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Die deutsch-österreichische Runde im europäischen Kontext.
von f.art reloaded am Sonntag 11. Dezember 2011, 22:12
virginia hat geschrieben:... Und das in einem ehemaligen Herren-Menschen-Land?
Wieso ehemalig? 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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f.art reloaded
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von virginia am Montag 12. Dezember 2011, 00:01
f.art reloaded hat geschrieben:virginia hat geschrieben:... Und das in einem ehemaligen Herren-Menschen-Land?
Wieso ehemalig? 
werter f.art... sie wollen mir doch nicht erklären, dass es noch soviele Sympathisanten dieser Wahnsinnsideologie in Deutschland gibt?
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virginia
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von f.art reloaded am Montag 12. Dezember 2011, 02:26
virginia hat geschrieben:werter f.art...
sie wollen mir doch nicht erklären, dass es noch soviele Sympathisanten dieser Wahnsinnsideologie in Deutschland gibt?
→ SZ 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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f.art reloaded
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von smART am Montag 12. Dezember 2011, 10:53
virginia hat geschrieben:OHB hat geschrieben:WEG MIT DEM NAZI DRECK denn auch eine demokratie hat ihre grenzen zu haben [Posting wegen Verstoßes gegen die Netiquette gelöscht.] gestern im kurier-online wurde dieser beitrag dazu gelöscht hmm netiquette für nazi und neo-nazi find ich nimmer lustig und das von einer angeblich renomierten zeitung NA DANKE http://kurier.at/nachrichten/4477393-so ... verbot.php
Ich glaub, es muss auch möglich sein, gegen diese rechten Recken aufzutreten, ohne sie gleich als Dreck zu bezeichnen... Auf die gleiche Stufe mit denen wollen wir ja nicht, oder?
Auf die gleiche Stufe mit denen wollen wir ja nicht, oder? Bravo liebe Jungfer, aber Du kannst doch mühelos erkennen, daß hier einige Unterstufler (ebenso) undifferenzierend wirken.
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smART
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von contraindicatio am Montag 12. Dezember 2011, 11:26
Freilich. Scheißhäuseln darf man ned als Scheißhäuseln bezeichnen. Sondern mit Sammethandschuhen soll man sie streicheln. Und zwinker-zwinkern natürlich. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
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contraindicatio
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von xenia am Dienstag 13. Dezember 2011, 00:56
Terroristenlager in ÖsterreichNeue Ermittlungen erhärten den Verdacht, dass die Zwickauer Terrorzelle drei Depots in Österreich hatte. http://kurier.at/nachrichten/4477692-te ... rreich.php
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xenia
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von f.art reloaded am Dienstag 13. Dezember 2011, 12:38
Zwickauer Neonazis Die Spur der Terrorzelle führt ins ErzgebirgeVier der sieben Beschuldigten im Verfahren um die Zwickauer Zelle stammen aus Johanngeorgenstadt im Erzgebirge. Die Ermittler nehmen die Stadt ins Visier.Es ist Freitag gegen 14 Uhr. Matthias D. geht an sein Handy und beklagt sich bitter. Er sei während der letzten Tage zu Unrecht in den Fokus der Ermittlungen geraten. Deshalb wolle er nichts mehr sagen. Zuvor hatte er in einem Telefonat mit „Welt Online“ seine Unschuld beteuert. Die Zwickauer Terrorzelle? Von deren Mordtaten wisse er nichts. Und seine Bekanntschaft zu Mitgliedern der Gruppe? „Meine Rolle wird völlig überschätzt. Die Medien berichten Unsinn“, sagte der 36-jährige Lkw-Fahrer. Die Bundesanwaltschaft sieht das anders: Sie hat Matthias D. in den frühen Sonntagmorgenstunden von einem Spezialeinsatzkommando der sächsischen Polizei in seiner Wohnung im Erzgebirge festnehmen lassen. Es ist bereits die fünfte Festnahme im Fall der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Die Ermittlungen der mehr als 400 Fahnder der Sonderkommission „Trio“ laufen mit Hochdruck, auch am Wochenende wird da keine Pause eingelegt. weiter → Won
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f.art reloaded
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von xenia am Mittwoch 14. Dezember 2011, 23:10
"Kurier" vom 14.12.2011 Ressort: Außenpolitik Seite: 6 Ausgabe: Bgld, Morgen
Mord an Rabbi in Zürich: Spuren führen zu Neonazis
Deutschland/Schweiz - Die Ermittler überprüfen jetzt, ob ein Mord an einem Rabbi auf das Konto der deutschen Neonazis gehen könnte. Rabbi Abraham Grünbaum wurde am Abend des 7. Juni 2001 in Zürich erschossen, als er auf dem Weg in die Synagoge war. Der Mord ähnelt in seiner Kaltblütigkeit den Verbrechen, zu denen sich die Zwickauer Zelle in ihrem "Paulchen-Panther"-Video bekannte. Die acht sogenannten Ceska-Morde an Kleinunternehmern und der Mord an einer Heilbronner Polizistin werden der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund zugeschrieben.
Es sind viele Puzzle-Teilchen, die die mittlerweile 440 deutschen Fahnder und ihre Schweizer Kollegen auf diese neue Spur gebracht haben. Der Rabbiner wurde aus nächster Nähe erschossen. Die Tatwaffe der meisten Morde, eine Ceska-Pistole, hatte Anfang der Neunzigerjahre in der Schweiz den Besitzer gewechselt. Zudem soll ein Mitglied der Terrorzelle laut einem Bericht der Berliner Zeitung aus einer Telefonzelle in der Schweiz telefoniert haben. Der Mann sei dabei abgehört worden. Im Urlaub auf Fehmarn soll das Trio zudem in einem Auto mit Schweizer Kennzeichen unterwegs gewesen sein.
Neben alten Mordfällen, die jetzt neu untersucht werden, müssen die Fahnder auch zwei neue Videos auswerten, die aufgetaucht sind. Die Filme sind Teil der großen Datenmenge auf Festplatten und Laptops, die in den Trümmern des Wohnhauses in Zwickau gefunden wurden, das Beate Zschäpe am 4. November in die Luft gesprengt hatte. Den Fahndern zufolge konnte eine erste Version des Bekennervideos wiederhergestellt werden, die belegt, dass die Rechtsextremisten ihre Taten von Anfang an als Terrorserie geplant hatten. Schießerei in Florenz
Laut italienischen Medienberichten kam es in Florenz am Dienstag zu einer folgenschweren Schießerei. Ein in der Gegend bekannter Rechtsextremist erschoss im Zentrum der Stadt gezielt zwei Straßenhändler aus dem Senegal und verletzte drei Personen. Schließlich starb er auch selbst am Ort des Geschehens. Ob er sich selbst erschoss oder von der Polizei erschossen wurde, war zunächst unklar. In Florenz kam es im Anschluss an die Tat zu wütenden Protesten von Senegalesen, die unter "Schande" und "Rassisten"-Rufen Mopeds und Müllcontainer umwarfen.
Copyrighthinweis: ©Kurier - Wien, 2011
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von f.art reloaded am Dienstag 27. Dezember 2011, 10:29
Identität Mandy StruckDie Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt ausBeate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne.Vier Tage, nachdem die beiden Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in einem gemieteten Wohnmobil aufgefunden worden waren, tauchte der Name zum ersten Mal in den Medien auf: „Mandy Struck“. Fast alle Zeitungen druckten den Namen, der von Beate Zschäpe, dem dritten Mitglied des Terrortrios, als Deckname im Untergrund benutzt worden war. Bald stellte sich heraus, dass die Tarnidentität Mandy Struck einer realen Person entliehen war – einer Friseurin, die in Schwarzenberg lebt, einer 18.000-Seelen-Stadt im sächsischen Erzgebirgskreis. Das Leben der richtigen Mandy Struck ist seitdem aus den Fugen geraten. Die Bundesanwaltschaft stufte sie erst als Verdächtige, dann als Beschuldigte ein. Am 3. Advent klingelte es um vier Uhr in der Frühe, Ermittler durchsuchten ihre Wohnung. weiter → Won
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von f.art reloaded am Mittwoch 28. Dezember 2011, 07:23
Selbstmord der Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt Rätselhafte letzte Sekunden im WohnmobilAls sich die Polizisten dem Caravan der Zwickauer Terrorzelle näherten, soll der Neonazi Uwe Mundlos zuerst seinen Komplizen Uwe Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben. Doch nun prüfen die Ermittler eine andere Variante. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Mundlos seinen Komplizen versehentlich erschossen hat.Im Fall der Zwickauer Terrorzelle gab es schon einige Wendungen und auch Irrungen, aber zumindest das Ende schien bislang klar zu sein. Die Geschichte ging so: Am Mittag des 4. November näherten sich zwei Polizisten in Eisenach einem Wohnmobil, in dem sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt versteckt hielten. Dann fielen Schüsse. Erst soll Mundlos seinen Komplizen Böhnhardt, dann sich selbst erschossen haben. Nach Feststellungen der Sonderkommission "Trio" kann es so gewesen sein, aber vielleicht war es auch anders. Kriminaltechniker haben die Schusswinkel bestimmt, die Lage der Waffen und der Hülsen im Wohnmobil analysiert, um den Handlungsablauf in dem Caravan zu rekonstruieren. Jetzt wollen die Ermittler nicht mehr ausschließen, dass Böhnhardt versehentlich von Mundlos erschossen wurde und dass dieser nach seinem Fehlschuss das Wohnmobil angezündet und dann sich selbst erschossen hat. Anders als es in frühen amtlichen Papieren steht, wurde Böhnhardt nicht durch einen aufgesetzten Schuss in die Schläfe getötet, sondern durch einen Schuss aus kurzer Entfernung, einem "relativen Nahschuss". Eine Stanzmarke, die bei einem "absoluten Nahschuss" entsteht und dann den Abdruck der Schusswaffe zeigt, konnte, anders als zunächst behauptet wurde, nicht festgestellt werden. Jedenfalls nicht mit der erforderlichen Sicherheit. weiter → SZ
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von f.art reloaded am Mittwoch 28. Dezember 2011, 07:41
Wie ungerecht: 68 Nazis gegen 6500 Demokraten BielefeldTausende demonstrieren gegen Nazi-AufmarschAm Heiligabend haben 6.500 Menschen in Bielefeld gegen einen Aufmarsch von 70 Neonazis demonstriert. Die wurden von einer Brücke aus mit Obst und Steinen beworfen.Tausende Menschen haben am Samstag in Bielefeld gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten demonstriert. Dazu aufgerufen hatte ein breit gefächertes Bündnis, an dem sich auch Kirchen und Gewerkschaften beteiligten. Der Protest richtete sich gegen einen seit langem geplanten Marsch von Neonazis zu einem linksorientierten Jugendzentrum. Nach Schilderung der Polizei verliefen die Gegenaktionen weitestgehend friedlich. Jedoch seien von einer Eisenbahnbrücke aus Steine und Obst auf die darunter marschierenden etwa 70 Neonazis geworfen worden. weiter → Zon
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von Gast am Mittwoch 28. Dezember 2011, 14:39
f.art reloaded hat geschrieben:Wie ungerecht: 68 Nazis gegen 6500 Demokraten
Diktat der Mehrheit!
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Gast
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von smART am Samstag 31. Dezember 2011, 17:43
Gast hat geschrieben:f.art reloaded hat geschrieben:Wie ungerecht: 68 Nazis gegen 6500 Demokraten
Diktat der Mehrheit! Also wie überall, das der Trotteln!
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smART
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von f.art reloaded am Dienstag 24. Januar 2012, 03:17
Expertenbericht Antisemitismus in Deutschland fest verankert
Judenfeindliche Einstellungen sind in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verbreitet - auch außerhalb rechtsextremer und islamistischer Kreise. Dies geht aus einem vom Bundestag veranlassten Expertenbericht hervor. Gründe sind "tief verwurzelte Klischees" oder "schlichtes Unwissen".Judenfeindliche Einstellungen sind in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verbreitet - auch außerhalb rechtsextremer und islamistischer Kreise. Dies geht aus einem vom Bundestag veranlassten Expertenbericht hervor. Gründe sind "tief verwurzelte Klischees" oder "schlichtes Unwissen". Info Berlin - Die Ergebnisse des Berichts "Antisemitismus in Deutschland" sind erschreckend: Judenfeindlichkeit und negative Stereotypen ziehen sich durch fast alle Bereiche der deutschen Gesellschaft, so das Fazit einer unabhängigen Expertenkommission, die den 204-Seiten-Report zum ersten Mal im Auftrag des Bundestags verfasste und am Montag in Berlin vorstellte. Nicht nur in rechtsextremen und islamistischen Milieus, auch im Alltag ist der Antisemitismus in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert, heißt es in der Studie. Es gebe mittlerweile eine "bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken". "Antisemitismus in unserer Gesellschaft basiert auf weit verbreiteten Vorurteilen, tief verwurzelten Klischees und auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum", sagte der Historiker Peter Longerich. Beispielsweise schallten immer noch "rassistische, rechtsextreme und antisemitische Parolen" von den Tribünen der deutschen Fußballplätze. Sätze wie "Juden gehören in die Gaskammer", "Auschwitz ist wieder da" und "Synagogen müssen brennen" seien bei Wettkämpfen in der Regionalliga keine Seltenheit. In Schulen gehöre das Schimpfwort "Jude" vielerorts schon fast zum Allgemeingut. weiter → SPon
→ Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus_pdf
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von OHB am Dienstag 24. Januar 2012, 09:53
f.art reloaded hat geschrieben:Expertenbericht Antisemitismus in Deutschland fest verankert
Judenfeindliche Einstellungen sind in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verbreitet - auch außerhalb rechtsextremer und islamistischer Kreise. Dies geht aus einem vom Bundestag veranlassten Expertenbericht hervor. Gründe sind "tief verwurzelte Klischees" oder "schlichtes Unwissen".Judenfeindliche Einstellungen sind in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verbreitet - auch außerhalb rechtsextremer und islamistischer Kreise. Dies geht aus einem vom Bundestag veranlassten Expertenbericht hervor. Gründe sind "tief verwurzelte Klischees" oder "schlichtes Unwissen". Info Berlin - Die Ergebnisse des Berichts "Antisemitismus in Deutschland" sind erschreckend: Judenfeindlichkeit und negative Stereotypen ziehen sich durch fast alle Bereiche der deutschen Gesellschaft, so das Fazit einer unabhängigen Expertenkommission, die den 204-Seiten-Report zum ersten Mal im Auftrag des Bundestags verfasste und am Montag in Berlin vorstellte. Nicht nur in rechtsextremen und islamistischen Milieus, auch im Alltag ist der Antisemitismus in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert, heißt es in der Studie. Es gebe mittlerweile eine "bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken". "Antisemitismus in unserer Gesellschaft basiert auf weit verbreiteten Vorurteilen, tief verwurzelten Klischees und auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum", sagte der Historiker Peter Longerich. Beispielsweise schallten immer noch "rassistische, rechtsextreme und antisemitische Parolen" von den Tribünen der deutschen Fußballplätze. Sätze wie "Juden gehören in die Gaskammer", "Auschwitz ist wieder da" und "Synagogen müssen brennen" seien bei Wettkämpfen in der Regionalliga keine Seltenheit. In Schulen gehöre das Schimpfwort "Jude" vielerorts schon fast zum Allgemeingut. weiter → SPon
→ Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus_pdf
der mensch ist ein herdentier viele laufen dem falschen herdenführer nach ohne sich etwas dabei zu denken 
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