewesen, die Stimme der Kirche totzuschweigen, so der Papst.

Klaus begrüßte Benedikt XVI. als "einen der größten Intellektuellen und eine der größten Autoritäten der Welt". Auch er bezeichnete den 20. Jahrestag der "Samtenen Revolution" als ein bedeutendes Ereignis für das gesamte Europa sowie die Kirche. "Unsere Auffassungen sind einander nah, auch wenn wir von verschiedenen philosophischen Konzepten geprägt sind", so Klaus.

Appell an Familien

Nach der Begrüßung begab sich der Papst in die Kirche Maria vom Siege auf der Prager Kleinseite, wo seit Jahrhunderten die Gnadenstatue des "Prager Jesuleins" verehrt wird. Seine Ansprache dort hielt Benedikt XVI. zur Überraschung vieler in tschechischer Sprache, wie Kathpress meldet. Er erinnerte bei dem Treffen mit jungen Familien an die Kinder, die "nicht geliebt, nicht angenommen und nicht geachtet" werden. "Den Kleinen möge jene Achtung und jene Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt: Die Kinder sind die Zukunft und die Hoffnung der Menschheit." Nach einem privaten Mittagessen in der Nuntiatur war am Samstag auch ein Höflichkeitsbesuch bei Klaus auf der Prager Burg vorgesehen.

Die Höhepunkte des ersten Besuchs von Benedikt XVI. in Tschechien sind eine Messe am Sonntag auf dem Brünner Flughafen, wo bis zu 200.000 Menschen - darunter auch zahlreiche Besucher aus Österreich - erwartet werden. Am Montag - in Tschechien Nationalfeiertag und gleichzeitig Gedenktag des Nationalheiligen Wenzel - wird Benedikt XVI. eine Messe im Wallfahrtsort Stara Boleslav (Altbunzlau) bei Prag zelebrieren.

Kein Vertrag mit Vatikan

Tschechien zählt zu jenen wenigen Ländern Europas, die bisher keinen Grundlagenvertrag mit Vatikan haben. Ein entsprechender Vertrag, der die Tätigkeit der katholischen Kirche in Tschechien regeln würde, war bereits 2002 unterzeichnet und vom Vatikan ratifiziert worden. Im tschechischen Parlament scheiterte jedoch das Dokument. 2003 kamen die tschechischen Abgeordneten zum Schluss, dass der Vertrag für Tschechien unvorteilhaft sei und die Gleichheit der Kirchen verletze, weil er die katholische Kirche bevorzuge. Auch Klaus, selbst Mitglied der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche, erklärte damals, dass er den Vertrag nicht unterzeichnen würde, weil dieser der katholischen Kirche zu viele Privilegien gebe.

Der Besuch des Papstes in Tschechien fällt in eine Zeit, in der die Beziehungen zwischen Prag und dem Vatikan zum Teil auch wegen der Restitutionen von Kircheneigentum angespannt sind. Einen Gesetzesentwurf zur Rückgabe des vom ehemaligen kommunistischen Regime verstaatlichten Kirchenbesitzes billigte das Parlament in Prag bisher nicht. Der Entwurf verpflichtet den Staat gegenüber den Kirchen und Religionsgemeinschaften zu Restitutionen und Entschädigungen in einer Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro.

Laut der Volkszählung aus dem Jahr 2001 bekennt sich nur etwa ein Viertel der Tschechen zum Katholizismus. Annähernd 60 Prozent der Bevölkerung gehören demnach keiner Religionsgemeinschaft an. Tschechien gilt als das atheistischste Land Europas.

Artikel vom 26.09.2009 13:30 | APA | thu
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Re: Jo mei , der Papst

Beitragvon OHB am Samstag 26. September 2009, 15:10

xenia hat geschrieben:Papst besucht Tschechien

Im atheistischsten Land Europas wurde Benedikt XVI. von Präsident Vaclav Klaus und Kirchenvertretern begrüßt.

http://kurier.at/nachrichten/1941889.php


Papst Benedikt XVI. hat am heutigen Samstag einen dreitägigen Besuch im atheistischsten Land Europas, Tschechien, begonnen. Sein Alitalia-Airbus landete auf dem Prager Flughafen Ruzyne kurz vor Mittag. Das Kirchenoberhaupt wurde vom tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus, dem Prager Erzbischof Kardinal Miloslav Vlk und Jan Graubner, dem Vorsitzenden der Tschechischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Olomouc (Olmütz), begrüßt.

Beim Überfliegen österreichischen Territoriums schickte der Papst eine Grußbotschaft an Bundespräsident Heinz Fischer. "Auf der Reise zu meinem Pastoralbesuch in der Tschechischen Republik überfliege ich das Hoheitsgebiet der Republik Österreich", hieß es in der Botschaft laut Kathpress. "Dies ist mir ein willkommener Anlass, Ihnen, verehrter Herr Bundespräsident, und dem ganzen österreichischen Volk herzliche Grüße zu senden. Der Herr schenke Ihnen allen seinen Segen", schrieb Benedikt XVI.

Werbung für Gott

Unmittelbar nach der Landung hielt er eine kurze Ansprache, die er mit einigen Sätzen auf Tschechisch begann, wofür er den Beifall der Anwesenden erhielt. In englischer Sprache erklärte er dann, er sei nach Tschechien gekommen, um "gemeinsam mit Ihnen die christliche Tradition wiederzuentdecken". Ohne Gott wisse man nicht, welchen Weg man gehen soll. Mit Gott finde man die Hoffnung und die Möglichkeit eines würdigen Lebens.

Der Papst wies auch darauf hin, dass er im Jahr des 20. Jahrestages der "Samtenen Revolution" in der ehemaligen Tschechoslowakei nach Tschechien gekommen sei. Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 sei ein "Scheidepunkt der Weltgeschichte" gewesen, so Benedikt XVI. Gleichzeitig warnte er, dass man die Folgen der kommunistischen Unterdrückung nicht unterschätzen könne. Es sei ein Versuch der Regierenden gewesen, die Stimme der Kirche totzuschweigen, so der Papst.

Klaus begrüßte Benedikt XVI. als "einen der größten Intellektuellen und eine der größten Autoritäten der Welt". Auch er bezeichnete den 20. Jahrestag der "Samtenen Revolution" als ein bedeutendes Ereignis für das gesamte Europa sowie die Kirche. "Unsere Auffassungen sind einander nah, auch wenn wir von verschiedenen philosophischen Konzepten geprägt sind", so Klaus.

Appell an Familien

Nach der Begrüßung begab sich der Papst in die Kirche Maria vom Siege auf der Prager Kleinseite, wo seit Jahrhunderten die Gnadenstatue des "Prager Jesuleins" verehrt wird. Seine Ansprache dort hielt Benedikt XVI. zur Überraschung vieler in tschechischer Sprache, wie Kathpress meldet. Er erinnerte bei dem Treffen mit jungen Familien an die Kinder, die "nicht geliebt, nicht angenommen und nicht geachtet" werden. "Den Kleinen möge jene Achtung und jene Aufmerksamkeit zukommen, die ihnen gebührt: Die Kinder sind die Zukunft und die Hoffnung der Menschheit." Nach einem privaten Mittagessen in der Nuntiatur war am Samstag auch ein Höflichkeitsbesuch bei Klaus auf der Prager Burg vorgesehen.

Die Höhepunkte des ersten Besuchs von Benedikt XVI. in Tschechien sind eine Messe am Sonntag auf dem Brünner Flughafen, wo bis zu 200.000 Menschen - darunter auch zahlreiche Besucher aus Österreich - erwartet werden. Am Montag - in Tschechien Nationalfeiertag und gleichzeitig Gedenktag des Nationalheiligen Wenzel - wird Benedikt XVI. eine Messe im Wallfahrtsort Stara Boleslav (Altbunzlau) bei Prag zelebrieren.

Kein Vertrag mit Vatikan

Tschechien zählt zu jenen wenigen Ländern Europas, die bisher keinen Grundlagenvertrag mit Vatikan haben. Ein entsprechender Vertrag, der die Tätigkeit der katholischen Kirche in Tschechien regeln würde, war bereits 2002 unterzeichnet und vom Vatikan ratifiziert worden. Im tschechischen Parlament scheiterte jedoch das Dokument. 2003 kamen die tschechischen Abgeordneten zum Schluss, dass der Vertrag für Tschechien unvorteilhaft sei und die Gleichheit der Kirchen verletze, weil er die katholische Kirche bevorzuge. Auch Klaus, selbst Mitglied der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche, erklärte damals, dass er den Vertrag nicht unterzeichnen würde, weil dieser der katholischen Kirche zu viele Privilegien gebe.

Der Besuch des Papstes in Tschechien fällt in eine Zeit, in der die Beziehungen zwischen Prag und dem Vatikan zum Teil auch wegen der Restitutionen von Kircheneigentum angespannt sind. Einen Gesetzesentwurf zur Rückgabe des vom ehemaligen kommunistischen Regime verstaatlichten Kirchenbesitzes billigte das Parlament in Prag bisher nicht. Der Entwurf verpflichtet den Staat gegenüber den Kirchen und Religionsgemeinschaften zu Restitutionen und Entschädigungen in einer Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro.

Laut der Volkszählung aus dem Jahr 2001 bekennt sich nur etwa ein Viertel der Tschechen zum Katholizismus. Annähernd 60 Prozent der Bevölkerung gehören demnach keiner Religionsgemeinschaft an. Tschechien gilt als das atheistischste Land Europas.

Artikel vom 26.09.2009 13:30 | APA | thu



is er scho wieda auf missionstour der religionschefsekretär aus vatikanien :twink:
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