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von Glen am Montag 17. Oktober 2011, 10:08
Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann
Es geht um dieses Adventslied:
Tauet, Himmel, den Gerechten, Wolken, regnet ihn herab! rief das Volk in bangen Nächten, dem Gott die Verheißung gab: einst den Mittler selbst zu sehen und zum Himmel einzugehen. Denn verschlossen war das Tor, bis der Heiland trat hervor
Gott der Vater ließ sich rühren, Dass er uns zu retten sann; Und den Ratschluss auszuführen, Trug der Sohn sich selber an. Schnell flog Gabriel hernieder, Brachte diese Antwort wieder: Sieh, ich bin des Herren Magd, Mir geschehe, was Gott gesagt.
Mir geht es nun um diese Zeile: "Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann ...."
Das hab ich als Kind nicht verstanden, und verstehe es auch heute nicht.
Bei Lichte besehen ist es doch so:
Da verflucht ein Gott die gesamte Menschheit und stürzt Milliarden Menschen ins Elend, weil da mal wo ein Adam und eine Eva einen Apfel gegessen haben.
Nun bitten die Menschen gar schön, dass man sie doch wieder retten möge.
Und Gott überlegt und überlegt .... "Ja, was machen wir denn da?"
Auf die einfache Lösung, den Fluch halt in Gottes Namen wieder zurückzunehmen - darauf kommt der Umstandskrämer nicht.
Er denkt sich: "Warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?"
Und kommt auf die grandiose Lösung: Sein Sohn soll Mensch werden, und zu Tode gefoltert werden.
Ha no - ging das denn nicht auch anders?
"Nee - tut mir leid - also anders geht's nicht ..." sagt der gute Gott.
Kann mir das wer erklären?
Ich begreif's nicht ....
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Glen
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von OHB am Montag 17. Oktober 2011, 12:25
religions-märchen-bücher hat man nicht zu verstehen - sondern sich nur wenn überhaupt - an den geschichten zu erfreuen
bezüglich gott - als gott das universum erschaffen hat - wenn überhaupt - zog er sich zurück da es nichts mehr größeres zum schaffen gab
meiner einer sieht es so - viele menschen brauchen einen führer um sie durchs leben zu geleiten und da steht an oberster stelle ihr gott den sie dafür verehren manchmal verirren sie sich zu weltliche führer und immer wieder wurden sie von ihre führer enttäuscht doch sie halten zu ihnen auch wenn sie dadurch in ihr verderben rennen
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OHB
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von Gast am Montag 17. Oktober 2011, 13:58
Glen hat geschrieben:Gott der Vater ließ sich rühren, dass er uns zu retten sann Kann mir das wer erklären?
Ganz einfach: Jesus ist das Lamm, das alle Schuld der Menschheit hinweg nimmt. Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. Einstein
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Gast
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von trebbiatore am Montag 17. Oktober 2011, 15:19
“ Osterspaziergang “
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick. Im Tale grünet Hoffnungsglück. Der alte Winter in seiner Schwäche zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weißes. Überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farbe beleben. Doch an Blumen fehlts im Revier. Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen nach der Stadt zurückzusehen! Aus dem hohlen, finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden. Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, aus Handwerks- und Gewerbesbanden, aus dem Druck von Giebeln und Dächern, aus der Straßen quetschender Enge, aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur, sieh, wie behend sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt, wie der Fluß in Breit und Länge so manchen lustigen Nachen bewegt, und, bis zum Sinken überladen, entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges ferner Pfaden blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel. Hier ist des Volkes wahrer Himmel. Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!
Johann Wolfgang Goethe, 1749-1832
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trebbiatore
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von OHB am Montag 17. Oktober 2011, 18:36
Man hört von religionen mit verschiedenen Personen Nur Christen scheinen zu meinen es gäbe nur den einen
Einen der seinen Sohn läßt am Kreuze sterben wie viele andre seiner Schergen Den Menschen wirft aus dem Paradies weil er eine Frucht genießt
Desweiteren ganze Völker ertränkt während er anderen das Leben schenkt Von der Kirche wird benutzt und eine Jungfrau hat beschmutzt
Allmächtig soll dieser Gott trotzdem sein doch kann er schaffen einen Stein der so schwer ist dann dass er selbst ihn nicht heben kann?
Nein allmächtig kann niemand sein und in Sachen Bibel ist man sich ein das Meiste ist niemals passiert und Anderes wurde nur kopiert
Außerdem könnte man bei all dem Leid auf Erden doch ein wenig stutzig werden da behaupte ich doch glatt dass es diesen Gott nie gegeben hat
Doch der Glaube an ihn brachte so viel Mord in ganz Europa und in jedem anderen Ort Dass mich packt die blanke Wut und ich sage jede Religion ist gut nur gegen die Monotheisten werd ich streiten bis ans Ende ihrer Zeiten
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